Punkt 1: Sorry für die späte Antwort, ich kam am WE nicht wirklich viel zum Forum lesen.

Punkt 2: Auch wenn der Thread wohl nicht mehr lange aktiv ist, möchte ich doch alle noch Beteiligten bitten sich zusammen zu reißen und es nicht in einen Austausch von Beleidigungen ausarten zu lassen. Das bringt keinem etwas, mal ganz abgesehen davon, dass es gegen die Forenregeln verstößt.
Permanente bzw. ständige Verbindung? Wohl nicht
Ok zugegeben, es stand wohl nicht "Permanent" oder ständig auf der Verpackung. Wobei ich da der Meinung bin, dass man manche Dinge auch auf die "Goldwaage" legen kann. Es steht drauf das zum spielen eine Internetverbindung gebraucht wird und in den Systemanforderungen steht die Notwendigkeit einer Breitband-Internetverbindung. Da muss ich einem anderen Diskussionsteilnehmer einfach Recht geben, wenn er sagt, wer lesen kann, dem wäre spätestens bei den Systemanforderungen aufgefallen, dass der Titel einen Breitbandanschluß benötigt.
Klar man hätte noch hier nen dicken Sticker drauf machen können, oder es in Leuchtbuchstaben quer über die Verpackung schreiben, aber dann sähe selbige arg hässlich aus und die Leute hätten über die ins Auge fallenden Hinweise gemeckert.
Wenn ich mir die Verpackung nicht durchlese, bin ich eben selber Schuld, wenn dort was drauf steht, was ich zu Hause nicht an Hardware oder eben Internetanschluß zur Verfügung habe. Da ändert auch die Tatsache nichts dran, dass man evtl. den Titel noch gar nicht kannte und es eher ein Impulskauf ist/war. Das sich vereinzelte Spieler die Verpackung nicht durchlesen ist nun wirklich nicht die Schuld von Blizzard.
Aber ich gebe Dir recht, das eine Wort "Permanent" hätte man noch reinschreiben können. Wobei ich es arg naiv finde, wenn man aus den auf der Packung stehenden Informationen tatsächlich herausliest, das man die die Internetverbindung nur einmalig benötigen würde.
Steam hat hier nix verloren,

Für ein Singleplayerspiel braucht man keine Onlineverbindung. Wie oft denn noch?
Also ich finde Steam hat für diesen Vergleich hier durchaus etwas zu suchen, wobei ich leider immer noch nicht schlauer bin, ob es wirklich so war, das der Offlinemodus erst später in Steam eingeführt wurde. Denn da brauchte man auch eine dauerhafte Verbindung und Startprobleme hat der Dienst auch einige.
Singleplayer und permanente Onlineverbindung schließt sich nicht prinzipiell aus. Daher habe ich ja die Beispiele von Ubisoft genannt. Klar als es noch kein Internet gab, da waren PC-Spiele noch ohne Internet spielbar. Gerade Videospiele ändern sich aber sehr sehr schnell und gehen seit jeher mit der Technik der aktullen Zeit und verändern sich eben auch genau so schnell. Spätestens seit den Achievements und Dingen wie GamesForWindowsLive sind Spiele mit SP Modus eben auch mal mehr mal weniger mit dem Internet verknüpft. Permanente Verbindungen werden in naher Zukunft wohl fast überall notwendig sein, da sich die Entwicklung ja scheinbar hin zum Cloudgaming entwickelt. Ich denke in 1-2 Konsolengenerationen wird man beispielsweise nur noch über Cloudgaming spielen im Konsolenbereich. Möglicherweise sogar im PC Bereich.
Ubisoft wollte ein extreme DRM Maßnahme einsetzen und bekam auch die Quittung
dafür. Aber Ubisoft ist auch vom Status her doch eher ein Zwerg im gegensatz zu Blizzard.
Ok kleiner als Blizzard sind sie aber trotzdem laufen ihre Marken weiterhin gut genug, dass sie scheinbar gewinnbringend fortgeführt werden. Also geht das Konzept mit der permanenten Onlineverbindung ja scheinbar auf. Wie auch immer nun meine oder Deine persönliche Meinung dazu ist. Der 08/15-Verbraucher um dessen Schutz Du so bemüht bist, hat sich mit der Tatsache abgefunden und kauft Ubisoft Titel trotzdem.
Blizzard hat hier dieselbe DRM Maßnahme eingesetzt nur etwas geschickter
eingesetzt. Es gibt keinen Grund für diese Gängelung. Es ist nachwievor genau so manipulierbar
wie früher auch. Nur das dieses mal nicht mal Leute spielen können die kein
Multiplayer anfassen und lieber allein zocken.
Also dass es genau so manipulierbar wäre wie früher, stimmt so nicht. Bis auf den Fall in Asien wo es scheinbar die ersten Dupes gegeben hatte (was aber auch schon wieder behoben wurde), sind bisher keine weiteren Fälle bekannt geworden.
Natürlich dient die dauerhafte Verbindung auch dem Kopierschutz. Das kann ich aber auch verstehen, wenn ich bei Blizzard hätte entscheiden müssen, ob ich einen Kopierschutz einbaue oder nicht, hätte ich auch FÜR einen Kopierschutz gestimmt. Ich will jetzt nicht die ewige Diskussion lostreten ob ein Schwarzkopie-Benutzer je den Titel gekauft hätte oder nicht. Nur das scheint zur Zeit nunmal der "beste" Kopierschutz zu sein dem Spieler den permanenten Onlinezwang aufzuerlegen. Traurig aber war...
