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Diablo 3 - Blizzard-Chef Mike Morhaime: "Wir wissen, es ist nicht perfekt"

Nun, zu den Maßstäben: Zu denen gehören die Verkäufe (bzw. nur mit ;-) ) nicht, und die mehreren 100 Std. kommen auch nur durch mehrmaliges Durchspielen zustande - wie bei jedem Spiel - kein neuer Maßstab. Wenn natürlich Negativmaßstäbe wie Onlinezwang, Auktionshaus, Lags gemeint sind - dann ja. Aber wirklich: Es passt nicht.;-)

DIe Veräufe/Spielzeit sind nur eine Folge davon dass es Maßstäbe setzt, Maßstäbe setzt es aufgrund der Qualität und DIE widerum scheint ja vorhanden zu sein wenn man sich Verkäufe/Spielzeit anschaut... Und, wie gesagt, es ist die aktuelle Genre-Referenz - wer antwortet denn bitte nicht Diablo 3 wenn er gefragt wird, was das aktuelle H&S schlechthin ist?
 
Ich hoffe inständig, dass du eine Minderheit mit dieser Meinung bist (ohne dich angreifen zu wollen). Ansonsten fühlen sich die Entwickler darin bestätigt, dass Spiele ohne jegliche Spieltiefe und den größten Simplifizierungen, bei den Spielern gut ankommen.
Gehörst wohl auch zu denen, die Talente ala "+1% kritische Trefferchance für Äxte" als Steigerung der Spieltiefe ansehen, hm?
Da kannste dir Löcher i den Bauch wundern, mir hat das Spiel Spass gemacht, ich hab mehr Stunden in das Spiel gesteckt, als in so manch anderen 60€ Titel und damit rangiert es bei mir über den 90%.
Wie groß meine angebliche Minderheit ist, das sehen wir dann zum Addon, wenn die Verkaufszahlen wieder ähnlich hoch sind, werd ich wohl nicht einer von wenigen gewesen sein....oder die Leute sind einfach nur dämlich, weil sie übers Hauptspiel rummosern und blind die Fortsetzung kaufen.

@Tut_ Ench:
Schau mal in die PCG und die Definition von 90 - Spielen an. Das passt hier nicht. Eine mittlere 80er - Wertung ist ganz sicher eine sehr gute Wertung, die genauso ausdrückt, dass die allermeisten Spieler damit Spaß dran haben. Pauschalisierung habe ich nicht gefordert, Punkte für den Onlinezwang abzuziehen, ist m.E. grundsätzlich falsch. Persönliche Meinung hin und her - dann brauche ich die PCG aber nicht. Die PCG ist für die Spieler da - die Bevorzugung von Hypespielen führt die Spieler in die Irre. Insbesondere die, die hier nicht jede Woche unterwegs sind, oder sich auch nur mal eine PCG (z.B. die mit D 3) kaufen. Es ist nur erstaunlich: sogar der ENTWICKLER hat erkannt - D 3 ist eben nicht überragend. Nur bei PCG steht nach wie vor die 91.

Und was heißt das überhaupt,Spaß mit einem Spiel zu haben - wertungsmäßig? Dann hätten hier auch 70 vergeben werden können, damit haben immer noch viele Spieler Spaß.​


Bingo! Ich brauche kein Heft, um mir anhand einer Wertung von einer einzelnen (oder bei großen Titeln 3 -4) Person ein Urteil über die Qualität des Spiels zu machen.
Von mir aus können sie die kompletten Wertungen raushauen, interessiert mich nicht. Ich will objektiv etwas über ein Spiel wissen, in Bild und Textform, um mir ein Urteil darüber machen zu können, ob mir das Spass machen könnte oder nicht.
Nur weil ich Actionspiele geil finde und Max Mustermann von Heft xy 95% gegeben hat, renn ich doch nicht in den Laden und kaufe es mir.
 
Da kannste dir Löcher i den Bauch wundern, mir hat das Spiel Spass gemacht, ich hab mehr Stunden in das Spiel gesteckt, als in so manch anderen 60€ Titel und damit rangiert es bei mir über den 90%.
Wie groß meine angebliche Minderheit ist, das sehen wir dann zum Addon, wenn die Verkaufszahlen wieder ähnlich hoch sind, werd ich wohl nicht einer von wenigen gewesen sein....oder die Leute sind einfach nur dämlich, weil sie übers Hauptspiel rummosern und blind die Fortsetzung kaufen.
+1 für die Minderheit (^.^)
 
Gehörst wohl auch zu denen, die Talente ala "+1% kritische Trefferchance für Äxte" als Steigerung der Spieltiefe ansehen, hm?
Da kannste dir Löcher i den Bauch wundern, mir hat das Spiel Spass gemacht, ich hab mehr Stunden in das Spiel gesteckt, als in so manch anderen 60€ Titel und damit rangiert es bei mir über den 90%.
Wie groß meine angebliche Minderheit ist, das sehen wir dann zum Addon, wenn die Verkaufszahlen wieder ähnlich hoch sind, werd ich wohl nicht einer von wenigen gewesen sein....oder die Leute sind einfach nur dämlich, weil sie übers Hauptspiel rummosern und blind die Fortsetzung kaufen.

