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Anthem: Youtuber musste negatives Review offline nehmen

vielleicht nicht vorschnell auf den ea-hate-train aufspringen, auch wenn es noch so viel spaß macht und angesichts der pcgames-headline auch verständlich ist: https://gamedaily.biz/article/621/e...eo-removed-for-disclosure-failure-not-content

Du bist nur hier um zu provozieren oder?
Diese Überschrift ist ja wohl der pure Fakt: EA bezahlte den Youtuber, was sie zugegeben haben und sie baten ihn, das Video offline zu nehmen. Und es war ein negatives Review. Nichts anderes steht in der Überschrift. Diese Überschrift ist eine der neutralsten die ich je gelesen habe, weil sie einfach nur den reinen Fakt aussagt.
Und das wirfst du jetzt PC Games vor?
Damit beweist du das du nur provozieren willst und nichts anderes. Das sieht man ja auch an vielen deiner anderen Beiträge aber hier hast du dich jetzt eindeutig ins Aus geschossen. Gratulation. Eine Überschrift, die einfach nur den puren Fakt wiedergibt zu kritisiern, nur weil du provozieren willst, ist echt nur peinlich.
 
Ich interessiere mich immer weniger für westliche Spiele, Ausnahme vielleicht noch Ubisoft, aber die amerikanischen verkommen immer mehr zur Lachnummer. Wenn ich schaue welche Titel aktuell kommen, dann interessieren mich fast ausschließlich die japanischen Games.
Ich finde, gerade im asiatischen Raum sind Dinge, wie DLCs, Mikrotransaktionen, Grind usw. quasi Spielinhalt Nummer 1, gerade was MMOs angeht (und ich hab schon einige gespielt). Freilich gibt es da auch äußerst löbliche Ausnahmen (Die Souls-Reihe oder Final Fantasy z.B.). Aber die gibt es im westlichen Raum ebenso.

Ubisoft ist, meiner Meinung nach, eine dieser Ausnahmen. Der Support für die beiden letzten AC-Spiele ist/war absolut vorbildlich und gerade mit AC Origins hat Ubisoft gezeigt, wie es richtig geht. Dazu kommen noch, neben den bekannten AAA-Titeln, kleine Spiele, wie Rayman, Child of Light, Valiant Hearts usw., die eben nicht die große breite Masse abdecken sollen, sondern auch mal ans Herz gehen und bei denen man merkt, dass da mit viel Herzblut gearbeitet wurde. Das sieht man bei EA eher weniger und schon gar nicht bei Activision Blizzard.

CD Projekt RED ebenso. Mit der Witcher-Reihe haben sie (bei mir) einen ordentlichen Vertrauensbonus bekommen, trotz der offensichtlichen Mängel dieser Spiele, weswegen ich mir Cyberpunk 2077 sicherlich zum Release holen werde.

Aber davon ab sollte man nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt für jeden was, egal ob nun aus dem asiatischen Raum oder dem westlichen.


@Topic
Da ist er aber auch selbst Schuld, dieser Youtuber. Das liest sich, als hätte er nicht gewusst, wie die Vertragskonditionen aussehen. Und selbst wenn, ein wenig gesunder Menschenverstand reicht völlig, um zu wissen, dass man bei einer vom Publisher bezahlten Review selbstverständlich keine negative Review schreiben sollte.
 
Kein CDPR????!!! Jetzt bin ich geschockt.


Wenn ich so zurück denke gab es schon immer Probleme mit Spielen, ich mein WoW Classic war schon immer die reinste Baustelle und das obwohl die Leute deutlich mehr Geld ins Spiel gesetzt haben wie es bei Anthem der Fall ist.
Da war man geduldiger, vielleicht auch mehr Spieler als heutzutage. Den einfacher werden die Spiele nicht mehr, sondern eher komplexer (was sich eben auch mit dem Trend der Dayonepatches bestätigt) und vorallem auch kostspieliger! Während Japanospiele (Danke fürs Beispiel) meistens sich nur aufs nötigste beschränken (zb 2 Sprachausgaben - Englisch und Japanisch wenn überhaupt manchmal ist es auch nur Text das akustisch mit einem Schlagwort oder ein "hm" oder anderen Tönen eingeleitet wird- wenn es mal überhaupt bis zur deutschen Übersetzung reicht wenn ich so an Yakuza oder Persona denke...) und westliche kritikpunkte wie zb Grind oder Lootboxverfahren wie in Xenoblade gerne belächelt werden. Werden von westlichen Spielen deutlich mehr erwartet. (Hmm das gibt gleich Haue von Spiritogre ^^)

Ich finde, gerade im asiatischen Raum sind Dinge, wie DLCs, Mikrotransaktionen, Grind usw. quasi Spielinhalt Nummer 1, gerade was MMOs angeht (und ich hab schon einige gespielt). Freilich gibt es da auch äußerst löbliche Ausnahmen (Die Souls-Reihe oder Final Fantasy z.B.). Aber die gibt es im westlichen Raum ebenso.

