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Altes Sockel 370 Board nicht stabil

RaPMaSTeR

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Moin


Ich habe da einige Probleme mit einem alten PC. Ich ein Sockel 370 Board drin (Abit BE6) mit einem Pentium III 1000 MHz und 128 MB RAM von Infineon. Als Grafikkarte kommt eine Geforce4 MX 440 von Club 3D zum Einsatz.

Der Computer startet zwar und die CPU wurde nach einem BIOS-Update auch korrekt erkannt, aber ich kann Windows XP nicht installieren! Das ganze System scheint instabil zu sein, denn schon bei der Installation kommen Bluescreens.

Könnte es sein, dass der i440BX Chipsatz von Intel nicht für diese CPU ausgelegt ist? Woran könnte es noch liegen?
 
Ich hab mal von dem Gerücht gelesen, daß Windows XP mindestens 256 Megabyte Ram braucht um zu laufen. !?
 
RaPMaSTeR am 05.01.2006 14:19 schrieb:
Könnte es sein, dass der i440BX Chipsatz von Intel nicht für diese CPU ausgelegt ist? Woran könnte es noch liegen?

Wenn der Prozessor 100MHz Bustakt hat, und das Mobo die benötigte Spannung liefern kann, sollte es eigentlich keine Probleme deswegen geben.
Der BX gilt als der stabilste Chipsatz den es gibt.
Zieh mal die Graka, RAM usw raus und bau die mal neu ein.
Versuche mal nen anderen RAM-Riegel.
 
Am RAM liegt es sicherlich nicht! Ich hab schon einen Pentium I mit 100 MHz und 64 MB RAM mit WinXP betrieben.... :ugly:

Ich weiß nicht genau obs am Mainboard liegt..... Runtertakten der CPU bringt außerdem auch nichts, dass Board bleibt instabil.
 
Auerdem ist das ein Sockel1 Board, das BE6 gibts nicht mit einem Sockel 370... http://www.enxebre.es/hardware/imaxes/be6.gif

Benutzt du evtl. einen Slot1=>Sockel370 Adapter
 
Ich habs schon mit anderen RAM's und GraKa's probiert; bringt alles nichts. Das Board lief vorher mit einem Celeron 500 MHz stabil; ist also nicht defekt.
 
Und der aktuell verbaute Pentium3?
Ist der Slot1 oder S370?
Was für ein NT verwendest du?
 
Der aktuelle PIII Prozessor ist Sockel 370.

Das Netzteil hat folgende Werte:

300 Watt von der Firma T.I.P.
+3,3 - 14A
+5V - 20A
-5V - 0,5A
+12V - 6A
-12V - 0,5A
 
Ich hatte auch mal Probleme mit einem Sockel 370 Board und nem P3 1000 (war ein ASUS-Board).

Bei mir hat es am Speicher gelegen. Das Board hat sich einfach nicht mit neueren Modulen verstanden (selbst wenn sie im Bios richtig erkannt wurden). Mit älterem Speicher gings dann einwandfrei.
 
RaPMaSTeR am 05.01.2006 16:39 schrieb:
Der aktuelle PIII Prozessor ist Sockel 370.

Und du bist dir sicher das er für 100MHz Bustakt ausgelegt ist?
Da der Prozessor sich ja auf einem Slot-Adapter befindet, hast du geschaut ob dieser Adapter auch richtig gejumpert ist? Dein alter Celeron lief nämlich mit nur 66MHz Bustakt...

MFG INU.ID
 
INU-ID am 05.01.2006 17:58 schrieb:
RaPMaSTeR am 05.01.2006 16:39 schrieb:
Der aktuelle PIII Prozessor ist Sockel 370.

Und du bist dir sicher das er für 100MHz Bustakt ausgelegt ist?
Da der Prozessor sich ja auf einem Slot-Adapter befindet, hast du geschaut ob dieser Adapter auch richtig gejumpert ist? Dein alter Celeron lief nämlich mit nur 66MHz Bustakt...

MFG INU.ID

Der Adapter hat keine Jumper und das Mainboard auch nicht.....

Ich bin mir nicht sicher wie hoch der FSB ist.....

Gibts überhaupt Modelle vom PIII, welche mit 1 GHz getaktet sind und einen FSB von 66 MHz haben?? Ich glaube nicht. Darüber hinaus würde ich gerne wissen, ob der Chipsatz überhaupt FSB 100 / 133 unterstützt. :confused:
 
Laut Handbuch auf der Abit-Homepage ist eine Taktung des Frontsidebus von 66/100 MHz möglich.

Bei höherer Taktung wird keine Stabilität garantiert.
 
RaPMaSTeR am 05.01.2006 20:12 schrieb:
Gibts überhaupt Modelle vom PIII, welche mit 1 GHz getaktet sind und einen FSB von 66 MHz haben??
Ein Pentium 3 hat entweder 100MHz oder 133MHz Bustakt.
Der BX Chipsatz ist aber nur bis 100MHz spezifiziert.
Es ist aber u.U. auch möglich ihn mit 133MHz laufen zu lassen.
Dazu muß allerdings der richtige Teiler verwendet werden, damit der PCI/AGP Bus nicht übertaktet wird. Zb. gibts bei einigen 2 verschiedene einstellungen mit 124MHz, einmal läuft der CPI Bus mit 31MHz (was noch OK ist, einmal mit ca. 40MHz (was zu viel ist). genauso verhält es sich mit 133MHz Bustakt.

