Ich spiele es schon seit Tagen.
- Obsidian Humor
- Echtes RPG ohne viele Hilfen
Ich sehe weiterhin
Dummy-Marker überall, obwohl das keine gigantische Open World ist. Soll aber ein, zwei Quests geben, in denen man tatsächlich mal selbst mitdenken muss und nicht wien Malle-Tourist geführt wird -- und als Nebeneffekt damit mit der Welt "interagiert", statt von A nach B zu schlafwandeln, bis "Mission complete".
An die prinzipiellen Mechaniken sind sie aber mit dem Vorsatz ran, die was zu vertiefen. Auch, dass es keinen Respec gibt, wird nicht jedem schmecken. Aber Teil 1 war ja wirklich so was wie Babys erstes Fallout-Like. Die Grundzutaten waren alle da, deshalb ganz nett alles, kann man spielen. Aber ziemlich oberflächlich und zumindest
teilweise bewusst seicht gehalten.
Für die trotz überschaubarer Spielwelt zahlreichen Fetchquests (v.a. auf Monarch) sowie Copypaste-Gegnerhorden sowie Lootmüll-Spiralen galt das aber kaum. Monarch spielte sich generell so, als hätte Obsidian das ganze Gebiet nach China zu einem MMO-Experten ausgelagert. Am besten investiert man in Speed und rennt einfach durch, sonst wirds zäääh. Aber das ist wohl der Unterschied zwischen einem Herzensprojekt wie Pentiment, für das jemand kämpfen musste, damit es überhaupt enstand. Und einer "Pflichtübung" wie The Outer Worlds (1), die den Cashflow des Studios stabil halten musste: "Fallout -- im Weltraum!" Bei Avowed war der erste Grundgedanke ähnlich:
"Unser $kyrim-Like!" Das war ne Zeit sogar Multiplayer vor dem Reboot -- man erinnere sich, wie alles diesem Trend hinterher musste (Arkane->Redfall, Bioware->Anthem, Veilguard vorm Reboot). Gelegentlich mit fatalem Ausgang.
Cool, dass es bei Obsidian was anders ausgegangen ist. Und sie die Ausgangsgeschichte/n wohl tatsächlich was vertiefen konnten. Vielleicht ist dann hin und wieder auch mal wieder Spielgeld fürn Pentiment da. Oder Pillars Of Eternity 3.
