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Assassin's Creed hat verloren, was es vor Jahren mal gut gemacht hatte

Toni

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Ich finde die Reihe inzwischen auch nur lahm. Der letzte Teil, den ich gespielt habe war Odyssey und bei allen netten Mechaniken, dem tollen Setting und der atemberaubenden Grafik, war die Ubisoft-Formel einfach zu deutlich.

Das repetetive Gameplay ist auf Dauer einfach anstrengend. Dazu noch Itemshop, etc.

Ich finde Ubisoft lässt hier regelmäßig Potential liegen. Z.B. gab es ja die Option in Feldschlachten auf Seiten von Sparta oder Athen mitzuwirken, was dann aber keine spürbaren Auswirkungen auf das Spiel hatte. Stattdessen wäre es wesentlich spannender, wenn es ernsthafte Veränderungen in der Story gäbe, je nach Beeinflussung des Kriegsverlaufs.

Hier wäre deutlich mehr drin, was aber vermutlich zu Extrakosten führen würde. Ich würde aber lieber auf 80 Prozent der Sammelaufgaben verzichten, ebenso kann von mir aus auch die Open World etwas kleiner werden, wenn stattdessen komplexere Spielerlebnisse ermöglicht werden.
 
Ich bin mit Origins groß geworden. Mich spricht das Ägyptische Setting total an und das man einer uralten Gruppe von Beschützern angehörte. Die Geschichte fand ich sehr schön und es spricht mich an, das ich selbst entscheiden kann wie ich Gebiete aufräume. Entweder sneaky Assassinen like - oder wie Hercules ala dran drauf und drüber.

Danach bin ich bei Odysee gelandet. Das Griechische Setting und die Mythologie sprechen mich auch an. Das Spiel hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Dann kam Valhalla raus. Hier bin ich absoluter Wikinger Fan. Aber abseits des Prologs hatte das Spiel nicht mehr viel mit Wikinger oder Assassinen gemeinsam.

Es war eher der Einheitsbrei - mein Char kommt irgendwohin und möchte was. Das geht aber nicht, weil die Person x selber Probleme hat. Die Lösen wir natürlich für ihn. Und das zog sich durch alle DLCs von Valhalla durch. Vor kurzem hab ich mir für kleines Geld das DLC Ragnarök gegönnt. Ich hab angefangen zu spielen und es relativ schnell beiseite gelegt.

Als Japan Fan, freue ich mich natürlich auch schon auf Shadows. Ich hoffe das hier wieder mehr bezug auf die Assassinen gelegt werden von der Story her. Mir ist eine Story wichtig die mich mit reißt und mich dazu bewegt wissen zu wollen wie es weiter geht. Ich bin mal gespannt ob Shadows mich da abholt - wo Valhalla mich liegen lassen hat.
 
Also ich persönlich fand Teil 2 deutlich besser als das Original, Black Flag brachte das Ganze auf ein neues Level an Produktionsqualität und Origins hat es dann für mich zwiespältig verändert:
Das reine Gameplay? Gefällt mir eindeutig noch besser, ich bin halt Rollenspieler durch und durch und Odyssey insbesondere war für mich auch aus persönlichen Gründen eine Offenbarung weil ich selbst schon in einigen der antiken Stätten war vor 20+ Jahren.
Aber ich sagte ja zwiespältig, wieso also?
Weil der Gameplayloop einfach nur noch zum Kotzen langweilig ist, 'tschulligom aber einer muss es ja mal sagen und ich mach das gern. Valhalla war der absolute Sargnagel diesbezüglich, Alter Falter, das Spiel zog sich mehr als alle Kaugummis meiner Kindheit zusammen. Irgendwann haben meine Verlobte und ich nur noch gewollt, dass es endlich endet - und dann auch bei 90% ca. quasi den Stecker gezogen, weil es einfach nicht mehr ging.

Dementsprechend werden wir uns Shadows nicht holen wollen, bis nicht überwiegend reported würde, dass das Abgeklapper von Markern der Vergangenheit angehört. Und wir wissen ALLE, dass das nie und nimmer passieren wird.
Dann halt nicht, gibt echt mehr als genug unglaubliche Spielerlebnisse, teilweise auch nachzuholen (aktuell Horizon: Zero Dawn Remastered).
 
Das kommt leider dabei heraus, wenn bördendotierte Unternehmen in erster Linie ihren Anlegern Rechenschaft schuldig sind und Liebe zum Detail, Kreativität sowie Herzblut der Gewinnmaximierung opfern: austauschbare Durchschnittware.
 
