• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika - Land der unbegrenzten Strafen

D

Dravot

Gast
...
In internationalen Vergleichen, Übungen und Manöver konnte die Bundeswehr locker mit den Amerikanern mithalten. Die Ausbildungsbedingungen müssen nicht so extrem sein. Man kann auch zu guten Soldaten kommen, ohne sie anzuschreien und zu beleidigen. Aber der körperliche Drill ist sich ähnlich. Nicht bei der gesamten Truppe, aber bei den Spezialeinheiten. Die Ausbildung zum Minentaucher oder Kampfschwimmer ist bestimmt genau so hart. Genug dazu.

Doch Deine Aussage zu den rassistischen Tendenzen der Bundeswehr finde ich persönlich als Beleidigung. Du hast von ein paar Verrückten gehört, welche sich daneben benommen haben und schließt daraus Rückschlüsse auf die gesamte Armee. Du siehst wie drei oder vier Mann ein Vergewaltigungsvideo drehen. Dieser Skandal war medienwirksam, doch die Folgen für die Soldaten wurden nicht mehr gesendet. Auch werden die Maßnahmen der Bw gegen den Radikalismus nicht erwähnt. Man hält politische Bildungen ab und vieles mehr. Auch die Auswahlverfahren wurden verfeinert. Ein Jugendlicher, der wegen einer rassistisch motivierten Straftat aufgefallen ist, hat keine Chance in die Armee zu gelangen.

Der Großteil der Vorfälle wurden von Wehrdienstleistenden verursacht. Diese wollen ihre 10 Monate so schnell wie möglich herumbekommen. Sie haben kein Interesse am Bund. Die Leute die sich länger verpflichten legen Wert auf den öffentlichen Ruf.

Ich habe mal einen Fall miterlebt. Bei einen Soldaten wurde NS-Material gefunden. Die Sache wurde nicht einfach unter den Teppich gekehrt. Der Mann wurde innerhalb einer Woche entlassen und hat sich auf enormen Ärger einzustellen. Dort wird man nämlich doppelt bestraft, ersten vor einen normalen Gericht und dann noch vom Militärgericht.

Vielleicht habe ich ja Deine Aussage falsch interpretiert. Doch es gibt keine rassistische Tendenz der Bundeswehr. Es sind wieder nur wenig, ein paar hundert, die den Ruf von 270.000 ruinieren.

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Ich möchte noch auf ein anderes Thema kommen. Es geht um die Schadensersatzklagen. Du erwähntes abgetrennte Finger und Querschnittslähmungen. Bei diesen Klagen bin ich auf für eine Erhöhung der Schadenssummen. Man sollte den Betroffenen den Verdienstausfall oder die Umschulungskosten bezahlen, des weiteren die wirklichen Pflegekosten. Das beinhaltet auch den Ausbau des Hauses, Wohnung oder Autos. Solchen Menschen würde ich gern mehr Geld zusprechen. Doch unserer Gespräch bezog sich auf die unsinnigen Klagen.

Die königliche Null
 
K

kar

Gast
@reticent: nu, mach aber auch ma halblang. Wenn du dir nen wolf schreibst (soviel hab ich threadmäßig noch nie geschrieben) und das gegenüber will einfach überhaupt nicht daraufeingehen, sondern sagt bei jedem thread: das was du sagst stimmt schon, aber mir ist da was neues eingefallen, nu antworte erstmal darauf!!! Ich hab bestimmt nicht die contenance verloren, nur dachte ich, daß er es auf diese weise vielleicht mal begreift. Immerhin waren diese 15 wörter (oder so) unter den ca. 4000 wörtern die einzigen, die geschrien waren, du siehst also, ich hab mich eigentlich recht gut unter kontrolle :). Nur mal so die kurze vereinfachte chronologie:
1. harhuettne sagt: fuck the usa. Schlimmste sind die gesetze, die immer noch gelten, verklemmten schweiß
amis, ich hasse sie, die haben nicht einen an der waffel.
2. ich: diese ?schlimmen? gesetze sind total belanglos und werden nur von eben solchen rausgekramt, die
denken, damit die absurditäten des amirechtssystems aufzudecken. Die amis selber kennen die
gesetze größtenteils garnicht...warum sollten die auch? Die wurden ewig nicht mehr angewendet. Darüberhinaus (was viel wichtiger ist), selbst wenn die gesetze angewendet würden, so handelt es sich um lokale gesetze, meißtens sogar nur von einzelnen bezirken vor 100 jahren von irgendwelchen behämmerten bürgermeistern erstellt und dann wieder vergessen. Diese gesetze greifen, wenn überhaupt, also nur auf eine totale, absolute, minimale minderheit. Daraus generelle aussagen wie die obigen abzuleiten ist dämlich.
3. harhuettne: bush is nen arschloch. amis sind die letzten überpatrioten und nehmen sich alles raus. Nicht so
toll: ein präsi wurde gewählt, den die mehrheit nicht wollte. Das land was mir vom charakter am besten gefällt ist england, von der toleranz.
4. ich: ja bush is nen arsch. Aber, die mehrheit der amis hat ihn, wie er selbst festgestellt hat, nicht gewählt,
ergo -> argument gegen: die amis sind die letzten überpatrioten (da er ja darauf seine
aussagen gestellt hat). Wahlssystem hat auch vorteile, erst zweimal in der geschichte der usa wurden präsis gewählt, die die popular-vote verloren haben. Vorteile hatte ich keine lust aufzuzählen, jedoch sind die amis ja nun auch nicht blöd und haben einen grund an dem wahlssystem festzuhalten (vielleicht jetzt nicht mehr, aber das hat auch andere gründe: entscheidender staat, war staat des bruders, etc.). england ist usa in vielen, vielen punkten ähnlich, besonders, was die ?rassenprobleme? angeht, gibt es praktisch kein land, daß mehr parallelen mit den amis aufweißt.
5. harhuettne: fakten mögen ja stimmen, hab einen gesamteindruck der mir nicht gefällt. England ist mir
einfach so eingefallen. Man darf nicht fluchen im fernsehen. Kein land hat so ein
übersteigertes nationalbewußtsein, wie die usa. Waffengesetz, todesstrafe, kapitalismus
scheiße.
6. ich: du kannst ja diesen gesamteindruck haben (und ich will ihn dir auch nicht nehmen hab. Hab ich auch
schon in 4 gesagt). Ich sag nur, daß dieser gesamteindruck auf ungenügender einsicht der
dinge besteht. Die sache mit dem fluchen kratzt auch wirklich nur dich, die verklemmtheit der amis ist nur obeflächlich, aufgrund dieser doppelmoral, die eben in wirklichkeit zeigt, wie es um das land steht. Ja die doppelmoral ist scheiße!! aber genau wenn man diese doppelmoral erkannt hat, dann begreift man was los ist. Was sich ja auch gezeigt hat. Deine argument zeugen nicht von viel hintergrundwissen, wie es wirklich ?zugeht? in amerika, sondern zeigen einem eben das du nicht weißt wovon du redest. Dieser satz: england ist mir gerade so eingefallen, hat mich vielleicht wirklich auf die palme gebracht. Aber bitteschön inhaltsloser geht es ja nun wirklich nicht....vorallem kratzt es ihn überhaupt nicht, daß dieser punkt von ihm einfach so aufgeworfen wurde, sondern geht fluggs zum nächsten punkt über ohne vielleicht auch nur einmal! Inne zuhalten und wirklich zu bemerken, daß er
 
