17 jahre länger auf dieser erde:

anotech

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17 jahre länger auf dieser erde:

Lebensstil: 17 Jahre länger leben | SportsNewsPortal.net

kam heute rein.

die forschung betrachtet das thema immer wieder aufs neue: mal wird gesagt, dass dünnere menschen, die immer etwas zu wenig essen, länger leben.

dann widerum genau das gegenteil: die etwas dickeren würden glücklicher und länger leben.

wie ist eure meinung? klaro, die faulen werden natürlich sagen: na siehse, mcdonalds ist doch nicht so übel :-D
 

HanFred

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Ein krasser Mangel ist bestimmt schädlich, dass ein geringer aber abhärtet, kann ich mir durchaus vorstellen.
 

Spassbremse

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Der Artikel ist mit Vorsicht zu genießen, denn er erklärt, wie sooft, den BMI als valide Kennzahl. Dabei ist der BMI bestenfalls nur ein Indikator, mehr nicht. Kein seriöser Mediziner würde aus dem BMI (allein) heraus eine fundierte Aussage über einen Patienten treffen.

Grundsätzlich gilt für ein langes Leben: Ausgewogene, natriumarme Ernährung, Sport (muss kein Leistungssport sein), Stressvermeidung, ein intaktes ("glückliches") Sozialgefüge und last, but not least, die genetische Prädisposition. Gewicht spielt einer nicht unerheblichen Anzahl von Medizinern zufolge nur eine untergeordnete Rolle, es darf nur nicht extrem sein. Weder ein wenig zu dünn, noch ein wenig zu dick wirkt sich signifikant auf die Gesundheit aus.

Genussmittel wie Alkohol und Tabak sind natürlich alles andere als gesundsheitsfördernd, aber in GERINGEN Dosen wohl auch nicht weiter schädlich.
 
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anotech

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gibt diese insel in der nähe japans, da leben die meisten 100 jährigen:
die machen wohl einer studie zufolge immer ein wenig diät. war sehr interessant, gab dazu mal einen fernsehbericht.

thema: BMI
hast recht, hab viele jahre bodybuilder betreut (ernährung, training, supplemente), naturale meine ich...da den BMI anzusetzen ist sicher für die tonne
 

Herbboy

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Es gibt Leute, die den ganzen Tag nix anderes tun als genau drauf zu achten, was sie essen und trinken - so möchte ICH nicht leben, da sollen die, die das so machen, von mir aus auch 20 jahre länger leben ;) Wenn man im Schnitt halbswegs gesund ißt und lebt, nicht grad ein Gewicht rumschleppt, bei dem man nach 2 Etagen Treppensteigen außer Atem ist, kann man auch ohne Probleme mal "auf die Kacke hauen" und lebt dann vielleicht etwas weniger lang, aber dafür IMHO glücklicher.

Zudem gibt es auch ne ganze Menge schlanke Leute, die rein körperlich extrem schwach sind. Ich selber hab sicher 10kg zu viel drauf, bin aber trotzdem recht sportlich und hab eine viel bessere Kondition als viele, die einfach nur "schlank sind", weil sie aufs Essen achten. Neulich stand zB kam eine Bahn etwas zu früh an eine Haltestelle, und eine Gruppe 5-6 junger "coole" Kerle und ich standen ca 50m weit weg - die sind dann losgesprintet, alle dünn wie Pappaufsteller, ich hinterher plus Rucksack mit Notebook auf dem Rücken. Nach 30m war ich locker an denen vorbei und vor denen in der Bahn ^^ und in der Bahn haben die dann 4-5 Min lang geschnauft, ich nur 1-2 Min ein BISSCHEN schneller geatmet...

Mir tun ja schon Hobbysportler wahnsinnig leid, die ihren Sport so ernst nehmen, dass sie komplett auf Alkohol verzichten nur weil der VIELLEICHT ihre Leistung um 1-2% schmälert. Wohlgemerkt: ich rede nicht davon, dass die sich nen tag vor nem Wettkampf volllaufen lassen sollten, sondern dass die selbst ohne Wettkampf nicht mal EIN Bier trinken. Oder auch weil sie meinen, dass sie sofort nen Bierbauch bekommen, nur weil sie am Wochenende mal 1-2 Liter Bier trinken. Das ist aber völliger Quatsch... der klassische Bierbauch kommt nämlich nicht von der Tatsache, DASS Bier Alkohol enthält, sondern ausschließlich von den Kalorien, wenn man als typischen "Trinker" das Bier zusätzlich zu den normalen Kalorien zu sich nimmt UND sich dazu auch noch zu wenig bewegt. Zudem kann Alkohol auch hungrig machen, und isst man dann vlt. noch oben drauf abends/nachts irgendwas, was man sonst nie tun würde.

