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Activision Blizzard: Investorengruppe wütend über Bonuszahlung an CEO

Icetii

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Jetzt ist Deine Meinung zu Activision Blizzard: Investorengruppe wütend über Bonuszahlung an CEO gefragt.


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Zum Artikel: Activision Blizzard: Investorengruppe wütend über Bonuszahlung an CEO
 

Worrel

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Jetzt nochmal ganz sachlich gefragt:
Also da ist dieser BK, der ganz normal sein Gehalt verdient hat. Und der bekommt jetzt nochmal zusätzlich $200 Mio jährlich? Für sich privat? (also nicht irgendwie als Investition in seine Abteilung oä)
 

Spiritogre

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Und die Leute in Deutschland regen sich darüber auf, dass der Telekom Chef mit seinen künftigen 8,5 Millionen (Gehalt + Aktien + sonstige Zuschüsse, bisher waren es 7,2 Millionen) unzufrieden ist und gerne angeblich 10 Millionen möchte. Kein Wunder wenn deutsche Spitzenmanager in die USA oder nach Asien auswandern.

(Wobei ich die Summen die da gezahlt werden, wie hier die 200 Millionen, auch heftig übertrieben finde).
 

Rabowke

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Wobei ja die Frage ist ob er die Auszahlung tatsächlich veranlassen wird ... falls nicht, unfassbar. Niemand hat 200 Mio. in einem Jahr "verdient", in Hinblick auf Entlassungen etc..
 

Bonkic

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krisengewinnler.
aber hey, immerhin wurden die gefeuerten großzügig mit einem battlenet-gutschein abgespeist. :$
 

Spiritogre

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Wobei ja die Frage ist ob er die Auszahlung tatsächlich veranlassen wird ... falls nicht, unfassbar. Niemand hat 200 Mio. in einem Jahr "verdient", in Hinblick auf Entlassungen etc..
Wobei diese Bonuszahlung ja an den Aktienkurs gekoppelt ist, weil der so stark gestiegen ist bekommt er halt quasi eine entsprechende prozentuale Gewinnbeteiligung.

In den Jahren davor war das übrigens ein insgesamtes Gehalt von jeweils knapp 30 Millionen.

Wobei Kotick aber scheinbar selbst ohnehin ein recht großer Anteilseigner bei Acitivion-Blizzard ist.
 

Rabowke

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Jetzt nochmal ganz sachlich gefragt:
Also da ist dieser BK, der ganz normal sein Gehalt verdient hat. Und der bekommt jetzt nochmal zusätzlich $200 Mio jährlich? Für sich privat? (also nicht irgendwie als Investition in seine Abteilung oä)
... das ist eben eine variable Vergütung welche am Erfolg des Unternehmens gekoppelt ist. Prinzipiell eine tolle Sache: gehts dem Unternehmen gut, gehts den AN gut, geht es dir durch Bonuszahlungen gut.

Allerdings sollte man diese eben sinnvoll begrenzen bzw. an andere Faktoren koppeln wie eben Vermeidung von Kündigungen etc.pp.

Hat Tim Apple ... äh ... Cook ( ;) ) nicht eine Mrd. an Boni bekommen weil es Apple blendend geht?
 

Rabowke

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Wobei diese Bonuszahlung ja an den Aktienkurs gekoppelt ist, weil der so stark gestiegen ist bekommt er halt quasi eine entsprechende prozentuale Gewinnbeteiligung.
... auf die man aber verzichten könnte. Kam ja schon häufiger vor das Vorstände auf einen Teil der variablen Vergütung verzichtet haben.
 

Spiritogre

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Sundar Pichai von Google bzw. Alphabet bekommt übrigens noch mehr, ganz regulär, nämlich 280 Millionen im Jahr. Darauf folgen dann gleich die Bosse von Intel und AMD mit 67 und 58,5 Millionen. Bei Disney sind es immerhin 47,5 Millionen. Und noch ein "Lacher" dazu, der Heinz Ketchup CEO verdient 43 Millionen im Jahr.

