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A Plague Tale: Innocence - Der Überraschungshit im Test

  • Ersteller Ersteller Christian Doerre
  • Erstellt am Erstellt am
Könnte sein, aber ohne Fantasiegebrabbel??? Was soll denn das bitte für eine "Inquisition" gewesen sein!?! Die Darstellung ist reine Fiktion!
Sorry, aber bei solch unverständlichem Kauderwelsch ohne Deutungsmöglichkeit fällt mein persönlicher Spielspaß ein ordentliches Stück nach unten. Bin seit "The Sims" kein Freund von sowas, entweder reale Sprachausgabe oder gar nicht.

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Sauboy hat halt keine Fantasie [emoji28][emoji39]

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Schaut spannend aus. Hol ich mir, lustiges Setting, mal ohne Zwerge, Elfen oder Zombies. Schade, daß das Mittelalter hier ein bißerl schlecht weg kommt, gibt aber einfach ne spannendere Story her als Hobbits und baumknutschende Elfen. :D

Das Setting könnte auch im "befreiten" und "demokratisierten" Irak unserer Tage spielen, Chaos, Terror und Zerstörung richtet die beste und modernste aller Gesellschaften mehr an, als sie Frieden und Ruhe schafft, aber Mittelalter finde ich besser.
 
Kann jeden uneingeschränkt empfehlen ç'est un jeu magnifique. Gerade die franzöische Sprachausgabe ist sehr gelungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anders als im Deutschen, sind Dialekte in englischen Medien aber seit jeher vollkommen üblich. Das halte ich bei Plague Tale sogar für aufwertend.
Ich weiß noch, wie meine Tante damals schwärmte, dass im Dschungelbuch Zeichentrickfilm soo viele verschiedene Akzente zum Einsatz kamen. Bei "Die Schöne und das Biest" gab es eine Menge französischer; vom Mobiliar.

Bei Dschungelbuch & co kann man das auch wieder nachvollziehen.
Verschiedene Tiere/Rassen, Verschiedene Herkunftsorte (Möbel).
Aber dass Charaktere, welche zusammen aufgewachsen sind, miteinander in einer "Fremdsprache" mit Akzent sprechen...
 
Aber dass Charaktere, welche zusammen aufgewachsen sind, miteinander in einer "Fremdsprache" mit Akzent sprechen...

Hmm, den Widerspruch kann ich nur teilweise nachvollziehen. Klar, in der Realität würden die ganz einfach französisch miteinander sprechen. Und zwar so altes, dass nichtmal Franzosen es noch verstehen. Schließlich wären die in der Realität auch schon seit über 500 Jahren tot. ;)

Englisch mit Akzent ist ein simpler Kunstgriff um das Spiel nach Frankreich zu versetzen, es aber auch für Nicht-Muttersprachler verständlich zu machen.
Dass die sich im mittelalterlichen Frankreich auf Hochdeutsch unterhalten ist doch sogar noch unsinniger, und macht die Lokalität völlig generisch. Da hätte man sicher auch deutschsprachige Franzosen für finden können.
 
Hmm, den Widerspruch kann ich nur teilweise nachvollziehen. Klar, in der Realität würden die ganz einfach französisch miteinander sprechen. Und zwar so altes, dass nichtmal Franzosen es noch verstehen. Schließlich wären die in der Realität auch schon seit über 500 Jahren tot. ;)

Englisch mit Akzent ist ein simpler Kunstgriff um das Spiel nach Frankreich zu versetzen, es aber auch für Nicht-Muttersprachler verständlich zu machen.
Dass die sich im mittelalterlichen Frankreich auf Hochdeutsch unterhalten ist doch sogar noch unsinniger, und macht die Lokalität völlig generisch. Da hätte man sicher auch deutschsprachige Franzosen für finden können.

Nö, da man in die Rolle eines Charakters schlüpft, versteht man va automatisch die dortige Sprache als die Eigene. Also von wegen unsinnig. Eher schlecht nachvollziehbar ist es, dass du anführst, dass man dann doch die Originalsprache verwenden müsste, da dadurch jedes Spiel, das im Alteetum spielt, komplett unverständlich für jeden wäre. Einen Französischen Akzent aller Protagonisten finde ich furchtbar, das war schon bei Assassin's Creed Odyssey kaum auszuhalten.
Wenn es unterschiedliche Dialekte/Sprachen gibt, kann man jene Figuren, die eine andere Sprache sprechen, mit Akzent versehen/ untereinander in einer anderen Sprache sprechen lassen.
 
