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Bioware: Gründer Zeschuk und Muzyka verlassen den Rollenspiel-Giganten

Oha, diese News kommt mMn nicht ganz unerwartet. BioWare hat sich in den letzten Jahren sehr stark veraendert (ich meine noch nicht mal unbedingt die Spiele sondern vor allem die Unternehmens-Struktur). Das EA das label erhalten wird ist ja klar aber ich denke es wird jetzt noch mehr als ohnehin schon nur noch als solches benutzt werden.

EDIT: Oh und "Beer Diaries"? WTF? Das klingt ja mal ziemlich ... exzentrisch. Hoert sich aber im Prinzip gut an :). Naja, die beiden werden sich in der Zwischenzeit eh so dumm und daemlich verdient haben, dass es ihnen die finanzielle Seite sogar relativ egal sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
... wurde das Thema nicht bereits vor ein paar Wochen bereits diskutiert & wurde anschließend stark dementiert? ;-)

Die beiden Herren werden schon wissen, was für sie das Beste ist. Schauen wir mal, was aus BioWare wird bzw. das Studio als solches noch existiert. :-|
 
Ich interpretiere das mal so: Beide haben keine Lust mehr für die EA-diktierte Fließbandproduktion von Nachfolgern ihren Kopf hin zu halten, doch ihre Verträge verbieten es ihnen für bestimmte Zeit bei einem Konkurrenzunternehmen zu arbeiten (bei Top-Positionen nicht unüblich). Daher gehen sie erstmal in andere Branchen.
 
... wurde das Thema nicht bereits vor ein paar Wochen bereits diskutiert & wurde anschließend stark dementiert? ;-)

Die beiden Herren werden schon wissen, was für sie das Beste ist. Schauen wir mal, was aus BioWare wird bzw. das Studio als solches noch existiert. :-|

Das Übliche, würde ich vermuten. Die kreativen Köpfe hinter einer Firma erkennen irgendwann, nachdem sie sich einem der großen Publisher angeschlossen haben, dass das Gift ist für die eigene Kreativität und schmeißen den Bettel hin.

Passiert ja mit schöner Regelmäßigkeit, ich sage nur Brian Fargo -> Interplay, Sid Meier -> Microprose, Peter Molyneux -> Bullfrog UND Lionhead, um nur ein paar Beispiele anzuführen, die Liste ist bedeutend länger.

Was bleibt ist der Name und ein paar Markenrechte. Gerade bei BioWare konnte man in den letzten paar Jahren ja gut beobachten, wohin die Reise geht. Nach MassEffect (Teil 1) und Dragon Age 1 zeichnete sich der schleichende Verfall doch bereits deutlich ab.

Deshalb überrascht mich der Schritt der beiden BioWare-Gründer eigentlich überhaupt nicht.
 
Was sie damals mit vergleichsweise wenig Mitteln (ich glaube es waren 100'000 US Dollar wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe) auf die Beine gestellt haben und was sie mit spielen wie KotoR und Baldurs Gate erreicht haben war schon bemerkenswert. Nicht jeder ist glücklich damit wohin die Reise für Bioware letzten endes ging (ich gehöre auch dazu) aber was sie alles erreicht haben verdient aufjedenfall etwas Respekt ; )
 
Schade, damit kann man Dragon Age 3 wohl komplett vergessen....

Traurig für BioWare...
 
Oha klassischer Fall von die Ratten verlassen das sinkende Schiff ... aber sollte nicht der Kapitän bis zum Ende bleiben? :P

Nein ich denke die Herren haben nach den letzten Großprojekten erkannt, dass man unter der Fuchtel eines Publisherriesen nicht mehr so kreativ sein kann.

Das mit dem Bier hat der doch die letzten Jahre auch schon ausprobiert oder? Das würde jedenfalls einiges erklären :-B
 
Ich würde auch gerne meinen Job kündigen und mich mehr dem Bier widmen. :top:
 
Die haben ein Schweine-Geld gemacht mit den Verkauf an EA.

