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Anthem: EA erhöht die Erwartungen an den BioWare-Titel

Icetii

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Jetzt ist Deine Meinung zu Anthem: EA erhöht die Erwartungen an den BioWare-Titel gefragt.


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Zum Artikel: Anthem: EA erhöht die Erwartungen an den BioWare-Titel
 
Warum komm ich mir so vor , als wenn mein Interesse in Videospiele, speziell Anthem, nur dazu dient reiche Aktienhaie, deren Spielsucht im Aktienzocken besteht, noch reicher zu machen?

Früher hat man mal Leidenschaft konsumiert, heute gehts irgendwie nur um Leute die mit dem Spiel selbst nichts mehr zu tun haben.
Und jetzt wird das noch als News für den Spieler deklariert. Nicht mal mehr Schamgefühl ist vorhanden.
Es ist ja selbstverständlich.

ich frage mich fast ob wir uns in 50.000 Jahren dann in zwei Unterschiedliche Rassen getrennt haben werden, dem Homo Consumens und Homo Dominus
 
Warum komm ich mir so vor , als wenn mein Interesse in Videospiele, speziell Anthem, nur dazu dient reiche Aktienhaie, deren Spielsucht im Aktienzocken besteht, noch reicher zu machen?

Früher hat man mal Leidenschaft konsumiert, heute gehts irgendwie nur um Leute die mit dem Spiel selbst nichts mehr zu tun haben.
Und jetzt wird das noch als News für den Spieler deklariert. Nicht mal mehr Schamgefühl ist vorhanden.
Es ist ja selbstverständlich.

ich frage mich fast ob wir uns in 50.000 Jahren dann in zwei Unterschiedliche Rassen getrennt haben werden, dem Homo Consumens und Homo Dominus

Du glaubst, das war vor 20 Jahren anders? Ich weiß es zwar nicht, aber ich glaube, dass es damals nicht wirklich anders war. Man wusste es nur nicht.
 
Vor 20 Jahren war es anders, da der Fokus damals noch nicht auf den Aktionären lag, weil kaum ein Spieleentwickler eine AG gewesen ist.
 
Und jetzt wird das noch als News für den Spieler deklariert. Nicht mal mehr Schamgefühl ist vorhanden.
Es ist ja selbstverständlich.
Woher weißt du, dass kein Schamgefühl vorhanden ist?`
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Schreiber von Gamingnews unzufrieden mit dem System sind und gerne anders berichten würden.
 
?
Von den Publishern ist kein Schamgefühl mehr vorhanden den Spielern überhaupt mitzuteilen, dass Sie nicht mehr als Mittel zum Zweck sind Investoren zufrieden zustellen.
Früher hätte man sowas eher noch verheimlicht oder durch die Blume gesagt. Heute muss man ja schon keine Angst mehr haben, dass die Spielerschaft abspringt selbst wenn man verlauten ließe:
"Wir haben eine neue Art der Profitmaximierung geschaffen die euch alle psychisch abhängig und gefügig macht, den vollen inhalt nur durch Extra-Zahlungen bereitstellt und nichts anderes zum Ziel hat euer Geld zu bekommen damit Aktionäre die nicht im Traum selsbt spielen würden, dicke Gewinne einfahren".

 
Trotzdem seien Spieler intern und extern bereits vom neuen Titel begeistert.

Äh... wat? Also von Anthem hört man jetzt nicht wirklich so viel und wird so aktiv drüber gesprochen.
Und wenn die Spieler so begeistert sind, dann hätte man doch sicherlich schon etwas mehr gezeigt, als die paar Schnipsel bisher.
Und das EA die Erwartungen diesmal eher niedrig ansetzt ist jetzt nicht so überraschend. Anthem hat bisher noch nichts bewiesen oder groß gezeigt, was ein realistisches Bild vom Spiel zeigt.
Das Spielprinzip selbst ist bis heute noch nicht mal vollständig klar. Was soll man da für Erwartungen denn "planen"?
Qualität kann es eher nicht sein, da ist kein so guter Ruf vorhanden, wie bei Rockstar oder CDPR.
 
Warum komm ich mir so vor , als wenn mein Interesse in Videospiele, speziell Anthem, nur dazu dient reiche Aktienhaie, deren Spielsucht im Aktienzocken besteht, noch reicher zu machen?

