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Detroit: Become Human - Debüt-Trailer und erste Screenshots

Film und Spiele haben zwar einen Unterschied, aber das heißt nicht, dass ein Vergleich unsinnig ist. Die Einzelbilder werden zwar unterschiedlich generiert, aber die Zusammenführung jener zu einem Video lässt Film und Spiele ähnlicher erscheinen. Und da gerade auch viel mehr CGI genutzt wird, ist sogar der grundlegende Unterschied gar nicht mehr so stark enthalten. Dass die 48 FPS beim Hobbit den meisten unangenehm ist, will ich auch stark bezweifeln, ungewohnt geh ich aber mit.

Der Mensch ist leider ein närrisches Gewohnheitstier, ich kenn sogar Leute die gemeint haben sie mochten 30fps besser als sie das selbe Spiel in 60fps gespielt haben (TLOU). Klar hat sich schnell wieder gelegt nach einer Weile, aber es zeigt trotzdem auf wie gewöhnungsbedürftig der Mensch teilweise ist. Und genauso verhält es sich mit Filmen, ich persöhnlich würde höhere FPS in Filmen sehr bevorzugen, aber leider ist de Gewohnheit gerade 24fps.
 
Nun ja, ich denke die Gewohnheit an 60 FPS und mehr in Spielen kann sehr wohl eine gewisse seherische Unzufriedenheit sorgen wenn man die halbe Framerate vorgesetzt bekommt. Seit ich mir kürzlich eine PS3 geholt hab merke ich das an mir selbst noch deutlicher. Wenn man butterweiche PC-Titel zockt und dann auf Konsole ein 30-Framelock-Spiel sieht, dann ist es für mich als PCler anfangs sehr schwierig mich auf diese semiflüssige Optik einzustellen.

Bei Konsolen-exklusiven Spielen mit nur 30 FPS hilft ja kein Meckern, da muss man halt diese Bildbegrenzung schlucken, schöne Optik hin oder her (und ob es dann wirklich so schön ist, das ist wieder eine andere Frage), die Konsolentechnik schafft eben nicht mehr. Aber für mich steht und stand schon immer fest dass ich bei Multi-Plattform in der Regel die PC-Version wähle, allein weil dort mehr Frames machbar bzw. Framelocks meistens mit wenigen Handgriffen abstellbar sind.
 
Seit ich mir kürzlich eine PS3 geholt hab merke ich das an mir selbst noch deutlicher. Wenn man butterweiche PC-Titel zockt und dann auf Konsole ein 30-Framelock-Spiel sieht, dann ist es für mich als PCler anfangs sehr schwierig mich auf diese semiflüssige Optik einzustellen.

Wobei du bei der PS3 eher die Frame-Einbrüche unter die 30 fps bemerkst als die 30 fps an sich.
 
Wobei du bei der PS3 eher die Frame-Einbrüche unter die 30 fps bemerkst als die 30 fps an sich.

Und bei der Ps4 genauso :D. Ich muss erst noch einen Ps4-Titel ohne Frame-einbrüche finden. Letztens Pirate Warriors 3 mit einem Freund gespielt, übelste Einbrüche auf bestimmt einzählige Frames :-$. Aber was solls bei Dynasty Warriors is eh nur Button Mashing.
 
Gott freue ich mich auf den Titel. Erzählerisch wahren die "Spiele" von Quantic Dream immer große klasse.
Und das Tema zu diesen Spiel interessiert mich ungemein.
 
Und bei der Ps4 genauso :D. Ich muss erst noch einen Ps4-Titel ohne Frame-einbrüche finden. Letztens Pirate Warriors 3 mit einem Freund gespielt, übelste Einbrüche auf bestimmt einzählige Frames :-$. Aber was solls bei Dynasty Warriors is eh nur Button Mashing.