Das "schlimme" ist: die Leute, die so leben bzw. ihr Leben radikal umstellen, sind dann natürlich schlank und BEHAUPTEN dann, es läge auch am Alkoholverzicht - dabei wären die 100pro auch mit 3-4 Mal "Rausch" pro Monat beim Partymachen körperlich genau so gut drauf, wenn sie im Schnitt einfach nur auf die Ernährung achten und sich genug bewegen.

Ich selber esse an Tagen, wo ich abends definitiv noch was trinken gehe, einfach erst abends zum ersten Mal was, dann spielen die Kalorien des Biers in der Summe keine Rolle. ;)


@Insel der 100jährigen: dass die vielleicht weniger Essen bzw. ne Art Diät als Nahrung haben im Vergleich zum DURCHSCHNITT mag zwar sein, aber das allein ist noch lange nicht der Beweis, dass deren Alter damit zu tun hat ;) Ich könnte zB auch hingehen und rausfinden, dass Leute, die Diät machen, mehr Vermögen haben und daher offenbar erfolgreicher ist, also: schlank sein = Erfolg im Beruf. Und in Wahrheit ist es vlt ganz simpel so, dass die dickeren Leute mehr Geld fürs Essen ausgeben und nur DESWEGEN weniger Vermögen haben als die Schlanken :-D

Es kann also auch an völlig anderen Dingen liegen, dass die Leute auf der Insel alt werden, zB kann es auch schon ganz simpel sein, dass auf dieser Insel einfach viel weniger Gefahren vorhanden sind, die ein früheres Ableben sorgen können. An sich müsste man auf der Insel 100 Jahre lang eine Gruppe mit zB 50 Leuten so leben lassen, wie es auf der Insel typisch ist, und eine zweite Gruppe mit 50 Leuten dann mit "normalem" Essen versorgen und DANN nach 100 Jahren schauen, ob es einen signifikanten Unterschied bei der Sterblichkeit gibt.
 
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Spassbremse

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Ich vermute mal, die die Insulaner dort vorwiegend ein stressfreies Leben genießen.

Aus eigener Erfahrung, nichts lässt einen so schnell altern wie zuviel Stress über einen längeren Zeitraum hinweg. Ich kenne Leute, die sind 10 Jahre jünger als ich, sehen aber 10 Jahre älter aus. :B
 

Herbboy

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Aus eigener Erfahrung, nichts lässt einen so schnell altern wie zuviel Stress über einen längeren Zeitraum hinweg. Ich kenne Leute, die sind 10 Jahre jünger als ich, sehen aber 10 Jahre älter aus. :B
hmm... dann hatte die abgeblich schon 24-jährige von neulich wohl ne Menge Stress gehabt, anders ist nicht zu erklären, dass ich von mutmaßlich ihrem Vater (ein Kerl etwas jünger, aber spießiger gekleidet als ich mit nem Baseballschläger in der Hand) als "Kinderschänder" aus dem Haus gejagd wurde... :B
 
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anotech

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Es gibt Leute, die den ganzen Tag nix anderes tun als genau drauf zu achten, was sie essen und trinken - so möchte ICH nicht leben, da sollen die, die das so machen, von mir aus auch 20 jahre länger leben ;) Wenn man im Schnitt halbswegs gesund ißt und lebt, nicht grad ein Gewicht rumschleppt, bei dem man nach 2 Etagen Treppensteigen außer Atem ist, kann man auch ohne Probleme mal "auf die Kacke hauen" und lebt dann vielleicht etwas weniger lang, aber dafür IMHO glücklicher.

Zudem gibt es auch ne ganze Menge schlanke Leute, die rein körperlich extrem schwach sind. Ich selber hab sicher 10kg zu viel drauf, bin aber trotzdem recht sportlich und hab eine viel bessere Kondition als viele, die einfach nur "schlank sind", weil sie aufs Essen achten. Neulich stand zB kam eine Bahn etwas zu früh an eine Haltestelle, und eine Gruppe 5-6 junger "coole" Kerle und ich standen ca 50m weit weg - die sind dann losgesprintet, alle dünn wie Pappaufsteller, ich hinterher plus Rucksack mit Notebook auf dem Rücken. Nach 30m war ich locker an denen vorbei und vor denen in der Bahn ^^ und in der Bahn haben die dann 4-5 Min lang geschnauft, ich nur 1-2 Min ein BISSCHEN schneller geatmet...