Ich habe nicht im Ansatz erwähnt was für mich Spieltiefe bedeutet, aber trotzdem lässt du gleich nen deformierenden Kommentar los mit einem polemischen "hm?" hinterher. Und im Nu haben wir Briareos auf der Tanzfläche, der das gleich mit einem "+1" kommentieren muss. Sorry, aber ihr beschwert euch über Diablo 3 Flamer und legt hier unter der Maske der Sachlichkeit und Objektivität einen größeren Kindergarten an den Tag als so mancher Flamer.

Du hast mir in deinem Post leider auch nicht im Ansatz gesagt, wo sich deiner Meinung nach die spielerische Tiefe in Diablo 3 verbirgt.
Ich erläutere mal was das für mich bedeutet, wonach du auch einfach hättest fragen können, anstatt nen stupiden Kommentar abzulassen, um dich für nichts zu rechtfertigen.
Spielerische Tiefe in einem H&S zeichnet sich bei mir nicht durch "+1% krtische Trefferchance für Äxte" aus (solch ähnliche Stats sind übrigens auch in Diablo 3 vorhanden), sondern durch eine individuelle Anpassung meiner Stati, die je nachden stärker oder weniger stärker mit meinen verfügbaren Fähigkeiten korrelieren. Die Fähigkeiten sollten dabei auf viele mögliche Art und Weisen verändert und angepasst werden können. Während des Spielens möchte ich meine Fähigkeiten eventuell dynamisch ändern dürfen, um mich von Gegner zu Gegner vorzubereiten. Bei einem so präsenten Multiplayerpart wäre es auch sinnvoll gewesen, dass Fähigkeiten von Klassen miteinander gekoppelt werden können, um das miteinander Spielen herausfordernder und interessanter zu gestalten.
Das sind so einige Ideen, die mir bezüglich Diablo 3 spontan einfallen.

Nun was macht aber Diablo 3 hingegen? Leider genau das Gegenteil von jedem aufgezählten Punkt. Stati dürfen nicht angepasst werden. Fähigkeiten sind nichts anderes als ein schlechter Skilltree mit Tiefe 1. Durch den Verlust von Nephalembuffs bei Änderung der Fähigkeiten, reduzieren sich die nützlichen Runen auf ein Minimum. Es ist mir somit ebenfalls nicht möglich mich von Gegner zu Genger anzupassen ohne dabei gleich all das zu verlieren, worauf ich eigentlich aus bin: Bessere Chancen auf ein Item. Und im Multiplayer passiert nichts anderes als ein gefühlter exponentiell wachsender Lebensbalken der Gegner. Hier wurde radikal simplifiziert.

DIe Veräufe/Spielzeit sind nur eine Folge davon dass es Maßstäbe setzt, Maßstäbe setzt es aufgrund der Qualität und DIE widerum scheint ja vorhanden zu sein wenn man sich Verkäufe/Spielzeit anschaut... Und, wie gesagt, es ist die aktuelle Genre-Referenz - wer antwortet denn bitte nicht Diablo 3 wenn er gefragt wird, was das aktuelle H&S schlechthin ist?

Hier scheint die PR Abteilung von Blizzard ganze Arbeit geleistet zu haben. Nimm den Namen "Diablo 3" und den Hersteller "Blizzard" weg und ich vermute mal, dass sich die Anzahl der Aussagen, dass Diablo 3 die Referenz ist, um ein Vielfaches verringern würde. Nicht nur die Aussagen, sondern auch die Verkäufe und die Bewertungen. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits.
Leider spiegelt sich heutzutage die Qualität eines Spieles nicht in der Anzahl seiner verkauften Exemplare wider. Das ist meist das Zeichen einer guten Vermarktungsstrategie. Spielzeit ist für mich ebenfalls relativ. Wie ich schon oft erwähnt habe, können sich etliche Spielstunden im Nachinein zu etwas gefühlt negativen entwickeln. Das kommt aber stets auf den Spieler an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und im Nu haben wir Briareos auf der Tanzfläche, der das gleich mit einem "+1" kommentieren muss.
Das bezog sich lediglich auf die von Tut erwähnte Minderheit, die es Gerüchten zufolge tatsächlich wagen soll Spass mit Diablo 3 zu haben und zu der ich mich mit dem zugegebermaßen lapidarem "+1" frecherweise hinzu gezählt habe. Zu einem umfangreicherem Kommentar war ich zu der Uhrzeit und unter akutem Koffeinmangel leidend nicht in der Lage.

