Allrounder Komponenten Spielen und Video-Bearbeitung?

Goodiwahn

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Hallo Community,
Ich besitze ein Thermaltake Xaser III Gehäüse (Big-Tower mit 7x80mm Lüftern und Steuerung, genügend Platz für PLatten etc) mit alten Komponenten, die ich ausmustern möchte, bis halt auf einen LG-4163b DVD-Brenner und einem Lite-On CD-Brenner. Altes Netzteil fliegt auch raus.
Ziel ist ein Rechner der im Spielebereich genügend Leistung aufbringt und auch Aufrüst Reserven für die Zukunft bietet.
Prinzipiell bin ich mir halt beim Netzteil nicht ganz sicher, da ich nicht für alle Komponenten die Leistungswerte gefunden habe und bei der Grafikkarte, da ich mit ATI Karten so noch keine Erfahrung selber gemacht habe. Kollegen von mir hatten allerdings schon das ein oder andere Mal Probleme mit ATI, wobei ich das auch relativiere, da mir ähnliches auch bei NVIDIA Karten passierte.
Ich habe auch schon recht viele Testberichte etc gelesen aber je mehr man das tut um so verwirrender wird es. Insbesonder bei der GraKa. Manche schreiben, das diese nicht durchgängig Performant sei bei den diversen Spielen, während z.B. eine GTX260 mehr oder minder gleichmässig sich verhält. Ob es stimmt oder nicht kann ich nicht sagen.
Wäre nett wenn jemand mal drüberschaut und so seine Gedanken zu dieser Konstellation zum Besten gibt.
Die neuen Komponenten sind hier mal aufgeführt und auch meine Gedanken dazu in kurzform:

Mainboard:
ASUS P5Q Deluxe P45 S775 DDR2 (hat nette Feature 16phasig, Chipsatzkühlung, Crossfire wenn irgendwann gewollt etc)

Prozessor:
Intel Core 2 Quad Q9450 4x 2.67GHz 2x 6MB (vier-kern sollte es sein)
Cooler Master Hyper 212 (wegen der relativ geringen Bauhöhe und Testberichten ausgewählt)

Speicher:
OCZ 4096MB KIT PC2-6400U Platinum XTC CL5 (ist in der Asus Liste des Boards)

Festplatte:
Samsung SpinPoint F1 640GB SATA II (HD642JJ) (Preis pro GB)

Grafikkarte:
Sapphire HD 4850 1024MB GDDR3 PCIe 2.0 Lite Retail (eigentlich Nvidia-Fan aber wegen der guten Kritiken, Preis-Leistung und der möglichen späteren Crossfire auf diesem Board)

Netzteil:
be quiet Dark Power PRO, BQT P7-PRO-650W (altes Netzteil hat keine PCIe Anschlüsse; soll auch für später Reserven haben, falls z.B. Crossfire oder auch 4870...)

Vielen Dank schon mal im voraus.

Gruß
Goodiwahn :) :) :)
 

Chris-W201-Fan

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nimm besser statt dem 9450 den 9550, der kostete rel. wenig mehr, ist aber diese aufpreis noch wert ;)
 
TE
G

Goodiwahn

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flipflop am 08.09.2008 21:24 schrieb:
Und nimm gleich ein gescheites Gehäuse mit dazu. ;)

Danke für die Info. Was meinst du mit gescheitem Gehäuse? Dann geht wieder die Kruks mit dem CPU-Lüfter und den Seitenlüftern los.

Aber welches Gehäuse empfiehlst du denn?

Gruß
Goodiwahn
 

flipflop

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Danke für die Info. Was meinst du mit gescheitem Gehäuse? Dann geht wieder die Kruks mit dem CPU-Lüfter und den Seitenlüftern los.

Das ist ja gerade die Krux :]
Mehr dazu im laufenden Text

Aber welches Gehäuse empfiehlst du denn?


Nun, bei Gehäusen spielt der persönliche Geschmack natürlich immer eine große Rolle, ein Gehäuse kann noch so doll sein, wenn Du es nicht ansehen kannst, und da das Gehäuse als Äußeres des Systems immer sichtbar ist, sollte dieser Punkt natürlich entsprechend gewürdigt werden. Aber das Gehäuse sollte nicht nur entsprechend aussehen, sondern sollte natürlich auch einige funktionelle Dinge berücksichtigen. Generell sind folgende Dinge mMn wichtige Faktoren für ein Gehäuse:

-Ausreichender Lufteinlass an möglichst einer Stelle, idealerweise vorne unten.
Somit wird gewährleistet, dass genügend Frischluft ohne großen Aufwand ins Gehäuse gelangen kann; durch die Konzentration auf möglichst einen Punkt ist eine gezielte Ausrichtuhng des Luftstroms möglich.