... auf die man aber verzichten könnte. Kam ja schon häufiger vor das Vorstände auf einen Teil der variablen Vergütung verzichtet haben.
Ja, gut, das wissen wir hier ja jetzt nicht ob er verzichtet oder irgendwo für in der Firma verwenden will oder was auch.
 

sauerlandboy79

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Sundar Pichai von Google bzw. Alphabet bekommt übrigens noch mehr, ganz regulär, nämlich 280 Millionen im Jahr. Darauf folgen dann gleich die Bosse von Intel und AMD mit 67 und 58,5 Millionen. Bei Disney sind es immerhin 47,5 Millionen. Und noch ein "Lacher" dazu, der Heinz Ketchup CEO verdient 43 Millionen im Jahr.


Ja, gut, das wissen wir hier ja jetzt nicht ob er verzichtet oder irgendwo für in der Firma verwenden will oder was auch.
JETZT ist es sowieso zu spät, der nächste Image-Knacks ist damit längst kassiert.
 

Rabowke

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JETZT ist es sowieso zu spät, der nächste Image-Knacks ist damit längst kassiert.
... und du meinst das interessiert eine spürbare Anzahl von Käufern? :B ;)

Nein.

Wir regen uns auf bzw. fassen uns an den Kopf und loggen uns heute Abend dennoch bei WoW (Classic) ein.
 

sauerlandboy79

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... und du meinst das interessiert eine spürbare Anzahl von Käufern? :B ;)

Nein.

Wir regen uns auf bzw. fassen uns an den Kopf und loggen uns heute Abend dennoch bei WoW (Classic) ein.
Korrektur: DU vielleicht. Ich nicht*.

* Weil ich seit WarCraft 3 eh nichts mehr von diesem Laden anfasse. :finger:
 

Rabowke

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Korrektur: DU vielleicht. Ich nicht*.

* Weil ich seit WarCraft 3 eh nichts mehr von diesem Laden anfasse. :finger:
Man hätte hier auch CoD, Overwatch etc.pp. sagen bzw. schreiben können ... nur machts eben finanziell absolut keinen Einfluss ob man jetzt so wie du eine Verweigerungshaltung hat, was ich löblich finde, oder eben dennoch die Spiele konsumiert.

Wobei ich mich erst wieder am So einloggen werde bei WoW Classic um dann erneut Sapphiron und Kel' aus den Latschen zu kloppen. 😏
 

sauerlandboy79

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Man hätte hier auch CoD, Overwatch etc.pp. sagen bzw. schreiben können ... nur machts eben finanziell absolut keinen Einfluss ob man jetzt so wie du eine Verweigerungshaltung hat, was ich löblich finde, oder eben dennoch die Spiele konsumiert.
In meinem Falle hat es ja nicht mal was mit "Verweigern" zu tun, Blizzard spricht mich in den vergangenen 2 Jahrzehnten einfach nicht mehr an. Punkt. ;)
 

Worrel

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Niemand hat 200 Mio. in einem Jahr "verdient", ...
Es ist für mich völlig unverständlich, wieso man Einzelpersonen soviel Geld in die Hand drückt.

Durchschnittsmensch kann froh sein, wenn er es in seinem ganzen Arbeitsleben(!) auf ein(!) oder gar zwei Millionen bringt, und dem werden täglich(!) rund 600.000 Dollar in den Arsch geblasen.

Bonuszahlungen für besondere Leistungen schön und gut, aber ich finde, alles über 50.000 €/$ im Monat hat nichts mehr mit Lohn/Gehalt oder damit, daß jemand das für seinen Arbeitseinsatz tatsächlich verdient hat, zu tun.
 

Spiritogre

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Es ist für mich völlig unverständlich, wieso man Einzelpersonen soviel Geld in die Hand drückt.

