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Besser als ein Buch: Diese Spiele haben Story mit Tiefgang

@Enisra
Bitte lies mal genauer, was andere schreiben. Es geht nicht darum, dass NUR Bücher gute Geschichten erzählen können. Es geht darum, welches Medium generell am besten geeignet ist, gute Geschichten zu erzählen. Das ist ein gewaltiger Unterschied....
Ist eh alles nichtig, was ihr hier schreibt. Welches Medium die beste Immersion bietet, kommt immer auf den Konsumenten an.
Man kann nicht seine eigenen Gefühle auf andere projizieren.
Grundsätzlich kann auch eine mündlich erzählte Geschichte am Lagerfeuer die beste sein. Also wäre das Medium "Luft" das beste zum Geschichtenerzählen. ;)
 
Vielleicht solltest du mehr Bücher lesen.....:-D

Fakt ist, dass ein Spiel keine bessere Story als ein gutes Buch haben KANN. Das liegt an der Beschränkung des Mediums. Deshalb ist auch die Überschrift Grütze, eben so typisches Bild-Niveau....:-B

Baldurs Gate 1+2 entkräftet deine Agrumentation leider völlig. Die Story, und es ist eine Schande werte PC Games Redaktion das dieser Storymeilenstein in eurer komischen Liste fehlt, ist tiefgängiger als jedes Buch. Außerdem sind es Bücher die beschränkt sind das sie zwar die Fantasie fordern diese aber im gegensatz zu PC spielen schlecht visualisieren. PC Spiele haben also den Vorteil Details sichtbar machen zu können, von daher ja Spiele sind wenn sie gut gemacht sind, und das sind die wenigsten, die besseren Bücher.

@Redaktion

Baldurs Gate 1-2
Ultima IV VI, VII & VIII
Jade Empire
Sleeping Dogs
Fallout 1+2
diverse Adventures hier sei stellvertretend Beneat a Steel Sky oder auch The Dig genannt.

Und btw. wenn ihr Swtor erwähnt könnt ihr auch RIFT, WOW Guildwars 1+2 und vor allem Everquest 1+2 nennen die auch alle "tiefgründige" Hintergrundstory besitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wieder einmal wird das Spiel mit, aus meiner Sicht Story mit meisten Tiefgang, vergessen:

Planescape Tornment.
 
Auch in Büchern ist die Immersion in gewisser Weise beschränkt, hier aber auf der visuellen Ebene. Du glaubst gar nicht, wie unterschiedlich sich manche einen knapp beschriebenen Wald oder überhaupt eine Gegend vorstellen. Oder gar nicht vorstellen können. Manche haben ein ganz eigenes Bild von dem, was im Buch beschrieben wird.
Das ist doch kein Nachteil, sondern ein Vorteil.....