K

kar

Gast
wirklich zu bemerken, daß er eigentlich garnicht weiß worüber er redet! Das ist aber nicht das problem warum ich mich so aufrege! Das es hier gerade über usa geht ist zufall. Bei jedem anderen land, das ich näher kenne würde ich auch so reagieren. Das ding ist, das selbst wenn (nur wenn) sein argument bedingungslos richtig wären, so bleibt doch die tatsache, das diese kritikpunkte nicht auf ganz amerika zutreffen, sondern nur auf die minderheit amerikas...dann aber sätze zu bringen wie in 1 ist hirnrissig!!! Damit das besser verständlich wird, bringe ich jetzt einfach mal ein provakantes beispiel, bei dem jedem klar werden sollte wie absurd seine argumentation ist , das von der argumentationsstruktur vergleichbar wäre. Wohlgemerkt nur davon, nicht vom inhalt! Also keinen voreiligen schlüsse. Also:
harhuettne : die türken die bei uns hier rumlaufen sind alle scheiße und schlagen alles
kaputt, deswegen sind alle türken scheiße. Fuck them!
Ich: vielleicht sind die türken bei dir wirklich scheiße (was ich nicht glaube), aber
deswegen kannst du nicht sagen, daß alle scheiße sind. Was ärgert dich denn so?
harhuettne: die pöbeln rum, sind gemein, klauen einem das taschengeld, etc. etc.
ich: mag ja sein, daß die türken die du so kennst wirklich so drauf sind, selbst dann handelt es
sich vermutlich nur um türken in deiner altersgruppe, die dich so behandeln, bestimmt nicht um die älteren >40jährigen, die dir so begegnen. Daher müßtest du also schon erkennen, daß deine so platte verallgemeinerung dämlich ist. Selbst wenn auch die opa-türken dich mies behandeln, heißt das nicht, daß alle türken in deutschland so drauf sind. Gerne kannst du die türken, die dich anpöblen scheiße finden, aber du solltest das nicht verallgemeinern.
Harhuettne: stimmt vielleicht sogar, was du sagst. Die älteren hier lassen mich wirklich in
ruhe. Aber was mich auch noch stört ist, daß ein türke jetzt einem guten freund von mir die freundin ausgespannt hat. Ich sag ja, daß alle tüken oder die türken als volk mir nicht gefallen.
Ich: ich gebs auf...nimm dir ne flasche wein...druck dir die seiten aus und lies sie dir mal in
aller ruhe durch. Wenn natürlich garnicht vernünftig argumentieren willst, dann sag bescheid, dann könnte ich mir das alles auch sparen. Nur weil du dich gepflegter ausdrücken kannst als stormcatcher und auch nicht so ne hohlle meinung vertrittst, ähnelt ihr euch in einem punkt sehr: ihr könnt nicht zuhören und habt ne festgefahrene meinung.
Noch mal zu reticent: ich hab gesagt, daß meine meinung nicht die einzig wahre ist (in 4 oder so). jedoch merke
ich einfach, daß hier die gegenseite vertreten wird, von leuten, die einfach nicht wissen worüber zu reden. Wenn du wirklich denkst, daß es ok ist, wenn man eine ?seltsame? meldung nach der anderen hört und sich und sich dann seine meinung bildet, daß das land und auch die amis (also nicht nur das system...er hat es ganz klar auf die amis verallgemeinert) scheiße sind und trottels sind, weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Natürlich ist nicht jeder frei von vorurteilen. Das ich auch nicht alle hintergründe kenne ist klar, jedoch anscheinend deutlich mehr als viele andere hier, die darüberhinaus mit weniger hintergrundwissen lauter rumschreien. Darüberhinaus hab ich auch schon längere zeit dort aufgehalten. Ich geh davon aus, daß du auch von dir selbst behauptest, dir über deutschland (oder schweiz, österreich) ein ziemlich genaues bild machen zu können (ich kann es in diesem fall nunmal auch von den usa...finde es also nicht fair, wenn du mich bezüglich meiner ?vorurteile? auf eine stufe mit harhuettne stellst) und dich auch über eine verallgemeinerte meinung eines z.B. amis oder chilenen wie: deutschland ist scheiße, oder aber auch deutschland ist geil, aufregen oder wundern würdest...weil die dinge gerade in solchen fällen nicht so einfach liegen und du doch gerne wissen würdest wie er zu diesem schluß kommt. Den umgekehrten fall, näm
 
