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AC Odyssey: Ich erkenne Assassin's Creed nicht wieder - Kolumne

Endlich!

Dachte, ich bin der einzige, der diese "Not Assassin's Creed" Spiele nicht mag. Unity ist auch mein Favorit - ja, es hatte am Anfang technische Mängel, aber es ist ansonsten ein Assassin's Creed durch und durch. Und ich fand es von Story, Gameplay und Immersion bisher das gelungenste.
Der Meinung kann ich mich nur anschließen. Unity war einfach kolossal, Paris die bis dato beste und lebendigste AC-Stadt überhaupt, und Arnos Geschichte leider die letzte gute Assassinen-Story.

Vielleicht gönne ich mir Origins zu Weihnachten (wenn der Deal stimmt), aber die gesichteten Tests/Videos wollen bei mir (noch) keine echte Begeisterung entfachen.

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Es stimmt schon, dass Odyssey mit Übergröße und 08/15-Quests glänzt. Da hat es Origin irgendwie besser gemacht. Dennoch ist es in meinen Augen ein sehr gutes und spaßiges Spiel. :)
 
Es ist wirklich nicht mehr ein AC aber es ist trotzdem kein schlechtes spiel. Für mich ist der 1. AC Teil immer noch der beste Teil.
Bei Odysey war es so, ab einem bestimmten Moment, bin ich nur noch von einem Punkt zum nächste Punkt gesprintet bis ich die Hauptmissionen durch hatte. Die ganzen loots die man bekommt stören einen nur noch. Tagesmissionen habe ich erst garnicht angefangen, weil sonst wird man ja nie fertig mit dem Spiel.
Seeschlachten sind fast nur Nebensache. Braucht man fast garnicht. Ist leider auch nicht so spektakulär mit Pfeil und Bogen wie es damals bei Blackflag mit Kanonen war.
Von mir aus kann man das Levelsystem mit Fähigkeitspunkten so behalten aber das looten von Ausrüstungsteilen das lenkt einfach nur vom eigendlichen Spiel ab.
Obwohl wenn die Welt mit dir zusammen hoch levelt dann hätte man das Leveln auch ganz weglassen können. Man geht mit LVL50 zurück zum Startgebiet und wird trotzdem abgeschlachtet wenn man nicht aufpasst. Ganz toll ^^
 
Die Serie bewegt sich endlich im meine Richtung.
Diese herumgeschleiche ist doch für Weicheier.
 
Ich finde nun wieder Origins perfekt und Odyssee schlägt in die gleiche Kerbe. In Unity ging mir der KOOP-Zwang auf die Nüsse. Dazu die Companion-App usw. Sicher Origins und Odyssee sind anders aber imho ein Schritt in die richtige Richtung. Die RPG-Elemente finde ich super.
 
Erstmal: sehr gut geschriebener Artikel.
Auch ich sehe gerade in den nur mit in-game-Käufen umgehbaren Grindpassagen etwas im Spiel, das mir sauer aufstößt und sollte kein Bestandteil eines Vollpreistitels sein.
Die wenigsten Spiele schaffen es, nebenmissionen zu gestalten, die mehr als der übliche, sich stets wiederholende Semmel ist, den jeder RPG-Spieler schon hunderte male gemacht hat.
Das mit den Romanzen ist mir nicht wichtig, dennoch finde ich, dass man sowas auch gut erzählen kann. Die Mühe macht sich aber fast niemand, da es ja mit Aufwand für Optionalen Content zu tun hat.
Die guten Liebesgeschichten in Spielen sind bis auf wenige Ausnahmen die, die in der Story fest verwurzelt sind.
Auch das kann man durchaus ansprechen.
 
da spricht mir jemand aus der seele.
deshalb kommen mir die beiden aktuellsten teile auch nicht auf die platte.
 
In meinen Augen sehr kurzsichtig. Man kann doch wirklich mal ein Auge zudrücken, sich das AC wegdenken und ein gutes Action Rollenspiel spielen. Ich muss sagen der Refresh kommt mir wirklich recht. Inzwsichen war doch jedes Assassins Creed gleich. Die Leute heulen schon rum Odyssey wäre schon Origins zu gleich, aber nach dem gefühlt 10 Aufguss von des alten AC soll noch ein 11 kommen?
 
