Chipproduktion: Intel will Milliardenhilfe für Fabrik in Europa

AntonioFunes

Autor
Mitglied seit
29.09.2010
Beiträge
332
Reaktionspunkte
93
Jetzt ist Deine Meinung zu Chipproduktion: Intel will Milliardenhilfe für Fabrik in Europa gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


lastpost-right.png
Zum Artikel: Chipproduktion: Intel will Milliardenhilfe für Fabrik in Europa
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.985
Reaktionspunkte
3.706
Das zahlt Intel mal schön selbst.
Das ist aber genau die Crux an zu freier Marktwirtschaft. Intel hat die freie Auswahl, und die Argumente für ein gutes Angebot stehen alle im Text: Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, strategische Unabhängigkeit. Gerade letzteres hat ja in der Pandemie seine Bedeutung gezeigt.

Das dürfte der EU zukünftig generell mehr Wert sein. Beim Rest kann man nur hoffen, dass sich die Länder nicht wieder gegenseitig unterbieten. Wo schon klar ist, dass es irgendwo in der EU entstehen soll, sollte es da Mindestgrenzen geben. Aber so weit sind wir wohl noch nicht. :|
 

TheRattlesnake

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.03.2020
Beiträge
792
Reaktionspunkte
360
Deutschland bzw. die EU schmeißt so viele Milliarden für irgendwelchen Schwachsinn oder durch Missmanagement aus dem Fenster. Da kann man auch mal 8 Milliarden in was Sinnvolles investieren.
Dass sich die EU etwas unabhängiger von Asien macht ist da sicher nicht verkehrt.
 

RoteRosen

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.10.2020
Beiträge
453
Reaktionspunkte
113
Das zahlt Intel mal schön selbst.
Ich bezahle denen lieber die Fabrik als unserem Staat den BER....
Bist also kein Fan von Arbeitsplätzen, einer besseren Wirtschaft, Unabhängigkeit von anderen Staaten etc.?

Wieso bist du denn dagegen? Gerne mal mit Argumenten argumentieren^^
 

LarryMcFly

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
10.04.2019
Beiträge
1.241
Reaktionspunkte
1.045
Ich bezahle denen lieber die Fabrik als unserem Staat den BER....
Bist also kein Fan von Arbeitsplätzen, einer besseren Wirtschaft, Unabhängigkeit von anderen Staaten etc.?

Wieso bist du denn dagegen? Gerne mal mit Argumenten argumentieren^^

Nicht generell dagegen, aber in meinen Augen müßten dann entsprechende Knebelverträge her, die jedoch mit höchster Wahrscheinlichkeit garantiert durch entsprechende Lobbyarbeit (mit tatkräftiger Unterstützung unserer Politiker) ins Nichts aufgeweicht würden.
Wieso Knebelverträge?
Weil wer zahlt schafft an und die EU finanziert denen bei der Größenordnung quasi fast schon die komplette Produktionsstätte.
Es ist Intel durchaus zuzutrauen, sich den Bürzel vergolden zu lassen und am Ende des Tages den produzierten Warenbestand ausschließlich nach USA USA USA! und dem roten Drachen auszuschiffen, wenn es knapp ist und entsprechend bezahlt-, bzw. politischer Druck von USA USA USA! ausgeübt wird (freie Marktwirtschaft, ick hör dir trapsen).
Da stehen dann die Bänder der Autoindustrie auf der anderen Straßenseite weiterhin still.
Echte Unabhängigkeit von anderen Staaten würde bedeuten, daß die Europäer einen entsprechenden europäischen Konkurrenten aufbauen (langer Weg) und nicht nur die Produktion hier her holen.
Funktioniert im militärischen Bereich ja auch (noch).
Das Geschrei um Arbeitsplätze, erinnert mich irgendwie immer an die Argumentationskeule "aber die Kinder!".
Bei 8 Milliarden Euro Subvention, muß aber ein sehr großer Haufen Arbeiter sehr sehr lange malochen, um mit ihren Steuern das wieder reinzuholen.
Die Gewinne gehen zu einem Großteil sowieso in die USA USA USA! - die darf man gleich mal wieder rausrechnen. ;)
 