Dabei sind es die Spiele gar nicht direkt, die das Problem verursachen.
Denn wer einfach mit offenen Auge ein wenig zurück schaut, das grundlegende hat sich einfach nie geändert.
Doch macht es halt auch viel aus wie es verpackt ist.

Wenn ich ein AC anfasse weiß ich 100 Prozent dass ich genau das Gameplay bekomme was für Spiele bisher geboten haben. Sammel Kram, Marker abfarmen nette Side quests und irgendwie ne relativ lose Main Story.

Doch hat es zb deutlich mehr Spaß gemacht sich durch Städte zu Parkouren als durch endlos weite Landschaften. Da machte das von A nach B in sich einfach schon Unterhaltung aus. Der große Problem Faktor ist einfach diese unnötige aufgeblähte Version von allem.

Ob Origins/Odyssee oder valhalla, um mal die RPG Ableger zu nennen. Nach ca 40 Prozent Spiel war man einfach schon am Ende. Dabei mein ich nicht Mental, sondern das Gameplay hat einfach kein Fleisch mehr gehabt. Skilltrees waren zuende geskillt, legendary Sets zusammen gesucht und künstliche LvL grenzen hielten mich von Main qs ab. Es gab einfach nichts mehr zu erarbeiten oder zu finden außer reiner zahlen dudelei.

Ein AC, in dem Stil, aber um locker 50 Prozent gekürzt, würde heute mehr Leute Anziehen, als Andersrum.
 
Also ich persönlich fand Teil 2 deutlich besser als das Original, Black Flag brachte das Ganze auf ein neues Level an Produktionsqualität und Origins hat es dann für mich zwiespältig verändert:
Das reine Gameplay? Gefällt mir eindeutig noch besser, ich bin halt Rollenspieler durch und durch und Odyssey insbesondere war für mich auch aus persönlichen Gründen eine Offenbarung weil ich selbst schon in einigen der antiken Stätten war vor 20+ Jahren.
Aber ich sagte ja zwiespältig, wieso also?
Weil der Gameplayloop einfach nur noch zum Kotzen langweilig ist, 'tschulligom aber einer muss es ja mal sagen und ich mach das gern. Valhalla war der absolute Sargnagel diesbezüglich, Alter Falter, das Spiel zog sich mehr als alle Kaugummis meiner Kindheit zusammen. Irgendwann haben meine Verlobte und ich nur noch gewollt, dass es endlich endet - und dann auch bei 90% ca. quasi den Stecker gezogen, weil es einfach nicht mehr ging.

Dementsprechend werden wir uns Shadows nicht holen wollen, bis nicht überwiegend reported würde, dass das Abgeklapper von Markern der Vergangenheit angehört. Und wir wissen ALLE, dass das nie und nimmer passieren wird.
Dann halt nicht, gibt echt mehr als genug unglaubliche Spielerlebnisse, teilweise auch nachzuholen (aktuell Horizon: Zero Dawn Remastered).
Ist doch gefühlt das selbe..
 
Dabei sind es die Spiele gar nicht direkt, die das Problem verursachen.
Denn wer einfach mit offenen Auge ein wenig zurück schaut, das grundlegende hat sich einfach nie geändert.
Doch macht es halt auch viel aus wie es verpackt ist.

Wenn ich ein AC anfasse weiß ich 100 Prozent dass ich genau das Gameplay bekomme was für Spiele bisher geboten haben. Sammel Kram, Marker abfarmen nette Side quests und irgendwie ne relativ lose Main Story.

Doch hat es zb deutlich mehr Spaß gemacht sich durch Städte zu Parkouren als durch endlos weite Landschaften. Da machte das von A nach B in sich einfach schon Unterhaltung aus. Der große Problem Faktor ist einfach diese unnötige aufgeblähte Version von allem.

Ob Origins/Odyssee oder valhalla, um mal die RPG Ableger zu nennen. Nach ca 40 Prozent Spiel war man einfach schon am Ende. Dabei mein ich nicht Mental, sondern das Gameplay hat einfach kein Fleisch mehr gehabt. Skilltrees waren zuende geskillt, legendary Sets zusammen gesucht und künstliche LvL grenzen hielten mich von Main qs ab. Es gab einfach nichts mehr zu erarbeiten oder zu finden außer reiner zahlen dudelei.