Um dennoch auch kurz was zum Thema Spieltiefe zu sagen:

Da ich nicht einmal im Ansatz soviel Zeit zum spielen habe wie viele andere, die ich hier so lese (ich habe es seit Release auf 80h mit meiner DJ und 6h mit meinem Mönch geschafft), habe ich vielleicht eine andere Erwartungshaltung/Herangehensweise/was-auch-immer. Wenn ich neben Arbeit, Alltag und Freundin doch mal ein Stündchen zum spielen finde, dann will ich in erster Linie Spass haben. Von einem Diablo erwarte ich (ich persönlich) in allererster Linie lustiges Monsterkloppen und genau das bekomme ich und deshalb macht es mir Spaß. Ich erwarte von einem Diablo (oder irgendeinem H&S) keine epische Geschichte und auch keine komplexe Attributs- oder Fertigkeitverwaltung ... das erwarte ich in "echten" Rollenspielen.

Während meiner D2-Zeit habe ich nicht wenige Foreneinträge gelesen, in denen die Spieler über die dritte Nachkommastelle in irgendeiner Schadensberechnungsformel gestritten haben. Ist mir unerklärlich ... das ist ja dann kein spielen mehr, das ist Arbeit! Aber jeder wie er will.
 
Besser als Dragontear hätte ich auf Corsa 500 nicht antworten können. Hohe Verkaufszahlen sind in vielen Fällen Ergebnis gelungenen und durch die Gamemedien (PCG; GSt.) mit hohen Wertungen unterstützten Marketings.
 
Besser als Dragontear hätte ich auf Corsa 500 nicht antworten können. Hohe Verkaufszahlen sind in vielen Fällen Ergebnis gelungenen und durch die Gamemedien (PCG; GSt.) mit hohen Wertungen unterstützten Marketings.

Wir reden hier aber nicht von "hohen" Verkaufszahlen sondern von einem Verkaufsrekord - und da hilft alles Marketing auch nichts mehr wenn das Spiel zum Kotzen ist (CoD ist kein Gegenbeispiel, nur weil viele hier es nicht mögen heißt es nicht dass es nicht Qualitäten hat die Millionen da draußen überzeugen)... Zumindest hoffe ich im Namen aller Gamer dass es nicht so ist...
Wenn jetzt wirklich ein Großteil der Käufer von Diablo 3 enttäuscht wären würde ich mich echt fremdschämen :-S
 
Wir reden hier aber nicht von "hohen" Verkaufszahlen sondern von einem Verkaufsrekord - und da hilft alles Marketing auch nichts mehr wenn das Spiel zum Kotzen ist (CoD ist kein Gegenbeispiel, nur weil viele hier es nicht mögen heißt es nicht dass es nicht Qualitäten hat die Millionen da draußen überzeugen)... Zumindest hoffe ich im Namen aller Gamer dass es nicht so ist...
Wenn jetzt wirklich ein Großteil der Käufer von Diablo 3 enttäuscht wären würde ich mich echt fremdschämen :-S

ja, da sind wir halt wieder an dem Punkt wo sich die "Kritiker" mit Gänsefüßchen als Alleininhaber der Absoluten Meinung sehen, im Gegensatz zu Kritikern ohne "
Vorallem ist hier auch so wieder die schöne Logiklücke, die ansonsten ja seine Argumentation zerbröseln würde: Diablo hat sich nicht aus dem Nichts verkauft, da gab es schon vorher einen Leidlich Erfolgreichen Vorgänger
Außerdem überschätzt man da doch auch die Erfolgsrate von Testmagazinen (ganz allgm und abseits von Qualität), denn die meisten Leute informieren sich doch auch garnicht über ein Produkt, denn ansonsten würden die ganzen Müllspiele wie schlechte Minispielsammlungen oder Filmumsetzungen wie Blei in den Regalen liegen oder wie viele Tests zum Landwirtschaftssimulator gab es eigentlich die Letzten Jahre über? Und der hat sich auch unheimlich schlecht verkauft
 
Morhaime ist der Ansicht, dass die "Onlinepflicht in entscheidender Weise für ein langfristig einheitliches Spielerlebnis" sorgt. "Ich kann den Wunsch, offline zu spielen, absolut nachvollziehen", so der Mitbegründer von Blizzard. "Diablo III wurde jedoch von Beginn an als Onlinetitel konzipiert, den ihr gemeinsam mit Freunden spielen könnt, und die Onlinepflicht bietet uns die beste Möglichkeit, dieses Konzept voranzubringen. Die Effektivität der Onlineelemente – darunter die Freundesliste und spielübergreifende Kommunikation, Co-op-Matchmaking, Charaktere, die ihr selbst, mit anderen und für PvP nutzen könnt sowie einige Dienste, Kundendienst- und Sicherheitskomponenten – ist in direkter Weise mit der Onlinekonzeption des Spiels verbunden."