K

kar

Gast
Den umgekehrten fall, nämlich diese meinungen von sich aus über ein land, das man nicht kennt zu verbreiten hältst du für ok. Tut mir leid, aber das ist nicht ok, sondern wenn jeder so denkt, kann man nur sagen: in was für einem land leben wir eigentlich? Wenn dies hier die umgreifende meinung ist, möchte ich nicht mehr in diesem land leben (um das jetzt mal mit uli hoeneß worten zu sagen ;)). Vorurteile sind normal, deshalb nennt man sie aber vorurteile. Wenn man nicht gewillt ist, zu erkennen, daß seine vorurteile größtenteils nicht stichhaltig begründet werden können, aber dann (um so schlimmer) die dümmsten verallgemeinerungen bringt, ist es traurig. Hätten viele hier gesagt, das land ist mir unsympathisch oder ich würde nicht gerne da leben, ok...aber sätze wie god blast the usa, fuck the usa, alles trottels da, etc. sind nicht ok. So welche verallgemeinerten haltungen sind die hauptgründe für alle zwistigkeiten in der geschichte.
auf die ganzen positiven seiten amerikas die er garnicht erst in betracht ziehen will, geh ich jetzt nicht mehr ein.
Kurz nochmal zu dem waffengesetz ding. War mir im nachhinein klar, daß das falsch verstanden werden kann. Ich bin für strengere waffengesetze in den usa, aber nicht aus den gründen wie harhuettne. Er sieht die waffengesetze als ursache des übels an, ich als symptom. Die waffengesetze sind schon ewig so, doch erst seit geschichtlich kurzer zeit gibt es diese probleme damit, da die ursachen sich verändert haben (sozialstruktur der gesellschaft, etc.). die symptome zu bekämpfen ist aber (wie bei jeder krankheit) einfacher als die ursachen zu bekämpfen und vor allem in einer demokratie viel schneller durchführbar! In der schweiz hat auch praktisch jeder ne waffe, aber da passieren solche zwischenfälle nicht (oder nicht so häufig), ganz einfach weil die rahmenbedingungen noch anders sind. Den waffengesetzen also die alleinige schuld zuzuweisen ist wieder eine vereinfachte sicht der dinge. Und wie oben schon tausendmal gesagt...diese waffengesetze, die anscheinend allen hier vorschweben (jeder ami in den usa kann sich ohne probleme legal ne waffe besorgen) sind schlicht und ergreifen falsch! Es gibt genügend staaten, wo die dinge ganz anders liegen (waffe nur nach 3 wöchiger überprüfung des käufers, etc., etc.). hier ist eine verallgemeinerung auch wieder fehl am platz. Das ganze hauptproblem rührt anscheined auch daher, daß die politische struktur der usa nicht ganz verstanden wird und die wirklich viel größere eigenständigkeit der staaten, die teilweise schon nationenaspekte beinhaltet, nicht verstanden wird. Am besten könnte man das vielleicht mit ner idealisierten EU in 10 jahren vergleichen, in denen die nationen eigenständig sind, aber nach außen eine gemeinsame außenpolitik betreiben (falls das EU-militär kommt) und innerlich durch übergeordnete europäische gesetze gebunden sind, aber trotzdem noch ihr eigenes rechtssystem haben. Stimmt natürlich auch nicht ganz. wegen gewachsenen nationenbewußtsein in europa....deutsche werden sich für lange zeit noch als deutsche fühlen und franzosen als franzosen, jedoch nicht primär als europäer. Amis fühlen sich übergeordnet als amis (obwohl hier die abgrenzungen auch stärker sind. Siehe texaner, new yorker, etc.). aber als grobes verständnis sollte das reichen.
Achja, falls sich jemand wundert, was das für’n nerd sein muß, der soviel zeit hat hier romane zu tippen, dem sei gesagt, daß ich kurz vor studienbeginn beschlossen habe eine gammelwoche einzulegen...sozusagen zum krafttanken...naja, da hat man eben viel zeit :).

karlog
 
K

kar

Gast
@ aga:
- auch hier hast du recht, was die zunahme der deutschen auslandseinsätze angeht... is auch nix neues, das bush sich zurückziehen will. aber, dies ist erst seit kurzer zeit der fall und umstellungen in dem ausbildungssystem gehen eher schwerfällig vonstatten. ob es eine bessere ausbildung ist, die soldaten anzuschreien (ich hoffe du denkst jetzt aber nicht an boot-camps!) oder nicht, kann ich nicht, sagen...das wird sich erst in einer kriegssituation zeigen, was die soldaten besser vorbereitet.
- ich sagte: vielleicht nicht solche sätze fallen...das dies hin und wieder passiert habe ich weder ausgeschlossen noch bejaht.
- rechtsradikale tendenzen: nun, ich spiele nicht auf die paar urteile der letzen 1 1/2 jahre an, um dann zu verallgemeinern, denn dann würde ich genau so argumentieren, wie ich es den anderen vorwerfe. zum einen sind die musterungsauswahlverfahren nun anders...stimmt. doch das ändert nix daran, daß die früher vor (4-5 jahren, falls ich recht informiert bin) nicht so waren. desweiteren stütze ich mich auf eine verlautbarung der bundesverteidigungsministeriums, daß die anzahl der rechtsmotivierten vorfälle in der armee stark in den letzten 3 jahren zugenommen hat und man in der tat dies als problem sieht (wurde auch um die zeit des vergewaltigungsvideos bekanntgegeben). wenn du den genauen pressetext haben willst, müßte ich in den internetarchiven tief graben, würde sie aber bestimmt finden. das argument, daß letztendlich die armee auch nur ein repräsentativer querschnitt durch die gesellschaft ist, lasse ich so nicht gelten, da durch die wahl zwischen bund und zivi die repäsentativität aufgehoben wird. damit sage ich nicht, daß nur rechte zum bund gehen und linke zivis werden! weder das eine noch das andere. nur stellt die bundeswehr eine eigene gruppe, in der bestimmte einstellungen häufiger zu finden sind als im rest der bevölkerung (weder positive noch negative, nur allgemein). ich habe ja auch nicht geschrieben, daß die bundeswehr rechtsradikal wäre, sondern habe nur die rechtsradikalen tendenzen erwähnt, die selbst vom bundesverteidigungsministerium als wachsenes problem angesehen wurden. falls du dies als beleidigung aufgefaßt haben solltest, tut es mir leid. btw, ich hab auch viele freunde (darunter ein farbiger) die beim bund waren bzw. sind und "kenne" auch genügend persönliche geschichten, die beispiele dieser teilweise rechten gesinnung bringen (meißtens nicht von den misoldaten, oder den höheren vorgesetzen, aber von den unmittelbaren vorgesetzten). vielleicht ist die definition von rechtsradikal ein wenig diffus. für mich sind in jeden dienstverhältnis auch lustig gemeinte äußerungen, wie beim nachtmanöver hast du's ja gut, dich kann man schwerer erkennen, du bist unser sturmtrupp...hohohoho. rechtsradikal. unter freunden wär das ok, aber nicht in einem dienstverhälntiss. darauf fußt meine aussage aber nicht...doch das nur am rande
- zu den klagen: diese schwachsinnigen schmerzensgeldklagen haben aber auch nur selten erfolg und führen nicht zu solch hohen geldsummen.
karlog
 
K

kar

Gast
achja...ich glaub dir, daß überwiegend wehrdienstpflichtigen diese "geschichten" passieren, nur das ändert nix daran, daß auch sie zur bundeswehr gehören und deshalb eindeutig zur statistik dazugehören...ob's einem gefällt oder nicht.
karlog
 
H

harhuettne

Gast
Was regst du dich eigentlich so auf???

