Blizzard: Offener Brief zum Thema Frauen und Minderheiten

Sharlet

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Warum müssen seit neustem die Spiele political correct sein? Gleichberechtigung im realen Leben ist gut aber in Spielen ist mir das wurscht. Spiele sind Welten erschaffen von den Gehirnen einiger Menschen, sie sollen die Spiele so entwickeln wie sie es wollen.

Ich verstehe auch garnicht daran was am Fehlen von Frauen in Videospielen diskriminierend sein soll. Mir ists egal wen oder was ich spiele, hauptsache es passt zur Story und Atmosphäre aber ich finds bedauerlich, dass man den Entwicklern langsam vorgibt was in einem Spiel drin sein darf und was nicht.
 

MichaelG

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Die Gutmenschen überfluten halt alles. Von irgendwelchen Schildern wo möglichst Vorständin drauf stehen muß bis jetzt hin in das Gaming. Das ist kompletter Blödsinn und schießt meines Erachtens (ebenso wie eine erzwungene Frauenquote für Führungsjobs) weit über das Ziel hinaus.

Man sollte beide Geschlechter gleich behandeln. Sind aber bei den Bewerbern nur geeignete Männer ist es halt blöd gelaufen. Deswegen sollte keine vom IQ unterpriviligierte Frau den Posten bekommen, nur damit die Frauenquote erfüllt wird. Ist genau das gleiche.
 

BiJay

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Ich bin ja immer erstaunt, wie man es mit so vielen Worten schaffen kann so wenig zu sagen (der Leser-Brief). Dass Frauen in Blizzard-Spielen untergeordnet werden, kann ich so nicht nachvollziehen, habe aber auch nicht wirklich World of Warcraft gespielt. Mit den Minderheiten hat er aber recht. Ich frage mich aber, ob in einem Fantasy-Setting ohne realen Bezug wirklich Minderheiten des echten Lebens angesprochen werden müssen. Insofern kann ich die Beschwerde nicht nachvollziehen und Blizzard soll sich jetzt nicht dazu genötigt führen im nächsten Starcraft-Addon einen schwulen, schwarzen Protoss einzubauen.
 

Worrel

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Warum müssen seit neustem die Spiele political correct sein? Gleichberechtigung im realen Leben ist gut aber in Spielen ist mir das wurscht...
Jedes Medium hat Auswirkungen auf dein Gesamtbild der entsprechenden Thematik.

Nimm beispielsweise mal alles, was du über Frauen weißt. Kannst du dein Wissen exakt bestimmten Quellen zuordnen?

Kannst du zB genau sagen, in welchem Rahmen du dein Wissen über die Fähigkeit von Frauen, Auto zu fahren, angeeignet hast? Waren das ernsthafte Statistiken, YouTube Videos, Dialoge/Szenen in einem Computerspiel, ein Werbespot im Fernsehen oder doch nur Behauptungen von Mario Barth? Und sind Vorfälle wie zB in YouTube Videos gezeigt, wirklich häufiger als männliche Deppen am Steuer oder werden die bloß anders wahrgenommen, weil es das bekannte Klischee gibt, daß Frauen schlechter Auto fahren? Und wieviel hat das mit der statistischen Häufigkeit zu tun, daß zB der Mann arbeitet und somit wöchentlich 10x Auto fährt und daher viel geübter darin ist - im Gegensatz zu der Frau, die nur am Wochenende 2x zum Einkaufen fährt?
 

Worrel

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Ich bin ja immer erstaunt, wie man es mit so vielen Worten schaffen kann so wenig zu sagen (der Leser-Brief). Dass Frauen in Blizzard-Spielen untergeordnet werden, kann ich so nicht nachvollziehen,...
Kommt mir auch recht an den Haaren herbeigezogen vor:
In Starcraft gibt es beispielsweise Nova und Kerrigan - letztere ist a) die Anführerin ihrer Rasse und b) spielt in der Geschichte eine, wenn nicht DIE Hauptrolle. In WoW gibt es bei den Untoten und gab es in Theramore starke Frauen als Anführerinnen - auch bei den mächtigen Drachenaspekten sind Frauen dabei - ich kann die Kritik nicht wirklich nachvollziehen.
 