Alleine für dieses verlogene Statement gehört der Typ an die Wand.
Wieso sagt er nicht ganz ehrlich, das die Onlinepflicht von Diablo3 nur dazu da ist um Raubkopien vorzubeugen und Blizzard Einnahmen aus dem EGAH zukommen zu lassen.
Das wäre wenigstens ehrlich dann.
 
Ich habe nicht im Ansatz erwähnt was für mich Spieltiefe bedeutet, aber trotzdem lässt du gleich nen deformierenden Kommentar los mit einem polemischen "hm?" hinterher. Und im Nu haben wir Briareos auf der Tanzfläche, der das gleich mit einem "+1" kommentieren muss. Sorry, aber ihr beschwert euch über Diablo 3 Flamer und legt hier unter der Maske der Sachlichkeit und Objektivität einen größeren Kindergarten an den Tag als so mancher Flamer.
...
Meinst du nicht eher einen diffamierenden Kommentar? Denn was sollte ich hier deformieren, wir sind ja kein Knetgummi. Kurios, was man so alles in ein paar Buchstaben hineindichten kann, das "hm?" war weder diffamierend, noch polemisch oder sonstwas gemeint, es war lediglich neutraler Bestandteil, um den Frageaspekt zu unterstreichen, das nächste mal werd ich ein "oder?" verwenden, wenn dir das nicht auch zu polemisch ist. ;-)

Ich habe dir zur spielerischen Tiefe nichts gesagt, weil ich das auch garnicht wollte. Ganz interessant finde ich ja folgenden Kommentar von dir "Die Fähigkeiten sollten dabei auf viele mögliche Art und Weisen verändert und angepasst werden können.", das ist kurios, denn das letzte Mal, als ich in Diablo eingeloggt habe, konnte man noch genau das machen. Man hat etliche Skills, die man mit Runen verändern kann und teilweise völlig neue Skills bei rauskommen (z.B. die Kröten vom WD), ist sicherlich nicht bei jeder Klasse der Fall, gerade beim Barbar ändern sich viele Skills leider nicht so grundlegend.
Genug Variation gibts auf jedenfall, ich kenne 5 Leute, die nen Barbar spielen (mich eingeschlossen) und jeder spielt ihn etwas anders.
Den Nephalem-Buff finde ich mittlerweile auch ziemlich nervig, anfangs ist das noch ganz cool, wenn man sich mit einer Skillung durch Hölle schreddert, aber spätestens auf Inferno, wo man theoretisch für die eine oder andere Mobgruppe umskillen muss, wird es nervig und man fühlt sich eher bestraft, als ermutigt eine Skillung durchzuziehen.
Skillergänzungen im Multiplayer sind zwar erstmal immer ganz schön, aber irgendwann kristallisieren sich immer Kombinationen raus, die stärker sind und dann geht wieder das Balancing los, dass sie wild mit den Synergien rumpfuschen.
Attributpunkte sind für mich auch kein Anzeichen von viel Spieltiefe, da ich keine Lust habe groß rumzurechnen "Packe ich jetzt 50 Punkt ein Stärke, 75 in Leben und 25 in mehr Dex oder doch lieber nur 45 in Stärke 80 in Leben und 25 in Dex?", nur im ein paar Stunden später festzustellen, dass man es falsch gemacht hat und wieder von vorne anfangen kann.

Spieltiefe heißt für mich, dass ich das Spiel oder den Charakter so spielen kann, wie ich es möchte und dass ich selber situationabhängig entscheiden muss, ob ich was verändere oder dass ich auf mehreren Lösungswegen an mein Ziel komme (was Diablo ja eher nicht bietet ^^). und wie bereits geschrieben, bei Diablo 3 kann ich das, ich kann situationsabhängig meinen Char so zusammenbauen, das ich weiterkomme.....oder eben nicht, dann muss ich wieder umbauen, aber das macht das Spiel für mich eben so spielenswert.


@Batze: zu dir fällt mir nixmehr ein, du bist echt das absolut Letzte!:finger2: Du willst einen Menschen dafür töten, weil dir sein Statement nicht gefällt? Du hast nichtmal einen Beweis dafür, dass er lügt.
 
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