@karlog: Die USA haben eben nach außen hin diesen Charakter, den ich beschrieben habe, da kannst du sagen was du willst. und wenn du behauptest, man könne es sich nicht erlauben, sich ein Gesamtbild eines Staates aufgrund von irgendwelchen speziellen Fällen zu machen, dann schließe ich daraus, daß jedes Land nach außen den gleichen, unspektakulären Charakter hat. Denn solche Sachen sind immer Einzelfälle. Nur treten solche Einzelfälle eben nur in bestimmten Ländern auf. Und das bestimmt, welches Bild man sich von einem land macht.
Und zu deinen dümmlichen Vergleichen möchte ich mich auch noch äußern: Ich weiß, daß du nicht soweit gehst, mir einen rassistische Gesinnung zu unterstellen, aber trotzdem halte ich dieses Beispiel für überflüssig. Denn so dumm argumentiere ich nicht und ich bin auch alles andere als intolerant. Ehrlich gesagt scheinst du hier derjenige zu sein, der am intolerantesten ist, weil du doch im Grunde jeden in Grund und Boden zu argumentieren versuchst, der die USA nicht so toll wie du findet. Sehr tolerant, muß ich schon sagen.
Du nimmst diese ganze Diskussion viel zu ernst. Hallo, du sollst hier nicht deinen Privatkrieg gegen alle USA-Hasser austragen. Ich werde ja wohl hier, im PC-Games Forum "Fuck the USA" schreiben können, ohne daß irgend so ein Wichtigtuer wie du das überinterpretiert. Obwohl du hier die längsten Beiträge schreibst, trägst du doch am wenigsten zur Diskussion bei. Du verteidigst in jedem deiner Beiträge nur die USA gegen Leute wie mich, die ohne unverschämt zu werden, die USA etwas kritisieren wollen. Ist das für dich so inakzeptabel? Argumentiere nicht immer nur gegen den Rest der Welt, sondern sag auch mal, warum gerade du die USA so supertoll findest. Meines Wissens hast du das noch nicht getan.
Und die Tatsache, daß du mich mit Proleten a la Beckenbauer auf eine Stufe stellst, fasse ich als Beleidigung auf. Du bist hier nicht der einzige gebildete User, der einen Kreuzzug gegen die "Dummheit" führt. So toll und fundiert argumentierst du nicht, das laß dir mal gesagt sein.


greetings
harhuettne
 
K

kar

Gast
AW: Was regst du dich eigentlich so auf???

man, man, man...da schreib ich extra: nur von der argumentatiosnstruktur und nicht auf den inhalt (!!!!) und du überliest das entweder absichtlich, oder rallst das einfach nicht!!! ich versteh das nicht. ehrlich nicht. tut mir leid, aber damit bestätigst du einfach wieder, ws ich dir die ganze lange zeit vorwerfe: du liest nicht das wa da steht, sondern interpretierst sofort andere sachen rein. ich hätte auch schreiben können du magst keine alten leute, oder keine tomaten oder was weiß ich denn...das ausländerthema hab ich nur gewählt, um zu verdeutlichen, daß solche verallgemeinerungen auch woanders auftauchen und dort schlimme folgen haben können.
ob du beckenbauer jetzt für'n proleten hältst oder nicht, deine englandäußerung folgt nunmal genau diesem motto: ich stell jetzt mal was unüberlegt in den raum, und wenn dann doch das gegenteil der fall sein sollte, is auch wurscht...dann geh ich eben zur nächsten spontanen behauptung über.
das irgendwie gelesene nicht richtig in dein gehirn vordringt, kann ich auch nicht ändern. nochmal - zum x-ten mal - ich führe keinen kleinkrieg gegen irgendwelche usa-hasser. ich würde bei jedem anderen land, thema, menschen genauso verfahren, wenn ich merke, daß dem schlicht und einfach unrecht getan wird. hier war's nunmal usa. ich finde usa auch nicht supertoll (wo hab ich das gesagt???), sondern habe öfters gesagt, daß mir viele sachen auch nicht gefallen (das geschworenensystem, waffengesetze, außenpolitik, politsches umweltengagement), du solltest eben gründlich lesen. ich billige auch allen ihre meinung, nur sollte man sich klar werden worauf diese meinungen (in diesem fall bei manchen) beruhen, nämlich auf oberflächligkeiten.
das du behauptest, ich hätte noch nix positives über usa gesagt, zeigt mir auch, daß du die posts nicht richtig liest. ich bin auf verschiedene sachen eingegangen, die ich für positiv halte, angefangen mit dem punitive damage prinzip, den affirmation acts, den wissentschaftlichen und soizialtheoretischen leistungen usw.
ich führe keinen kreuzzug. wenn überhaupt gegen hab ich eben nur etwas gegen vorurteile. der grund warum ich hier in letzter zeit soviel schreibe hab ich auch schon genannt...wenn ich mit dem studium beschäftigt wäre, hätte ich nie angefangen soviel zu schreiben...denke nicht, daß mir die sache so wichtig ist...mir ist gelinde gesagt hin und wieder langweilig. wenn du sagst, daß ich nicht so toll argumentiere, dann bitte ich dich doch wenigstens mal auf ein argument von mir einzugehen und fang nicht an nach jedem punkt von dir, auf den ich eingehe, sofort zum nächsten punkt zu springen. nenne mir eines meiner argumente bezüglich den usa, daß du jemals versucht hast zu widerlegen oder einen denkfehler aufzuweisen. überhaupt hast du dich erst im letzten posts grob zum kern geäußert, daß man nach meiner ansicht nach die länder einem alle gleich vorkommen müßten. das war das erste mal!! das das nicht stimmt und ich auch nie behauptet habe, kann ich dir auch sagen. ich öfters betont, daß du das land gerne unsympathisch finden darfst, die politik nicht so prall findest oder du nicht gerne in diesem land leben möchtest. ist mir alles wurscht. du schreibst du kritisierst die usa ohne unverschämt zu werden...bitte??? könnte in der tat sein, das die trottel und scheiße behauptungen von ner geisterhand stammen...ja, könnte sein.
desweiteren sind keineswegs alle länder dazu verurteilt charakterlos zu wirken. du willst doch nicht behaupten, daß z.b. kambodscha auf dich den gleichen anschein wie mexiko oder dänemark? natürlich gibt es unterschiede, doch diese sollte man auch gut kennen, bevor man diese verallgemeinerten überhaupt erst niederschreiben sollte. ansonsten sollte man sich eben mit verallgemeinerungen zurückhalten und nicht so stupide ausfallend werden, wie manche (auch du) es getan haben.
und hallo, ich nehme das ganze nicht so ernst, ist mir letztendlich ziemlich wurscht was jemand hier im forum denkt oder nicht. vielleich
 
