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Amoklauf in Norwegen: Mutmaßlicher Täter spielte angeblich Modern Warfare 2 und World of Warcraft

Ich dachte die Medienleute sind alles studierte Menschen die selber ihren Grips gebrauchen können.

Warum wird nicht nach schärferen Waffengesetzen verlangt ?

Wieso durfte so ein labiler Mensch in ein Schützenverein ?

Wie kommt man auf die Idee in einer "Simulation" mit Maus und Tastatur, das Morden besser zu "trainieren" als mit "legal" erworbenen Waffen dank Waffenschein...
 
Neuste Erkenntnisse:

Der Amoktäter aus Norwegen Anders Behring Breivik hatte einen Führerschein. Nach Medienberichten verlangt das norwegische Storting (Palament) in einem Eilverfahren alle Inhaber einer Fahrerlaubnis in eine Terrordatei aufzunehmen. Bereits jetzt bestehen parallelen zu anderen Amok-/Terrortaten in den USA, Spanien, England und Deutschland. Das häufige Nutzen von Kraftfahrzeugen sollen Aggressionen und unkontrollierte Wut hervorrufen.

Eigentlich ist das, was ich hier schreibe pietätlos gegenüber allen Verstorbenen von Terror- und Amokanschlägen. Dennoch ist die Kausalität von einem Führerschein zur begangenen Straftat möglich. Auch wenn für uns dieser Zusammenhang suspekte vorkommt.
Ganze Generationen unter generalverdacht zustelle, weil sie PC-Spiele konsumieren ist genauso suspekt. Betrachtet man die Generationen, die solche Thesen aufstellen, erkennt jeder sofort, dass diese Generation mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit einem 486er groß geworden ist, geschweige weiß, wie ein Spiel installiert wird.
Ich persönlich finde es gut, dass allen möglichen Thesen nachgegangen werden, um zukünftig solche widerwertigen Taten zu verhindern. Doch sollten diese Diskutieren / Analysen ohne Vorurteile und nicht von Laien geführt werden, deren einzige Absicht ist, das Profitieren in der Öffentlichkeit, mit der Folge der Diskriminierung und Kriminalisierung eines jeden PC / Konsole Egoshooterspielers.
 
Ich erlebe das eher umgekehrt. Also bei den Öffis habe ich nich nichts von "Killerspielen" gehört.
Noch nicht aber das wird früher oder später kommen, denn so etwas wird immer wieder gerne "ausgeschlachtet".

Trotzdem wird nicht nur von den Medien sondern auch von vielen Usern hier de Fehler begangen den Täter als "Amokläufer" zu bezeichnen bzw. mit diesen in Verbindung zu bringen.
Es ist schon verwunderlich das viele User aufschreien wenn es um Verbote entsprechender Spiele geht, aber es einfach hinnehmen das man weiterhin von einem Amoklauf spricht.

Die Argumente das es sich nicht um einen Amoklauf handelte sind klar und eindeutig und genau hier sollten gerade wir als Gamer darauf achten das die Opfer nicht in die falsche Schublade gesteckt werden.
 
Hallo Herr Moers,

ich hatte Ihren Artikel kommentiert, in dem sie über "Killergames" im Zusammenhang mit dem norwegischen Amoklauf zur Teilnahme aufriefen. Da Sie sicherlich nicht provozieren wollten und hoffentlich alle Beiträge dazu gelesen haben, würde ich gerne wissen, wie Ihr Recherche hinsichtlich der Auswirkungen von Spieleabhängigkeit und Sozialverhalten verlaufen ist, falls Sie diese ernsthaft begonnen haben. ansonsten hier noch kurz zusammengefasst meine wesentlichste Frage: Gibt es einen messbaren Zusammenhang zwischen "Bildbetrachtung" auf "flickernden Monitoren" und der ständigen Unterforderung unserer Hirne bei gleichzeitigem abhängigem Verhalten des Dauerkonsums und der damit verbundenen und realistisch einsetzenden Frustration, die sich unter Umständen wiederum in Kurzschlussreaktionen bei ganz sensiblen und wahrscheinlich dafür anfälligen Gemütern niederschlägt? Um ernsthafte Bearbeitung oder entsprechende Links wäre ich sehr dankbar, ferner empfinde ich es als Pflicht eines für "Shooter" werbenden Magazins dafür Sorge zu tragen, daß es hier keine weiteren "Mißverständnisse" dazu mehr gibt. Ich arbeite mit Bewegtbild seit 1993 professionell und befinde mich derzeit in einer Aufarbeitungsphase dieses Themas. Die Drogenbeauftragte der Bunderegierung in Berlin hat nämlich dazu eine ganz klare Ansicht: Neben Heroin und anderen schnell abhängig machenden Mitteln, wie auch Zigaretten und Alkohol, gehört bei Ihr das Bewegtbild auf flickernden Monitoren zur Droge Nr. 1 und wird ständig verharmlost , weil so sehr kommerzialisiert, daß durch den Massengebrauch seit Jahrzehnten (ja, auch Fernsehen, aber das wissen wir ja alle!) der Eindruck entstanden ist, alles wäre völlig "normal". Kommt nun noch eine so starke, vermeintlich "spielerische" Komponente dazu, ist die Dauer-Abhängigkeit nahtlos gegeben. Aus neuesten Erfahrungen wissen wir, daß "Branding" im immersiven Raum "tiefer" ins Bewußtsein geht, als die "normale" Abbildung in 2D bisher. Haben Sie zu alledem eine "effiziente" Analyse für mich? Ich bin gespannt?
 
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