Ok, nach ueber 70 Stunden in Odyssey kann ich Katha in einigen Punkten bei ihrer Kritik zustimmen, oder sie zumindest sehr gut nachvollziehen, in anderen aber nicht.

- Zum Beispiel die Sache mit dem Grinding. Gut, ich spiele das Spiel sehr langsam und, naja sagen wir mal ausfuehrlich aber ich bin inzwischen auch ca. 10 Level zu hoch fuer die ganzen Hauptquests die noch anstehen. Und die meiste Erfahrung bekommt man ja fuer die Huaptquests und "besseren" Nebenquests, also selbst jemand, der nicht so viel Erkundet wie ich sollte da eigentlich nicht wirklich auf Probleme stossen, es sei denn, man laesst aber auch wirklich alles links liegen und folgt absolut stur der Hauptquest (ich weiss, dass Matti seine Spiele gerne so spielt, drum nehme ich seine Grind Warnungen immer schon gar nicht mehr ernst, sorry :)), so ist das Spiel aber nunmal nicht designt. Und damit kommen wir auch gleich zum naechsten Punkt:

-Die Nebenquests: Hier muss man zum Verstaendnis sagen, dass es zwei Arten von Nebenquests gibt. Da waeren zum einen die kleinen Nebenquests, die oft IRL zeitbeschraenkt sind und in 24 Stunden abgeschlossen werden muessen, da sie sonst verfallen. Zunaechst mal: Was fuer eine bescheuerte Mechanik in einem SP Spiel!!! Wieso wollen mir die Entwickler hier in meine Spielzeiten IRL reinpfuschen. So was Bloedes. Klar, wenn man die Quest sausen laesst macht das gar nichts, denn diese kleinen Quests ploppen immer wieder auf (sie sind halt wie die radient quests in Skyrim, randomisiert) aber der psychologische Effekt eines Zeit-sensitiven Questmarkers nervt zumindest mich ohne Ende.
Man muss dazu sagen, es gibt dutzende dieser Quests, ich habe echt schon viele angenommen und hatte erst eine einzige Wiederholung. Also, riesen Aufwand in der Entwicklung fuer ein absolut bescheuertes System, das Spiel waere besser gewesen, haette man das ganze einfach weggelassen und sich auf andere Dinge konzentriert. Das sind uebrigens auch immer genau die Quests, in denen man Leute umbringt, die es wirklich nicht verdient haben, wie z.B. den Olivendieb. Wie gesagt, bescheuert.

- ABER: Neben diesen bloeden Quests gibt es auch noch die "richtigen" Nebenquests. Die sind zwar auch nicht immer toll (Ich glaube Katha selbst hat in ihrem Test-Meinungskasten eine besonders skurrile Quest ueber eine ziemlich notgeile Oma erwaehnt, ja die war echt komisch) aber da sind auch wirklich gute Quests dabei, die einem auch die Spielwelt naeher bringen. Zum Beispiel hatte ich erst gestern eine, in der einen Jungen, auf seinem Weg Agoge Training (dem harten Training, dem sich spartanische Jungen unterziehen mussten) begleiten soll, das ganze eskaliert dann in die Suche nach seinem Bruder und und und. Design technisch bewegt sich das ganze etwa auf Witcher 3 Sidequest Niveau, ich folge einem Charakter, dann habe ich einen Kampf, ein paar Dialoge, dann muss ich ein verlassenes Camp untersuchen, folge einer Blutspur durch die Welt (ohne Hexer Sinne ;)) und am Ende folgt noch eine moralische Entscheidung. Das ganze eroeffnet am Ende widerum eine ganze Anzahl an Folgequests. Ich sehe da jetzt nichts negatives dran, im Vergleich zu aehnlichen Spielen und diese Quests zeigen einem Dinge in der Spielwelt auf, wie hier z.B. ueber die spartanische Kultur. Die "guten" und "schlechten" Nebenquests lassen sich uebrigens dank unterschiedlicher Icons gut auseinanderhalten.. Ja, AC war nicht immer ein RPG, aber ich finde gerade im 11ten (!) Serienteil kann man da schon mal akzeptieren, dass das Spielkonzept sich ein wenig aendert (und das ist ja graduell geschehen, nicht von heute auf morgen).