Ich denke, gerade in einem Spiel, welches ja länger beschäftigt als ein 2stündiger 08/15-Film, ist es durchaus möglich, eine Charakterentwicklung aufzuzeigen, die dem Charakter viel mehr Tiefe verleiht, als man es bisher gewohnt ist. Aber das liegt unter anderem auch am Entwickler, ob er sich die Zeit nimmt, die Charakterentwicklung entsprechend aufzubauen.
Ich behaupte sogar, dass einige Spiele eine bessere Story erzählen, eben weil sie viele Entscheidungsmöglichkeiten bieten, die der Spieler selbst übernimmt. Nehmen wir mal The Witcher als Beispiel...ich persönlich kenne die Bücher nicht. Geralt war in den Spielen einfach nur eine coole Sau, mit rudimentären Charaktereigenschaften. Durch die Möglichkeit, Dinge selbst zu entscheiden, spielte man seine eigene Geschichte...ganz übertrieben ausgedrückt ist der Spieler in dem Fall selbst die Spielfigur, was allzu tiefgreifende Charakterzüge auch mehr oder weniger unnötig macht. Immerhin entscheidet ja der Spieler selbst, salopp gesagt, über Leben und Tod und nicht der Protagonist.
Es ist ein Fehler, Geralt als Beispiel zu nehmen, wenn du die Bücher nicht kennst. Und du sagst es selbst: in einem Spiel entscheidet man selbst, zumindest in einigen. Das ist Sinn vieler Spiele (vor allem RPGs) und auch eine gute Sache, weil man ja was spielen will und nicht nur was erleben will. Spielen unterscheidet sich nun mal durch die Interaktion von Film und Buch. Das macht eine Story aber nicht besser im Sinne dessen, was man im Spiel serviert bekommt. Anders gesagt: ich kann mir auch in der Dusche völlig alleine eine Geschichte zusammenspinnen, in der ich selbst der Superheld bin. Dafür brauche ich kein Spiel. Das kann auch eine super Story sein. NUR: was ich dann erlebe, ist meine eigene Geschichte und nicht die, die ein anderer verfasst hat. Genau deswegen hat ein Spiel auch nie die Chance vom Storytelling her so gut zu sein wie ein Buch. Um das noch zu verdeutlichen, ziehe ich mal Tabletop RPGs als Beispiel heran. Auch dort kann ich mir (oder der Kampagnenleiter) eine super Geschichte ersinnen und darin eintauchen, nur ist das nicht die Leistung des RPG-Herstellers, sondern zum allergrößten Teil meine eigene....;-)

Außerdem IST ein Spiel, das sich nur auf Storytelling beschränkt, entweder ein Film oder ein Buch und auf die Unterschiede zwischen Film und Buch bzw. die Stärken und Schwächen bin ich ja schon eingegangen......

Ist eh alles nichtig, was ihr hier schreibt. Welches Medium die beste Immersion bietet, kommt immer auf den Konsumenten an.
Man kann nicht seine eigenen Gefühle auf andere projizieren.
Grundsätzlich kann auch eine mündlich erzählte Geschichte am Lagerfeuer die beste sein. Also wäre das Medium "Luft" das beste zum Geschichtenerzählen. ;)
Natürlich kann man keine Gefühle auf andere projezieren. Aber du tust im Umkehrschluss so, als wäre die menschliche Psyche ein einziges Mysterium, über das man nicht mal zu reden braucht. Dem ist aber faktisch nicht so. Es ist doch lächerlich zu behaupten, dass Filme, Bücher und Spiele nicht klar definierbare Stärken und Schwächen haben, die sich zwar in der Ausprägung und Intensität von Mensch zu Mensch unterscheiden können, die aber dennoch immer vorhanden sind und sich auch nicht wegdiskutieren lassen....

Dein Lagerfeuerbeispiel hinkt übrigens auch gewaltig bzw. unterstützt meine Argumentation: eine Erzählung untercheidet sich in keinster Weise von einem Buch, da ein geschriebenes Wort und ein gesprochenes Wort erst mal identisch sind. Der einzige Unterschied ist die Intonation beim Vortragen bzw. Sprechen, die einen Teil der Vorstellungskraft durch die Arbeit des Erzählers ersetzt. Das ist zwar ein Unterschied, aber nur ein geringfügiger. Man könnte sagen, der Entertainmentfaktor ist dadurch leicht erhöht auf Kosten der eigenen Fantasie. ;-)

Baldurs Gate 1+2 entkräftet deine Agrumentation leider völlig. Die Story, und es ist eine Schande werte PC Games Redaktion das dieser Storymeilenstein in eurer komischen Liste fehlt, ist tiefgängiger als jedes Buch. Außerdem sind es Bücher die beschränkt sind das sie zwar die Fantasie fordern diese aber im gegensatz zu PC spielen schlecht visualisieren. PC Spiele haben also den Vorteil Details sichtbar machen zu können, von daher ja Spiele sind wenn sie gut gemacht sind, und das sind die wenigsten, die besseren Bücher.

@Redaktion

Baldurs Gate 1-2
Ultima IV VI, VII & VIII
Jade Empire
Sleeping Dogs
Fallout 1+2
diverse Adventures hier sei stellvertretend Beneat a Steel Sky oder auch The Dig genannt.