Die machen sich nen nette Leben und verwirklichen sich nun, nachvollziehbar.

Man sollte aber trotzdem abwarten wie die neuen Spiele werden bevor man irgendwie vorverurteilt... und nur weil es einem nicht gefällt kanns durchaus sein, dass es anderen gefällt... sowas solls echt geben.

Es gab auch Leute die fanden DA2 besser als DAO... muss man nicht verstehen aber sowas gibts^^
 
Ist nicht wirklich überraschend.

Manche wollen halt morgens noch in den Spiegel schauen können. Wobei die aktuellen Probleme bei Bioware erst dadurch entstanden sind, dass man sich mit dem Teufel eingelassen hat.
 
Ich interpretiere das mal so: Beide haben keine Lust mehr für die EA-diktierte Fließbandproduktion von Nachfolgern ihren Kopf hin zu halten, doch ihre Verträge verbieten es ihnen für bestimmte Zeit bei einem Konkurrenzunternehmen zu arbeiten (bei Top-Positionen nicht unüblich). Daher gehen sie erstmal in andere Branchen.

Obwohl ich ein EA-bash-verweigerer bin war dieses auch mein erster Gedanke. Ich finde nach der großen Kritik bez. DA2 und EA in der letzten Zeit sind die "Ausreden" der beiden nicht sehr glaubwürdig.

Oder wie Angeldust es sagt sind sie einfach schlau und geniessen jetzt ihr Leben richtig :)
 
Möglicherweise hat sie aber auch die Community-Kritik zu der Überzeugung kommen lassen, dass sie ihre eigenen Visionen nicht mehr verwirklichen können und sie sowohl für EA als auch für die Spieler zuviele Zugeständnisse machen müssen.

Denn teilweise ging die Kritik an ME3 und seinen Enden doch extrem unter die Gürtellinie. Das hat, mMn. sicher auch zu der Entscheidung beigetragen.

Viel Glück wünsche ich den Beiden, auch wenn es bedauerlich ist. Immerhin war Bioware ihr Baby. Und etwas Besseres kommt im Normalfall nicht nach...
 
Naja die sehen ja auch wo es hin geht, immer mehr Unzufriedene Spieler, dann EA in Nacken. ich glaube die bereuen schon das sie ihr Unternehmen verkauft haben. Für Leute die jahrelang Lob und Anerkennung bekommen haben ist es sicher nicht leicht wenn sie Plötzlich , wegen anderen, von ihren ehemaligen Treuen Fans zerpflügt werden. Da ist es einfacher das Handtuch zu werfen,zumal sie eh nicht mehr bestimmen können was sie wie machen.
 
Mein erster Gedanke war: Jetzt glaube ich endgültig nicht mehr an eine Rückbesinnung auf die alten Stärken in DA3. Wenn zwei der elementarsten Personen eines Entwicklerstudios überhaupt dieses verlassen muss da wohl etwas hinterstecken und ich denke in diesem Fall wird der Weg zur seelenlosen EA-Marionette aufs krasseste geebnet... Ich würde ja gerne noch hoffen dass Bioware noch gute Spiele machen können, aber den Beweis bleiben sie vorerst schuldig :-|
 
Oh nein, bitte lasst nicht die grandiose Story von Dragon Age zu Grunde gehen. Das wäre unglaublich schade um den Titel. :-(
 
EA kauft was es bekommen kann. Die Kaufobjekte werden zur Sklavenarbeit in die Minen geschickt. Leider gibt es immer noch Subjekte, die die schlechten Ergebnisse, unter der Diktatur von EA, spielen wollen. Zeschuk und Muzyka sind rechtzeitig, vor dem endgültigem Exitus, aus der Mine geflüchtet.
 
Ich würde Bioware ja nicht mehr als Rollenspiel-Gigant betiteln. Diese Zeiten sind doch bereits seit einer Weile vorbei.
 
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