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Terraria schlägt sogar AAA-Giganten wie Witcher 3 - Entwickler enthüllen unglaubliche Zahlen

Daniel Link

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Die Verkaufszahlen von Terraria sind definitiv beeindruckend und 70 Millionen Einheiten sind für ein Indie Spiel absolut außergewöhnlich. Der Vergleich mit AAA Titeln wie Witcher 3 oder Cyberpunk wirkt im Artikel aber etwas irreführend dargestellt.

Terraria kostet seit Jahren meist nur wenige Euro und war oft stark reduziert, während Spiele wie Witcher 3 oder Cyberpunk lange zum Vollpreis verkauft wurden und zusätzlich große DLCs bzw. Erweiterungen hatten. Deshalb sagen reine Verkaufszahlen allein wenig über den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg aus.

Terraria hat vermutlich mehr Einheiten verkauft, Witcher 3 dürfte dafür aber deutlich höhere Gesamteinnahmen erzielt haben. Gerade bei solchen Vergleichen wäre etwas mehr Differenzierung sinnvoll, weil die Überschrift sonst schnell einen falschen Eindruck vermittelt.
 
Die Verkaufszahlen von Terraria sind definitiv beeindruckend und 70 Millionen Einheiten sind für ein Indie Spiel absolut außergewöhnlich. Der Vergleich mit AAA Titeln wie Witcher 3 oder Cyberpunk wirkt im Artikel aber etwas irreführend dargestellt.

Terraria kostet seit Jahren meist nur wenige Euro und war oft stark reduziert, während Spiele wie Witcher 3 oder Cyberpunk lange zum Vollpreis verkauft wurden und zusätzlich große DLCs bzw. Erweiterungen hatten. Deshalb sagen reine Verkaufszahlen allein wenig über den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg aus.

Terraria hat vermutlich mehr Einheiten verkauft, Witcher 3 dürfte dafür aber deutlich höhere Gesamteinnahmen erzielt haben. Gerade bei solchen Vergleichen wäre etwas mehr Differenzierung sinnvoll, weil die Überschrift sonst schnell einen falschen Eindruck vermittelt.

Wieso irreführend?

Im Text wird nicht der wirtschaftliche Erfolg hervorgehoben sondern die Anzahl der verkauften Einheiten und damit schlägt Terraria die dort genannten AAA-Riesen. Der wirtschaftliche Erfolg lässt sich anhand derartigen Zahlen natürlich nicht abschätzen. Der wird bei Terraria ebenfalls gegeben sein, zu mal Terraria wahrscheinlich keine hunderte Millionen an Entwicklungskosten verschlungen hat.
 
Mein Punkt war weniger, dass die Zahlen falsch sind, sondern eher die Wirkung des Artikels bzw. der Überschrift. Durch den Vergleich mit AAA Giganten entsteht schnell der Eindruck, Terraria hätte diese Spiele insgesamt „geschlagen“ oder wäre automatisch erfolgreicher bzw. besser.

Dabei spielen Faktoren wie Preis, Plattformen, Verkaufsdauer und Einstiegshürde eine enorme Rolle. Terraria kostet seit Jahren nur wenige Euro und läuft mittlerweile seit 15 Jahren auf fast allem mit Bildschirm. Dass dadurch extrem hohe Verkaufszahlen entstehen, ist wenig überraschend.

Die reine Anzahl verkaufter Einheiten sagt meiner Meinung nach deshalb nicht automatisch etwas über Qualität oder wirtschaftliche Stärke eines Spiels aus. Genau diese Einordnung hat mir im Artikel etwas gefehlt. Und wie schon erwähnt ist dadurch die Überschrift des Artikels irreführend.
 
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