Meistens haben nur die Exklusivspiele optimale Performance, z.B. von Naughty Dog und Guerilla Games. Das war auf PS3 leider auch schon so.
Warte mal auf Horizon: Zero Dawn. Wenn Du da Framedrops feststellen kannst geb ich einen aus. :-D
 
zur fps-debatte:
bei einem storyadventure- interaktiven film stören 30fps ganz klar weniger als bei einem spiel, das ein hektisches gameplay an den tag legt. klar sind selbst dort 60fps besser, aber es stört nur ganz bedingt und bei weitem nicht jeden. wenn leute krankheitsbedingt darauf mit übelkeit reagieren, was aber meines wissens eher mit der art von spiel /film bezüglich kamera/hektik in kombination mit der framerate als mit den fps alleine zusammenhängt, ist das natürlich schade, ändert aber nichts an dem, dass es bei solchen spielen nur von einem ganz geringem prozentsatz als äußerst störend empfunden wird, wenn es in dieser framerate läuft.
komisch finde ich aber, dass derselbe, der diese spiele nicht spielen kann erst until dawn quasi als das spiel bezeichnet, das d.cage nicht hinbekommt bezeichnet, obwohl dieses auch in 30fps läuft.

zur thematik:
wenn ich schon im 2. satz lese, dass die auseinandersetzung mit ki und einem von menschenhand entwickeltem bewusstsein und dessen konsequenzen schon im vorhinein mist sei, stößt das bei mir auf unverständnis. man sah einen trailer und spinnt sich schon dort ein negatives bild zusammen.
im übrigen ist die frage objekt/subjekt eines dings mit einem eigenständigen bewusstsein noch lange nicht so klar, wie es manche leute gerne hätten. wäre ein klon ein objekt, nur weil er nicht aus einem ei oder dem schoß einer mutter entspringt?
das gute ist ja, dass es sich genau um das geht. was macht uns zu menschen, was macht uns zu individuen? ich kann leute nicht leiden, die von vorn herein mit der einstellung das wird eh mist etc. an projekte anderer herangehen.
 
Mal abwarten, ob wirklich ein philosophischer Ansatz erkennbar sein wird oder ob es wieder so ein meiner Meinung nach prätentiöser, gefühlsduseliger Quatsch wird wie Beyond: Two Souls. Bei David Cage bin ich diesbezüglich skeptisch.
 
*gähn* wird das wieder so ein mieser exklusivtitel wie the order? (6.3/10 metacritic) :-B

Wobei du bei der PS3 eher die Frame-Einbrüche unter die 30 fps bemerkst als die 30 fps an sich.

die ps4 hält in kaum einem aktuellen AAA titel konstante 30 fps. die hardware ist komplett überfordert.
in witcher 3 bewegt sich die ps4 dauerhaft zwischen 20 und 30 fps laut benchmark.
ich meine schau dir mal die xbox one an.
da läuft battlefront in 720p, was schon ein witz ist. und so viel stärker ist die hardware der ps4 nicht.
 
Dass die 48 FPS beim Hobbit den meisten unangenehm ist, will ich auch stark bezweifeln, ungewohnt geh ich aber mit.

Sorry "unangenehm" war vielleicht die falsche Wortwahl. Ich persönlich habe ihn nicht auf 48 fps gesehen, aber ich habe viele Meinungen dazu gehört und gelesen und einige davon sprechen davon, dass er ihnen so nicht gefallen hat. Ich selbst habe schon viele Aufnahmen auf der GoPro in 24, 48 und 120 fps gemacht und für mich persönlich schauen sich die 24 wesentlich angenehmer und ruhiger, als 48 oder mehr. Ich glaube auch nicht, dass sich die 48 fps in Zukunft irgendwann durchsetzen werden. Das ist aber nur meine Einschätzung.
 
Das ist nur eine Frage der Gewohnheit. Ich würde bei Filmen 60 FPS bevorzugen, da schnelle Bewegungsabläufe wesentlich klarer erkennbar wären. 24 ruckeln halt schon immer mal wieder, auch bei langsamen Kamerafahrten bzw. -schwenks. 24p wird auch nicht gefilmt, weil es viele als angenehmer empfinden sondern aus reiner Tradition (und ggf. altem Equipment).
 
Um mal wieder zum eigentlichen Thema zu kommen.
Hier noch ein kurzes Video, in dem David Cage über Detroid spricht:

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Sorry "unangenehm" war vielleicht die falsche Wortwahl. Ich persönlich habe ihn nicht auf 48 fps gesehen, aber ich habe viele Meinungen dazu gehört und gelesen und einige davon sprechen davon, dass er ihnen so nicht gefallen hat. Ich selbst habe schon viele Aufnahmen auf der GoPro in 24, 48 und 120 fps gemacht und für mich persönlich schauen sich die 24 wesentlich angenehmer und ruhiger, als 48 oder mehr. Ich glaube auch nicht, dass sich die 48 fps in Zukunft irgendwann durchsetzen werden. Das ist aber nur meine Einschätzung.
Der Unterschied ist auf die verschiedenen Verschlusszeiten zurückzuführen. Bei mehr FPS ist die Verschlusszeit normalerweise kleiner. Eine große Verschlusszeit bedeutet eine große Belichtungszeit für jedes Einzelbild, somit wird mehr Bewegung pro Einzelbild festgehalten. Man sieht also länger was generell im Video vor sich geht. Wenn dir mehr FPS dann unruhiger vorkommen, heißt das einfach, dass das Ausgangsmaterial chaotischer war als es dir in 24 FPS vorkommt. Außerdem werden mit mehr FPS mehr Details eingefangen, was chaotischer wirken kann.

Den Hobbit empfand man durch die höheren FPS unterbewusst realistischer, was für einige einfach ungewohnt sein kann und manche dann kritisierten. Daran kann man sich aber wirklich gewöhnen und gerade bei Kameraschwenks von Landschaftsaufnahmen merkt man dann deutlich den Unterschied. Gerade beim Hobbit wurden dadurch auch mehr Details eingefangen. Die Kamera war auch bei Actionszenen weiter weg vom Geschehen und es war viel los im Bild. Da übersieht man leicht Details, die man erst beim erneuten Schauen entdeckt. Wie schon gesagt, kann das dann chaotischer wirken, aber eigentlich wurde dadurch nur das Geschehene besser eingefangen.

Dass man stets in 24 FPS filmt, hat einen historischen Hintergrund. Früher war die Technik einfach nicht so weit mehr zu schaffen. 24 FPS war da der Kompromiss, wo man den Film noch als Bewegung wahrnahm anstatt eine Anreihung von Bildern. Wären damals mehr kein Hindernis gewesen, hätte man auch mehr FPS bevorzugt.
 
Nichts gegen QT, die "Spiele" an sich bieten immer eine hervorragende Grafik. Aber in meinen Augen zu kosten des Gameplays und der handlungsfreiheit. Für mich sind die Spiele nicht mehr als Grafikblender.

Versteht mich jetzt nicht falsch, was sie da leisten ist beachtungsvoll, ein Film der zum Spiel wird und es gibt viele Menschen die QD dafür verehren. Für mich gehört aber mehr dazu als aufpolierte Grafik, Quicktime-Events sobald mal etwas Action passiert und kaum Bewegungsfreiheit mit einem 2 Tasten System. Erst wenn sie es schaffen ein echtes Spiel in dieser Qualität abzuliefern ohne die Beschneidungen die dieser Grafikblender wieder mit sich bringt, erst dann werde ich auch QD verehren. Solange sie im Endeffekt nicht mehr als ne gerenderte Grafikdemo mit Story ausliefern lasse ich die Finger davon und in meinen Augen sind die Werke so auch nicht beachtungsvoll.
 
Nichts gegen QT, die "Spiele" an sich bieten immer eine hervorragende Grafik. Aber in meinen Augen zu kosten des Gameplays und der handlungsfreiheit. Für mich sind die Spiele nicht mehr als Grafikblender.

Versteht mich jetzt nicht falsch, was sie da leisten ist beachtungsvoll, ein Film der zum Spiel wird und es gibt viele Menschen die QD dafür verehren. Für mich gehört aber mehr dazu als aufpolierte Grafik, Quicktime-Events sobald mal etwas Action passiert und kaum Bewegungsfreiheit mit einem 2 Tasten System. Erst wenn sie es schaffen ein echtes Spiel in dieser Qualität abzuliefern ohne die Beschneidungen die dieser Grafikblender wieder mit sich bringt, erst dann werde ich auch QD verehren. Solange sie im Endeffekt nicht mehr als ne gerenderte Grafikdemo mit Story ausliefern lasse ich die Finger davon und in meinen Augen sind die Werke so auch nicht beachtungsvoll.

Kommt immer drauf an, Until Dawn fand ich z.B. gut, aber ich stehe auch total auch Trashhorror. Prinzipiell bin ich aber bei Dir, ich kann mit Filmspielen auch nicht viel anfangen. Gameplay>Story. Wenn ich zocken will, dann will ich auch das Gamepad ordentlich massieren und mich nicht nur berieseln lassen, dafür gibt es ja Filme. Aber jedem das seine.
 
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