Ein AC, in dem Stil, aber um locker 50 Prozent gekürzt, würde heute mehr Leute Anziehen, als Andersrum.

Achso, deswegen war der letzte AC Teil auch das meist verkaufteste Spiel von Ubisoft aller Zeiten...

Da werden sie sicher zurück gehen zu Spielen welche weniger gekauft wurden aber die "Uralt" Fans im Forum gerne sehen würden.
Nur sind die leider schon lange nicht mehr die Zielgruppe.
Ein AC hat sich halt weiterentwickelt.
Und selbst in dem ersten Teilen hat man am Ende nur 1 Knopf gedrückt um 100 Gegner zu kontern und zu töten...Ja die Abwechslung war Gigantisch damals...oder sie hat nur keiner gesehen, weil das Spiel eben neu war.

Ein AC mit allen DLC in der Größe und in der Welt, dazu mit dessen Inhalten kannste immer noch an einer Hand abzählen, welche so einen Umfang und Welt bietet, die von diesen Games in 1-2 Jahren immer rauskommen.

Das Problem ist einfach die Leute haben verlernt Spaß zu haben an Spielen und sehen überall nur noch das Negative.
Deswegen kann man die meisten Reviews und Kommentare auch nicht mehr ernst nehmen, denn sie haben ihre Neutralität verloren.

Die Devise heißt also, testet und spielt Spiele lieber selbst und habt Spaß damit, etwas das viele nicht mehr können, selbst bei Games die unmengen an Geld kosten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, ich stehe der gesamten AC-Historie sehr aufgeschlossen gegenüber. Das Erstlingswerk hat mich 2007 seinerzeit aus einer längeren Gaming-Abstinenz erweckt. Ich verbinde mit dem, teils wirklich noch sehr hakeligen, Auftakt der Reihe aller positiv nostalgischste Erinnerungen. Für mich ein absolutes Meisterwerk.

Objektiv betrachtet wurde es dann bis zum Break nach Syndicate mal besser, mal sperriger. Aber mich persönlich hat wirklich jeder Teil der Reihe komplett abgeholt. Und auch danach ist bis heute jeder neue Release ein Festtag für mich. Spiele sie alle durch, komme in einen Flow dabei und bin einfach null kritisch den Spielen gegenüber. Zum Glück bin ich kein Journalist, der werten muss, sondern kann einfach in die Welten abtauchen. Jegliche objektive Kritik an der Ubisoft-Formel kann ich nachvollziehen, beeinflusst meinen persönlichen Spaß daran aber nicht. Muss man auch mal sagen dürfen. Oder?
 
Achso, deswegen war der letzte AC Teil auch das meist verkaufteste Spiel von Ubisoft aller Zeiten...

Da werden sie sicher zurück gehen zu Spielen welche weniger gekauft wurden aber die "Uralt" Fans im Forum gerne sehen würden.
Nur sind die leider schon lange nicht mehr die Zielgruppe.
Ein AC hat sich halt weiterentwickelt.
Und selbst in dem ersten Teilen hat man am Ende nur 1 Knopf gedrückt um 100 Gegner zu kontern und zu töten...Ja die Abwechslung war Gigantisch damals...oder sie hat nur keiner gesehen, weil das Spiel eben neu war.

Ein AC mit allen DLC in der Größe und in der Welt, dazu mit dessen Inhalten kannste immer noch an einer Hand abzählen, welche so einen Umfang und Welt bietet, die von diesen Games in 1-2 Jahren immer rauskommen.

Das Problem ist einfach die Leute haben verlernt Spaß zu haben an Spielen und sehen überall nur noch das Negative.
Deswegen kann man die meisten Reviews und Kommentare auch nicht mehr ernst nehmen, denn sie haben ihre Neutralität verloren.