Ubisoft ist, meiner Meinung nach, eine dieser Ausnahmen. Der Support für die beiden letzten AC-Spiele ist/war absolut vorbildlich und gerade mit AC Origins hat Ubisoft gezeigt, wie es richtig geht. Dazu kommen noch, neben den bekannten AAA-Titeln, kleine Spiele, wie Rayman, Child of Light, Valiant Hearts usw., die eben nicht die große breite Masse abdecken sollen, sondern auch mal ans Herz gehen und bei denen man merkt, dass da mit viel Herzblut gearbeitet wurde. Das sieht man bei EA eher weniger und schon gar nicht bei Activision Blizzard.

CD Projekt RED ebenso. Mit der Witcher-Reihe haben sie (bei mir) einen ordentlichen Vertrauensbonus bekommen, trotz der offensichtlichen Mängel dieser Spiele, weswegen ich mir Cyberpunk 2077 sicherlich zum Release holen werde.

Aber davon ab sollte man nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt für jeden was, egal ob nun aus dem asiatischen Raum oder dem westlichen.

Ich war der erste, der hier im Forum den "Grind" von Anthem verteidigt hat. Nur soviel mal vorneweg.
Ubisoft hatte ich selbst schon erwähnt, CDPR hatte ich schlicht nicht dran gedacht, Cyberpunk 2077 ist ja nun auch noch immer eine ganze Weile hin. Und natürlich gibt es auch hier und da kleinere westliche Studios in Europa und Amerika, die durchaus schöne Spiele abliefern.

Was ich zu asiatischen Spielen sagen kann ist, die Budgets mit wenigen Ausnahmen wie u.a. Final Fantasy sind winzig, das sind alles keine Triple A Titel. Und ja, auch mich nervt die Spielzeitstreckung durch langweiligen Grind bei diesen Games. Ich denke da auch oft, warum machen die da nicht ein 20 - 30 Stunden Game draus statt eines mit 40 - 70. An den Japano-Games gibt es unendlich viel zu kritisieren, die oftmals vorhandene DLC-Politik etwa, wobei das zu 90 Prozent nur kosmetische Sachen sind auf die ich dann dankend verzichte. Die 1300 Euro an DLCs die man bei Steam für DoA 5 Last Round latzen könnte sind natürlich ein schlechter Witz, ich habe mir die Ultimate Version für 40 Euro gekauft und habe da dadurch vielleicht schon 80 bis 90 Prozent der Inhalte. Der Quatsch ist halt für reiche Fans gedacht. Aber es gibt auch richtige Negativbeispiele, allen voran Nintendo, die zerlegen ein Spiel in zwei Teile oder mehr und verkaufen es doppelt. Die bieten für Fire Emblem im eShop für stolze 50 Euro ein paar zusätzliche Missionen an, und natürlich werden DLCs bei Nintendo nie im Preis gesenkt oder als Komplettbundle mitverkauft. Aber was ist die Wahrheit? Das sind alles Inhalte, die für Hardcore-Fans gedacht sind. Jeder normale Spieler braucht nur eine Version der Pokémon Spiele, die Zusatzmissionen von Fire Emblem haben mit der Story nichts zu tun, es sind einfach nur 100 Missionen oder so ohne großen Story-Teil. Oder anders ausgedrückt, auch hier, wer Hardcore-Fan ist kann zugreifen, dafür ist das gedacht.

Anders eben als Mikrotransaktionen bei vielen westlichen Spielen, siehe Hearthstone, wer mehr als nur gelegentlich mal eine Runde zocken will, der muss richtig Kohle latzen.