Und btw. wenn ihr Swtor erwähnt könnt ihr auch RIFT, WOW Guildwars 1+2 und vor allem Everquest 1+2 nennen die auch alle "tiefgründige" Hintergrundstory besitzen.

Oh, ich bin der allergrößte Fan der BG Reihe (BG2 ist mein Lieblingsspiel....), aber was du hier sagst, ist schlicht lächerlich. Natürlich gibt es in Punkto Storytelling, Pacing, Charakterentwicklung und -tiefe (vor allem aufgrund der Introspektive) usw. weitaus bessere Bücher als das, was in der BG Saga umgesetzt ist.
Wenn deine Fantasie bzw. dein Vorstellungsvermögen unfähig ist, das Gelesene ausreichend zu visualisieren, dann solltest du vielleicht mehr lesen und ein wenig "üben". Es ist traurig genug, dass so mancher der jungen Generation die eigene Fantasie nur noch in Ausnahmefällen benutzt und sich sonst nur von dem berieseln lässt, was er vorgesetzt bekommt. Dabei sind Vorstellungskraft und Kreativität die wichtigsten Triebfedern des Menschen...;-)
Ich würde gerne mal wissen, warum du Spiels als die besseren Medien für Geschichten empfindest, nur weil sie Dinge visualisiern können. Das widerspricht nämlich meiner These von der Limitierung des visuellen Mediums durch die Darstellung des Offensichtlichen bei gleichzeitigem Aufgeben der Introspektive und der erzählerischen Freiheit. Außerdem ist das nach wie vor auch noch die Limitierung durch die Technik ein Thema, was Filme (und Theaterstücke, die Urform des Films) zum besseren visuellen Medium für die Darstellung von Charakteren macht bisher.....
 
Mir fehlt bei der Aufstellung etwas die Bioshock-Serie, ich fand die Story rund um Elizabeth total spannend und packend. Momentan bin ich gerade voll in die Story von Skyrim eingetaucht... fehlt leider auch.
 
Ist ja eigentlich auch nicht notwendig - denn dafür gibt es etwas, das sich Fantasie nennt.
Diese Fantasie benötigt man auch in visuellen Medien. Schon allein, um sich in den Charakter selbst hinein zu versetzen, eben weil man nicht immer genau weiß, wie dieser sich nun wirklich bei der und der Situation fühlt. Sowas gibt es bei Büchern nicht, da Empfindungen und Wesenzüge oft recht genau beschrieben werden. Da ist die Fantasie eher auf visueller Ebene von Nöten.
 
Mir fehlt bei der Aufstellung etwas die Bioshock-Serie, ich fand die Story rund um Elizabeth total spannend und packend. Momentan bin ich gerade voll in die Story von Skyrim eingetaucht... fehlt leider auch.
Skyrim hat ne Story?:-D

Sorry, aber gerade die Narrative ist eine der größten Schwächen der TES Spiele.....;-)
 
Diese Fantasie benötigt man auch in visuellen Medien. Schon allein, um sich in den Charakter selbst hinein zu versetzen, eben weil man nicht immer genau weiß, wie dieser sich nun wirklich bei der und der Situation fühlt. Sowas gibt es bei Büchern nicht, da Empfindungen und Wesenzüge oft recht genau beschrieben werden. Da ist die Fantasie eher auf visueller Ebene von Nöten.
Ein gewisser Grad an Fantasie ist bei jedem Medium erforderlich. Aber bei visuellen Medien ist deutlich weniger Fantasie erforderlich als bei einem Buch, eben aufgrund der eh schon beanspruchten Reize (Augen un Ohren). Beim Lesen braucht man zwar auch seine Augen, aber in einem anderen Kontext. Ich halte es auch für zu weit hergeholt, dass man sich Gedanken und Gefühle bei visuellen Charakteren "vorstellt". Bis zu einem gewissen Grad durchaus, aber nicht in die Tiefe. Zumal unser Gehirn beim Multitasking nicht ganz so firm ist. Sinneseindrücke werden zuerst verarbeitet, zumal wenn es sehr viele sind. Daher bleibt bei einem Film oder einem Spiel meist gar nicht genug Zeit, um das Gehirn noch zusätzliche Vorstellungsarbeit bzw. Interpretationsarbeit leisten zu lassen. Es ist zu arg damit beschäftigt, das Offensichtliche wahrzunehmen und zu verarbeiten (was ja auch irgendwie Sinn der Sache ist). Beim Lesen hingegen hat das Gehirn deutlich mehr Zeit und Muße, zusätzliche Vorstelllungsarbeit zu leisten neben der reinen Aufnahme von Informationen.