K

kar

Gast
AW: Was regst du dich eigentlich so auf???

hmm..fuck, nu is der rest nicht mitgenommen wurden.
naja, wie gesagt ich nehme das ganze nicht ernst, da ich überhaupt nicht weiß, mit wem ich hier probiere zu reden. kann sein, daß mein gegenüber nen 12jähriges kiddie ist, könnte aber auch nen 50jähriger professor sein. deswegen ist mir das relativ schnuppe. wenn du aus den etwas längeren texten vielleicht schließt, daß ich mit die ganze sache zu herzen nehme, kann ich dir nur drauf antworten, daß so etws zu einer vernünftigen diskussion dazugehöhrt, naämlcih ein problem von allen seiten zu betrachten (und sag jetzt nicht nochmal, daß ich nur die positiven seiten der usa sehe, denn dann werde ich sauer ;)). wenn du dies nicht gewohnt bist, frag ich mich wie du in deinem bekanntenkreis über so welche themen sprichst. bleibt das wirklich auf dem niveau: usa ist scheiße, weil die alles kapitalisten sind und die todesstrafe haben? wenn ja, dann kann ich dir nur sagen, daß in meinen bekanntenkreis das ganze geschriebene normal ist...hätte das alles in ner mündlichen diskussion stattgefunden, wäre die sache auch nach 30 minuten gegessen gewesen...is also nicht so, daß man dann ernst und mit tief gerunzelter stirn ein paar stunden sich ein wortschwall nach dem anderen an den kopf wirft. nee, daß wäre locker auf ner kurzen zugfahrt durchgekaut gewesen. hm, naja, hatte wie gehabt eigentlich noch mehr geschrieben, is aber auch wumpe...du wird estmal weitergegammelt und fernseh gekuckt.
karlog
 
T

The_Reticent

Gast
@ karlog

Vorweg nur so bemerkt: Ich personlich sehe mich schon lange in erster Linie als Europäer. Danach als Weltbürger und erst an dritter Stelle als Deutscher. Ist aber ne Sache der Lebensumstände.

Du kannst nicht jeden Satz so bewerten, wie er geschrieben steht. Verschiedene Menschen drücken sich auf unterschiedliche Weise aus. In diesem Fall liegt es dann an dir und deiner Auffassungsgabe, wie du sie beurteilst.
Harhuettne hat in seinem ersten Text sicherlich extrem auf die Kacke gehauen. Ich hätte es so auch nicht ausgedrückt, zumindest nicht in nem Forum. "Ich hasse die Amis" hab ich auch schon gesagt, aber nur in einem Umfeld wo jeder weiß, wie ich es meine.
Ich versuchs mal mit nem Beispiel. Was halte ich von Bayern: Die Regierung ist supermüllig, weil viel viel zu konservativ und auch die Ansichten der Leute sind teilweise echt eigenartig (sonst hätten sie ja auch ne andere Regierung). Wenn ich jetzt noch bestimmte Einzelfälle der Politik o.ä. raushol, kann ich durchaus zu dem Schluß kommen - Die ham nen Knall. Und? Natürlich ist das pauschl gesagt. Aber natürlich ist es nicht pauschal gemeint. Es bezieht sich auf bestimmte Extremfälle. Diese in Verbindung mit den eh schon unterschiedlichen Ansichten können durchaus starkes Unverständnis hervorrufen. Wenn ich dann also sag "Die spinnen die Bayern", dann ist das nicht überzubewerten. Aber es geht dann grad nun mal nicht darum, daß sie die wohl Hilfsbereitesten Menschen in Deutschland sind, oder man in den meistn Punkten dann doch einer Meinung ist und auch nicht darum, ob nun wirklich jeder einzelne Bayer spinnt.
Die "Beleidigungen" von harhuettne beziehen sich ebenfalls auf best. Dinge und sind ebenfalls nicht überzubewerten. Auch ist zu beachten, daß er nach deinem Text, also mit Beginn der Diskussion, wesentlich moderatere Töne angeschlagen hat.
Des weiteren sind in vielen Fällen Hintergrundinfos nicht nötig, um eine begründete Meinung zu haben. Ich erinnere mich da an einen Thread. Jemand schrieb, daß er die Zerstörung der Buddhastatuen scheiße findet. Er wußte nichts darüber, nur das sie alt waren. Ich glaub er hatte nicht mal ne Ahnung, wo die standen. Und das ist auch nicht nötig, da einem der "logische Menschenverstand" schon genug sagt.
Auch wenn jemand sagt, er habe das und das gehört und dann seine Meinung dazu schreibt, stellt das für mich kein Problem dar. Meint er doch von vornhinein nicht genau zu wissen ob es stimmt, aber wenn dann...
Es ist alles nur eine Sache des Ausdrucks. Hätte er es ander geschrieben (z.B. Stimmt es, daß... Wenn ja dann...), würdest du ihn wohl einfach nur aufgeklärt haben.

"...und dich auch über eine verallgemeinerte meinung eines z.B. amis oder chilenen wie: deutschland ist scheiße, oder aber auch deutschland ist geil, aufregen oder wundern würdest...weil die dinge gerade in solchen fällen nicht so einfach liegen und du doch gerne wissen würdest wie er zu diesem schluß kommt."
Aufregen oder wundern - nein (s.o.)
Wissen warum - ja
Ich versuche natürlich immer, meine Standpunkt zu erläutern und Leute in meine Richtung zu bewegen. Aber ich versuche nicht ihre Meinung ins Gegenteil zu wenden. Aufklären, nicht überzeugen. Es reicht schon wenn jemand merkt, daß es sich nicht unbedingt so verhält, wie er dachte. Der Rest kommt von selber.
Und wenn man schon jemanden überzeugen will, dann sollte man erkennen was er meint und nicht mit Argumenten auftreten, die den eigentlich angesprochenen Punkt verfehlen.