Warum liebe ich jetzt Japano Games? Sie bieten oftmals nicht besseres oder schlechteres Gameplay als westliche Titel, aber im Gegensatz zu westlichen Titeln bekomme ich hier praktisch immer eine packende Story und gut durchdachte Charaktere, dazu keinen moralischen Zeigefinger, keine "political correctness" mit dem Holzhammer aufgedonnert sondern einfach nur Spiele zum versinken in einer Fantasiewelt und zum Spaßhaben, die mich die Realität vergessen lassen. Diese Leichtigkeit des Seins ist es, die mich an ihnen so erfreut und die westliche Spiele heutzutage zu oft missen lassen.

Bei japanischen Filmen und Spielen gibt es z.B. durchaus immer homosexuelle oder Transgender Charaktere, nicht nur als Comic Relief sondern ganz normal, während sie mir in westlichen Spielen wenn dann oft schön "progressiv" aufs Auge gedrückt werden. Ein schönes Beispiel ist Astolfo von Fate, wer sich nicht mit der Lore beschäftigt kriegt wahrscheinlich nicht mal mit, dass sie Transgender ist, eben weil es für die Handlung keine Rolle spielt.

Bezüglich fehlender Synchronisation, da verzichte ich gerne drauf, denn das Budget würde wohl auch hier nur für die dritte Liga reichen, wie man ja schon bei vielen Anime-Serien im TV sehen kann. Wie ich feststellen durfte ist der O-Ton meißt noch der mit Abstand beste. Bei der Hyperdimension Serie etwa, die englischen Sprecher reden mit hohen Piepsstimmen, total nervig und unnatürlich, was übrigens bei fast allen Idea Factory Titeln der Fall ist. Bei der Steam Version konnte ich zum Glück auf japanisch wechseln und war erst mal überrascht, weil die Leute ganz normal sprechen!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bezüglich fehlender Synchronisation, da verzichte ich gerne drauf, denn das Budget würde wohl auch hier nur für die dritte Liga reichen, wie man ja schon bei vielen Anime-Serien im TV sehen kann. Wie ich feststellen durfte ist der O-Ton meißt noch der mit Abstand beste. Bei der Hyperdimension Serie etwa, die englischen Sprecher reden mit hohen Piepsstimmen, total nervig und unnatürlich, was übrigens bei fast allen Idea Factory Titeln der Fall ist. Bei der Steam Version konnte ich zum Glück auf japanisch wechseln und war erst mal überrascht, weil die Leute ganz normal sprechen!
Ja aber was den Aufwand in Vergleich sowie Kosten angeht ein trotzdem gültiger Kritikpunkt ;).
Das jeder einen andern Geschmack hat und auf das ein oder andere verzichten kann sei mal dahin gestellt.


Was nebenbei die "political correctness" angeht, so seh ich das wie du vor allem in Bezug zum Realismus in historischen Spielen.
 
Ich war der erste, der hier im Forum den "Grind" von Anthem verteidigt hat. Nur soviel mal vorneweg.
Ubisoft hatte ich selbst schon erwähnt, CDPR hatte ich schlicht nicht dran gedacht, Cyberpunk 2077 ist ja nun auch noch immer eine ganze Weile hin. Und natürlich gibt es auch hier und da kleinere westliche Studios und Europa und Amerika, die durchaus schöne Spiele abliefern.

Was ich zu asiatischen Spielen sagen kann ist, die Budgets mit wenigen Ausnahmen wie u.a. Final Fantasy sind winzig, das sind alles keine Triple A Titel. Und ja, auch mich nervt die Spielzeitstreckung durch langweiligen Grind bei diesen Games. Ich denke da auch oft, warum machen die da nicht ein 20 - 30 Stunden Game draus statt eines mit 40 - 70. An den Japano-Games gibt es unendlich viel zu kritisieren, die oftmals vorhandene DLC-Politik etwa, wobei das zu 90 Prozent nur kosmetische Sachen sind auf die ich dann dankend verzichte. Die 1300 Euro an DLCs die man bei Steam für DoA 5 Last Round latzen könnte sind natürlich ein schlechter Witz, ich habe mir die Ultimate Version für 40 Euro gekauft und habe da dadurch vielleicht schon 80 bis 90 Prozent der Inhalte. Der Quatsch ist halt für reiche Fans gedacht. Aber es gibt auch richtige Negativbeispiele, allen voran Nintendo, die zerlegen ein Spiel in zwei Teile oder mehr und verkaufen es doppelt. Die bieten für Fire Emblem im eShop für stolze 50 Euro ein paar zusätzliche Missionen an, und natürlich werden DLCs bei Nintendo nie im Preis gesenkt oder als Komplettbundle mitverkauft. Aber was ist die Wahrheit? Das sind alles Inhalte, die für Hardcore-Fans gedacht sind. Jeder normale Spieler braucht nur eine Version der Pokémon Spiele, die Zusatzmissionen von Fire Emblem haben mit der Story nichts zu tun, es sind einfach nur 100 Missionen oder so ohne großen Story-Teil. Oder anders ausgedrückt, auch hier, wer Hardcore-Fan ist kann zugreifen, dafür ist das gedacht.
Kann man grundsätzlich so stehen lassen. Aber...
Anders eben als Mikrotransaktionen bei vielen westlichen Spielen, siehe Hearthstone, wer mehr als nur gelegentlich mal eine Runde zocken will, der muss richtig Kohle latzen.
... Pay2Win ist gerade bei asiatischen Grind-MMOs Gang und Gäbe. Ich hab in meiner MMO-Zeit damals, wie gesagt, jede Menge MMOs, davon die meisten Free2Play, angespielt und bei so ziemlich jedem asiatischen Free2Play-Titel war ein Pay2Win gegeben.