Aber noch mal: gute Geschichten kann man mit allen Medien erzählen. Nur ist auf manchen Gebieten ein Buch unschlagbar, das ist einfach Fakt. ;-)
 
Jaja, alles ist eine Meinung für manche Leute. Wahrscheinlich auch die Naturgesetze und Mathematik usw.....:-B
Nach deiner Definition wäre ich vermutlich sowas wie ein Wunderknabe, oder? Denn ich schaffe es durchaus, nicht nur visuelle und akustische Eindrücke beim Spielen auf mich wirken zu lassen. Ich denke gleichzeitig auch über das nach, was ich da spiele und auch versuche ich mich in den Charakter hinein zuversetzen, sofern mir die Entwickler dafür auch die Möglichkeiten geben.

Fantasie und Reize sind nunmal keine furztrockene Mathematik. ^^ Jeder empfindet anders, in verschiedenen Intensitäten und nicht jeder hat soviel Fantasie wie andere. Daher kannst du auch nicht pauschal behaupten, es wäre ein Fakt, dass Bücher eine bessere Story liefern. Das kannst du nur für dich allein entscheiden.

Natürlich bieten Bücher, was Charakter und Storytelling angeht, zumeist (!) mehr Tiefgang als ein Spiel oder ein Film. Aber auch in einem Buch bekomme ich den Charakter schwarz auf weiß vorgesetzt und die Fantasie beschränkt sich nur auf Fragen wie "Wie sieht der Charakter aus?" oder "Wie sieht es aus, wenn er ihm eins auf die Rübe gibt?". Und ob die Geschichte in einem Buch tatsächlich besser ist, nur weil ein Charakter mehr Tiefgang aufweist als in einem Call of Duty, ist sowieso ein zweites Paar Schuhe.

Fantasie ist hier einfach das Stichwort. Wer viel Fantasie hat, der wird auch in einem Spiel ebenso viel Tiefgang finden, wie in einem Buch. Und das tue ich nunmal, je nach Spiel natürlich.
 
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Ich hätte gern ein Buch zu der Gothic Serie gern gelesen,... ob da die Wildschwine auch so fies gewesen wären? :p
 
Es fehlen auf jedenfall noch einige Spiele.

Ich schlage mal Gothic und Mirrors Edge vor! Mirrors Edge dürfte jetzt nicht das erste sein was einem zu Story einfällt und sie schlägt auch nicht die eines Mass Effects oder Dragon Age. Doch die Story war es die einen das Spiel hat durchspielen lassen wollen. Zudem war das Setting mal etwas anderes. Wie der Titel sagt spielte es nicht mitten im Geschehen sondern am Rande. Eine Erzählweise die mir persönlich sehr gefiel.
 
Und ob die Geschichte in einem Buch tatsächlich besser ist, nur weil ein Charakter mehr Tiefgang aufweist als in einem Call of Duty, ist sowieso ein zweites Paar Schuhe.
Da hört für mich die Dsikussion endgültig auf. Mit jemandem, der so wenig Ahnung von Storytelling, Schriftstellerei und dem Aufbau von Geschichten hat, um das in Frage zu stellen, ist das sowieso sinnlos, sorry.....:-B
 
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Diese Fantasie benötigt man auch in visuellen Medien. Schon allein, um sich in den Charakter selbst hinein zu versetzen, eben weil man nicht immer genau weiß, wie dieser sich nun wirklich bei der und der Situation fühlt. Sowas gibt es bei Büchern nicht, da Empfindungen und Wesenzüge oft recht genau beschrieben werden. Da ist die Fantasie eher auf visueller Ebene von Nöten.