Angeldust

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Kerrigan / Nova
Sylvanas / Jaina

Selbst bei den Orks die wirklich maskulin geprägt sind, wurde eine Frau um Thrall implementiert etc.

Im neuen Moba gibts nen Schwung weiblicher Helden. Die Karten in HS sind zu 50% weiblich....

Einfach nur schwachsinnig in dem Fall.
 

belakor602

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Wenn ich Blizzard wäre würde ich jetzt ein Fantasy-Spiel machen dass in einem Universum spielt in dem es keine Frauen gibt und nur "Männer", und die pflanzen sich fort wie Schnecken. Und das Spiel soll so Macho wie möglich werden.

Zum Glück ist ja Blizzard nicht so sadistisch veranlangt wie ich.
 

Khrimm

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BS! Gerade Blizzard hat etliche weibliche "Helden".

Dieser Femenmist, der seit einiger Zeit vor allem in der Spieleindustruie propagiert wird, ist nur lächerlich und erbärmlich. Diese Aufschreie aufgrund von Sexismus etc. sind nur öffentliche Kundtuungen von verbitterten Personen, die einfach nur unüberlegt ihren Lebensfrust auf irgendetwas kanalisieren müssen.
 

jokerman7

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Dieser Femenmist, der seit einiger Zeit vor allem in der Spieleindustruie propagiert wird, ist nur lächerlich und erbärmlich. Diese Aufschreie aufgrund von Sexismus etc. sind nur öffentliche Kundtuungen von verbitterten Personen, die einfach nur unüberlegt ihren Lebensfrust auf irgendetwas kanalisieren müssen.
Dümmster Text, den ich diese Woche gelesen habe. Aber noch ist ja erst Samstag.
 

Kaisan

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So ganz nachvollziehen kann auch ich die Kritik nicht; Blizzard hat zahlreiche weibliche Rollen in ihren Spielen, die durch meine Vorredner schon detailliert aufgelistet wurden. Bezüglich der Minderheiten mag der Brief zwar richtig liegen, aber ob es nun eine Minderheiten-Quote in Computerspielen geben muss, halte ich für fraglich. Solange ein Spiel nicht wirklich gegen Minderheiten, Frauen und sexuellen Orientierungen vorgeht und tolerant ist, habe ich kein Problem damit, wenn keine Minderheiten enthalten sind. Computerspiele sind Unterhaltungsprodukte, auch wenn sie unser allgemeines Bild je nach Spieler leicht oder stark prägen. Komplett politisch korrekt müssen sie aber dennoch nicht sein. Ansonsten müssten wir (wie ich schon bei der Assassins Creed-Frauen-Debatte geschrieben habe) Shooter und sämtliche Spiele mit Kampfhandlungen sofort vom Markt schmeißen und uns nur noch mit harmlosen Rock- und Blackscreen-Simulatoren begnügen ... ;)
 

Batze

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Oh weh, wir armen Zocker.
Alice Schwarzer und ihr Verein von Lebens Loosern hat uns entdeckt. Das kann ja noch was werden.
 

Enisra

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wenn man so einen Wisch an Nintendo schreiben würde, mit der Aufforderung Peach sich nicht mehr so ganz dämlich entführen zu lassen, sondern wie Zelda sich zumindest zu wehren, dann könnte man das schon unterschreiben.
Aber mal ehrlich, grade Blizzard hat doch schon wirklich eine Menge guter weiblicher Hauptfiguren, da muss man einfach nur mal WoWpedia aufrufen und anderst als bei AC5 greift hier ja tatsächlich wieder Punkt, das man dann einem Autor reinreden will, wie er und was für Helden der installieren soll
 

Crystania

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Sowas unnötiges. Wie bereits hier schon mehrfach erwähnt wurde, gibt es genügend Frauen in den Blizzard-Universen. Ich fühlte mich immer sehr gut durch Jaina, Sylvanas, Kerrigan, Leah und co. "repräsentiert" (Falls man das so ausdrücken kann :-D).
Was die Minderheiten angeht... ich dachte immer, dass Keal'Thas Sunstrider nach der Flaute mit Jaina Proudmoore das Ufer wechselte? XD
 