Warum liebe ich jetzt Japano Games? Sie bieten oftmals nicht besseres oder schlechteres Gameplay als westliche Titel, aber im Gegensatz zu westlichen Titeln bekomme ich hier praktisch immer eine packende Story und gut durchdachte Charaktere, dazu keinen moralischen Zeigefinger, keine "political correctness" mit dem Holzhammer aufgedonnert sondern einfach nur Spiele zum versinken in einer Fantasiewelt und zum Spaßhaben, die mich die Realität vergessen lassen.
Darüber kann man sich letztlich streiten, was nun besser ist: Minderjährige Mädchen in Asia-Games, die viel zu knapp bekleidet sind (Achtung: bewusste Übertreibung) oder der Holzhammer. :ugly:

Einzig Bioware haut einem Political Correctness wirklich mit dem Holzhammer ins Gesicht. Und das auf plumpeste Art und Weise, was auch ich, der durchaus ein Freund von Diversität und einer gewissen Political Correctness ist, absolut kritisch sehe. In anderen Games spielt das keine Rolle oder es wird so subtil behandelt, dass es kaum Relevanz hat oder sich super in das Spiel einfügt. The Witcher 3 z.B. ist durchaus politisch korrekt...indem es nicht politisch korrekt ist und teilweise ziemlich erbarmungslos Themen wie Rassismus usw. behandelt. Klingt paradox, aber eben so sollte es sein. Der Spieler soll sich gefälligst eigene Gedanken dazu machen (zumal man als Hexer ja selbst Opfer der Xenophobie ist). Bioware hingegen ballert einem sowas wie einen nassen Lappen ins Gesicht und das ist widerum falsch. (mal völlig unabhängig vom drum herum, das weniger was mit dem eigentlichen Spiel zu tun hat).

Meiner Meinung nach sind Asia-Games durchaus interessant und manche spiele ich auch gern, aber sehr viele spielen in meinen Augen auch viel oft und viel zu sehr mit Klischees und teilweise auch völlig abgedrehten und (kritikwürdigen) Art Designs. Nicht umsonst wurde Tera damals kritisiert, weil die Elin keine Hosen anhaben, aber aussehen, wie kleine Mädchen. Nur mal so als Beispiel. :) Deswegen fällt es mir auch oft schwer, trotz aller Qualitäten, die so manches Game aus dem fernen Osten mit sich bringt, insbesondere die Story oder die Charaktere wirklich ernst zunehmen. Wie im vorherigen Post aber gesagt, gibt es freilich äußerst löbliche Ausnahmen und die spiele ich dann auch sehr gern. Final Fantasy 15 z.B. hab ich, aller Kritik zum Trotz, echt gern gespielt, auch wenn mir die Figur Prompto dermaßen auf die Nüsse ging, dass ich ihm am liebsten seine dummen Pistolen in den Rachen gesteckt und abgedrückt hätte. Und der Rest der Truppe war auch nicht frei von Klischees. Aber der generelle Stil hat mir gut gefallen. Die Souls-Reihe finde ich sowieso bedingungslos genial. :ugly:

Am Ende bleibt eben das zu sagen, was ich vorher schon sagte: Es gibt für jeden was, egal ob ferner Osten oder Westen. :)
 

Die machen zwar spielerisch keinen Unterschied, aber wer lieber ne Frau spielt, soll es doch tun können. Oder nicht? Nach der Logik könnte man ja auch jedes RPG kritisieren, weil man ja da die Wahl zwischen Mann und Frau hat. :ugly: Das hat nun wahrlich nichts mit policital correctness zu tun, finde ich. Jedenfalls nicht viel. Zumal DICE ja selbst sagte, dass Battlefield nie den Anspruch hatte, historisch akkurat zu sein. Dieser Anspruch, historisch akkurat sein zu wollen, kam von den Spielern, nicht von DICE.