Früher hat man mal Leidenschaft konsumiert, heute gehts irgendwie nur um Leute die mit dem Spiel selbst nichts mehr zu tun haben.
Und jetzt wird das noch als News für den Spieler deklariert. Nicht mal mehr Schamgefühl ist vorhanden.
Es ist ja selbstverständlich.

ich frage mich fast ob wir uns in 50.000 Jahren dann in zwei Unterschiedliche Rassen getrennt haben werden, dem Homo Consumens und Homo Dominus

Ich glaube schon, dass es noch sehr viele leidenschaftliche Spieleentwickler gibt, vor allem im Indie Bereich, aber ich denke sogar bei vielen AAA Produktionen. Das Problem ist halt, dass die Branche extrem viel Kohle macht. Das haben halt auch Leute mitbekommen, die eher nur an der Kohle interessiert sind, als an den Spielen an sich. Ein Wunder ist das nun wirklich nicht.

Ich denke, es liegt halt eben an uns Konsumenten zu entscheiden, was wir konsumieren wollen und was nicht. Meiner Meinung nach ist es eh so, dass Leidenschaft in der Entwicklung auch im fertigen Spiel sichtbar ist, in Form von guter Qualitaet und tollen Inhalten. Ich bin als alter BioWare Fan bei Anthem auch mehr als skeptisch, ob das hier der Fall sein wird. Werde auf jeden Fall erstmal einige Berichte, Tests und Meinungen verschiedenener Leute nach dem Release abwarten (und gehe im Moment nicht davon aus, dass ich es mir zulegen werde, wenn es nicht wirklich extrem positiv ueberrascht). Schade, dass gerade BioWare hier schon einen Gewissen Abfall erfahren hat.
Aber es gibt andere Spiele und inzwischen auch andere Entwickler, auf deren Spiele ich mich dafuer freue, die es frueher nicht gab, und von denen ich davon ausgehe, dass die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Klar, neue tolle BioWare Spiele waeren super, aber man wird auch ohne sie zurecht kommen, wenn es denn sein muss. Times change.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube schon, dass es noch sehr viele leidenschaftliche Spieleentwickler gibt, vor allem im Indie Bereich, aber ich denke sogar bei vielen AAA Produktionen. Das Problem ist halt, dass die Branche extrem viel Kohle macht. Das haben halt auch Leute mitbekommen, die eher nur an der Kohle interessiert sind, als an den Spielen an sich. Ein Wunder ist das nun wirklich nicht. Ich denke, es liegt halt eben an uns Konsumenten zu entscheiden, was wir konsumieren wollen und was nicht. Meiner Meinung nach ist es eh so, dass Leidenschaft in der Entwicklung auch im fertigen Spiel sichtbar ist, in Form von guter Qualitaet und tollen Inhalten. Ich bin als alter BioWare Fan bei Anthem auch mehr als skeptisch, ob das hier der Fall sein wird. Werde auf jeden Fall erstmal einige Berichte, Tests und Meinungen verschiedenener Leute nach dem Release abwarten (und gehe im Moment nicht davon aus, dass ich es mir zulegen werde, wenn es nicht wirklich extrem positiv ueberrascht). Schade, dass gerade BioWare hier schon einen Gewissen Abfall erfahren hat. Aber es gibt andere Spiele und inzwischen auch andere Entwickler, auf deren Spiele ich mich dafuer freue, die es frueher nicht gab, und von denen ich davon ausgehe, dass die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Klar, neue tolle BioWare Spiele waeren super, aber man wird auch ohne sie zurecht kommen, wenn es denn sein muss. Times change.
Deiner Meinung kann ich mich in ähnlicher Weise anschließen. Der große Unterschied zu früher ist, dass die großen Publisher heute Aktiengesellschaften sind. Dort wird Geld und Profit erwartet, dort geht es ums Geld und nicht um Qualität. Wenn die Zahlen und die Rendite stimmen, dann ist alles gut. Dann werden Spiele zu früh veröffentlicht. Oder immer neue Serienspiele herausgebracht. Oder auf den Battle Royale - Zug aufgesprungen. Es geht nicht darum gute Ideen zu haben sondern am Ende ein dickes Plus zu haben. Manch ein Publisher wie Ubisoft wagt hin und wieder auch Experimente. Spiele, die das Portfolio schön erweitern aber meistens keinen Nachfolger bekommen, es bleibt beim Experiment. Und Leidenschaft steckt sich hinter vielen Menschen, da kann ich Dir nur Recht geben. Bei AC Odyssey ist mir das aufgefallen, die vielen kleinen Einzelheiten und Feinheiten in der Spielwelt oder Spiele wie "Ori and the Blind Forest", dass eine wunderschöne (und traurige) Geschichte erzählt. Die Musiker, die mit Begeisterung den Soundtrack einspielen (zumindest wenn man sich die Live-Videos ansieht). Wer eine Welt liebevoll modellieren kann, einer Figur Gefühle und Emotionen verleihen kann, der ist sicher mit Leidenschaft dabei. Anthem reizt mich persönlich aber gar nicht. Die Spielwelt, der Stil, die Charaktere. Es wirkt auf mich alles uninteressant und uninspiriert. Kein Aha oder Wow. Vielleicht das, was mir an Dragon Age Inquisition gefallen hat. Vielleicht ist Anthem auch nur noch ein Versuch, Battle-Royale oder ähnliches in eine neue Form zu gießen. Ich warte einfach ab, so wie es vermutlich viele machen werden.
 