Gruß
R.
 
A

aph

Gast
Mann, könnt ihr euch auch mal kurz fassen?

Müsst ihr immer so lange, ungeliederte Texte schreiben? Glaubt ihr denn, irgendeiner liest sich das durch?

Zum Thema:

@Karlog: Es lässt sich zwar nicht ein ganzes Volk über einen Kamm scheren, wohl aber lassen sich soziokulturelle Aussagen über ein Volk treffen. Das heißt dann nie, dass alle Menschen dort sich so verhalten, aber der Durchschnitt. Der bestimmt dann auch die Außenwirkung eines Volkes.

Eine besondere soziokulturelle Eigenheit eines Volkes baut auf gemeinsamen Erfahrungen auf, die historisch sein können, aber z. B. auch einfach auf dem Fernsehprogramm beruhen. Da sich die Kultur eines Landes immer wieder recycelt und auf die Kulturgewohnheiten der Menschen Rücksicht nimmt, halten sich bestimmte Formen lange.
Soweit die Einführung.

Über die Amerikaner im besonderen lässt sich folgendes aussagen:
- Sie sind haben christlichere und konservativere Ansichten.
- Sie haben eine offener Einstellung zu Waffen und Gewalt.
- Sie haben eine "zurückhaltendere" Einstellung zu Sex etc..
- Sie gehen freundlicher miteinander um, sind kontaktfreudiger.
- Sie interessieren sich weniger für die wahren Probleme ihrer Mitmenschen.
- Sie haben weniger Probleme mit sich einander widersprechenden Einstellungen :)

Letzteres - die Doppelmoral - ist das, was mich am meisten an ihnen ankotzt.
 
K

Kifferfreak

Gast
AW: Mann, könnt ihr euch auch mal kurz fassen?

- Müsst ihr immer so lange, ungeliederte Texte schreiben? Glaubt ihr denn, irgendeiner liest sich das durch?
-
- Zum Thema:
-
- @Karlog: Es lässt sich zwar nicht ein ganzes Volk über einen Kamm scheren, wohl aber lassen sich soziokulturelle Aussagen über ein Volk treffen. Das heißt dann nie, dass alle Menschen dort sich so verhalten, aber der Durchschnitt. Der bestimmt dann auch die Außenwirkung eines Volkes.
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- Eine besondere soziokulturelle Eigenheit eines Volkes baut auf gemeinsamen Erfahrungen auf, die historisch sein können, aber z. B. auch einfach auf dem Fernsehprogramm beruhen. Da sich die Kultur eines Landes immer wieder recycelt und auf die Kulturgewohnheiten der Menschen Rücksicht nimmt, halten sich bestimmte Formen lange.
- Soweit die Einführung.
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- Über die Amerikaner im besonderen lässt sich folgendes aussagen:
- - Sie sind haben christlichere und konservativere Ansichten.
- - Sie haben eine offener Einstellung zu Waffen und Gewalt.
- - Sie haben eine "zurückhaltendere" Einstellung zu Sex etc..
- - Sie gehen freundlicher miteinander um, sind kontaktfreudiger.
- - Sie interessieren sich weniger für die wahren Probleme ihrer Mitmenschen.
- - Sie haben weniger Probleme mit sich einander widersprechenden Einstellungen :)
-
- Letzteres - die Doppelmoral - ist das, was mich am meisten an ihnen ankotzt.


Mensch, kaum zu glauben, jemand, der genauso denkt wie ich. Ich persönlich lese mir den shit auch nie durch:

"der Text muss spritzig-witzig auf den Leser wirken, sonst wendet er sich ab"
-Zitat meiner ALTEN Deutschlehrerin.

Das Zitat könnt ihr meinetwegen für "Hort der Genialität" benutzen

noch was zu den Texten:
-zu unübersichtlich
-wirken "eingefügt/kopiert", den Kram kann man auch so in fast jedem Buch lesen
-keine Absätze
-wirkt EXTREM langweilig...
 
T

The_Reticent

Gast
AW: Mann, könnt ihr euch auch mal kurz fassen?

- Letzteres - die Doppelmoral - ist das, was mich am meisten an ihnen ankotzt. [/i]


LOL

Z.B. gegen Abtreibung, aber für Todesstrafe??? HÄÄÄÄÄÄÄ?

Das kann der Normaleuropäer doch nicht kapieren *g*
 
K

kar

Gast
hm, das die texte nicht gerade lesefreundlich sind gebe ich zu. ich schreib die größtenteils einfach runter ohne auf groß/kleinschreibung und absätze zu achten. wenn das das problem sein sollte, warum die nicht von harhuettne gelesen werden, soll er mir das sagen, denn wie soll ich es sonst wissen?
ich versuche hier auch keine 15punkte auf nen aufsatz zu bekommen, sondern schreibe die gedanken einfach so runter, wie sie auch in ner mündlichen diskussion aufkommen würden. das die dir dann trotzdem so vorkommen, als seien sei aus nem buch fasse ich jetzt einfach mal als kompliment auf, was schlechtes kann ich daran jedenfalls nicht erkennen. btw, wenn man nur das lesen würde, was leicht zugänglich ist bleiben einem die besten literarischen werte versperrt (womit nicht meine texte gemeint sind :)).

reticent: vollkommen richtig: hätte (!) er einen andern ton benutzt hätte ich vermutlich anders reagiert. hat er aber nicht. im gegensatz zu deiner ansicht, gehe ich bei schriftlichen wechsel - also hier im forum - nicht davonaus, das der und der einfach nur mal auf die kacke hauen wollte und es in ernst garnicht so meint. was jemand geschrieben hat nehm ich erstmal so als seine ehrliche meinung, da mir die erkennungsmerkmale für eine vielleicht sarkastisch gemeinte meinung die ich im mündlichen kontakt bei jemanden hätte bemerkt hätte, nicht erkennen kann. man kann nunmal keine connotationen in einen text reininterpretieren und sollte es auch nicht. das ist es auch was ich bei ihm kritisiert habe, das er dinge versucht in meine sätze reinzuintepreteren, die nicht vorhanden sind. wie gesagt, mit freunden, die wissen wie bestimme äußerungen zu nehmen sind ist es ja ok, aber in einem forum, wo keiner keinen kennt ist es fehl am platze.