Bei Bioware ist das anders. In ME3 z.B. wurde einem schon in den ersten paar Dialogzeilen mit dem Typen aus der Shuttlebucht gesagt, dass dieser schwul ist. Das Gespräch hat kaum richtig gestartet und die Figur wurde kaum richtig eingeführt und schon ging es los.
 
Ja aber was den Aufwand in Vergleich sowie Kosten angeht ein trotzdem gültiger Kritikpunkt ;).
Das jeder einen andern Geschmack hat und auf das ein oder andere verzichten kann sei mal dahin gestellt.

Ich sage nur Rockstar *hust*. Die teuersten Triple A Produktionen die es gibt aber kein Geld übrig für eine vernünfte deutsche Synchro. Was übrigens zu meinem Unverständnis von den Fans verteidigt wird, weil es ja so viel Text wäre, was völlig albern ist.
Ansonsten wie gesagt, lieber hochqualitativen O-Ton als schlechte Synchro. Ich lese dann lieber Untertitel als das sich mir wegen den üblen Sprechern ständig alles irgendwo zusammenzieht.

Kann man grundsätzlich so stehen lassen. Aber...

... Pay2Win ist gerade bei asiatischen Grind-MMOs Gang und Gäbe. Ich hab in meiner MMO-Zeit damals, wie gesagt, jede Menge MMOs, davon die meisten Free2Play, angespielt und bei so ziemlich jedem asiatischen Free2Play-Titel war ein Pay2Win gegeben.
Und damals kosteten westliche MMORPGs praktisch alle eine Abo-Gebühr. Die Frage ist jetzt, musste man für die Asia-Grinder mehr als 15 Euro im Monat ausgeben? Weiß ich ehrlich gesagt nicht, ich habe die kostenlosen Titel alle auch immer nur kostenlos gespielt. Und heute haben westliche Titel auch alle diese Zusatzkosten. Dazu muss man halt sehen, wo und wie diese Titel in dem für sie hauptsächlich gedachten Heimatmärkten gespielt wurden. Nämlich häufig in Internet-Cafés, wo die Leute dann nur umgerechnet ein paar Euro gezahlt haben und dafür dann aber dort oft dennoch das volle Programm erhielten, weil auf den Internet-Café-Accounts vieles freigeschaltet war.

Darüber kann man sich letztlich streiten, was nun besser ist: Minderjährige Mädchen in Asia-Games, die viel zu knapp bekleidet sind (Achtung: bewusste Übertreibung) oder der Holzhammer. :ugly:
Naja, geht mir teilweise auch auf den Keks. Ich verbuche das als kulturellen Unterschied, die Asiaten pflegen da einen ziemlichen Jugendkult. Ich fand es früher zu 8 und 16 Bit Zeiten schon albern, dass in den japanischen RPGs etc. die Helden meist um die 15 Jahre alt waren. Das hat sich zumindest ein wenig gebessert und sie sind im Schnitt etwas älter geworden.

... The Witcher 3 z.B. ist durchaus politisch korrekt...indem es nicht politisch korrekt ist und teilweise ziemlich erbarmungslos Themen wie Rassismus usw. behandelt. Klingt paradox, aber eben so sollte es sein.
The Witcher ist ja auch kein amerikanisches Spiel sondern aus dem katholischen und durchaus auch teils ziemlich rassistischen Polen. Wobei die Vorlage ja schon in den 80ern geschaffen wurde.