KSPilo

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
29.07.2005
Beiträge
440
Reaktionspunkte
140
So lange Intel die 8 Milliarden Euro auch wieder zurückzahlt....
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.506
Reaktionspunkte
4.575
Erst lagern sie ihre ganze Produktion wegen Profitgier nach Asien aus um dort Milliarden Gewinne zu erzielen und jetzt wenn sie zurück wollen soll das dann die Allgemeinheit mal wieder bezahlen.
Sollen sie doch mit ihren Milliarden Gewinne die sie dort erzielt haben das ganze finanzieren. Und Intel nagt bestimmt nicht am Hungertuch.

Und wie hier auch schon gesagt wurde, bis sich 8 Milliarden Refinanzieren ist es ein unheimlich langer Weg.
Denn, wer Garantiert denn das Gewinne auch in Deutschland/EU wirklich vernünftig versteuert werden und nicht irgendwo auf den Kaiman und Bermuda Inseln bei diversen Briefkasten Firmen verschwinden, also so wie es bei den Großen US Firmen auch typisch ist. Und Intel gehört mit zu den Firmen die eigentlich ihren Hauptsitz in einer dieser Steueroasen haben.
Die Sache mit der Steuer und auch Rückzahlung der ( 8 ) Milliarden muss also erstmal gesichert sein.
 

hunterseyes

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.07.2019
Beiträge
595
Reaktionspunkte
110
Ich bezahle denen lieber die Fabrik als unserem Staat den BER....
Bist also kein Fan von Arbeitsplätzen, einer besseren Wirtschaft, Unabhängigkeit von anderen Staaten etc.?

Wieso bist du denn dagegen? Gerne mal mit Argumenten argumentieren^^
Die paar Arbeitsplätze stehen in keinem Verhältnis zu den Subventionen. Egal ob Intel oder BER, beides sind Steuerverschwendungen. Gleiches wird man dann bei Tesla sehen, mal schauen wie lange die wirklich dann ihr Werk auf lassen oder auch schließen, sobald die Förderungen wegfalllen.

Davon ab: Intel benötigt keine Förderungen um solch Projekt umzusetzen, die haben genug Gelder zur Verfügung, nur würde dies dann eben den gewinn schmälern. Soll intel sich durch die Börse mehr Gelder verschaffen, aber nicht durch REgierungen und Steuern die Menschen ausbeuten! Das Geld gehört z.B. in Schulen reingesteckt!
 

hunterseyes

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.07.2019
Beiträge
595
Reaktionspunkte
110
Euch ist schon klar das fast alle Projekte so gehandhabt werden?
Zum Glück nicht alle, aber leider sehr viele. Es ist und bleibt eine Verzerrung der freien Wirtschaft, wenn Unternehmen so drastische Förderungen erhalten, um Konkurrenzfähig zu bleiben. Natürlich machen das andere Länder auch, die pushen aber meist bevorzugt ihre eigenen Firmen durch ihre Steuergelder. Normalerweise sollte sich die Regierung aus der Wirtschaft raushalten, nennt man Wettbewerbsneutralität. Wenn intel es nicht schafft ein Werk in Europa aus eigenen Mitteln aufzubauen, brauchen wir sie nicht. Dann lieber ansässige Firmen, die auch hier steuerpflichtig sind unterstützen, um diese Aufzubauen. (Was zwar auch falsch ist, aber vom Grundprinzip her logischer)
Man darf nicht vergessen, dass der Europäische Markt eher ein Eingangsbereich ist, der eigentliche Markt den Intel anstrebt ist Asien. Aber gut, das würde hier wohl zu weit gehen...
 

RoteRosen

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.10.2020
Beiträge
453
Reaktionspunkte
113
Die paar Arbeitsplätze stehen in keinem Verhältnis zu den Subventionen. Egal ob Intel oder BER, beides sind Steuerverschwendungen. Gleiches wird man dann bei Tesla sehen, mal schauen wie lange die wirklich dann ihr Werk auf lassen oder auch schließen, sobald die Förderungen wegfalllen.