Die Devise heißt also, testet und spielt Spiele lieber selbst und habt Spaß damit, etwas das viele nicht mehr können, selbst bei Games die unmengen an Geld kosten!
Valhalle war doch meines Wissens das meistverkaufte AC, nicht Mirage oder?
Ich sehe das ein bißchen anders.
Valhalla war meiner Meinung nach verkaufstechnisch so erfolgreich, weil einige Faktoren zusammen gekommen sind.
Wir hatten Lockdown, viele hatten viel mehr Zeit zu spielen als davor und auch jetzt wieder. Das Wikinger-Setting war gerade zu der Zeit dehr populär und beliebt und es erschien auf vielen Plattformen gleichzeitig, die sehr hohe Stückzahlen am Markt hatten.
Das sind nicht die gleichen Vorzeichen, die Shadows jetzt hat.
Shadows wird es ungleich schwerer haben.
Ich glaube auch nicht, dass die Leute verlernt haben, Spaß am spielen zu haben, sie haben vielleicht nur weniger Lust immer wieder das gleiche zu tun. Das betrifft nicht nur AC.
Wenn ich Valhalla mal als Beispiel nehme…ich hatte meinen Spaß mit dem Spiel, aber es war für mich viel zu groß. Ab der Hälfte etwa habe ich nur noch die Hauptstory durchgerusht, weil ich wollte, dass es endlich mal ein Ende findet.
Wenn ich den Eindruck bekomme, ein Spiel legt es ab einem gewissen Punkt nur noch darauf an, mich mit Beschäftigungstherapie ohne spielerischen Mehrwert vor den Bildschirm zu fesseln, dann bin ich raus. Das betrifft nicht nur AC, sondern jedes Spiel, welches mich als Spieler nicht mehr ernst nimmt.
Nach 20 bis 30 Stunden hat man alles gesehen, was es zu sehen gibt. Ab dann kommt einfach nichts neues mehr und das ist für mich auch inzwischen eine Art ideale Spielzeit, 30 bis maximal 40 Stunden, gerne auch etwas weniger, dafür durchweg kurzweilige Unterhaltung und keine künstliche Spielzeitstreckung.
Für sowas bin ich mittlerweile viel eher bereit Vollpreis zu zahlen, als für ein 100 Stunden Plus Monster.
Aber das ist alles Geschmacksache.
 
komme in einen Flow dabei und bin einfach null kritisch den Spielen gegenüber.
Dieser Punkt macht mich etwas nachdenklich. Wirklich total unkritisch?
Ich meine, das hat ja fast was religiöses. ;) Nicht falsch verstehen, ich kann das als Fan anderer Franchises auch bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen, dennoch benenne und kritisiere ich Dinge, auch an Liebgewonnenem, aber wirklich so gar nicht? Ich könnte mir nicht vorstellen, jeden „Senf“ gutzuheißen, den man mir vorsetzt.
 
Dieser Punkt macht mich etwas nachdenklich. Wirklich total unkritisch?
Ich meine, das hat ja fast was religiöses. ;) Nicht falsch verstehen, ich kann das als Fan anderer Franchises auch bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen, dennoch benenne und kritisiere ich Dinge, auch an Liebgewonnenem, aber wirklich so gar nicht? Ich könnte mir nicht vorstellen, jeden „Senf“ gutzuheißen, den man mir vorsetzt.
Es handelt sich ja um ein Entertainment-Produkt. Wenn es mir persönlich viel Freude bringt, muss ich mir als Kunde keine Gedanken darum machen, was hätte besser oder anders gemacht werden können. Rein auf den Spielspaß bezogen. Sofern der Herstellungsprozess oder die Art der Inhalte Anlass zur Kritik mit sich bringen, bin ich nicht unkritisch.
 
ich habe von der Mitte aus AC angefangen zu spielen. Erst von Assassins Odyssey an lief ich nach vorne mit Valhalla und Mirage und dann von Odyssey wieder zurück Richtung Origins, Black Flag usw. Ich mag die Reihe sehr. Auch Valhalla und Mirage haben mir gefallen, wahrscheinlich weil ich davor nie AC 1-3 gespielt habe und die modernen Teile sich für mich mehr nach einem "Witcher 3 Light mit Parkour" und nicht "Nachfolger der wahren AC-Teilen" angefühlt haben.
 
Valhalle war doch meines Wissens das meistverkaufte AC, nicht Mirage oder?
Ich meinte ja auch Valhalla. Mirage mit seinen 14h war ein seudo AC um Leute von damals zu bedienen, was darauß geworden ist hat man ja gesehen.
Mittlerweile hängt ganz Ubisoft an den Haupt-AC Teilen und auch von Shadows wird sich ihr Schicksal entscheiden.

Aber das Japan-Setting kam bisher gut an, auch das spielen von zwei komplett Unterschiedlichen Chars mit Skillung,

Wer so "Monster" Games mit Spielzeit nicht mag, muss sie nicht kaufen, dafür kommen viel zu wenig raus und viel zu viel andere Spiele raus die eben genau das nicht bieten.
Aber genau diese Games sind es die sich am meisten Verkaufen und auch ein GTA6 wird weit über 100h Spielzeit haben und selbst für 130€ wird es über 20mio mal in 24h verkauft werden, weil die Leute genau sowas suchen.
Und nicht 70€ Titel die nach 8h vorbei sind, weil dafür ist den meisten das Geld zu schade!
 