- - Bei den Romanzen - wenn man sie denn so nennen mag - stimme ich Katha zu, da hat Ubisoft noch einiges zu verbessern, das ganze wirkt im Moment so beliebig, wie damals in Witcher 1. Ueberhaupt wirken die Charaktere wesentlich mehr wie eine Persiflage, als in den frueheren AC Spielen. Das antike Griechenland wird in Odyssey definitiv mit einem Augenzwinkern dargestellt. Darauf muss man sich einlassen und ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, wenn man hier die relative Seriositaet der alten AC Teile vermisst, da sich diese ja selbst wesentlich ernster genommen haben. Ich selbst bin mir nicht sicher, was ich so davon halten soll.

- Ja, es gibt keine Assassinen und Templer im alten Griechenland (und der Neuzeit Plot ist dieses mal wirklich erschreckend schlecht). Aber immerhin kann ich - auch wenn ich durch die Story noch nicht ganz durch bin - schon absehen, dass es halt um die Vorgaenger Orgnaisationen geht. Ja, die heissen noch anders, es geht aber im Prinzip um das Gleiche wie immer. Die Hauptstory finde ich bisher also ganz in Ordnung. Ist zumindest nicht wesentlich schlimmer als in so manchem Vorgaengerspiel, wo der Assassinen/Templer Konflikt auch schon sehr aufgesetzt wirkte. Mir waere es auch lieber, da wuerde wieder mehr draus gemacht, ist aber kein Odyssey exklusives Problem.

- Die Schifffahrt finde ich in diesem Teil eigentlich proportional ganz gut integriert, nicht zu viel (wie damals in Black Flag mMn) aber sie bringt doch etwas Abwechslung rein und ich denke in dem Setting kam man eh nicht drum herum.

- Dass man nicht mehr ordentlich meucheln kann, wenn man nicht wirklich darauf skillt ist ein zweischneidiges Schwert denke ich. An sich finde ich die Idee mit dem skillen nicht so schlecht, ist halt jetzt ein RPG, allerdings stimmt hier mMn das ballancing nicht so ganz. Ich zum Beispiel habe ziemlich auf Assassine geskillt und habe gerade bei Elite Gegnern, selbst wenn sie 1-2 Level unter mir sind immer noch Probleme sie mit einem Schlag auszuschalten, was fuer das schleichen extrem wichtig waere. Hier waere ein bisschen besseres Balancing gefragt. Ansonsten finde ich das Gameplay eigentlich sehr gelungen. Schleichen und Kaempfen ist mMn wesentlich spannender und abwechslungsreicher als in frueheren Assassins Creed Teilen, in denen man einfach alles weggekontert hat und schleichen eigentlich immer zur Gleuckssache wurde.. Ich stimme hier lediglich ueberin, dass man den Parkour-Part etwas mehr verbessern/hervorheben haette koennen, der kommt wirklich etwas zu kurz.
'Ist das gameplay manchmal ziemlich repetitiv? Ja klar, aber welches gameplay ist das am Ende nicht und wenn ich nach ueber 70 Stunden immer noch dabei bin, dann ist das fuer mich schon mal ein gutes Zeichen. Abwechslung ist uebrigens durchaus vorhanden, man muss sie sich nur manchmal ein bisschen selber machen, indem man halt nicht immer die gleiche Taktik verwendet. Ist bei anderen Spielen dieser Art (Witcher 3, Skyrim) auch nicht anders und ganz ehrlich, die aelteren AC Teile wurden vom reinen gameplay her schon wesentlich frueher langweilig.