Davon ab: Intel benötigt keine Förderungen um solch Projekt umzusetzen, die haben genug Gelder zur Verfügung, nur würde dies dann eben den gewinn schmälern. Soll intel sich durch die Börse mehr Gelder verschaffen, aber nicht durch REgierungen und Steuern die Menschen ausbeuten! Das Geld gehört z.B. in Schulen reingesteckt!
Ja, man kann natürlich nur hoffen, dass es dann nicht in einem derartigen Desaster endet wie damals mit Nokia. Wobei ich hier denke, alleine schon aufgrund der Komplexität einer derartigen Stätte, dass es hier nicht so laufen wird.
Und keine Frage: Das Geld wäre in anderen Bereichen der deutschen Infrastruktur besser aufgehoben.
 

dessoul

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
01.05.2004
Beiträge
113
Reaktionspunkte
19
Es macht absolut keinen Sinn. Es gibt schon eine Chipproduktion in Deutschland!


Die Einheimische Chipproduktion hinkte bisher an einigen Punkten: sie war eher ein Zuschussgeschäft, weil man Chips durch die Zuschusspolitik aus China eben billiger bekommen konnte. Ausserdem kommen die Rohstoffe eben auch zu einem Großteil aus China.

Intel da Subventionen in Milliardenhöhe zu gewähren wäre absolut Unsinnig, weil man zum einen der Einheimischen Produktion Konkurrenz machen würde und zum anderen ist es eine unheimlich Unsichere Sache. Oben hat einer Nokia erwähnt.Die haben damals schon geahnt, dass sie den Bach runtergehen und haben deshalb noch die Milliardensubventionen abgegriffen und haben sich dann verpisst. Das Geld war weg und die Bauruinen verschandeln wahrscheinlich noch heute die Landschaft.

Bei der Summe, die die wollen, wäre das wahrscheinlich der Gnadenstoss für die Europäische Produktion, die da mit viel kleineren Brötchen backt. Toll: wir haben einem ausländischen Unternehmen das Geld hinten reingesteckt, einheimische Arbeitsplätze vernichtet, die US-Amerikanische Konkurrenz gestärkt und sind nicht mal sicher, dass das Geld auch hier in Europa bleiben würde.
Absolut tolle Idee!
 
Zuletzt bearbeitet:

Jakkelien

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.12.2007
Beiträge
621
Reaktionspunkte
200
Ich bezahle denen lieber die Fabrik als unserem Staat den BER....
Bist also kein Fan von Arbeitsplätzen, einer besseren Wirtschaft, Unabhängigkeit von anderen Staaten etc.?

Wieso bist du denn dagegen? Gerne mal mit Argumenten argumentieren^^
Weil es schwache Argumente sind die Intel aufführt?
Intel kann den Bau aus eigener Tasche bezahlen. Wozu also mit derartig absurden Summen unterstützen?
Und wenn Intel sagt, ohne Subventionen bauen sie nicht, geht auch Intel leer aus. Jetzt ist Intel aber nicht der einzige Chiphersteller der Welt. Wenn Intel nicht mag, kommt ein anderer. Der bringt dann ebenso Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Unabhängigkeit zu Papier.
Ich sehe daher die EU klar am längeren Hebel. Lassen wir doch ausnahmsweise mal den freien Markt... frei sein^^
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.506
Reaktionspunkte
4.575
Jetzt ist Intel aber nicht der einzige Chiphersteller der Welt.
Zumal wenn Intel hier ein Werk baut, dann produzieren die natürlich nur Chips für sich selbst. Andere Chiphersteller können da für die Allgemeinheit und eben mehrere unterschiedliche Hersteller produzieren.
 