Mir tun ja schon Hobbysportler wahnsinnig leid, die ihren Sport so ernst nehmen, dass sie komplett auf Alkohol verzichten nur weil der VIELLEICHT ihre Leistung um 1-2% schmälert. Wohlgemerkt: ich rede nicht davon, dass die sich nen tag vor nem Wettkampf volllaufen lassen sollten, sondern dass die selbst ohne Wettkampf nicht mal EIN Bier trinken. Oder auch weil sie meinen, dass sie sofort nen Bierbauch bekommen, nur weil sie am Wochenende mal 1-2 Liter Bier trinken. Das ist aber völliger Quatsch... der klassische Bierbauch kommt nämlich nicht von der Tatsache, DASS Bier Alkohol enthält, sondern ausschließlich von den Kalorien, wenn man als typischen "Trinker" das Bier zusätzlich zu den normalen Kalorien zu sich nimmt UND sich dazu auch noch zu wenig bewegt. Zudem kann Alkohol auch hungrig machen, und isst man dann vlt. noch oben drauf abends/nachts irgendwas, was man sonst nie tun würde.

Das "schlimme" ist: die Leute, die so leben bzw. ihr Leben radikal umstellen, sind dann natürlich schlank und BEHAUPTEN dann, es läge auch am Alkoholverzicht - dabei wären die 100pro auch mit 3-4 Mal "Rausch" pro Monat beim Partymachen körperlich genau so gut drauf, wenn sie im Schnitt einfach nur auf die Ernährung achten und sich genug bewegen.

Ich selber esse an Tagen, wo ich abends definitiv noch was trinken gehe, einfach erst abends zum ersten Mal was, dann spielen die Kalorien des Biers in der Summe keine Rolle. ;)


@Insel der 100jährigen: dass die vielleicht weniger Essen bzw. ne Art Diät als Nahrung haben im Vergleich zum DURCHSCHNITT mag zwar sein, aber das allein ist noch lange nicht der Beweis, dass deren Alter damit zu tun hat ;) Ich könnte zB auch hingehen und rausfinden, dass Leute, die Diät machen, mehr Vermögen haben und daher offenbar erfolgreicher ist, also: schlank sein = Erfolg im Beruf. Und in Wahrheit ist es vlt ganz simpel so, dass die dickeren Leute mehr Geld fürs Essen ausgeben und nur DESWEGEN weniger Vermögen haben als die Schlanken :-D

Es kann also auch an völlig anderen Dingen liegen, dass die Leute auf der Insel alt werden, zB kann es auch schon ganz simpel sein, dass auf dieser Insel einfach viel weniger Gefahren vorhanden sind, die ein früheres Ableben sorgen können. An sich müsste man auf der Insel 100 Jahre lang eine Gruppe mit zB 50 Leuten so leben lassen, wie es auf der Insel typisch ist, und eine zweite Gruppe mit 50 Leuten dann mit "normalem" Essen versorgen und DANN nach 100 Jahren schauen, ob es einen signifikanten Unterschied bei der Sterblichkeit gibt.

thema insel:
wollte eben nicht zu sehr ins detail gehen, weil das sicher langweilig wäre für den ein oder anderen:

punkt 1: die leute da essen wenig fleisch, nehmen allgemein recht wenig kal auf, meist kaum mehr als 1000.
punkt 2: weniger umweltgifte
punkt 3: weniger stress, wozu auch neue medien gehören...TV unter anderem
punkt4: mehr körperliche aktivität, reis usw anbauen, bauerntätigkeiten eben
punkt 5: abgeleitet von punkt 1 - niedrigere IGF 1 spiegel. wer sich damit auskennt weiss was gmeint ist. sehr schädliches hormon,
punkte 6: gute gene, eltern lebten schon dort gibt weniger "negative auswüchse" im genbereich

das waren die wesentlichen gründe
 

Herbboy

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das waren die wesentlichen gründe
okay - wäre natürlich interessant zu erfahren, was passieren würde, wenn die auch mal Übergewicht haben und 2-3 mal im Monat auch mal "angesäuselt" von einer Feier sind. Oder anders gesagt: wie stark der Faktor Ernährung ist. Denn vlt. machen ja allein Genetik und Streßfreiheit sowie saubere Umwelt plus die viele Bewegung 99% der höheren Lebenserwartung aus ;)
 

PcJuenger

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Erklär mir mal bitte, was an einem körpereigenem Wachstumsfaktor schädlich sein soll ^^
Allenfalls eine Dysregulation der Hormonmenge wäre schädlich, oder habe ich was verpasst?
Edit: Also meine kleine Suche bei ncbi und Google Scholar haben jetzt keine Krankheiten zu Tage gefördert, die wirklich im Zusammenhang mit IGF stehen

Das mit der körperlichen Aktivtät und dem stressfreien Leben hilft bestimmt, länger zu leben, jedoch sollte dabei bedacht werden, dass das Leben als Bauer für den Körper nicht gesund da knüppelhart ist.