- Noch ein letzter Punkt: Bei der Umfrage, "was gefaellt euch am wenigsten in AC: OD?" musste ich "Anderes" ankreuzen, da mein Punkt nicht drin stand. Mich nervt am meisten die Icon Wut in der Spielwelt. Ich hatte mich wirklich auf den Exploration Modus gefreut, weil ich dachte, da fallen diese beschissenen Icons weg, aber nein, wieder dient diese wunderschoene Spielwelt, wie schon seit spaetestens Black Flag nur als Kulisse fuer ein icon Sammelbecken. Die Spielwelt ist wirklich toll, sie ist riesig aber das passt schon, aber sie ist halt - nur aufgrund der Icons - fuer mich nicht etwas, dass ich wirklich erkunde, sondern eher wie ein Rasenmaeher abgrase. Ich kann mich ueber keine Entdeckung freuhen, wenn alles schon in 2 km Entfernung auf meinem Kompass aufpoppt. Ich will wieder ein Spiel wie ein Gothic1/2 haben, wo man Orte auch wirklich entdeckt, weil man sie in der Spielwelt und nicht au der Karte/dem Kompass sieht. Nachdem, was ich lese ist hier RDR2 ein positives Beispiel, wenn das Erfolg hat schaut sich der ein oder andere Entwickler vielleicht mal was davon ab.


Abschliessend wuerde ich sagen, AC: Odyssey (und eigentlich auch schon Origins) macht sehr viel anders als die Vorgaenger. manches mag fragwuerdig und vieles ungewohnt sein, aber mMn machen die neuen Spiele sehr viel besser als es die Vorgaenger gemacht haben. Einige alte Schawechen (wie die Ivon Flut) wurden zwar nach wie vor uebernommen und man muss gerade bei Odyssey ein bisschen rausfinden welche Teile des Spiels man ignorieren muss (was nicht toll ist), aber wenn man das mal raus hat und wenn man sich darauf einlaesst, dass es halt mal ein etwas anderer Take auf die AC Serie ist, dann ist es einfach ein tolles Spiel.


EDIT: Ui, sorry, der Post ist jetzt etwas ausgeartet, aber es gab hier auch ziemlich viel zu kommentieren. Wie man Spielereihen und deren Entwicklungen wahrnimmt ist halt ein recht komplexes Thema. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Orgins war bei mir nach 25h auch die Luft raus, einfach kein Bock mehr gehabt auf ? abklappern, da die Story auch nicht gerade motiviert hat. Ich wünsche mir regelrecht mal ein knackiges kurzes Spiel bis max 20h mit geiler Story ohne zig belanglose blöse Sammel/Farmquests.
 
Entwickler, die eine graduelle HUD Einstellung erlauben, kann man einfach nicht genug loben!

Man sollte dazu sagen, man kann in AC: OD sogar sehr viel am HUD einstellen, das Spiel ist da eigentlich recht vorbildlich. Man kann die Symbole auf der Karte sogar auch ausblenden, aber (zumindest soweit ich das gesehen habe) nicht auf dem Kompass, wo sie (mich zumindest) eigentlich am meisten stoeren. Naja, vielleicht patchen sie das noch rein, wenn sie wieder ein Animus Control Panel machen oder so.

Aber selbst dann waere das Problem nicht unbedignt zu 100% geloest. Es ist halt auch eine Frage des Spieldesigns. Wenn es keine Icons gibt muessen die NPCs (so wie in den Piranha Bytes Spielen wie Gothic oder auch Elex ueblich) beschreiben wo man hin soll. Das passiert in AC: OD nur in einigen wenigen Quests, in den meisten muss man eigentlich schauen, wo das Symbol ist, sonst findet man des Questziel, gerade in der riesigen Welt nie. Bei den kleinen random Quests ist das dann natuerlich nochmal ganz extrem, da haettest du ohne die Symbole erst gar keine Ahnung wen du nun eigentlich umbringen sollst. :ugly:

Das HUD ist da also nur der Anfang.
 
Das Ende von Origins erinnert mich irgendwie an Black Flag. Genau dann, wenn man ein Assassine wird, ist das Spiel auch vorbei. Vom Gefühl her ist die Kritik auch dieselbe.
Ich denke, ich werde auf das nächste Assassin's Creed warten. Nach der Kritik an Black Flag kam auch wieder "echtes" Assassin's Creed und zwar Unity.