Es war die Rede davon, dass es in Büchern keine bewegten Bilder und keine auditive Unterstützung gibt. Tja, ich habe geschrieben, dass man die auch nicht braucht, weil es ja die Fantasie gibt beim Lesen.

Von Charakteren war weder in meinem Posting noch in dem Quote die Rede.
 
Da hört für mich die Dsikussion endgültig auf. Mit jemandem, der so wenig Ahnung von Storytelling, Schriftstellerei und dem Aufbau von Geschichten hat, um das in Frage zu stellen, ist das sowieso überflüssig, sorry.....:-B

Ernsthaft...wieso maßt du dir an, mir Ahnungslosigkeit vorzuwerfen? Nur weil ich nicht deiner Meinung bin und deinen "Fakt" nunmal nicht als Fakt ansehe, weil er eben kein Fakt ist? Das ist ganz schön arrogant, mein Lieber. Bisher hab ich dich ja immer respektiert, aber du stellst dich damit gerade auf die selbe Stufe, auf der sich Lunica gerade befindet. Jetzt halt doch bitte mal den Ball flach.


Ein guter Charakter und gewisse Details können eine banale Story sicherlich besser machen. Aber letztendlich bleibt die Story dann doch nur eines: Banal. Und das liest man in so vielen Büchern heraus, ebenso wie man es in vielen Games bemerkt. Die Handlung selbst bleibt häufig schlichtweg uninspiriert und vorhersehbar.
 
Ernsthaft...wieso maßt du dir an, mir Ahnungslosigkeit vorzuwerfen? Nur weil ich nicht deiner Meinung bin und deinen "Fakt" nunmal nicht als Fakt ansehe, weil er eben kein Fakt ist? Das ist ganz schön arrogant, mein Lieber. Bisher hab ich dich ja immer respektiert, aber du stellst dich damit gerade auf die selbe Stufe, auf der sich Lunica gerade befindet. Jetzt halt doch bitte mal den Ball flach.

Ein guter Charakter und gewisse Details können eine banale Story sicherlich besser machen. Aber letztendlich bleibt die Story dann doch nur eines: Banal. Und das liest man in so vielen Büchern heraus, ebenso wie man es in vielen Games bemerkt. Die Handlung selbst bleibt häufig schlichtweg uninspiriert und vorhersehbar.

Wer bestreitet, dass Charaktere der zentrale Punkt jeder Story sind, der hat in meinen Augen nun mal keine Ahnung, sorry. Wenn du mich dafür auf eine Stufe mit Lunica stellen willst (was auch immer das heißen soll....), dann ist das eben so. Deswegen ändere ich nicht meine Meinung.

Weiter oben habe ich übrigens geschrieben, dass Charaktere 80% einer Story (bzw. eines Buches) ausmachen. Ein Charakter ist übrigens weit mehr als nur eine kleine Auflistung von inneren und äußeren Merkmalen. Es ist ein soziales Wesen, das in seiner Umgebung tätig und verwurzelt ist. Daher sorgt das Aufeinandertreffen von tiefschichtigen Charakteren und deren Interaktion schon alleine für eine gute Story. Der Dialog und der Monolog (darunter auch der innere Monolog -> Introspektive) sind zentrale Elemente einer guten Story und sie sind die direkte Ausprägung der Interaktion von Charakteren.

Überleg dir mal, welche Bücher oder Geschichten wirklich in Erinnerung bleiben und welche zur Weltliteratur wurden. Das sind nicht die Geschichten mit der komplexesten Story, sondern die, in denen die Charaktere im Vordergrund stehen als soziale Wesen in ihrem jeweiligen Umfeld. Es sind die Charaktere, an die wir uns erinnern....


P.S.: Sorry, wenn ich hier etwas emotional bin, aber Schriftstellerei usw. ist ein kleines Faible von mir und da bin ich besonders, sagen wir mal, engagiert....
 
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