Ok, stell dir einmal folgende Situation vor:
Eine Atombombe ist in Paris, die Pariser Polizisten sind alle verwirrt und kriegen eine falsche Information zugespielt, demzufolge die Amerikaner die Atombombe da hingesetzt haben und sie deswegen alle Amis aufhalten sollen. Na klar prüfen dann die nervösen Polizisten, die mit so einer Situation natürlich total überfordert sind, dann nicht erst den Wahrheitsgehalt dieser Information, sondern sie scheißen einfach auf alles, was nach Amerika aussieht. Du als Amerikaner musst so schnell wie möglich zur Atombombe kommen und weil du krassen Zeitdruck hast, bleibt dir da einfach keine Zeit, mit denen noch 10 Minuten zu labern, um die vom Gegenteil zu überzeugen.
Und schon haben wir eine (halbwegs) plausible Situation, weshalb man auf Polizisten schießen müsste.
In so einer Situation würde ich als letztes anfangen auf die Polizei zu schießen, sondern einfach alle Informationen die ich habe an die Polizei weitergeben. Das ist doch genau das was alle Welt meint wenn sie gegen seltsame Problemlösungsansätze in Shootern hetzt. Wer sagt denn bitte schön, dass umnieten tatsächlich schneller geht als reden? Wenn man sich auf Gefechte mit lokalen bewaffneten Gruppen einlässt, kann es gut passieren, dass man das Bewegungsmoment verliert, an ungünstigen taktischen Stellen festgepinnt wird und sich dann stundenlange Schusswechsel liefern muss, bevor man überhaupt wieder die Stellung wechseln kann. Die Bombe geht in der Zwischenzeit hoch. Übrigens weiß ich selbst dass das hier unsinniges Gelaber ist, ich habe genau wie jeder hier die Mission nicht gesehen und ich weiß auch dass es um ein Actionspiel und keine Sozialsimulation geht, mir gehts nur gegen den Strich dass sofort immer irgendwelche Szenarien ausgedacht werden, in denen das Töten unschuldiger Menschen die einzige 100%ige Sicherheit auf Erfolg bietet. Solche Situationen gibt es einfach nicht.


oh shit gespoilert