RoteRosen

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.10.2020
Beiträge
453
Reaktionspunkte
113
Weil es schwache Argumente sind die Intel aufführt?
Intel kann den Bau aus eigener Tasche bezahlen. Wozu also mit derartig absurden Summen unterstützen?
Und wenn Intel sagt, ohne Subventionen bauen sie nicht, geht auch Intel leer aus. Jetzt ist Intel aber nicht der einzige Chiphersteller der Welt. Wenn Intel nicht mag, kommt ein anderer. Der bringt dann ebenso Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Unabhängigkeit zu Papier.
Ich sehe daher die EU klar am längeren Hebel. Lassen wir doch ausnahmsweise mal den freien Markt... frei sein^^
Bin ich ganz deiner Meinung, meine Argumentation geht leider vom Normalfall in DE/EU aus^^ Und sagen wir mal so, in Polen reiben die sich die Hände und hoffen darauf, dass sich DE quer stellt, weshalb DE das auch nicht machen wird. Denn Polen ist DER IT-Standort in Europa und die USA haben sich in den letzten Jahren sehr stark in den polnischen Markt eingenistet. (Nicht nur in dem Bereich, im Allgemeinen werden die Beziehungen zwischen den beiden Ländern immer weiter ausgebaut)
Mal schauen wie es am Ende abläuft, man kann sich nur das Beste Ergebnis für den Verbraucher wünschen.
 

hunterseyes

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.07.2019
Beiträge
595
Reaktionspunkte
110
Bin ich ganz deiner Meinung, meine Argumentation geht leider vom Normalfall in DE/EU aus^^ Und sagen wir mal so, in Polen reiben die sich die Hände und hoffen darauf, dass sich DE quer stellt, weshalb DE das auch nicht machen wird. Denn Polen ist DER IT-Standort in Europa und die USA haben sich in den letzten Jahren sehr stark in den polnischen Markt eingenistet. (Nicht nur in dem Bereich, im Allgemeinen werden die Beziehungen zwischen den beiden Ländern immer weiter ausgebaut)
Mal schauen wie es am Ende abläuft, man kann sich nur das Beste Ergebnis für den Verbraucher wünschen.
Hat mit Tesla in Polen ja auch so prima geklappt...
 

RoteRosen

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.10.2020
Beiträge
453
Reaktionspunkte
113
Hat mit Tesla in Polen ja auch so prima geklappt...
Ironie? Bitte konkret werden, kp was du mir hier sagen willst...
Polen hat, so wie so manch andere Länder im Osten, kaum Interesse an E-Mobilität, dass ist das Eine (denn E-Mobilität ist der größte Beschiss der letzten Jahre, mittlerweile sollten das ja die meisten Menschen verstanden haben). Außerdem beschäftigt Tesla jetzt bereits, daher auch der Standort da nahe an der Grenze, unzählige polnische Bauarbeiter um die Kosten für den Bau der Fabrik niedrig zu halten.
Außerdem sind die Stellenangebote für die fertige Factory bereits so inseriert, dass nach polnischen Mitarbeitern gesucht wird. Da hat Tesla alles richtig gemacht.
Die deutsche Expertise im Autobau, starker Standort mit guter Anbindung an die verschiedenen Transportwege und die Nähe zur Grenze um bestmöglich die Lohnkosten im laufenden Betrieb niedrig zu halten.
So geht Kapitalismus^^
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.506
Reaktionspunkte
4.575
Hat mit Tesla in Polen ja auch so prima geklappt...
Wo es keine Hoch Subventionen gibt geht auch keine US Big Firma hin. Und Polen ist so gut wie Pleite. Wo wollen die 8 Milliarden hernehmen und praktisch verschenken?
Das einzige was man aus Polen mitnehmen kann sind Günstige Arbeitnehmer, auch Hochqualifizierte im Bereich Programmierung und Software Entwicklung.
Auch Tesla hat ja so etwas vor, also das Anwerben von polnischen Fachleuten.

Und ganz nebenbei, die Größte EU IT Firma steht immer noch in Deutschland. Also ich kenne jetzt keine IT Weltfirma die einen wichtigen Standortplatz in Polen hat.
 