Durchschnittsmensch kann froh sein, wenn er es in seinem ganzen Arbeitsleben(!) auf ein(!) oder gar zwei Millionen bringt, und dem werden täglich(!) rund 600.000 Dollar in den Arsch geblasen.

Bonuszahlungen für besondere Leistungen schön und gut, aber ich finde, alles über 50.000 €/$ im Monat hat nichts mehr mit Lohn/Gehalt oder damit, daß jemand das für seinen Arbeitseinsatz tatsächlich verdient hat, zu tun.
Der Wert eines CEO macht sich ja nicht daran fest, wieviel er arbeitet. Ich bin der Meinung, dass ein bis zwei Millionen durchaus ausreichend sind.

Andererseits gibt es dann ja Aktionäre, die nichts anderes machen als eben Aktien zu handeln und da quasi ohne zu arbeiten Millionen verdienen (aber natürlich auch verlieren können). Diese Leute wollen naturgemäß, dass der Wert eines Unternehmens steigt und belohnen das entsprechend. Das ist hier eben jetzt geschehen.

Sein normales Gehalt, das ja auch schon in den vergangenen Jahren in der Kritik war, lag ja immer bei 30 Millionen rum, damit ist er dann irgendwo auf Rang 30 bis 50 der bestverdienenden CEOs.
Zum Vergleich, der VW Chef bekommt "mickrige" 6 Millionen im Jahr. Das ist dann für so einen Konzern mit über 660.000 Angestellten schon sehr fair bepreist, denke ich.

Letztlich ist es immer eine Waagschale, die ein CEO da machen muss um ein möglichst gutes Ergebnis sowohl für Firma als auch Angestellte zu erzielen. Wenn er das gut hinbekommt, dann denke ich, ist er schon ein paar Millionen, je nach Firmengröße, wert.
 

Rabowke

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Der Wert jedes AN sollte sich danach ausrichten, wie viel er arbeitet.
... das ist leider zu idealistisch gedacht. Natürlich wäre das schön, aber man muss die Qualität und die Art der Arbeit bei der Vergütung durchaus berücksichtigen.

Eine Toilettenfrau macht, Witz nicht beabsichtigt, einen scheiss Job, macht ggf. sogar noch Überstunden und weiß am Ende nicht, wovon sie leben soll. Die Arbeit ist wichtig, sie macht ihre Arbeit gut ... nur kann man diese Arbeit in Relation zu anderen tätigen eben auch nicht super toll vergüten.

Ich hab ja kein Problem wenn ein Vorstand ein paar Millionen (!) verdient, aber 200 Mio. ist selbst für mich eindeutig zu viel.
 

Plauze82

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Natürlich könnte man es so vergüten. Wird aber nicht gewollt.
Es ist ja eigentlich ganz einfach: Der Wert eines Arbeitnehmers innerhalb eines Unternehmens wird daran bemessen, wieviel Geld er für sein Gehalt wieder reinbringt.
Bedeutet: Arbeitest du im Salesbereich, wirst du mit Geld beworfen. Im Operationsbereich fallen nur Kosten (die Gehälter) an. Man ist nicht mehr als eine Kostenstelle. Da kann nichts gegengerechnet werden, also bekommst du weniger Geld.
Ich hab bis 2019 etwas mehr als 8 Jahre bei Boeing gearbeitet, so und nicht anders sieht es leider aus.
 