Ich habe per se nichts gegen RPG-Elemente, die können auch ruhig bleiben. Die Grafik ist umwerfend, jedoch warte ich auf ein Assassin's Creed, wie Unity, Brotherhood, 2 oder 1.
Und auch wenn die Warterei kein Ende haben wird, dann werde ich mich halt damit abfinden :-)
 
Von mir aus kann man das Levelsystem mit Fähigkeitspunkten so behalten aber das looten von Ausrüstungsteilen das lenkt einfach nur vom eigendlichen Spiel ab.
Also das einzige was mich beim neuen Loot-System TOTAL EPISCH abnervt, ist die Tatsache, dass man bei Odyssey ab Item 350 ständig Sachen zerlegen oder verkaufen muss um stets mobil und flink auf den Sohlen zu bleiben, da man sonst ständig "Maximale Kapazität erreicht" angezeigt bekommt und in den Auto-Schnecken Modus geht, teilweise sogar mitten im Kampf oder auf der Flucht vor einem (noch) zu starken Gegner - das ist voll die Pisse Mann.

In Origins konnte Bayek wenigstens noch alles uneingeschränkt mitschleppen und somit wurde dem Spieler auch uneingeschränkt die freie Wahl gelassen, welche Waffen und Rüstungen man behalten will und welche nicht.

In diesem Punkt MUSS Odyssey dringend nachbessern.
 
Habe jetzt erst letztens Syndicate das erste mal durchgespielt (direkt vor Odyssey) und muss ehrlich sagen das ich was Story usw. von den neuen Teilen enttäuscht bin. Origins hat schon gar nichts mehr mit der eigentlichen Story zu tun die ja in der Gegenwart stattfindet, jetzt habe ich mit Odyssey gemerkt das die Story um Juno einfach still und leise ganz kurz beendet wurde was einfach nur schade und enttäuschend ist. Die neuen Teile sind wirklich keine schlechten Spiele aber das was AC gut gemacht hat wird hier einfach chirurgisch entfernt und man bekommt dafür ein Rollenspiel medium. Es gibt vieles was in den vorherigen Teilen teilweise viel besser gemacht wurde wie etwa die Story (die ja immer irgendwie aufeinander aufgebaut wurde), das einzige was wirklich unglaublich nervend war war die Steuerung. Ich hoffe ja das es wieder in die eigentliche Assasins Creed Richtung geht aber wenn man genau darüber nachdenkt war der Schnitt wohl dafür da die Reihe noch länger laufen zu lassen denn nach Syndicate wären wohl nur noch die Weltkriege als Setting übrig und wir sprechen hier immerhin über Ubi$oft. Aber Spaß beiseite, die Hoffnung stirbt zuletzt ich hoffe mal das ich bald wieder ein AC bekomme das mir soviel Spaß macht wie Syndicate (oder auch Unity als es denn mal ordentlich lief).
 
Die Spielwelt ist wirklich toll, sie ist riesig aber das passt schon, aber sie ist halt - nur aufgrund der Icons - fuer mich nicht etwas, dass ich wirklich erkunde, sondern eher wie ein Rasenmaeher abgrase. Ich kann mich ueber keine Entdeckung freuhen, wenn alles schon in 2 km Entfernung auf meinem Kompass aufpoppt. Ich will wieder ein Spiel wie ein Gothic1/2 haben, wo man Orte auch wirklich entdeckt, weil man sie in der Spielwelt und nicht au der Karte/dem Kompass sieht. Nachdem, was ich lese ist hier RDR2 ein positives Beispiel, wenn das Erfolg hat schaut sich der ein oder andere Entwickler vielleicht mal was davon ab.