man kann eine begründete meinung ohne hintergrundwissen haben? nur bedingt richtig, man keine eine meinung ohne hintergrundwissen haben, ob sie begründet ist, ist oft ne andere sache. kurz zum beispiel mit den buddha-statuen: damit hab ich überhaupt kein problem, weil er eben die zerstörung scheiße findet, aber nicht sagt: das volk in aserbaidschan ist scheiße, weil die statuen zerstört werden.
wäre nett, wenn du mir auch noch kurz sagst, in wie fern harhuettne und ich aneinander vorbeireden. m.A.n. hab ich immer probiert auf seine argumente einzugehen.
bezüglich deiner ziele einer diskussion (aufklären nicht überzeugen), kann ich nur auf meinen ersten text verweisen, in dem ich eigentlich nur versucht habe die leute hier über einige sachen in amerika aufzuklären. erst in späteren posts hat sich das vielleicht geändert (obwohl ich hier zum x-tenmal betone, daß ich jedem seine meinung könne!). btw, glaub ich auch nicht, daß man in einer diskussion das gegenüber nie überzeugen will. das steckt im prinzip ja schon im ansatz einer jeden diskussion.
karlog
 
K

kar

Gast
blöder mist...durch das schnellschreiben kommen natürlich auch minifehler rein...diesmal allerdings zwei die den sinn verfälschen:
- literarische werke, nicht werte
- man kann "eine" meinung ohne hintergrundwissen habe, ob die... nicht "keine" meinung.

karlog
 
H

harhuettne

Gast
Karlog, du nervst!

Du scheinst meine Texte nicht richtig zu lesen (ich lese deine jedoch immer, auch wenn ich es sehr begrüßen würde wenn du dich etwas kürzer fassen würdest), denn ich habe ganz klar geschrieben: "Ich weiß, daß du mir keine rassistische Gesinnung unterstellen willst". Und du rechtfertigst dich dann "Wie oft soll ich dir noch erklären, daß das genausogut ein anderes Beispiel hätte sein können?" Und du unterstellst mir, ich würde deine Beiträge nicht richtig lesen....kehre erst mal den Dreck vor deiner eigenen Haustür auf.
Ich habe geschrieben "Ich will die USA, ohne unverschämt zu werde, kritisieren". Dann behauptest du, ich wäre unverschämt gewesen, weil ich "Fuck the USA" geschrieben habe. Ich habe jedoch gemeint, daß ich keinem Teilnehmer dieser Diskussion gegenüber unverschämt geworden bin. Im übrigen habe ich dieses "Fuck the USA" zu einem Zeitpunkt geschrieben, als diese Diskussion noch in einem normalen Rahmen verlaufen ist. Ich habe mir einfach nichts dabei gedacht. Es sollte nur eine Anspielung auf das Verbot von Fuck und ähnlichen Wörtern in amerikanischen Medien sein.
Irgendwann ist bei mir der Punkt erreicht, an dem es mir ganz einfach reicht. Deine Wichtigtuerei geht mir dermaßen auf die Nerven....
schreib du nur weiter deine ellenlangen Postings und finde immer wieder Kleinigkeiten in meinen Postings, auf denen du dann ausgiebigst rumhacken kannst, mir reichts jetzt. Wenn ich zeit und Lust hätte könnte ich deine Argumentationsstruktur ebenfalls in Riesen-Postings auseinandernehmen. bloß ist mir dafür meine Zeit zu schade. Obwohl zur Zeit Ferien sind und ich genug Freizeit habe, habe ich besseres zu tun als die ganze zeit vor dem Rechner zu sitzen. Du anscheinend nicht.
Leute wie du, die immer meinen, sich in einem gewissen Thema bestens auszukennen und dann alle Leute, die eine andere Meinung vertreten, ewig belehren zu müssen, sind mir ehrlich gesagt absolut UNSYMPATHISCH. Wenn du nicht an dieser Diskussion teilgenommen hättest (oder wenigstens in einer normalen Art und Weise) wäre es sicher eine interessante Diskussion geworden. Aber die Diskussion ist doch im Grunde schon tot. Es geht nur noch darum , daß sich der eine vor dem anderen rechtfertigt. Das ist mir zu dämlich. Such dir nen anderen mit dem du dir einen verbalen schlagabtausch liefern kannst. Mich langweilt es mittlerweile.


greetings
harhuettne

P.S.: Laß mich raten, du studierst doch mit Sicherheit auf Lehramt, oder? Würde jedenfalls zu deinem oberlehrerhaften Getue passen.
 
S

Stormcatcher

Gast
Darmstadt hat einen äußerst prominenten Bürger - einen inzwischen 16jährigen Knaben, der gegen jegliche Sozialisierungs-Anstrengungen resistent zu sein scheint, obgleich er als überdurchschnittlich intelligent gilt.

Mit 13 schon über 200mal erwischt worden (Raubüberfälle, Einbrüche, Erpressung etc.). Bekam vom Jugendamt Therapien verordnet, unter anderem Abenteuerferien in Argentinien, ohne Erfolg. Einweisung in ein geschlossenes Heim - randaliert, abgehauen.

Drei Tage nach seinem 14. Geburtstag wieder ein Raubüberfall - jetzt war er strafmündig und wurde verurteilt zu ein paar Monaten Jugendknast. Wurde entlassen - paar Tage draußen - wieder ein Überfall. Neues Verfahren - zurück in den Knast. 18 Monate.

Vor kurzem wurde er entlassen. Wenige Tage draußen - drei Raubüberfälle. Jetzt sitzt er wieder.

Was soll man mit so einem Bengel anfangen? Die harte Tour fahren und ihn für Jahre wegsperren? Es noch mal mit einer Therapie versuchen? Ist er verantwortlich für seine offenbar recht problematische Kindheit? In der Szene ist er ein Star, der schon in Talkshows aufgetreten ist. Ein "anständiges" Leben ist für ihn sicher weniger reizvoll. Das schärfste war, aus Argentinien haben die den raus geschmissen! Wegen Landfriedensbruch usw.! Dann war der in Schottland, dort hat er dann irgentwelche Fischer bedroht. Das war auf einer Insel so mit 80 Einwohnern. *lol* Da haben die den dann auch zurück nach Deutschland geschickt. Nur er ist kein Deutscher.

Was würdet Ihr mit so einem Jungen machen, wenn Ihr bei Gericht oder beim Jugendamt was zu sagen hättet?
 