Das unser übermäßiger Fleischverzehr schädlich sein soll, habe ich auch schon einmal irgendwo aufgschnappt, hat einer dazu nähere Informationen?

Zu den Genen: Das wird einer der Hauptgründe sein, gute Gene kann dir keine Diät der Welt ersetzen.
 
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Batze

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Ist alles vorbestimmt in den Genen.
Aber es stimmt wohl schon das uns unsere Gesellschaft da einige Lebensjahre mobsen.

Wenn man sich mal anschaut wo und vor allem wie die ältesten Menschen Leben, dann weiß man bescheid.
Kein Stress, kein/wenig TV, viel Lebensfreude, bis ins hohe alter Arbeit und geistig Fit und das wichtigste, die Ernährung. Nicht dieser Chemie Müll den wir täglich futtern.
Die brauchen kein Bio, weil da eh alles noch Bio / Natur ist.
Sport machen die gar nicht, wieso auch, die arbeiten den ganzen Tag, wenn nicht mehr beruflich dann liegen sie aber nicht auf der faulen haut sondern sind weiterhin agil und flotti unterwegs.
 
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anotech

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Erklär mir mal bitte, was an einem körpereigenem Wachstumsfaktor schädlich sein soll ^^
Allenfalls eine Dysregulation der Hormonmenge wäre schädlich, oder habe ich was verpasst?
Edit: Also meine kleine Suche bei ncbi und Google Scholar haben jetzt keine Krankheiten zu Tage gefördert, die wirklich im Zusammenhang mit IGF stehen

Das mit der körperlichen Aktivtät und dem stressfreien Leben hilft bestimmt, länger zu leben, jedoch sollte dabei bedacht werden, dass das Leben als Bauer für den Körper nicht gesund da knüppelhart ist.

Das unser übermäßiger Fleischverzehr schädlich sein soll, habe ich auch schon einmal irgendwo aufgeschnappt, hat einer dazu nähere Informationen?

Zu den Genen: Das wird einer der Hauptgründe sein, gute Gene kann dir keine Diät der Welt ersetzen.


IGF 1 beschleunigt das tumorwachstum extremst (krebs). dieses hormon wird sher häufig von topsportlern genutzt da es bisher nicht zuverlässig nachzuweisen ist beim dopingtest und natürlich stark wirkt (muskelwachstum, erholung). die kehrseite der medaille ist natürlich grauenhaft, aber "wen interessierts"?! die sportler HEUTE nicht.
die leben in ihrer eigenen welt.

testosteron das gleiche problem - kenne mich da sehr gut aus, nur leider die meisten hobbysportler nicht wie mir so scheint. anderes thema....
 

Herbboy

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Das mit der körperlichen Aktivtät und dem stressfreien Leben hilft bestimmt, länger zu leben, jedoch sollte dabei bedacht werden, dass das Leben als Bauer für den Körper nicht gesund da knüppelhart ist.
Bauer ist doch nicht = Bauer. In dem Dorf bzw. der Insel (ich meine, ich hab da auch mal nen Bericht gesehen) ist das Leben recht abgeschieden und das Bauerntum sehr relaxed. Das Klima ist so gut, dass problemlos genug zur eigenen Versorgung gedeiht, und mehr wollen die auch gar nicht - das ist dort kein Ackern bis zum Umfallen zwecks maximalem Ertrag. Dazu braucht es dort dann keine extremen Anstrengungen.



Das unser übermäßiger Fleischverzehr schädlich sein soll, habe ich auch schon einmal irgendwo aufgschnappt, hat einer dazu nähere Informationen?
übermäßig, also wirklich viel, bringt halt rel. viel Fett mit sich und ist für den Darm (vor allem "rotes" Fleisch) auch nicht gut. Aber auch da ist die Frage, ab wann es "zu viel" ist und ob alles wirklich am Fleisch selber liegt oder ob nicht ein großer Teil der gesundheitlichen Nachteile durch dadurch kommt, dass "Fleischliebhaber" oft auch andere Dinge "anders", quasi ungesünder machen. Wer halt alle 2 Tage Schweinebraten mit Klößen isst, der würde sicher auch mit Tofubraten und Klößen nicht viel gesünder leben... Soll heißen: jemand, der zwar "oft" Fleisch ist, aber dabei von den Kalorien und vom Fett her das Maß hält, ist vlt. am Ende genau so gesund wie jemand, der sich gut ernährt und dabei nur wenig Fleisch isst, so dass man nicht pauschal sagen kann "oft Fleisch = schlecht"

Genau wie zB mit Zucker oder Salz, da gibt es ja auch selbsternannte Päpste, die das eine oder auch beides verteufeln, ohne zu beachten, dass man beides sogar braucht - nur eben nicht zu viel im Durschnitt.
 