Welche Teiler dein Mobo genau unterstützt kannst du im Internet erfahren.
((( ich wußte das mal )))

MFG INU.ID
 
INU-ID am 07.01.2006 17:09 schrieb:
RaPMaSTeR am 05.01.2006 20:12 schrieb:
Gibts überhaupt Modelle vom PIII, welche mit 1 GHz getaktet sind und einen FSB von 66 MHz haben??
Ein Pentium 3 hat entweder 100MHz oder 133MHz Bustakt.
Der BX Chipsatz ist aber nur bis 100MHz spezifiziert.
Es ist aber u.U. auch möglich ihn mit 133MHz laufen zu lassen.
Dazu muß allerdings der richtige Teiler verwendet werden, damit der PCI/AGP Bus nicht übertaktet wird. Zb. gibts bei einigen 2 verschiedene einstellungen mit 124MHz, einmal läuft der CPI Bus mit 31MHz (was noch OK ist, einmal mit ca. 40MHz (was zu viel ist). genauso verhält es sich mit 133MHz Bustakt.

Welche Teiler dein Mobo genau unterstützt kannst du im Internet erfahren.
((( ich wußte das mal )))

MFG INU.ID

intel hat auch ne für 133mhz spezifizierte version des bx gefertigt (nachdem man eingesehen hat, dass niemand den 820 will und selbst komplett system hersteller einfach den 100er bx @133 liefen ließen, weil er das quasi immer mitgemacht hat)
aber selbst wenns n 100er ist: der würde sich ja nicht automatisch auf mehr einstellen, die cpu sollte also trotzdem laufen.

problem könnte vielmehr der kern sein:
trotz adapter dürfte immer noch bios update für nen coppermine nötig sein, sollte es sich gar um nen tualatin handeln, könnte auch der adapter selbst ungeeignet sein. (1,5v statt 1,75v...)
 
ruyven_macaran am 07.01.2006 19:28 schrieb:
intel hat auch ne für 133mhz spezifizierte version des bx gefertigt (nachdem man eingesehen hat, dass niemand den 820 will und selbst komplett system hersteller einfach den 100er bx @133 liefen ließen, weil er das quasi immer mitgemacht hat)
aber selbst wenns n 100er ist: der würde sich ja nicht automatisch auf mehr einstellen, die cpu sollte also trotzdem laufen.
Der Camino-Chipsatz war sehr fehlerhaft und instabil. Dazu war der Speicher mit Rambus sehr teuer gewesen. Kein Wunder, das ihn keiner haben wollte. :ugly:
Den BX-Chipsatz hatte ich damals auch in Verbindung mit einem Biostar M6-VBE gehabt, welches ich mit einer Slot 1@FCPGA-Sockel 370 Platine betreiben musste, um GHz CPUs mit Coppermine-Core laufen zu lassen.
133 Mhz kann der Chipsatz. Hatte auch ein PIII drauf gehabt, der mit 133er FSB lief. Nur mit dem Vcore gab's kleinere Probleme.
Vllt. hast du dieselben Probleme damit.
Der Tualatin war eher für die i815 Chipsätze gedacht der Serie B.
 
maxx2003 am 08.01.2006 01:09 schrieb:
133 Mhz kann der Chipsatz.
Ob der BX 133MHz packt liegt am verwendeten Clock-Chip bzw. der möglichen Teiler.
Es gibt Boards da läuft der PCI mit über 40MHz wenn du den FSB auf 133 stellst, andere können (bei 133FSB) dagegen auch 33MHz PCI.
Und das macht zb. die Festplatte nicht mit, die Soundkarte knistert dann ganz fürchterlich usw...

MFG INU.ID
 
INU-ID am 08.01.2006 01:35 schrieb:
maxx2003 am 08.01.2006 01:09 schrieb:
133 Mhz kann der Chipsatz.
Ob der BX 133MHz packt liegt am verwendeten Clock-Chip bzw. der möglichen Teiler.
Es gibt Boards da läuft der PCI mit über 40MHz wenn du den FSB auf 133 stellst, andere können (bei 133FSB) dagegen auch 33MHz PCI.
Den Clock-Chip nennt man im Fachausdruck auch PLL-Chip. ;-)
Einige Soundkarten vertragen mehr als 33 MHz PCI-Takt. Nur der Onboard konnte das nicht vertragen.
 
maxx2003 am 08.01.2006 13:11 schrieb:
Den Clock-Chip nennt man im Fachausdruck auch PLL-Chip. ;-)
Sind das nicht 2 verschiedene Sachen? Außerdem ist "Clock (clk) Chip" ein Fachausdruck. ;-)
PLL ist die Abkürzung für den englischen Begriff Phase-locked loop. Es handelt sich um einen phasengekoppelte Regelkreis, eine häufig verwendete Schaltung der Elektronik, die u.a. für die Taktsynchronisation verwendet wird. Gewöhnlich wird auch ein elektronisches Bauteil als PLL bezeichnet, ein geregelter Oszillator, der einen phasengekoppelten Regelkreis benutzt, um sich auf eine Referenzfrequenz zu synchronisieren.

In der Elektronik, speziell der Digitaltechnik, ist ein Taktsignal (engl. Clock, in Zeichnungen und Diagrammen häufig mit CLK bezeichnet) ein Signal, das der Koordination der Aktionen in zwei oder mehr Schaltkreisen dient.
Bei allen PCs sitzt auf dem Mainboard ein hochpräziser, zentraler Taktgeber-Baustein, der Clock Chip.
(von heise.de)


Einige Soundkarten vertragen mehr als 33 MHz PCI-Takt. Nur der Onboard konnte das nicht vertragen.
Alle Soundkarten vertragen mehr als 33MHz, die Frage ist wie viel mehr. ;-)
Ich habe oben von 40MHz gesprochen (bei 133MHz FSB), und das dürften die allerwenigsten Karten mitmachen. Ich hab damals jedenfalls keine gefunden die nicht knistert.
 
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