Enisra

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Sowas unnötiges. Wie bereits hier schon mehrfach erwähnt wurde, gibt es genügend Frauen in den Blizzard-Universen. Ich fühlte mich immer sehr gut durch Jaina, Sylvanas, Kerrigan, Leah und co. "repräsentiert" (Falls man das so ausdrücken kann :-D).
Was die Minderheiten angeht... ich dachte immer, dass Keal'Thas Sunstrider nach der Flaute mit Jaina Proudmoore das Ufer wechselte? XD

ich behaupte ja das es keine männlichen Blutelfen gibt, nur Feminine und Androgyne Blutelfinen
 

Shadow_Man

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Die zukünftigen Spieletitel

Worldin of WarcraftInnen
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Diablogirl 4in
 

doomkeeper

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Bald kommen noch schwule Orcs dazu dann ist aber auch hoffentlich langsam mal jeder zufrieden
 

Kratos333

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Was für ein schwachsinniger Leserbrief. Es gibt doch massig Blizzard Helden die Weiblich sind.
Wer kommt den auf sowas? Keine andere Probleme im Leben?
 

Harf

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Diese ganze politisch korrekte Getue kann einen nur auf den zeiger gehen. Dieses tumblr ist da echt eine Müllhalde
 

Triplezer0

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Jedes mal wenn ich sowas sehe denke ich mir dass ich jetzt wirklich alles gesehen habe, wetten in spätestens 2 wochen gibts noch was blöderes ?
 

Malifurion

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Naja, Standardantwort seitens Blizzard. "Wir werden uns darum kümmern ; wir versprechen Verbesserungen ; wir werden es anders machen."
 
A

Arestris

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Unsinnig und unverständlich ...
Auf Anhieb, neben weiblichen Champs, schon bei D 1 (Rouge): Adria, Leah, Jaina Proudmoore, Sarah Carrigan, da finden sich bestimmt noch einige mehr.

Des Weiteren, wenn ich sowas lese, frage ich mich immer, wann sich wohl der erste bei Geschichtsbuchautoren beschwert, das Frauen da so selten die Hauptrolle haben ... (und wenn doch, dann endet das meist tragisch, siehe Cleopatra oder Jeanne D'Arc)
 

Lorin1

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Und Blizzard geht auch noch darauf ein.....
Ich kann gar nicht weiter schreiben sonst wird's ein mehrseitiger Bericht zum Thema. Zusammenfassend kann ich sagen: Biggest Bullshit Ever.
 

Scherzkeks1911

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Es könnte gut möglich sein das der Brief von 4Chan war. Die haben Tumblr diese Woche geflutet und auch anderes Zeug in gang gebracht (im Namen der Tumblr Nutzer), z.B. die #notfathersday Aktion.
"Basically, tumblr feminists went on 4chan, especially /b/, to post their views in a hopeless attempt to persuade the /b/tards to change their views.

However, some people say that the whole raid was actually planned by /pol/ and that they got some tumblrinas to raid 4chan.

O course, /b/ being /b/ retaliated and started to post gore and porn on the feminism, social justice and fandom tags on tumblr, leading to the tumblr users being rather distressed."
 

Lightbringer667

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Was ich erschreckend finde ist, was hier eine Meldung über so einen Brief auslöst. Da wird mit Begriffen wie "Gutmensch" und vermeintlicher "political correctness" um sich Geschmissen als gäbe es kein Morgen mehr. Ganz nebenbei bedient man sich hier am Vokabular des rechten Randes des politischen Spektrums um eine vermeintliche Gegenposition anzugreifen. Das ist aber ein gesellschaftliches Thema an dem man auch in Computerspielen nicht drum rum kommt und es sollte auch entsprechend diskutiert werden, mal ganz unabhängig von diesem Brief. Das einfach mit ein paar Schlagworten abtun ist unfug.