Lukecheater

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Ernährung ist doch sowieso ein Feld in dem es wenig wissenschaftlich fundiertes gibt. Genau wie in der Sportmedizin. Da gibt es ständig neue Erkenntnisse die alte über den Haufen werfen, ich sag nur "Jogging mit niedriger Herzfrequenz".
 

PcJuenger

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IGF 1 beschleunigt das tumorwachstum extremst (krebs). dieses hormon wird sher häufig von topsportlern genutzt da es bisher nicht zuverlässig nachzuweisen ist beim dopingtest und natürlich stark wirkt (muskelwachstum, erholung). die kehrseite der medaille ist natürlich grauenhaft, aber "wen interessierts"?! die sportler HEUTE nicht.
die leben in ihrer eigenen welt.

testosteron das gleiche problem - kenne mich da sehr gut aus, nur leider die meisten hobbysportler nicht wie mir so scheint. anderes thema....

IFG1 ist doch ein Wachstumsfaktor, beschleunigt dementsprechend das Wachstum jeglicher Zellarten (und dementsprechend natürlich auch von Krebs). Das es zur Entstehung von Krebs beiträgt, wage ich zu bezweifeln, da sich das Hormon auch wieder abbaut und daher das Wachstum wieder normalisiert wird. Bei dauerhaftem Missbrauch könnte ich mir aber vorstellen, dass es tatsächlich zu unerwünschtem Wachstum aka Krebs führt.
Aber wie gesagt, da das Hormon nicht natürlich überexprimiert wird, wächst das Ding auch nur so lange, wie du das Hormon zugibst.
Eine andere Sache wäre, sich Expressionsplasmide spritzen zu lassen (unser Prof meinte, dass es tatsächlich Wahnsinnige gibt, die das machen ^^). Aber soweit ich mich erinnere, werden die mit der Zeit auch abgebaut (wenn sie nicht ins Genom integrieren), sollten aber dennoch weitaus länger halten...
Das Problem mit Testosteron ist doch eher, dass man durch die unnatürliche Überdosierung die körpereigene Produktion inhibiert, was zu Sterilität führt. Und wenn ich mich nicht irre, wurde doch auch ein Teil des Überschusses zu Östrogenen abgebaut.
 

Herbboy

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IFG1 ist doch ein Wachstumsfaktor, beschleunigt dementsprechend das Wachstum jeglicher Zellarten (und dementsprechend natürlich auch von Krebs). Das es zur Entstehung von Krebs beiträgt, wage ich zu bezweifeln, da sich das Hormon auch wieder abbaut und daher das Wachstum wieder normalisiert wird. Bei dauerhaftem Missbrauch könnte ich mir aber vorstellen, dass es tatsächlich zu unerwünschtem Wachstum aka Krebs führt.
ich glaube er meint nicht, dass dadurch das RISIKO von Krebs sich ändert, sondern nur dass WENN man Krebs bekommt dieser dann schneller wachsen kann und somit die Gefahr auf einen früheren Tod größer ist. D.h. wenn einer dieser Inselbewohner mit 70 einen Krebs bekommt, hat er trotzdem noch zB 10 Jahre länger Zeit bis der Krebs lebensbedrohlich wird als ein "normaler" Mensch, und dann wird der trotzdem zB 90 statt nur 80 Jahre alt.
 
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anotech

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krebs:
mittlerweile glaubt man, dass jeder mensch zellen in sich trägt. mit "krebs steckt man sich ja nicht an" oder so, er wächst und wuchert, oftmals leider auch genetisch bedingt.