Klingt ganz ausgezeichnet!

Aber:

In letzter Zeit wurmt mich, dass bei Spielen, die viel wert auf gutes Storytelling legen, der Gameplaypart zu trivial ist.

Ich weiss was du meinst. z.B. durch die ganzen Telltale Spiele bin ich auch nie wirklich durch gekommen, da mir das "Gameplay" zu bloede/nicht existent war. Hier finde ich aber geht's ganz gut, weil das gameplay einfach perfekt zur Story passt und (zumindest in der recht kurzen Anspielphase, die ich bisher hatte) recht abwechslungsreich scheint. Da schleichst du ein wenig, dann rennst du wie ein bloeder vor irgendwas/jemandem weg, dann kommt wieder ein kleines Raetsel, dann ein Kampf, etc.
Ja, es ist (bisher) jetzt nicht alles so super anspruchsvoll aber es ist extrem immersiv und man hat immer das Gefuehl, dass man gerade alle sinnvollen Handlungen, die die Charaktere gerade ausfuehren koennten auch wirklich selbst durchfuehren kann (was fue mich bei Gameplay eigentlich immer das wichtigste ist). Da es wirklich, wie ja auch im Test geschrieben) bisher so ist, dass echt jeder einzelne Schritt die Story vorantreibt und man nicht das Gefuehl bekommt nur irgendwelche Gameplay-Features abzuarbeiten (wie in so vielen open world Spielen zur Zeit) entwickelt das Spiel einen super Flow und das Gameplay passt da einfach perfekt rein.

Also wer ein Spiel nur wegen der Herausforderungen spielt ist hier vielleicht falsch, fuer alle, die aber Gameplay wollen, dass zur Story und den Protagonisten passt ist es mMn aber voll in Ordnung.


Zu den Akzenten im englischen, ich stimme Loosa zu. Das ist in englischen Medien einfach total normal, dass quasi mit einem Akzent angedeutet wird, dass die Charaktere eigentlich in einer anderen Spreche reden*. Ausserdem finde ich den franzoesischen Akzent der Figuren auch relativ subtil und absolut nicht stoerend (ich fand aber z.B. auch den griechischen Akzent in AC: Odyssey passend). Ich hab auch noch nie einen Ami oder so gehoert, der sich ueber so etwas beschwert haette. Ist eigentlich eher eine Eigenart deutscher Vertonungen, dass Akzente total verpoent sind.


*) Ein besonderes Gegenbeispiel an das ich aber immer denken muss ist Hunt For Red October, in der Sean Connery mir seinem britisch-schottischen Spezialakzent den russischen U-Boot Kapitaen spielt und spricht. :D
Allerdings haben die auch eine sehr coole Szene, wo sie klarstellen, dass die Leute eigentlich russisch sprechen, die fand ich super gemacht.
https://www.youtube.com/watch?v=uEvwbxcRaCQ
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade das sie den Akzent, welcher stark zur allg. Atmo beiträgt, nicht auch bei der deutschen Tonspur haben mit einfliessen lassen.

Alles eine Frage des Geschmacks. Für mich ist es seit jeher eine absolute Untugend, Synchronisationen in Spielen oder Filmen mit Akzenten zu verunstalten. Als ob man dem „dummen“ Zuschauer oder Spieler mit Gewalt darauf aufmerksam machen muss, dass der Film oder das Spiel in einem anderen Land spielt. Ich spiele die Spiele gerne im OT, aber auf Akzente unter „Gleichsprachige“ Protagonisten verzichte ich so gut es geht und greife dann notfalls eben auf die (manchmal) qualitativ schlechtere deutschen Vertonung zurück.
 
Für mich der Geheimhit dieses Jahr und Pflichtkauf. Solche Sorten von Spielen (SP Fokus, keine Micros, keine Lootboxen, kein aufgezwungener MP) sollte es häufiger geben.
 
Alles eine Frage des Geschmacks.

Ich würde eher sagen, es ist eine Frage der Gewohnheit. =)
Wie MrFob schon schrieb, im Englischen ist man es eben anders gewohnt. Aber wahrscheinlich wurde es in der deutschen Synchro genau deshalb nicht gemacht.