S

Stormcatcher

Gast
Gegenbeispiel in Deutschland!

Darmstadt hat einen äußerst prominenten Bürger - einen inzwischen 16jährigen Knaben, der gegen jegliche Sozialisierungs-Anstrengungen resistent zu sein scheint, obgleich er als überdurchschnittlich intelligent gilt.

Mit 13 schon über 200mal erwischt worden (Raubüberfälle, Einbrüche, Erpressung etc.). Bekam vom Jugendamt Therapien verordnet, unter anderem Abenteuerferien in Argentinien, ohne Erfolg. Einweisung in ein geschlossenes Heim - randaliert, abgehauen.

Drei Tage nach seinem 14. Geburtstag wieder ein Raubüberfall - jetzt war er strafmündig und wurde verurteilt zu ein paar Monaten Jugendknast. Wurde entlassen - paar Tage draußen - wieder ein Überfall. Neues Verfahren - zurück in den Knast. 18 Monate.

Vor kurzem wurde er entlassen. Wenige Tage draußen - drei Raubüberfälle. Jetzt sitzt er wieder.

Was soll man mit so einem Bengel anfangen? Die harte Tour fahren und ihn für Jahre wegsperren? Es noch mal mit einer Therapie versuchen? Ist er verantwortlich für seine offenbar recht problematische Kindheit? In der Szene ist er ein Star, der schon in Talkshows aufgetreten ist. Ein "anständiges" Leben ist für ihn sicher weniger reizvoll. Das schärfste war, aus Argentinien haben die den raus geschmissen! Wegen Landfriedensbruch usw.! Dann war der in Schottland, dort hat er dann irgentwelche Fischer bedroht. Das war auf einer Insel so mit 80 Einwohnern. *lol* Da haben die den dann auch zurück nach Deutschland geschickt. Nur er ist kein Deutscher.

Was würdet Ihr mit so einem Jungen machen, wenn Ihr bei Gericht oder beim Jugendamt was zu sagen hättet?
 
K

Kifferfreak

Gast
A*schloch!@Karlog

- hm, das die texte nicht gerade lesefreundlich sind gebe ich zu. ich schreib die größtenteils einfach runter ohne auf groß/kleinschreibung und absätze zu achten. wenn das das problem sein sollte, warum die nicht von harhuettne gelesen werden, soll er mir das sagen, denn wie soll ich es sonst wissen?
- ich versuche hier auch keine 15punkte auf nen aufsatz zu bekommen, sondern schreibe die gedanken einfach so runter, wie sie auch in ner mündlichen diskussion aufkommen würden. das die dir dann trotzdem so vorkommen, als seien sei aus nem buch fasse ich jetzt einfach mal als kompliment auf, was schlechtes kann ich daran jedenfalls nicht erkennen. btw, wenn man nur das lesen würde, was leicht zugänglich ist bleiben einem die besten literarischen werte versperrt (womit nicht meine texte gemeint sind :)).
-
- reticent: vollkommen richtig: hätte (!) er einen andern ton benutzt hätte ich vermutlich anders reagiert. hat er aber nicht. im gegensatz zu deiner ansicht, gehe ich bei schriftlichen wechsel - also hier im forum - nicht davonaus, das der und der einfach nur mal auf die kacke hauen wollte und es in ernst garnicht so meint. was jemand geschrieben hat nehm ich erstmal so als seine ehrliche meinung, da mir die erkennungsmerkmale für eine vielleicht sarkastisch gemeinte meinung die ich im mündlichen kontakt bei jemanden hätte bemerkt hätte, nicht erkennen kann. man kann nunmal keine connotationen in einen text reininterpretieren und sollte es auch nicht. das ist es auch was ich bei ihm kritisiert habe, das er dinge versucht in meine sätze reinzuintepreteren, die nicht vorhanden sind. wie gesagt, mit freunden, die wissen wie bestimme äußerungen zu nehmen sind ist es ja ok, aber in einem forum, wo keiner keinen kennt ist es fehl am platze.
-
- man kann eine begründete meinung ohne hintergrundwissen haben? nur bedingt richtig, man keine eine meinung ohne hintergrundwissen haben, ob sie begründet ist, ist oft ne andere sache. kurz zum beispiel mit den buddha-statuen: damit hab ich überhaupt kein problem, weil er eben die zerstörung scheiße findet, aber nicht sagt: das volk in aserbaidschan ist scheiße, weil die statuen zerstört werden.
- wäre nett, wenn du mir auch noch kurz sagst, in wie fern harhuettne und ich aneinander vorbeireden. m.A.n. hab ich immer probiert auf seine argumente einzugehen.
- bezüglich deiner ziele einer diskussion (aufklären nicht überzeugen), kann ich nur auf meinen ersten text verweisen, in dem ich eigentlich nur versucht habe die leute hier über einige sachen in amerika aufzuklären. erst in späteren posts hat sich das vielleicht geändert (obwohl ich hier zum x-tenmal betone, daß ich jedem seine meinung könne!). btw, glaub ich auch nicht, daß man in einer diskussion das gegenüber nie überzeugen will. das steckt im prinzip ja schon im ansatz einer jeden diskussion.
- karlog


Glaubst du eigentlich ,dass auch nur ein Schw*nz hier im Forum sich diesen verfu**ten B*llsh*i auch nur einigermaßen durchliest?
 
T

Tronic95

Gast
- 58 Cent oder umgerechnet ziemlich genau einen Franken hat der Landstreicher Michael Monroe im amerikanischen Greenwich, New Jersey, durch das offene Fenster eines Autos geklaut.Der Staatsanwalt fordert nun eine Gefängnisstrafe zwischen fünf und zehn Jahren. Bislang kostet Monroes Verwahrung die Steuerzahler rund 28 000 Franken. Falls er die Höchstrafe bekommt, steigen die kosten auf eine halbe Million Franken. (Quelle: Facts vom 5. April 2001, Nr.14)
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- Da hat man doch wirklich noch das Gefühl jedem seine gerechte Strafe.
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- (Sorry, wegen dem Fehlpost im Technik, war 'etwas' müde)

Es gibt ständig solche fälle in den USA, ich könnte hier unendliche aufzählen. Die meisten habe ich aus dem Buch "Streiflichter aus Amerika" von Bill Bryson.
(erschienen im Goldmann Verlag), eine sehr gelungene Satire über die USA.
Lesenswert!
 
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