Welches Spiel wieviel % an Mehrspieleranteil usw. hat interessiert hier kein Schwein, auf gut deutsch
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Hier gehts darum dass Blizzard aus eigener Schuld den Zugang zum Produkt verwehrt.
Ob mit absicht oder nicht.
Also da finde ich übertreibst Du mit Deiner Darstellung etwas. Das sie dem Kunden den Zugang zum Produkt verwehren...also bitte. Die haben viele Startschwierigkeiten gehabt, das steht völlig außer Frage. Aber für die Masse der Kunden war der Zugang zum Spiel nach "relativ" kurzer Zeit möglich. Ja man darf moppern, dass es gedauert hat. Blizzard aber böse Absicht zu unterstellen, ist so auch nicht richtig.
Leider gibt es auch immer wieder Spieler die ein Spiel gar nicht oder nur mit dauerhaften Problemen ans laufen kriegen. Das ist aber bei den unzähligen Kombinationen aus Hard- und Software nie völlig auszuschließen. Es wird im PC Bereich immer das Problem der Kompatibilität geben. Den wenigen den das passiert bleibt dann leider nichts übrig als ihr Spiel zurück zu schicken und den Kaufpreis zurück zu verlangen. Die einzigen Systeme wo sowas so gut wie ausgeschloßen ist, sind Konsolen. Diablo 3 soll ja auch noch für Konsolen kommen. Evtl. wäre das dann für Deinen Kollegen die Lösung. Und das ist weder böse noch arglistig gemeint von mir. Ich hab auch schon so Probleme gehabt. Teilweise auch mit Kopierschutzmechnismen. Das nervt und ich kann es nachvollziehen.
Es ist erforderlich, oder nicht?
Ein Battle.net Konto ist erforderlich, das hat aber rein garnichts mit Zusatzsoftware zu tun. Ob es erforderlich ist, war ja nicht der Punkt. Sondern das es Zusatzsoftware sei und das ist eben das Battle.net nicht.
Wenn man ein Produkt seit Release nicht verwenden kann dann ist das kein Gegenwert.
Wie ich es schon oft genug erwähnt hab. Wenn ein glücklicher Diablo 3 Spieler von diesem
Problem betroffen wär, würde er auch anders anfangen zu denken.
Da wird ein Entwickler mit Vollpreis-Bezahlung "belohnt" damit man
Die Software erst dann benutzen kann wenn Blizzard erstmal die Probleme löst?
Das Problem war zum einen, dass viel mehr Leute das Spiel gekauft haben, als Blizzard angenommen hat. Wie schon mal erwähnt für einen solchen Fall kann man nicht vorgesorgt haben. Das es also Probleme gibt, wenn wesentlich mehr Leute gleichzeitig spielen wollen, ist doch logisch. Klar wie oben schon geschrieben, wenn aus irgendeinem Grund, sei es Hard- oder Software-Inkompatibilität oder ähnliches das Spiel einfach nicht bei einem Spieler laufen will, dann ist das natürlich sehr sehr ärgerlich, aber leider in manchen Fällen nicht zu ändern. Dann muss man es zurückgeben, sein Geld zurück verlangen und evlt. Torchlight 2 ausprobieren als Alternative oder falls man eine Konsole hat auf die Konsolen-Version warten. Ja ich weiß, das klingt jetzt doof, aber es gibt keinen Hersteller auf der Welt, der für jeden PC lauffähige Spiele produziert. Es wird immer Spieler geben, die ohne Hardware Änderungen, einer Windows Neuinstallation wegen Softwarekonflikten oder anderen Maßnahmen das ein oder andere Spiel nicht spielen können. Dafür kann man aber nicht den Hersteller haftbar machen.
Wenn sie diese "Probleme" mit Absicht in Kauf genommen haben, wirds noch düster für Blizzard.
Wenn Du Dich darauf beziehst, das jeder Spielehersteller, der Serverkapazitäten für seine Kunden zur verfügung stellt, wirtschaftlich denken muss, ja dann ist Blizzard wohl schuldig. Denn sie haben wie ich vermute die Server maximal auf den Anzahl der erwarteten Verkäufe ausgelegt. Warum auch auf wesentlich mehr? Wenn ich denke das ich als Würstchenverkäufer täglich 500 Kunden jeweils ein Würstchen verkaufe, dann nimm ich nicht für 1.500 Kunden Würstchen mit oder?
Das es da dann einige Tage dauert, bis sich alles eingespielt hat und die Systeme rund laufen bei so viel mehr Kunden als Blizzard erwartet hat, ist doch verständlich. Ich denke da muss man auch mal ein wenig sein Anspruchsdenken zurückschrauben und über seinen Schatten springen. Es läuft nicht rund an Tag 1? Dann spielt man mal 1 Tag etwas anderes. Mal abgesehen davon garantiert einem nicht mal der örtliche Stromversorger 100% sichere Stromversorgung. Sowas wie einen Anspruch auf zu 100% verfügbaren Dienstleistungen gibt es fast nicht.