Das kann ich zu 100% unterzeichnen! Ich glaube das Problem ist, dass Welten wie aus Gothic ja im Vergleich zu heute winzig waren. Alles war viel vollgestopfter, zwischen der Burg in Gothic und dem Rebellenlager lagen gefühlt 100 Meter Luftlinie, man konnte nicht wirklich verloren gehen. Und das beißt sich wohl mit dem Anspruch auf realistische Open-World Games. Ich finde z.B. toll, dass man in RDR2 das HUD so individuell anpassen und reduzieren kann, aber ganz ehrlich: Bei der Größe der Welt fand ich es nicht möglich, das Spiel nur nach NPC-Beschreibungen und zwischenzeitlichem Blick auf die Map zu spielen...
 
Das kann ich zu 100% unterzeichnen! Ich glaube das Problem ist, dass Welten wie aus Gothic ja im Vergleich zu heute winzig waren. Alles war viel vollgestopfter, zwischen der Burg in Gothic und dem Rebellenlager lagen gefühlt 100 Meter Luftlinie, man konnte nicht wirklich verloren gehen. Und das beißt sich wohl mit dem Anspruch auf realistische Open-World Games. Ich finde z.B. toll, dass man in RDR2 das HUD so individuell anpassen und reduzieren kann, aber ganz ehrlich: Bei der Größe der Welt fand ich es nicht möglich, das Spiel nur nach NPC-Beschreibungen und zwischenzeitlichem Blick auf die Map zu spielen...

Ja, waere sicher schwieriger, wobei man aber auch sagen muss, dass trotz der grossen Welt 99% der Questziele ja nicht soooo weit vom Questgeber entfernt liegen (und man kann ja auch eine einigermassen ordentliche Beschreibung ins Questlog einbauen, damit es die Spieler auch noch nachvollziehen koennen, wenn sie erst nach einer Weile wieder zu einer Quest zurueckkommen, man sieht ja eigentlich gerade bei AC: OD an den Ostrakas, dass das im Grunde sehr gut geht). Das ginge also denke ich theoretisch schon, auch wenn es etwas schwieriger sein koennte.
Ich faende es aber ja schonmal schoen, wenn man die ganzen location icons ausblenden koennte. Ich habe das in meinem zweiten Witcher 3 playthrough gemacht und das Spiel wurde auf einmal 10x authentischer.
 
Erstmal: sehr gut geschriebener Artikel.
Auch ich sehe gerade in den nur mit in-game-Käufen umgehbaren Grindpassagen etwas im Spiel, das mir sauer aufstößt und sollte kein Bestandteil eines Vollpreistitels sein.
Die wenigsten Spiele schaffen es, nebenmissionen zu gestalten, die mehr als der übliche, sich stets wiederholende Semmel ist, den jeder RPG-Spieler schon hunderte male gemacht hat.
Das mit den Romanzen ist mir nicht wichtig, dennoch finde ich, dass man sowas auch gut erzählen kann. Die Mühe macht sich aber fast niemand, da es ja mit Aufwand für Optionalen Content zu tun hat.
Die guten Liebesgeschichten in Spielen sind bis auf wenige Ausnahmen die, die in der Story fest verwurzelt sind.
Auch das kann man durchaus ansprechen.

Wie schon oft gesagt, es gibt keine Gindpassagen. Jeder der soetwas behauptet hat ausschließlich das Hauptquests gespielt oder halt einfach keine Ahnung. Man muss es einfach so hart sagen. Versucht man in einen Witcher Spiel den Mainquests ausschließlich zu folgen (oder auch jedem anderen RPG welches mir gerade in den Sinn kommt) geht das immer schief. Mal schneller, mal langsamer, aber irgendwann wird man nur noch onehit umgehauen.
Wenn man ein RPG spielt sollte man schon die Bereitschaft haben, Nebenquests zu machen. Zumal die richtigen Nebenquests in Odyssey wirklich nicht schlecht sind. Die Zufallsgenerierten sind halt da, die braucht man aber auch nicht zu machen. Ich rede hier ausdrücklich nur von den fixen Nebenquests (-ketten) mit Entscheidungen, Dialogen etc.
Und wer wirklich absolut keine Nebenquests aktiv machen möchte: Es gibt genug Nebenquests der Kategorie "Töte X Soldaten". Einfach annehmen, erledigt sich nebenbei und gibt auch gut xp. Selbst wenn man nur das macht sollte man keine Grindingphase haben.
 
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