Meiner Meinung nach sind Asia-Games durchaus interessant und manche spiele ich auch gern, aber sehr viele spielen in meinen Augen auch viel oft und viel zu sehr mit Klischees und teilweise auch völlig abgedrehten und (kritikwürdigen) Art Designs. Nicht umsonst wurde Tera damals kritisiert, weil die Elin keine Hosen anhaben, aber aussehen, wie kleine Mädchen. Nur mal so als Beispiel. :) Deswegen fällt es mir auch oft schwer, trotz aller Qualitäten, die so manches Game aus dem fernen Osten mit sich bringt, insbesondere die Story oder die Charaktere wirklich ernst zunehmen. Wie im vorherigen Post aber gesagt, gibt es freilich äußerst löbliche Ausnahmen und die spiele ich dann auch sehr gern. Final Fantasy 15 z.B. hab ich, aller Kritik zum Trotz, echt gern gespielt, auch wenn mir die Figur Prompto dermaßen auf die Nüsse ging, dass ich ihm am liebsten seine dummen Pistolen in den Rachen gesteckt und abgedrückt hätte. Und der Rest der Truppe war auch nicht frei von Klischees. Aber der generelle Stil hat mir gut gefallen. Die Souls-Reihe finde ich sowieso bedingungslos genial. :ugly:
Es ist da auch völlig abhängig vom Spiel. Viele Titel haben eben (teils leider) irgendwo irgendwelche Comic Relief Figuren drin, oft auch einfach, um die ernste Handlung ein wenig aufzulockern. Bin ich übrigens bei dir, die nerven mich auch oft. Und auch die Elin sind keine Rasse, die ich anfassen würde.
Ich schrieb es gerade gestern oder so, einige Loli-Charaktere sind cool, etwa Shalltear von Overlord, weil die so richtig schön fies sein können. Solange da der Fokus nicht zu sehr auf einer Sexualisierung liegt komme ich mit klar. Ansonsten versuche ich so gut es geht drüber weg zu sehen aber oft geht es mir auch zu weit und ich denke "das muss jetzt nicht sein". Aber meine Güte, wenn es den Leuten (Japanern) gefällt, ich will niemanden was verbieten und vermeide es, die Moralkeule zu schwingen.

Am Ende bleibt eben das zu sagen, was ich vorher schon sagte: Es gibt für jeden was, egal ob ferner Osten oder Westen. :)
Das ist klar und auch gut so.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du bist nur hier um zu provozieren oder?
Diese Überschrift ist ja wohl der pure Fakt: EA bezahlte den Youtuber, was sie zugegeben haben und sie baten ihn, das Video offline zu nehmen. Und es war ein negatives Review. Nichts anderes steht in der Überschrift.
2001 ist das World Trade Center eingestürzt.
Diese Aussage ist auch ein purer Fakt. Alles, was in dem Satz steht, ist die reinste Wahrheit. Dennoch fehlen wichtige Informationen.

Genau wie in diesem Fall eben der Grund fehlt. Denn so - ohne konkrete Grund Angabe - nimmt jeder Leser erstmal an, daß der Grund die Negativität des Reviews ist. Was aber gar nicht der Fall ist.

Die machen zwar spielerisch keinen Unterschied, aber wer lieber ne Frau spielt, soll es doch tun können. Oder nicht?
Ich finde, man sollte das nicht überdramatisieren. Ob ich nun Mario, Lara, Ezio oder Jade spiele, ist doch letztendlich ziemlich wumpe. Mitunter könnte man die Hauptfigur auf das andere Geschlecht umbiegen und es würde vom Gameplay her null Auswirkungen haben.

In WoW habe ich hauptsächlich weibliche Charaktere. Nicht, weil ich unbedingt weibliche Charaktere spielen will, sondern einfach, weil die männlichen Varianten alle völligst übertriebene Body Builder Körper haben und damit in meinen Augen häßlich sind. Auch in Mass Effect habe ich es nicht geschafft, mir einen ansehnlichen männlichen Charakter zusammen zu schrauben. Das "beste" Ergebnis war im wahrsten Wortsinn eher eine "Hackfresse".

Und was sexuelle Ausrichtungen in Spielen generell zu suchen haben, konnte ich noch nie nachvollziehen. In Mass Effect war ich beispielsweise viel zu sehr damit beschäftigt, badass zu sein und Probleme vorzugsweise "mit einer Kugel zu lösen" (konnte man an einer Stelle nur mit entsprechend viel gefarmten Bösigkeitspunkten als Dialogoption auswählen), als daß ich mit irgendwem in die Kiste steige und hatte daher gar keine Sexszene in ME1. Vermißt hab ich die aber auch nicht.
 