Wer so "Monster" Games mit Spielzeit nicht mag, muss sie nicht kaufen, dafür kommen viel zu wenig raus und viel zu viel andere Spiele raus die eben genau das nicht bieten.
Aber genau diese Games sind es die sich am meisten Verkaufen und auch ein GTA6 wird weit über 100h Spielzeit haben und selbst für 130€ wird es über 20mio mal in 24h verkauft werden, weil die Leute genau sowas suchen.
Und nicht 70€ Titel die nach 8h vorbei sind, weil dafür ist den meisten das Geld zu schade!
GTA ist ein Thema für sich, das wird nicht wegen der Spielzeit gekauft oder wegen irgendwas, sondern einzig, weil GTA draufsteht. Außerdem ist GTA5 schon 12 Jahre alt.
OW Action Adventures / Rollenspiele hingegen gibts wie Sand am Meer.
Ich spielte eigentlich immer sehr gerne in offenen Welten, doch mittlerweile ist die Aufschrift OW für mich erstmal eher ein Warnhinweis geworden.
Das eigentliche „Problem“ von AC oder von so vielen Ubi OW Spielen ist nicht einmal die hauseigene Formel selbst, sondern daß hundert andere sie kopiert haben, mal gut, mal weniger gut.
Und Ubi hat es selbst nicht geschafft, aus dem eigen geschaffenen Gefängnis sozusagen mal auszubrechen und deshalb fühlt sich für mich spätestens seit Unity jedes AC lediglich wie alter Wein in neuen Schläuchen an.

Was Preise für Spiele betrifft, nun, habe ich ja schon gesagt, 20 bis 40 Stunden. Von Vollpreis für 8 Stunden habe ich nicht geredet. Natürlich wäre mir das auch zu viel, bzw. zu wenig. Andererseits, ich kann mich gut an Zeiten erinnern, da kosteten Spiele, die nicht länger als 3 oder 4 Stunden dauerten auch um die 90 bis 100 Mark. ( C64 und Amiga Zeiten)
Inflationsbereinigt war das sogar noch wesentlich mehr als heute 60 oder 70 Euro.
Ich halte nichts davon, den Preis an die Spielzeit zu koppeln. Es kommt darauf an, wie die Spielzeit gefüllt ist.
Aber ja, natürlich…wenn man Spaß an sowas hat und einem das nicht stört, dann haben möglichst lange Spiele natürlich ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.
Und du hast recht, Shadows muss es jetzt reißen und quasi überperformen. Es muss in etwa den Erfolg von Valhalla haben, 15 bis 20 Mio. Vollpreiskäufer finden. Nur sehe ich nicht, wie es das schaffen soll.
 
Ich würde mich schon als Alt-Fan von AC bezeichnen. Ich war vom ersten Teil sofort fasziniert, wegen der bis dato nie gekannten Bewegungsfreiheit, der Bevölkerungsdichte, dem Stealth-Aspekt, das Konzept und Design an sich (einschließlich des Animus und den wechselnden Handlungssträngen bzw. -Zeiten)... Und ab dem zweiten Teil konnte die Reihe ihr eigentliches Potential erst so richtig entfalten, die Möglichkeiten wurden vielfältiger, die Story wurde konsequent fortgefahren, bis der Desmond-Part mit AC3 sein Ende fand.

Danach wusste Ubisoft nichts mehr Vernüftiges zu schaffen um die Folgespiele sinnig miteinander zu verbinden, ergo blieben nur die neuen Ahnen-Helden und die Metropolen, womit ich noch gut leben konnte (und mit Unity meinen persönlichen Serien-Höhepunkt bekam).

Die Liebe fing dann jedoch ab Origins an zu erkalten. Die Marke verlor einen Teil jener DNA den ich an AC immer sehr schätzte, den Wechsel zum Möchtegern-Action-RPG mit absurd großen Welten - die Metropolen waren mir bereits groß genug - hab ich Ubi nie verziehen. Ich erkenne die Leistung in der Gestaltung dieser riesigen Open-Worlds selbstredend an, aber diese "Maßlosigkeit" hat mich mehr abgeschreckt denn angesprochen. Die älteren Spiele wussten sich besser auf das Gesamtpaket aus Story, Assassinen-Action und Staun-Architektur zu konzentrieren, heute denkt man nur noch an das "NOCH größer, NOCH mehr Füllwerk, NOCH mehr Spielzeit in dreistelligem Stundenbereich"-Prinzip.