RoteRosen

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.10.2020
Beiträge
453
Reaktionspunkte
113
Wo es keine Hoch Subventionen gibt geht auch keine US Big Firma hin. Und Polen ist so gut wie Pleite. Wo wollen die 8 Milliarden hernehmen und praktisch verschenken?
Das einzige was man aus Polen mitnehmen kann sind Günstige Arbeitnehmer, auch Hochqualifizierte im Bereich Programmierung und Software Entwicklung.
Auch Tesla hat ja so etwas vor, also das Anwerben von polnischen Fachleuten.

Und ganz nebenbei, die Größte EU IT Firma steht immer noch in Deutschland. Also ich kenne jetzt keine IT Weltfirma die einen wichtigen Standortplatz in Polen hat.
GOG *hust* Ansonsten passt das, jop.
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.506
Reaktionspunkte
4.575

RoteRosen

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.10.2020
Beiträge
453
Reaktionspunkte
113
Und wie kommst du dann zu dieser Aussage,

?
Weil der Standort IT-Technisch in Europa führend ist?! Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Am besten einfach mal einlesen, dass würde den Rahmen sprengen. Kann dir ne PM zum Thema schicken wenn du magst, hau mich einfach mal an falls du dazu was lesen magst.
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.506
Reaktionspunkte
4.575
Mir würde hier ein ganz normaler Link reichen wo das steht und natürlich auch gut begründet ist, das Polen IT technisch in Europa führend ist.
 

MichaelG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.06.2001
Beiträge
27.274
Reaktionspunkte
7.178
Ich hätte da eher an Dresden gedacht. AMD sitzt bereits dort. Dort im Umkreis gabs auch lange Zeit eine gute Solaranlagenfabrikation (bis China die mit ihren Kampfpreisen kaputt gemacht hatte).

Ich denke die Chancen für eine Fabrik in Deutschland ständen gut wenn die Fördergelder kämen.
 

hunterseyes

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.07.2019
Beiträge
595
Reaktionspunkte
110
Ironie? Bitte konkret werden, kp was du mir hier sagen willst...
Polen hat, so wie so manch andere Länder im Osten, kaum Interesse an E-Mobilität, dass ist das Eine (denn E-Mobilität ist der größte Beschiss der letzten Jahre, mittlerweile sollten das ja die meisten Menschen verstanden haben). Außerdem beschäftigt Tesla jetzt bereits, daher auch der Standort da nahe an der Grenze, unzählige polnische Bauarbeiter um die Kosten für den Bau der Fabrik niedrig zu halten.
Außerdem sind die Stellenangebote für die fertige Factory bereits so inseriert, dass nach polnischen Mitarbeitern gesucht wird. Da hat Tesla alles richtig gemacht.
Die deutsche Expertise im Autobau, starker Standort mit guter Anbindung an die verschiedenen Transportwege und die Nähe zur Grenze um bestmöglich die Lohnkosten im laufenden Betrieb niedrig zu halten.
So geht Kapitalismus^^
Mein fehler, war lange her, habs mit den niederlanden verwechselt.
 

hunterseyes

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.07.2019
Beiträge
595
Reaktionspunkte
110
(bis China die mit ihren Kampfpreisen kaputt gemacht hatte).
DAs wird aber immer ein Problem sein, wenn ein Land wie Deutschland mit einem Land wie China konkurieren möchte. Solange der Arbeiter dort preiswerter ist und die Rohstoffe im eigenen Land abgebaut werden können, wird man keine Chance haben zu konkurrieren. Die Löhne in China sind ja nicht "Billig" sondern einfach neidriger als hier, weil der Warenkorb dort preiswerter ist. Zudem kommen auch gerade aus dem asiatischen raum immer mehr richtig gute Produkte, also mit hohen Qualitätsstandards. Was möchte denn Deutschland dahingehend noch dagegen bieten? Wir sind hier in D fest dabei den Niedriglohnsektor auszubauen und müssten eh mittlerweile drin führend in Europa sein. Allerdings kommt mit den Nierdiglohna uch immer meisere arbeitsleistung und Pfusch. Wo es früher mal "MAde in Germany" gewesen ist, ist es mittlerweile eher"Pfusch der Deutschen". Gerade was das HAndwerk betrifft, man ist das ein aKt mal einen vernünftigen Handwerker zu erwischen, ka, wie manche ihre Meisterbriefe bekommen haben, durch Wissen und Können sicherlich nicht.
 