Worrel

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... das ist leider zu idealistisch gedacht. Natürlich wäre das schön, aber man muss die Qualität und die Art der Arbeit bei der Vergütung durchaus berücksichtigen.
Was man mit einer Spanne von bis zu 50.000€ pro Monat ja wohl in ausreichendem Maße tun kann.
Eine Toilettenfrau macht, Witz nicht beabsichtigt, einen scheiss Job, macht ggf. sogar noch Überstunden und weiß am Ende nicht, wovon sie leben soll. Die Arbeit ist wichtig, sie macht ihre Arbeit gut ... nur kann man diese Arbeit in Relation zu anderen tätigen eben auch nicht super toll vergüten.
Und warum nicht? Weil man sich dran gewöhnt hat. Sowohl als AN als auch AG.
Ansonsten gibt es keinen einzigen Grund, warum die nicht ein anständiges Gehalt (gerne auch mit Ekel-Zulage o.ä.) bekommen sollte.
Ich hab ja kein Problem wenn ein Vorstand ein paar Millionen (!) verdient, aber 200 Mio. ist selbst für mich eindeutig zu viel.
Ich kann (und will) nicht nachvollziehen, wieso ein Mensch mehr als das zehnfache Gehalt eines anderen bekommt, der einen ähnlichen Arbeitseinsatz und -zeit auf die Waage bringt.
 

LarryMcFly

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Und die Leute in Deutschland regen sich darüber auf, dass der Telekom Chef mit seinen künftigen 8,5 Millionen (Gehalt + Aktien + sonstige Zuschüsse, bisher waren es 7,2 Millionen) unzufrieden ist und gerne angeblich 10 Millionen möchte. Kein Wunder wenn deutsche Spitzenmanager in die USA oder nach Asien auswandern.

(Wobei ich die Summen die da gezahlt werden, wie hier die 200 Millionen, auch heftig übertrieben finde).
Es tut mir leid, aber du bist einem Mythos aufgesessen, nämlich dem, daß es Spitzenmanager gibt.
Es gibt keine.
Ansonsten wäre der Misserfolg eines Unternehmens eine absolute Ausnahme, die weltweit für Aufsehen sorgt.
Tatsächlich aber haben die sogenannten Spitzenmanager eine Fehlerquote die jährlich Abermilliarden regelrecht verdampfen läßt.
Spitze sind sie dann nur noch bei den goldenen Fallschirmen.
Deswegen kann man sich eigentlich jedesmal entspannt zurücklehnen wenn mal wieder rumgegreint wird, es könnten ja Spitzenmanager ins Ausland abwandern.
Ehrlich, sollen sie doch.
 

Spiritogre

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Was man mit einer Spanne von bis zu 50.000€ pro Monat ja wohl in ausreichendem Maße tun kann.
Und die allermeisten Manager verdienen sogar weniger.

Ansonsten gibt es keinen einzigen Grund, warum die nicht ein anständiges Gehalt (gerne auch mit Ekel-Zulage o.ä.) bekommen sollte.
Weil Service-Dienstleistungen ganz am unteren Ende des Spektrums angesiedelt sind. Das sind Arbeiten, die man notfalls auch selbst verrichten könnte. In der heutigen Zeit nicht so einfach, wegen Zeit und fehlender Großfamilie, aber eben nur ein "Service" und nichts produktives, womit Geld eingespielt wird sondern nur ein "Luxus". Und sie müssen eben von denjenigen finanziert werden, die in produktiven Berufen arbeiten.

Ich kann (und will) nicht nachvollziehen, wieso ein Mensch mehr als das zehnfache Gehalt eines anderen bekommt, der einen ähnlichen Arbeitseinsatz und -zeit auf die Waage bringt.
Es kommt eben ganz auf die Arbeit an. Ein Redakteur beim Fernsehen verdient trotz beinahe identischer Arbeit auch das zehnfache eines Redakteurs bei einer (kleinen) Zeitung. Warum ist das so? Weil beim Fernsehen durch Werbung erheblich mehr Einnahmen reinkommen als bei der Zeitung (durch Werbung), schlicht auch, weil die Reichweite viel größer ist. Die Standard-Tageszeitung lesen nun mal vielleicht 50.000 Menschen (wenn es hoch kommt), die (Nachrichten-) Sendung im Fernsehen sehen bestenfalls Millionen.