-Ausreichender Luftauslass hinten.
Da die erwärmte Luft ja auch wieder aus dem Gehäuse raus muss, sollte auch hier die Möglichkeit dazu möglichst wenig Widerstand und ausreichend Fläche bieten. Von der Größe sind noch immer die Ausmaße eines 120er Lüfters ideal, da ein solcher Lüfter bei gleicher Drehzahl wesentlich mehr Luft fördern kann, als ein z.B. 80er Lüfter (oder im Umkehrschluss die gleiche Menge bei wesentlich geringeren Umdrehungszahlen), Außerdem ist das Betriebsgeräusch i.a.R. angenehmer, da tiefer. Größere Lüfter, z.B. 140er oder noch größer gibt es zwar auch, hier ist die Auswahl an guten Lüftern mit guten Motoren und Lagern allerdings sehr eingeschränkt bis nicht vorhanden, zumal bei solchen Ausmaßen schon Entwuchtungen etc. in Frage kommen müssten. 120er haben z.Z. noch immer die Beste Mischung aus Leistung und Lautsärke.
Ideal ist eine ~gleichgroße Fläche wie in der Front. Nun kann (so denn kleine weiteren Öffnungen vorhanden sind) hinten ein 120er betrieben werden, der die warme Luft aus dem Gehäuse saugt (evtl. zusammen mit dem Netzteil, das i.a.R. auch mit einem 120er Lüfter arbeitet). Durch den entstehenden leichten Unterdruck im Gehäuse strömt dann die frische Luft automatisch vom vorderen Einlass ein und streicht über Festplatte, Board, Grafikkarte und CPU hinweg, um am Heck den Rechner zu verlassen.
Ein Frontlüfter ost dann zumeist unnötig, da in Reihe geschaltete Lüfter die Luftflussmenge natürlich nicht erhöhen können. Diese können z.B. bei mehreren Festplatten für punktuelle Kühlung sorgen.
Seitliche Lufteinlaässe sind nicht nur in 99,99% der Fälle unnötig, zumeist sind sie gar hinderlich. Denn die Luft sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes - zieht der Hecklüfter und das Netzteil die warme Luft hinten nach draußen, kommt, wie gesagt, automatisch am Lufteinlass in der Front kalte Luft nach - ist nun aber zuvor eine Öffnung in der Seite, kommt die Luft natürlich zumindest zum Großteil von dort herein - mit der Folge, dass die Festplatte vorne auf einen erfrischenden Zug verzichten muss, ebenso wie weiter vorne platzierte Mainboardteile. Dann kann es an diesen Stellen zu erheblich wärmeren Temperaturen kommen, zudem besteht die Gefahr der Bildung sogenannter Hotspots, da die warme Luft nicht mehr so gezielt "abgesaugt" wird. Natürlich können diese Nachteile durch das Anbringen eines Frontlüfters ausgeglichen werden - jedoch dann natürlich auf Kosten eines höheren Lärmpegels und natürlich den Preis des Lüfters - einen Vorteil wirst Du höchstens bei sehr engen MultiGPU Systemen o.ä. erzielen können, wo. ähnlich wie in der Beschreibung zuvor der Frontlüfter, ein seitlich angebrachter Lüfter für punktuelle Belüftung sorgt. Kleinere Öffnungen können aber leicht abgedeckt werden, z.B. mit schwarzem Klebeband, Kartonagen etc.

-Die reel verfügbare Breite des Gehäuses ist für den CPU Kühler von Bedeutung. Denn ein potenter Luftgekühlter Kühler benötigt nun mal eine möglichst große Fläche. Bei ~20,21cm Breite sollten auch Kühler vom Kaliber eines IFX-14 und co. keine Probleme bereiten, wohlgemerkt muss man immer ein bisschen aufpassen, da oftmals irgendwelche Füße, Türen etc. die vermeintliche Breite schmälern, wie z.B. beim CM Cosmos.
Aber selbst in den Schmalhans NZXT Hush mit 18,5cm Breite passt z.B. der Ninja hinein - notfalls lieber Kompatibilitätslisten der Gehäuse- oder Kühlerhersteller oder diverser Foren durchforsten.
Weiterhin ist die Breite auch durchaus angenehm bzw. wichtig, wenn z.B. Festplattendämmboxen entkoppelt montiert werden sollen etc.

-Duchgehende 5,25 Zoll Schächte sind praktisch, wenn viele Laufwerke verbaut werden sollen, zumal auch eine Entkopplung von Platten dann einfach von statten geht, bei Verwendung von Dämm/Kühlboxen hat man dann aber ein Problem, da diese die Breite bereits ausfüllen. Deshalb finde ich Gehäuse mit !ausbaubaren! (Nieten aufbohren ist nicht jedermanns Sache) Festplattenkäfigen vorteilhaft.

-Die Verarbeitungsqualität lässt sich auf Fotos natürlich leider nicht erkennen, hier hilft nur gezieltes nachlesen in Tests oder Foren, beide möglichst vertrauenswürdige und kompetente Vertreter. Oder optimalerweise das persönliche Begutachten / Anfassen, was leider nicht immer möglich ist.
Gerade bei der Entgradung von Kanten oder bei Türkonstruktionen etc. wird gerne mal gespart.

-Weiterhin gibt es ganz praktische Gimmicks, die zwar nicht unbedingt nötig sind, aber das Leben durchaus erleichtern können.
So bieten viele Gehäuse z.B. die Möglichkeit, Kabel geordnet und versteckt zu verlegen, z.B. zwischen Gehäuseseite und Mainboard, hinter Laufwerkskäfigen etc. und die Durchführung an den nötigen Stellen. So kann man einfach Ordnung und Übersicht im Gehäuse wahren, da die Kabel nicht quer durchs Gehäuse verlaufen.
Auch Thumbscrews zum schnellen Öffnen der Seitenteile und/oder Steckkarten etc. können ganz angenehm sein, genau wie eventuell Mainboardschlitten, oder die schraubenlose Montage von Laufwerken.

So, hab jetzt bestimmt irgendwas vergessen, aber so im Groben ist es das, auf was ich bei einem Gehäuse achten würde.
Es gibt inzwischen (Gott sei Dank) eine fast unüberschaubare Anzahl an Gehäusen, die diese Kriterium erfüllen, auch bereits zum guten Preis.

Ich persönlich präferiere optisch eher schlichte Gehäuse, wie die die Lancool K1/6/7/10 bzw. LianLi PC-7er Seire etc. (die größeren Serien zum Großteil auch, aber da ist der Preis, genau wie bei den Silverstones schon "ein wenig" höher)
Auch die Antec P160 und P180/182er finde ich äußerlich sehr gut geraten, allerdings mag ich von der praktischen Seite her keine Fronttüren
 
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