2001 ist das World Trade Center eingestürzt.
Diese Aussage ist auch ein purer Fakt. Alles, was in dem Satz steht, ist die reinste Wahrheit. Dennoch fehlen wichtige Informationen.

Genau wie in diesem Fall eben der Grund fehlt. Denn so - ohne konkrete Grund Angabe - nimmt jeder Leser erstmal an, daß der Grund die Negativität des Reviews ist. Was aber gar nicht der Fall ist.

Dir ist schon bewusst das eine Überschrift nicht unendlich lang sein darf wegen Google. Da gibt es genaue Vorgaben für die Zeichen.
Außerdem warum sollte die Überschrift schon alles verraten? Was soll denn noch alles da rein?
Und wenn DU die Negativität als Grund ansiehst, dann ist das wohl DEIN Problem und nicht die der Überschrift die nur einen Fakt wiedergibt. Das ist so oft das Problem. Da interpretieren Leute irgendwas in einen Satz rein was gar nicht da steht und derjenige der den Satz geschrieben oder gesagt hat ist dann Schuldige. Komische Gesellschaft...
 
Ist das jetzt wirklich eine Überraschung? Noch niemanden aufgefallen dass von Arekkz und anderen GameChangern bisher noch kein kritisches Video kam, welches sich mit den unzähligen Bugs und Kritikpunkten beschäftigt? :D Dass €A da massiv Einfluss darauf nimmt, wurde auch schon bei anderen Spielen deutlich. Da flogen manche sogar aus dem GC-Pogramm, weil sie ein QOL-Video mit Verbesserungsvorschlägen veröffentlicht haben. :D
 
Und damals kosteten westliche MMORPGs praktisch alle eine Abo-Gebühr. Die Frage ist jetzt, musste man für die Asia-Grinder mehr als 15 Euro im Monat ausgeben? Weiß ich ehrlich gesagt nicht, ich habe die kostenlosen Titel alle auch immer nur kostenlos gespielt. Und heute haben westliche Titel auch alle diese Zusatzkosten. Dazu muss man halt sehen, wo und wie diese Titel in dem für sie hauptsächlich gedachten Heimatmärkten gespielt wurden. Nämlich häufig in Internet-Cafés, wo die Leute dann nur umgerechnet ein paar Euro gezahlt haben und dafür dann aber dort oft dennoch das volle Programm erhielten, weil auf den Internet-Café-Accounts vieles freigeschaltet war.
Berechtigter Einwand. Allerdings haben gerade Free2Play-Spiele das Potenzial, eine Person in die Schuldenfalle treiben zu können. Ich kenne n Typen, der hat in einem Free2Play-Titel gut 10000 Euro ausgegeben und ist im Endeffekt nun völlig blank. Sowas kann einem in WoW z.B. eher nicht passieren, dank der Abo-Kosten und des doch eher überschaubaren Item-Shops.

The Witcher ist ja auch kein amerikanisches Spiel sondern aus dem katholischen und durchaus auch teils ziemlich rassistischen Polen. Wobei die Vorlage ja schon in den 80ern geschaffen wurde.
Die Witcher-Serie, ob nun Spiel oder Bücher, geht ja nun nicht glorifizierend mit dem Thema um. Im Gegenteil. Außerdem ist insbesondere The Witcher 3 ja trotzdem international ein herausragender Erfolg.


Es ist da auch völlig abhängig vom Spiel. Viele Titel haben eben (teils leider) irgendwo irgendwelche Comic Relief Figuren drin, oft auch einfach, um die ernste Handlung ein wenig aufzulockern. Bin ich übrigens bei dir, die nerven mich auch oft. Und auch die Elin sind keine Rasse, die ich anfassen würde.
Ich schrieb es gerade gestern oder so, einige Loli-Charaktere sind cool, etwa Shalltear von Overlord, weil die so richtig schön fies sein können. Solange da der Fokus nicht zu sehr auf einer Sexualisierung liegt komme ich mit klar. Ansonsten versuche ich so gut es geht drüber weg zu sehen aber oft geht es mir auch zu weit und ich denke "das muss jetzt nicht sein". Aber meine Güte, wenn es den Leuten (Japanern) gefällt, ich will niemanden was verbieten und vermeide es, die Moralkeule zu schwingen.
Die Moralkeule will ich hier ja nun auch gar nicht schwingen und es ist tatsächlich kulturell bedingt. Wer es mag, okay. Nicht mein Bier. Aber zumindest kritik- und fragwürdig ist es schon.
 
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