Natürlich wird also die Arbeit, die mehr Menschen "anspricht" und somit mehr Geld einspielt auch besser bezahlt. Und du hast hier natürlich auch eine Pyramide bei den Angestellten. Die guten Jobs beim Fernsehen bekommst du nur mit Top-Uniabschluss und / oder Vitamin B, beim Hobby-Käseblatt mit 5000 Auflage die maximal Mindestlohn zahlen kannst du dann sogar ohne Abitur anfangen, sofern du einigermaßen tippen kannst.

Und in vielen Branchen wird auch nicht nur auf solche Dinge wie Fähigkeiten geachtet, da kommt es auch auf den freiwilligen Arbeitseinsatz an. Bist du bereit Überstunden zu schieben und auch am Wochenende zu arbeiten? Oder bist du der typisch deutsche, der seine acht Stunden im Büro absitzt und dann nicht mehr erreichbar ist? Wobei hier natürlich festzuhalten ist, dass es je nach Arbeitgeber oder Vorgesetztem einfach Ausbeutung ist oder eben tatsächlich karriereförderlich. Das muss man natürlich von Fall zu Fall schauen.

Es tut mir leid, aber du bist einem Mythos aufgesessen, nämlich dem, daß es Spitzenmanager gibt.
Es gibt keine.
Ansonsten wäre der Misserfolg eines Unternehmens eine absolute Ausnahme, die weltweit für Aufsehen sorgt.
Tatsächlich aber haben die sogenannten Spitzenmanager eine Fehlerquote die jährlich Abermilliarden regelrecht verdampfen läßt.
Spitze sind sie dann nur noch bei den goldenen Fallschirmen.
Deswegen kann man sich eigentlich jedesmal entspannt zurücklehnen wenn mal wieder rumgegreint wird, es könnten ja Spitzenmanager ins Ausland abwandern.
Ehrlich, sollen sie doch.
Sehe ich komplett anders. Ein guter Manager kann das Ruder nämlich durchaus rumreißen.

Für mich ist der Fall Google vs Yahoo da bezeichnend. Während Yahoo sich auf alten Lorbeeren ausgeruht hat, hat Google alle möglichen Projekte angestoßen. Dabei wäre es für Yahoo durchaus möglich gewesen nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versenken, sondern echte Konkurrenz für Google zu bleiben. Leider haben die eingekauften Yahoo CEOs überhaupt kein Interesse daran gehabt sondern versucht noch das letzte rauszuquetschen und Dienste einzustellen aber diese dann nicht zu ersetzen.
 
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LarryMcFly

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Sehe ich komplett anders. Ein guter Manager kann das Ruder nämlich durchaus rumreißen.

Ein Manager der die Firma in den Boden stampft ist ein schlechter Manager, einer der "Das Ruder herumreißt" macht lediglich den Job, den er generell machen sollte.
Für mich ist der Fall Google vs Yahoo da bezeichnend. Während Yahoo sich auf alten Lorbeeren ausgeruht hat, hat Google alle möglichen Projekte angestoßen. Dabei wäre es für Yahoo durchaus möglich gewesen nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versenken, sondern echte Konkurrenz für Google zu bleiben. Leider haben die eingekauften Yahoo CEOs überhaupt kein Interesse daran gehabt sondern versucht noch das letzte rauszuquetschen und Dienste einzustellen aber diese dann nicht zu ersetzen.
Tja da hast du aber gerade meine Sichtweise von dem Mythos Spitzenmanager bestätigt.
Denn alle die bei Yahoo gearbeitet haben waren anscheinend Spitzenmanager - insbesondere die Superspitzenmanagerin Marissa Mayer.
Eine eingeschworene Kaste die sich gegenseitig hochstößt, das ist alles.
Ich behaupte sogar noch extremer, daß jeder einfache Manager den Job auch erledigen könnte, leider kann er halt nicht mit einem Abschluß von Stanford prahlen, daß gleich automatisch eine 0 an den Gehaltscheck ranfügt, auch wenn er sich noch so blöd anstellt - die seinen werden sich schon um ihn kümmern.
 