IGF:
ja richtig, Wenn krebs da ist, wächst er einfach schneller. mist, muss mal schauen ob die sendung/bericht auf youtube zu finden ist, ging so 45 min etwa. glaube hieß sogar "die insel der 100 jährigen".

fleisch:
da ist es leider so, dass der hormonanteil auch immer höher wird. in der fleischindustrie wird ja betrogen ohne ende, clenbuterol "ging ja noch", aber mittlerweile ist man auf einem anderen level.

testosteron:
mit eigenen menge kommt der körper gut klar "negatives wchstum von zellen usw" hält sich die waage. der kröepr produziert etwa 6-10mg pro tag (hochphase zwischen dem 20 und 30. lebensjahr, danach verliert man ca 2% pro jahr.
natürlich konvertiert ein tiel zu östrogen, auch das hält sich die waage.
zu geführtes testostern, ab 4-5mg pro tag, führt zu einer einstellung der eigenen (endogenen) produktion. bei den bodybuildern etnsteht ein ganz anderes problem von dem kaum einer weiss:

es wachsen nicht nur die normalen muskeln, sondern auch der herzmuskel, wobie der herzinnenraum immer enger wird. das führt zu herzinfarkten, weil rigendann "kein platz" mehr ist im muskel. schaut auch mal videos an, vonwegen "wrestlers who died": die meisten sterben im herzinfarkt oder drogen...was zum gleichen problem führte.

könnte euch noch merh erzählen...testo regt natürlich auch tumorwachstum an, man ist dran dass nur die muskelzellen wachsen, natürlich wird die forschung vorangetrieben im sport. die gentechnik ist auch schon am start, die chinesen sind da sehr weit, aber die haben auch keine moral.

testosteron hat noch weit mehr nebenwirkungen, überdosiert, wohlgemerkt...im anti aging bereich ist man "gerade dran". interessiere mich auch sehr dafür seit jahren.

das krebs so schwer auf dem vormarsch ist hat vielschichtige gründe:
umwelt, stress, schlechte ernährung, zu fettige ernährung - mehr cholesterin - mehr testo führt zu "mehr krebs". man hat festgestellt, dass wenn man mehr fast food futtert man auch einen höheren testo-spiegel hat.


habs gefunden hoffe ich, nicht komplett angeschaut:

http://www.youtube.com/watch?v=ofSx9xjsFEs
 
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sauerlandboy79

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Was genau ein längeres Leben fördert kann man nicht haargenau festmachen. Es könnte die Ernährung, der Lebensstil, die körperliche Ertüchtigung, genetische Veranlagung... Quasi alles oder auch nichts sein. Ein junger Fussball-Profi (keine 30 Jahre alt) einer spanischen Spitzenmannschaft stirbt ohne erklärlichen Grund auf dem Platz, während Rekordqualmer Helmut Schmidt bald 100 wird. Die waren Gründe für ein sehr langes Leben werden so oder so immer und immer wieder aufs Neueste untersucht und mit einer alternativen Theorie begründet, ehe diese wieder verworfen wird.
 

Herbboy

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das krebs so schwer auf dem vormarsch ist hat vielschichtige gründe:
umwelt, stress, schlechte ernährung, zu fettige Ernährung...
UND die moderne Medizin, denn es werden dank moderner Medizin heutzutage einfach viel mehr Leute "alt genug", damit ein Krebs überhaupt relevant werden kann ;) früher sind viele an irgendwas "verreckt", bevor der Krebs überhaupt (merkbar) ausbrechen konnte, oder sind sogar an einem unerkannten Krebs verstorben - und mit früher meine ich eine überschaubare Zeit, so 20-40 Jahre...

UND was die Wirkung nach außen angeht: man redet auch viel offener drüber - früher wurde gerne verschwiegen, wenn der Verwandte Krebs hatte, weil man sich für so was schämte - das waren noch immer die Nachwirkungen der Generationen, die Krankheiten auch Strafe Gottes verstanden, so dass "krank sein" als etwas galt, was man ungern offen zugibt. Zudem kann man Krebs heute viel früher entdecken UND die Patienten besser versorgen - früher sind Leute oft "plötzlich" an Krebs verstorben, den man erst kurz vor Toreschluss erkannt hat UND wo man noch keine Mittel dagegen hatte, nicht mal leicht lebensverlängernde und paliativ wirksame Dinge... und dann hat man als Verwandter bei einem so "plötzlichen" Tod auch nur selten den genauen Grund genannt. Heutzutage hat ja gefühlt scheinbar jeder 5. über 60 Jahre Krebs, aber von denen laufen 90% dann aber wiederum oft rum und erzählen jedem von der Chemo, als würde man vom Frisörbesuch reden ^^
 
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anotech

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...früher starben die leute an einer grippe!
aber da hat auch die evolution gegriffen, über die jahre auch durch impfungen (die ja eigentlich eine absichtliche infizierung darstellen) gewirkt.