Es gibt in den einschlägigen Foren und Veröffentlichungen durchaus eine Diskussion über die Darstellung von Frauen in Computer- und Videospielen. Der Autor dieses Briefes nimmt diese Diskussion auf und spricht Blizzard gezielt an, da diese Firma ihm wohl besonders auffällt. Diese Meinung teile in Bezug auf Blizzard zwar nicht, aber gut. Aber es stimmt schon: viele Frauen werden in Spielen oftmals übersexualisiert dargestellt oder nehmen eine untergeordnete Rolle ein. Betonung liegt auf oftmals, Ausnahmen könnte hier wohl jeder Aufzählen. Männer dagegen sind oft in der Rolle der großen, starken Retter und Beschützer. Nun kann man das so akzeptieren, muss man aber nicht. Ich kann gut verstehen, wenn eine Frau sagt, dieses Rollenbild spricht sie nicht an und sie möchte doch gern auch mal eine Frau als die Waffenschwingende Heldin eines Ego-Shooters sehen. Sie möchte nicht, dass die weibliche Heldin ihres Rollenspiels mit zunehmendem Rüstungslevel immer nackter dasteht. Diese Diskussion ernsthaft zu führen ist teil einer echten Gleichberechtigung. Dann mit "Gutmensch" und "political corectness" zu kommen zeugt nur von dem Unwillen sich damit auseinanderzusetzen.
 

Mothman

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Aber es stimmt schon: viele Frauen werden in Spielen oftmals übersexualisiert dargestellt oder nehmen eine untergeordnete Rolle ein. Betonung liegt auf oftmals, Ausnahmen könnte hier wohl jeder Aufzählen.
Also genauso wie in TV, Kino, Werbung etc pp?

Das Problem ist keines der Computerspiele, sondern der Gesellschaft. Ich finde es nicht richtig, Computerspiele verantwortlich zu machen, bzw, ausgerechnet vom jüngsten Medium zu verlangen, dass es geistig am reifsten ist.
 

HanFred

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Was ich erschreckend finde ist, was hier eine Meldung über so einen Brief auslöst. Da wird mit Begriffen wie "Gutmensch" und vermeintlicher "political correctness" um sich Geschmissen als gäbe es kein Morgen mehr. Ganz nebenbei bedient man sich hier am Vokabular des rechten Randes des politischen Spektrums um eine vermeintliche Gegenposition anzugreifen. Das ist aber ein gesellschaftliches Thema an dem man auch in Computerspielen nicht drum rum kommt und es sollte auch entsprechend diskutiert werden, mal ganz unabhängig von diesem Brief. Das einfach mit ein paar Schlagworten abtun ist unfug.

Es gibt in den einschlägigen Foren und Veröffentlichungen durchaus eine Diskussion über die Darstellung von Frauen in Computer- und Videospielen. Der Autor dieses Briefes nimmt diese Diskussion auf und spricht Blizzard gezielt an, da diese Firma ihm wohl besonders auffällt. Diese Meinung teile in Bezug auf Blizzard zwar nicht, aber gut. Aber es stimmt schon: viele Frauen werden in Spielen oftmals übersexualisiert dargestellt oder nehmen eine untergeordnete Rolle ein. Betonung liegt auf oftmals, Ausnahmen könnte hier wohl jeder Aufzählen. Männer dagegen sind oft in der Rolle der großen, starken Retter und Beschützer. Nun kann man das so akzeptieren, muss man aber nicht. Ich kann gut verstehen, wenn eine Frau sagt, dieses Rollenbild spricht sie nicht an und sie möchte doch gern auch mal eine Frau als die Waffenschwingende Heldin eines Ego-Shooters sehen. Sie möchte nicht, dass die weibliche Heldin ihres Rollenspiels mit zunehmendem Rüstungslevel immer nackter dasteht. Diese Diskussion ernsthaft zu führen ist teil einer echten Gleichberechtigung. Dann mit "Gutmensch" und "political corectness" zu kommen zeugt nur von dem Unwillen sich damit auseinanderzusetzen.