TheoTheMushroom

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Es tut mir leid, aber du bist einem Mythos aufgesessen, nämlich dem, daß es Spitzenmanager gibt.
Es gibt keine.
Ansonsten wäre der Misserfolg eines Unternehmens eine absolute Ausnahme, die weltweit für Aufsehen sorgt.
Tatsächlich aber haben die sogenannten Spitzenmanager eine Fehlerquote die jährlich Abermilliarden regelrecht verdampfen läßt.
Spitze sind sie dann nur noch bei den goldenen Fallschirmen.
Deswegen kann man sich eigentlich jedesmal entspannt zurücklehnen wenn mal wieder rumgegreint wird, es könnten ja Spitzenmanager ins Ausland abwandern.
Ehrlich, sollen sie doch.
THIS! Gut auf den Punkt gebracht. Spitzenmanager my ass. Verhältnismäßigkeit, hallo? Die Eliten sind leider einfach nur abgehoben und haben den Bezug zur Realität verloren. Demut/Bescheidenheit haben die bei sich aus dem Lexikon gestrichen.
 

Rabowke

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[...]
Ich kann (und will) nicht nachvollziehen, wieso ein Mensch mehr als das zehnfache Gehalt eines anderen bekommt, der einen ähnlichen Arbeitseinsatz und -zeit auf die Waage bringt.
... meistens sind es mehrere Menschen, aber, ohne das jetzt bös zu meinen: hattest du ein eigenes Unternehmen oder jemals Personalverantwortung?

Ich mag dich, das solltest du wissen, aber hier klingt ein wenig Naivität heraus. Ich bin gaaaaaaanz weit weg von 200 Mio., aber vllt. doch ganz gut dabei und verdiene deutlich mehr als meine AN und soll ich dir was sagen?! Ich weiß, dass einige damit absolut kein Problem haben und mir bei jeder Gelegenheit sagen: Herr Rabowke, ich möchte nicht mit Ihnen tauschen!

Klar fahre ich ein Auto für 130TEUR ... und? Kann sich keiner meiner AN leisten ... und? Dafür hab ich mit 39 mehr graue Haare als andere und div. schlaflose Nächte, und das auch mal über einen längeren Zeitraum.

D.h. ich hab deutlich mehr Verantwortung, mehr Stress und muss mich um alles kümmern, die Kollegen lediglich um ihr Arbeitsaufkommen etc. ... beklage ich mich? Nein. Wünschte ich mir manchmal einfach eine Auszeit nehmen zu können und sechs Monate die Welt zu erkunden? Ja.
 
R

ribald

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Mal sehen wie sich das entwickelt.... Auf lange Zeit dürfte sich das ständige Scheiße bauen doch sehr negativ auswirken. "Wir regen uns auf bzw. fassen uns an den Kopf und loggen uns heute Abend dennoch bei WoW (Classic) ein." ÄHM, nö nicht mal mehr das! Dabei hat das überhaupt nichts mit dem heutigen Blizzard zu tun....
Der Drecksladen bekommt von mir keinen Cent mehr.
 

Phone

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Mal sehen wie sich das entwickelt.... Auf lange Zeit dürfte sich das ständige Scheiße bauen doch sehr negativ auswirken. "Wir regen uns auf bzw. fassen uns an den Kopf und loggen uns heute Abend dennoch bei WoW (Classic) ein." ÄHM, nö nicht mal mehr das! Dabei hat das überhaupt nichts mit dem heutigen Blizzard zu tun....
Der Drecksladen bekommt von mir keinen Cent mehr.
Kein Entwickler oder Spieleschmiede ist noch wie früher... Dieser Satz ist absolut Hirnrissig.
Jedes Unternehmen muss sich anpassen und Weiterentwickeln.
Was hier passiert ist etwas völlig anderes..Maßlosigkeit...
Wir sollten anfangen die Boni an die Qualität der Games zu binden dann sieht es düster aus für viele.
 
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