Mein Fehler. Ich dachte du beziehst dich auf die News hier auf der Seite.

Achso,
Ja kein Thema, war vlt wirklich etwas missverständlich formuliert.


.... Spiele wie "Ori and the Blind Forest",

Ori and the blind forest war von anfang an ein Indie Projekt für die Xbox, das erst später die Aufmerksamkeit Microsofts auf sich zog und dann diese als Publisher und Hilfssteller zur Seite bekam.
Generell ist das nicht mit wenigen Indiespielen der Fall, das kreative Risiko bleibt so erstmal beim Entwickler und erst wenn es gut aussieht steigt man ein.
Klug gemacht, vielleicht auch besser so als wenn Ori dann nie zu dem geworden wäre was es ist.
Ein Wohlfahrtsgedanke der Spieleindustrie ist das aber dann noch nicht.
 
Die Gaming-Industrie hat durch den Hype der letzten Jahre unglücklicherweise den Wandel vom kreativen Schaffen hin zum big Business gemacht. Release-Termine sind stark abhängig von den Quartalszahlen. Es spielt nur eine untergeordnete Rolle ob das Spiel wirklich fertig ist, oder eigentlich noch ein paar Monate bräuchte.

Früher war das denke ich anders. Da wollte man etwas schaffen. Etwas neues. Eigenes. Wunderbares. Und die Spielerschaft davon überzeugen. Aber die Zeiten haben sich geändert. Zumindest Vielerorts.

Natürlich gibt es noch einige wenige Publisher und Entwickler, die es meiner Meinung nach richtig machen. Auch große, wie Blizzard, CDPR oder auch Rockstar. Aber viele andere sind nur aufs Geld aus. Sie wollen weniger schaffen und überzeugen, begeistern - sie wollen Geld. Punkt. Und das so einfach wie möglich. Wenn ich nur battle Royale oder DLC Höre könnte ich schon kotzen.
 
Ori and the blind forest war von anfang an ein Indie Projekt für die Xbox, das erst später die Aufmerksamkeit Microsofts auf sich zog und dann diese als Publisher und Hilfssteller zur Seite bekam.
Generell ist das nicht mit wenigen Indiespielen der Fall, das kreative Risiko bleibt so erstmal beim Entwickler und erst wenn es gut aussieht steigt man ein.
Klug gemacht, vielleicht auch besser so als wenn Ori dann nie zu dem geworden wäre was es ist.
Ein Wohlfahrtsgedanke der Spieleindustrie ist das aber dann noch nicht.

Natürlich ist das kein Wohlfahrtsgedanke, aber ich finde den Schritt gut, dass man ein ambitioniertes Projekt unterstützt und diesem dann zu Erfolg verhilft. Und da ist es mir dann relativ egal, ob Ubisoft, Electronic Arts, Amazon oder Microsoft auf der Packung als Publisher steht. Die alte Idee hinter dem "Publisher" ist ja nicht nur "Veröffentlichung" sondern auch Unterstützung von Projeken.

Ich verstehe aber was du meinst. Risiko zu scheuen, kann ich - logisch gesehen - nachvollziehen, auch wenn dann ein Projekt darunter leidet.
 
Äh... wat? Also von Anthem hört man jetzt nicht wirklich so viel und wird so aktiv drüber gesprochen.
Und wenn die Spieler so begeistert sind, dann hätte man doch sicherlich schon etwas mehr gezeigt, als die paar Schnipsel bisher.
Und das EA die Erwartungen diesmal eher niedrig ansetzt ist jetzt nicht so überraschend. Anthem hat bisher noch nichts bewiesen oder groß gezeigt, was ein realistisches Bild vom Spiel zeigt.
Ich sehe hier nur 2 Möglichkeiten:
1) man hat ein Vorbestellungsrekord eingefahren
2) man will mit erlogenen Aussagen mehr Leute motivieren auf das vermeindlich erfolgreiche Pferd zu setzen
 
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