Da bin ich ganz deiner Meinung, auch was das angesprochene Vokabular angeht.
Nichtsdestotrotz will ich MichaelG (trotz den monierten Begriffen) nicht widersprechen, was Quoten angeht. Diese halte ich für kein besonders gutes Mittel, um mehr Weibliche Vorbilder auf die Bildfläche zu bringen. Ich bin zwar ein Mann, würde es aber herabwürdigend finden, nur aufgrund einer Quote irgend einen Posten zu erlangen, während eine vielleicht besser Qualifizierte Person leer ausginge, nur weil sie das "falsche" Geschlecht hat. Das Ganze hat den Charakter einer Hauruck-Aktion, man will einen Gesellschaftlichen Wandel so schnell wie möglich erzwingen. Aber so funktioniert das leider nicht, so ein Wandel braucht Zeit. Ich verstehe die Ungeduld durchaus, weil ich selber ein ungeduldiger Mensch bin. Aber mit Aktionismus erreicht man doch eher wenig, er führt sogar zu Trotzreaktionen, die dem Ziel sicher nicht zuträglich sind.
 

MichaelG

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So und nicht anders ist es von mir gemeint. Ich hab nichts gegen weibliche Personen in Führungspositionen. Ganz im Gegenteil. Es müssen nur die fachlichen Fähigkeiten da sein. Genau etwas was ich auch bei einer männlichen Person in einer Führungsposition erwarte. Nicht mehr und nicht weniger war da von mir gemeint. Daß es genauso Männer mit einem IQ kurz unterhalb der Bordsteinkante gibt ist mir auch klar. Mir gings nur mal darum, zu verdeutlichen, warum ich eine (erzwungene) Frauenquote für Blödsinn halte. Gleichberechtigung ok. Und bei gleicher fachlicher Vorraussetzung im Losverfahren den Job erhalten ok. Aber nicht, daß wenn eine Frau antritt der Mann automatisch egal wie es um die fachlichen Kenntnisse der Bewerber bestellt ist weniger Chancen hat, den Job zu bekommen, weil die Firma ums Verrecken die Frauenquote erfüllen muß.

Was Computerspiele betrifft ist wiederum eine komplett andere Thematik, worüber man sich trefflich streiten kann. Aber sicher spielt die Übersexualisierung weiblicher Protagonisten eine große Rolle. Bis hin zu Extremen wie eben Lara Croft (alt). Oder eben in Fantasy-RPG Frauen mit big Tits und halbnackt. Anders herum ist man als Mann ja auch nur ein Mensch. :-D :-D
 
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Lightbringer667

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Also genauso wie in TV, Kino, Werbung etc pp?

Das Problem ist keines der Computerspiele, sondern der Gesellschaft. Ich finde es nicht richtig, Computerspiele verantwortlich zu machen, bzw, ausgerechnet vom jüngsten Medium zu verlangen, dass es geistig am reifsten ist.

Es geht nicht drum, dass man Computerspiele für etwas verantwortlich macht. Sondern wie du richtig sagst und ich auch im oberen Beitrag angesprochen habe: es ist ein gesellschaftliches Problem. Aber wenn Computerspiele ein Teil der Gesellschaft sein wollen und nicht nur ein Spielzeug für Kids, dann muss es auch erlaubt sein gesellschaftliche Themen und Probleme am Beispiel Computerspiele zu diskutieren. Das heißt nicht, dass man das Problem singulär auf ein Medium zurückführt, sondern, dass man sein eigenes Hobby, mit dem man viel Zeit verbringt, kritisch betrachtet. Und ich finde das ist ein wichtiger Prozess zur weiteren gesellschaftlichen Etablierung "unseres" Mediums. Das heißt aber nicht, dass man andere Medien, wie die von dir angeführten ausgrenzen sollte.

Wegen dem Beitrag von MichaelG: Ich habe die Diskussion um eine Frauenquote jetzt absichtlich ausgeklammert. Das hängt da zwar mit dran, aber hat zunächst mal wenig mit der angesprochenen Thematik, nämlich die Darstellung von Frauen und Minderheiten in Computer- und Videospielen zu tun.
 
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