Vielleicht mag ich mit meiner Ansicht ziemlich alleine stehen, aber der große Denkfehler war es AC nur noch über seine Größe - Welt wie auch Inhalte aka nicht mehr aufzählbare Fragezeichen auf der Map - zu definieren. Ich war nach 50 Stunden Origins so satt... Ich hatte das Spiel satt welches mich nicht wie in einem AC der alten Schule hinversetzt fühlen ließ, was dazu führte dass ich mir gar nicht die Mühe gemacht hab es auf 100% zu meistern - nochmal 50 - 100 Stunden hineininvestieren?! Ich bin doch nicht bescheuert! -, ich Odyssee und Valhalla bis heute nicht erworben hab und es wohl auch nicht werde. Mirage hatte wieder mehr von dem was ich unter AC verstehe und dieser "Back to the roots"-Schritt wurde mit First-Day-Kauf honoriert, ergo ist der Kauf eines Shadows in Anbetracht dieser Logik für mich überhaupt kein Thema. Da warte ich lieber auf "Hexe".

Aber wenn ich ehrlich bin... Wenn Shadows wirklich über das Schicksal Ubisofts entscheiden sollte und es die Franzosen nicht mehr aus der Krise retten kann, dann würde mich es wohl nicht mehr so berühren wie vielleicht vor 10 Jahren. Dafür hat Ubisoft zu viele Fehler gemacht, sich zu viele Fettnäpfchen erlaubt, den Draht zu den Spielern in Eigenverschulden abgerissen. Und das nicht nur auf AC allein bezogen.

Traurig ist es irgendwie aber auch, denn früher war Ubisoft meine Anlaufstelle Nr. 1. Aber die Zeiten und das Studio haben sich geändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich kann dieses gejammer nicht mehr hören.
die neuen AC-Spiele werden von millionen von spielern geliebt und sehr gern gespielt.
die treiben sich nicht in foren rum und jammern oder bekommen sogar die möglichkeit einen artikel, wie hier, zu veröffentlichen.
ich habe ac mirage sehr gerne gespielt und auch ac shadows wird sicher millionen käufer finden. und die meisten werden zufrieden damit sein.
eure meinung in allen ehren - es ist natürlich subjektiv für euch richtig, dass euch die früheren spiele besser gefallen haben (vielleicht ist auch schon ein bisschen nostalgie dabei - 1.spiel das einen fasziniert hat steht im artikel), aber sehr viele spieler - mMn die mehrheit - ist nicht eurer meinung und spielt die neueren spiele von orgins weg sehr gerne.
 
Ich habe auch als ersten Teil AC den ersten gespielt. Wo ich Toni beipflichte, ein tolles Spiel, die Innovationen darin machten ein starkes Erlebnis. Habe das zweite noch gespielt, dann aber pausiert - dann Black Flag und darauf dann Odyssey. Letzteres (spiele noch dran, ca. 150h) ist bisher mein Lieblingsteil. Liegt aber am Setting - bin durch die Schule einfach noch von allem, was die Antike thematisiert, nicht wegzubekommen :B

Von daher - immer raus mit den ACs, ich kann eh nur noch jedes 2-3te spielen!
 
Eine der Reihen, bei der ich den Hype seit der allerersten Ankündigung nicht verstehe. Aber auch bei GTA bin ich seit San Andreas raus. Blockbuster-Gaming ist im Mittel so spannend wie Marvel-Kino. Auch wenn es letztens immer mal wieder Ausreißer gibt, wie Baldur's Gate 3 oder aktuell Kingdom Come 2. Die kommen aber immer mehr aus einer einstigen Nische. Und nicht aus dem Fokusgruppentest samt Marketingreißbrett vom Blockbusterfließband.


Wäre doch nur Thief so gut gelaufen. Oder Dishonored. Oder (wo wir bei Ubisoft sind) Beyond Good & Evil. Andererseits: Hätte es da regelmäßige Ableger gegeben, hätten die irgendwann evtl. auch das Besondere eingebüßt. Und wären jetzt Mc-Donald's-Gaming. :-D
 
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