BladeWND

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
23.03.2001
Beiträge
945
Reaktionspunkte
122
Website
www.tholey-wetter.de
Gerade was das HAndwerk betrifft, man ist das ein aKt mal einen vernünftigen Handwerker zu erwischen, ka, wie manche ihre Meisterbriefe bekommen haben, durch Wissen und Können sicherlich nicht.
Das kann ich dir zu 100% beantworten, wer geht denn heute noch ins Handwerk? Fast keiner! Warum? Du hast einen schlechten Ruf, machst dich dreckig und musst körperlich ran, einen 8 Stunden Tag findest du selten, dazu kommt es noch man verdient nicht gut (ok es war schon schlechter)
Was entsteht daraus? Bis auf ein paar Ausnahmen gehen dort die Leute hin die sonst nichts finden... Das betrifft fast alle Berufen wo mit den Händen etwas gemacht wird. Wir haben in Deutschland nur noch Leute die führen wollen, aber es kommen kaum welche nach die geführt werden wollen... Dazu noch die Industrie mit ihrem teilweisen Phantasie-Löhnen macht es auch nicht besser.

Dann noch das sinnlose System wer den Auftrag bekommt, es gewinnt z.B. bei der öffentlichen Hand der mit dem geringsten Preis und wer ist das? Der mit dem schlechtesten Material und mit den schlecht bezahlstesten Leuten...
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.506
Reaktionspunkte
4.575
och ins Handwerk? Fast keiner! Warum? Du hast einen schlechten Ruf, machst dich dreckig und musst körperlich ran, einen 8 Stunden Tag findest du selten, dazu kommt es noch man verdient nicht gut (ok es war schon schlechter)
Was entsteht daraus? Bis auf ein paar Ausnahmen gehen dort die Leute hin die sonst nichts finden... Das betrifft fast alle Berufen wo mit den Händen etwas gemacht wird. Wir haben in Deutschland nur noch Leute die führen wollen, aber es kommen kaum welche nach die geführt werden wollen... Dazu noch die Industrie mit ihrem teilweisen Phantasie-Löhnen macht es auch nicht besser.

Dann noch das sinnlose System wer den Auftrag bekommt, es gewinnt z.B. bei der öffentlichen Hand der mit dem geringsten Preis und wer ist das? Der mit dem schlechtesten Material und mit den
Sehe ich nur teilweise so.
Es gäbe genug junge Menschen die geführt werden wollen, aber,
auch die Handwerksmeister sind nicht ganz blöde. Wenn sich da Hauptschüler bewerben die gerade mal ihren Namen richtig schreiben können, dann werden die abgelehnt, weil sie niemals durch die Prüfung kommen.
Schuld daran ist auch unser Schulsystem. Die Kinder lernen doch kaum noch das was wirklich wichtig ist.
Auch werden die Anforderungen teils Utopisch viel zu Hoch angesetzt. Da wird von Bewerbern Wissen verlangt als wenn sie schon Gesellen wären.
Teils sind die Schüler aber auch selber Schuld, können gerade mal beim PC das Knöpfchen drücken um ein Spiel zu starten, aber sind zu Blöde einen Text in Word zu formatieren. Nur in den sogenannten Sozialen Medien, da kennen sie sich perfekt aus um ja keinen Like zu verpassen, nur interessiert das keinen Handwerksmeister. Da werden einfach falsche bis gar keine Werte mehr vermittelt und die psychologische Werbung tut ihr übriges.
Da Wundert es also auch nicht das der Großteil der Hauptschüler die Hartz IV Empfänger von morgen sind.
 
Oben Unten