Dass in deutschen Filmen und Spielen, bis auf ganz wenige Ausnahmen, nur Hochdeutsch verwendet wird ist aber eigentlich auch schräg. Zumal das ein reines Kunstprodukt ist, das keinem deutschen Dialekt entsprang. Bis zum Ende des 18. Jhd. war Sächsisch das schöne Deutsch schlechthin. Danach Niedersächsisch. Hochdeutsch entstammt dann dem Trend, möglichst nah am Schriftdeutsch zu sprechen.

Trotzdem gilt diese Kunstsprache im Fernsehen für uns als das normale Deutsch. ;)
(Es gibt manche Filme in Mundart. Aber ansonsten finde ich Dialekte im Film auch komisch.)


/edit: in einer Stunde kann ich es dann auch anzocken. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde eher sagen, es ist eine Frage der Gewohnheit. =)

Also soll ich mich einfach an etwas gewöhnen, das ich nicht gut finde? :-O

Wie MrFob schon schrieb, im Englischen ist man es eben anders gewohnt. Aber wahrscheinlich wurde es in der deutschen Synchro genau deshalb nicht gemacht.

Ich treibe mich gleichermaßen sowohl in englischen, als auch in deutschen Film/Gaming-Foren herum und der Akzent in den Medien ist weder im Deutschen, noch im Englischen ein häufiger Kritikfaktor. Das mag vielleicht wirklich daran liegen, dass sich die meisten Leute bereits daran gewöhnt haben.

Trotzdem gilt diese Kunstsprache im Fernsehen für uns als das normale Deutsch. ;)
(Es gibt manche Filme in Mundart. Aber ansonsten finde ich Dialekte im Film auch komisch.)

Dialekte sind mMn ein anderes Thema. Wenn ein englischer oder deutscher Film in einer bestimmten Region spielt, dann... aber nur dann halte ich es für eine Notwendigkeit, den dortigen Dialekt in der entsprechenden Synchronisation miteinzubeziehen.
 
Das Spiel hatte ich gar nicht auf dem Plan, bis ich gestern den Anfang in einem LP gesehen habe. Nun ist es runter geladen und ich lege auch gleich los, wenn es draußen finster genug ist. ;)
 
Wow. Ein richtiger Überraschungshit, offensichtlich. Habe es mir direkt gekauft und bin begeistert. Die Story, die Grafik, die Atmosphäre, die sofortige Bindung an die Charaktere. Da steckt viel Liebe zum Detail drin. Kann ich jedem empfehlen. WOW. Super Game.
 
Ich hoffe wirklich, dass Plague Tale ein finanzieller Erfolg wird, damit wir auch in Zukunft solche Spiele bekommen. Natürlich würden auch millionenfache Verkäufe die Industrie nicht von ihrem aktuellen Weg abbringen, aber immerhin kann man Publishern wie Focus und Entwicklern wie Asobo so zeigen, dass ihre Arbeit gewürdigt und geschätzt wird.
Das bedingt aber, dass man Geld für die Spiele bezahlt und nicht wartet, bis sie im Sale praktisch verschenkt werden und sich dann wundert, dass keine Fortsetzung kommt, obwohl es sich doch gut verkauft hat - Alien: Isolation lässt grüssen!
 
jetzt wo plague tale (vermutlich völlig zu recht) dermaßen abgefeiert wird, verstehe ich umso weniger wieso ein in gewisser hinsicht durchaus ähnlich gelagerter titel wie 11:11 - memories retold weitestgehend ignoriert wurde.
 
Also soll ich mich einfach an etwas gewöhnen, das ich nicht gut finde? :-O

Das wollte ich damit nicht sagen. Nur, dass Dialekte im Englischen normal sind und im Deutschen eben hochdeutsch. Und bei Letzterem wohl auch genau deshalb auf Akzent verzichtet wurde.
Je nach Gewohnheit ist beides schräg.

Wobei der französische Einschlag im Spiel aber sehr dezent (und problemlos verständlich) ist. Passt IMO sehr gut zu den Hauptdarstellern.
Aber bisschen kurios, dass andere Figuren, zum Beispiel der Vater, gar keinen haben.
 
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