nur bisher hat die evolution den krebs nicht besiegen können, HIV schonmal gar nicht, obwohl ich manchmal glaube, dass man im bereich HIV weiter ist als in der krebstherapie. die frau von meinem onkel hat leider vor wenigne wochen erschütternde diagnose erhalten - brustkrebs, der wohl auch schon gestreut hat. da ist chemo immernoch das "mittel der wahl". das ist ja die heftigste keule, tötet alles, auch gute zellen. die darf kaum noch unter menschen weil jede infektion "zuviel" sein könnte.

film eben geguckt, war nicht der den ich meinte, aber eins wurde deutlich:

"soziale integrität" nenne ich es mal, körperliche betätigung, gutes essen...all diese dinge spielen eine sehr wichtige rolle.
diese frau hat eine lebensfreude wie ich sie noch nie erlebt habe bei so alten menschen. beeindruckend
 
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Kaisan

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Zum Thema fällt mir noch ein passendes Zitat ein: "It is not length of life, but depth of life." Ralph Waldo Emerson

 

The_Final

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...früher starben die leute an einer grippe!
aber da hat auch die evolution gegriffen, über die jahre auch durch impfungen (die ja eigentlich eine absichtliche infizierung darstellen) gewirkt.
Dass weniger Leute an Grippe sterben, hat mit besserer Medizin und höherer Durchimpfungsrate und nichts mit Evolution zu tun. Ohne Impfung oder Behandlung ist das Sterberisiko bei einer Grippe gleich hoch wie früher.
nur bisher hat die evolution den krebs nicht besiegen können,
Dazu besteht auch keine Veranlassung, da die meisten Krebsarten erst lange nach der Geschlechtsreife "schlagend werden", besteht in dieser Hinsicht kaum Selektionsdruck. Zudem müsste eine Mutation, die die Entstehung von Krebs verhindert, wohl ziemlich tief in die Funktion der Zellen eingreifen.
HIV schonmal gar nicht, obwohl ich manchmal glaube, dass man im bereich HIV weiter ist als in der krebstherapie. [...]
Es gibt durchaus Menschen, die praktisch immun gegen HIV sind. Dass die Behandlung von HIV weiter ist als die von Krebs denke ich nicht - Krebspatienten können zumindest fallweise geheilt werden, während man bei HIV nur den Ausbruch der Krankheit verzögern und die Symptome lindern kann.
 
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anotech

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deine letzten beiden argumente sind gut, kann man durchaus durchgehen lassen :)
die sache mit der grippe sehe ich zwar etwas differenzierter...hhmmm: eine impfung ist ja eigetnlich nichts anderes, als den körper zu "kränken".
er reagiert mit antikörpern, die er aber nur bilden kann, wenn wer "weiss was er zu tun hat". so nenne ich es mal. schwer zu beschreiben, aber will damit nur sagen, dass eine impfung ja eigetnlich keine heilung ist mit einem medikament, sondern nur eine "scharf-machung" des abwehr-mechnismus".

deine zweites argument ist evolutionstechnisch betrachtet wirklich gut. eigetnlich soll der mensch ja maximal 30 jahre alt werden, alle aläteren sind "quasi über", nicht mehr zu gebrauchen...mich betrifft das ja selber (bin 36), aber rein von der evolution her hat der mensch nur eine aufgabe auf dieser erde:

er soll sich fortpflanzen! nicht mehr aber - auch nicht weniger.

HIV:
ja, es gibt immer wieder so wunderfälle, manche glaubhaft, manche weniger. leider werden zum zwecke der eigenen reputation immer wieder studien und ergbnisse gefälscht.
krebs kann sicher in einigen fällen gut behandelt werden, wenn er früh genug entdeckt wird oder wenn man ihn komplett entfernen kann. den eigentlichen tumor schrumpfen und vernichten ist bisher leider kaum möglich. man ist jetzt mit "viren als transportmolekül" einen entscheidenden schritt voran gekommen wenn man den berichten glauben schenken darf, hörte sich zumindest sehr vielversprechend an.
 

Loosa

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Ich denke solange man nichts im Extrem betreibt lebt man relativ gesund und, viel wichtiger, wohl auch glücklicher dabei. Also nicht zu viel oder zu wenig essen, feiern, ... Exzess ist nie gut, egal in welcher Richtung.
Auf Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft gebe ich aber generell nicht viel, die ändern sich zum Teil grundlegend alle 10 Jahre. Und wir sind enorm leistungsfähige Nahrungsverwerter, egal was reingefüttert wird. Sonst gäbe es uns schon lange nicht mehr.

Außerdem mag das ein oder andere im Durchschnitt helfen. Aber wenn es einen im Speziellen erwischt hilft einem das auch nichts. Ein Nachbar war die absolute Sportskanone, hatte sich nur gesund ernährt, nie geraucht... und starb dann sehr schnell an Lungenkrebs. Ein anderer hatte Übergewicht an der Grenze zur Fettleibigkeit... und eine schwere Krankheit wahrscheinlich nur überlebt weil genug Fettreserven da waren die aufgezehrt werden konnten. Von daher ist der Durchschnitt vielleicht ein guter Richtwert, hat aber eben immer auch Ausreißer.

thema insel:
punkt 1: die leute da essen wenig fleisch, nehmen allgemein recht wenig kal auf, meist kaum mehr als 1000.
[...]
punkt4: mehr körperliche aktivität, reis usw anbauen, bauerntätigkeiten eben

Das finde überraschend niedrig. Klingt mir nach viel zu wenig Kalorien um gesund, oder überhaupt lebensfähig zu sein. Ein erwachsener Mann mit 80kg verbrauch als Grundumsatz, also nur um die körperwichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten, täglich knapp 2.000 Kalorien. Ein sehr kleiner Mann mit nur 50kg bräuchte noch etwa 1.500. Selbst wenn nur Büroarbeit dazukommt sind es noch 800 Kalorien mehr. Bei körperlich anstrengender Arbeit können es insgesamt locker 4.000-5.000 Kalorien sein die gefüttert werden müssen.
Wobei das aber auch nur Durchschnittswerte sind und manche auch mit sehr wenig Kalorien viel leisten.
 

PcJuenger

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06.12.2008
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deine letzten beiden argumente sind gut, kann man durchaus durchgehen lassen :)
die sache mit der grippe sehe ich zwar etwas differenzierter...hhmmm: eine impfung ist ja eigetnlich nichts anderes, als den körper zu "kränken".
er reagiert mit antikörpern, die er aber nur bilden kann, wenn wer "weiss was er zu tun hat". so nenne ich es mal. schwer zu beschreiben, aber will damit nur sagen, dass eine impfung ja eigetnlich keine heilung ist mit einem medikament, sondern nur eine "scharf-machung" des abwehr-mechnismus".

deine zweites argument ist evolutionstechnisch betrachtet wirklich gut. eigetnlich soll der mensch ja maximal 30 jahre alt werden, alle aläteren sind "quasi über", nicht mehr zu gebrauchen...mich betrifft das ja selber (bin 36), aber rein von der evolution her hat der mensch nur eine aufgabe auf dieser erde:

er soll sich fortpflanzen! nicht mehr aber - auch nicht weniger.

HIV:
ja, es gibt immer wieder so wunderfälle, manche glaubhaft, manche weniger. leider werden zum zwecke der eigenen reputation immer wieder studien und ergbnisse gefälscht.
krebs kann sicher in einigen fällen gut behandelt werden, wenn er früh genug entdeckt wird oder wenn man ihn komplett entfernen kann. den eigentlichen tumor schrumpfen und vernichten ist bisher leider kaum möglich. man ist jetzt mit "viren als transportmolekül" einen entscheidenden schritt voran gekommen wenn man den berichten glauben schenken darf, hörte sich zumindest sehr vielversprechend an.

Das mit der Grippe hat aber wirklich nichts mit Evolution zu tun, allerhöchstens unterliegt das Virus aufgrund seiner hohen Mutationsrate der Evolution (deshalb ist auch jedes Jahr eine Impfung nötig). Geimpft wird ja mit Oberflächenantigenen oder abgetöteten Viruspartikeln, was alles jeweils Vor- und Nachteile hat. Die Grippe per se ist genauso schlimm wie früher auch, je nachdem, von welchem Stamm man erwischt wird. Geimpft wird ja normalerweise gegen den jeweils saisonal auftretenden Stamm.

Krebs hat eher was mit Wahrscheinlichkeit als mit Evolution. Jeder Mensch hat in sich Krebszellen (durch Mutation) und Mechanismen, die diese beseitigen. Je länger ein Mensch lebt, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass einer dieser Mechanismen nicht ordentlich greift und schon haben wir unsere nette kleine Tumorzelle, die munter wächst und gedeiht. Allerdings müssen zum Entstehen von Krebs ziemlich viele Faktoren zusammenspielen, damit er überhaupt erstmal entstehen kann.

Das mit HIV würde mich interessieren, hast du dazu ordentliche Quellen?
 
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