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Fallout 76 im Test: Zwischenfazit nach der ersten Woche

Auf der anderen Seite ärgert mich der schlechte technische Zustand des Spiels wirklich sehr. Die schlechte Performance trotz durchschnittlicher Grafikqualität ist schwer nachzuvollziehen. Von einem modernen Spiel im Jahre 2018 kann und muss man einfach mehr erwarten.

Ich kann nur hoffen, dass sie vielleicht am Ende dann doch die Konsequenz ziehen und fuer ihre naechsten Projekte (Starfield, TES6) dann doch mal ihre uralte Engine ordentlich ueberholen. Mir wirkte Fallout 4 teilweise schon ziemlich altbacken, wenn man sich anschaut, was andere Studios hier mit Open Worlds machen (Rockstar, Ubisoft, Cloud Imperium Games, CD Projekt Red, etc.), dann duerfen sie da durchaus mal einen ordentlichen Schritt nach vorne machen.

Fallout 76 ist mir persoenlich ziemlich wurscht aber ich hoffe wirklich, dass ihre SP Projekte wieder was werden.
 
Ich verstehe die ganze Diskussion um Fallout 76 nicht. Es sollte doch jetzt auch dem letzten Spieler klar geworden sein, dass dieses Spiel extrem polarisiert. Es gibt die Fraktion, die alle Mängel zu einem Wolkenkratzer auftürmen, hinter dem man die genialen Seiten dieses Spiels nicht mehr sehen kann. Dann gibt es Spieler wie mich, die das Spiel aufgrund seiner tollen Momente lieben/gerne spielen und sich wegen der amateurhaften Fehler von Bethesda die Haare raufen.
Wieso können nicht beide Ansichten GLEICHWERTIG nebeneinander stehen? Warum ist es vielen Menschen so extrem wichtig, das Spiel in Grund und Boden zu schreiben?
Und zu der Aussage, dass eine 65er Wertung automatisch eine Kaufwarnung ist, kann ich nur eins sagen: "So ein Quatsch!". Um Matthias zu zitieren: „Spaß und Leid liegen bei Fallout 76 leider sehr eng beieinander.“ - das sagen die 65% aus. Aber je nach persönlichem Anspruch und Spielweise relativiert sich das erheblich. Mich nerven die Serverabstürze auch, aber die tollen Momente im Spiel machen das doppelt und dreifach wieder wett. Erst recht, weil ich endlich Fallout mit Freunden spielen kann und ganz ehrlich, allein das war mir das Geld wert!!

So und jetzt könnt ihr wieder über das Spiel herziehen, wenn ihr das für euer positives Lebensgefühl braucht. Ich finde es langsam einfach nur noch nervig. Akzeptiert einfach, dass es nicht euer Spiel ist, aber genug andere Spieler damit Spaß haben.
 
Ich verstehe die ganze Diskussion um Fallout 76 nicht. Es sollte doch jetzt auch dem letzten Spieler klar geworden sein, dass dieses Spiel extrem polarisiert. Es gibt die Fraktion, die alle Mängel zu einem Wolkenkratzer auftürmen, hinter dem man die genialen Seiten dieses Spiels nicht mehr sehen kann. Dann gibt es Spieler wie mich, die das Spiel aufgrund seiner tollen Momente lieben/gerne spielen und sich wegen der amateurhaften Fehler von Bethesda die Haare raufen.
Wieso können nicht beide Ansichten GLEICHWERTIG nebeneinander stehen? Warum ist es vielen Menschen so extrem wichtig, das Spiel in Grund und Boden zu schreiben?
Und zu der Aussage, dass eine 65er Wertung automatisch eine Kaufwarnung ist, kann ich nur eins sagen: "So ein Quatsch!". Um Matthias zu zitieren: „Spaß und Leid liegen bei Fallout 76 leider sehr eng beieinander.“ - das sagen die 65% aus. Aber je nach persönlichem Anspruch und Spielweise relativiert sich das erheblich. Mich nerven die Serverabstürze auch, aber die tollen Momente im Spiel machen das doppelt und dreifach wieder wett. Erst recht, weil ich endlich Fallout mit Freunden spielen kann und ganz ehrlich, allein das war mir das Geld wert!!

So und jetzt könnt ihr wieder über das Spiel herziehen, wenn ihr das für euer positives Lebensgefühl braucht. Ich finde es langsam einfach nur noch nervig. Akzeptiert einfach, dass es nicht euer Spiel ist, aber genug andere Spieler damit Spaß haben.

Deiner Aussage über die 65% kann ich grundsätzlich zustimmen. Überhaupt sind mir Einschätzungen von Redakteuren wichtiger als Zahlen, die unter einem Test stehen. Deswegen bin ich dankbar, dass PCGames und Co immer noch einen persönlichen Wertungskasten haben, das macht die Zahl dann doch irgendwie persönlicher.

Andererseits ist dein Verhalten "Es ist nicht Euer Spiel und deswegen dürft Ihr es nicht kritisieren", doch genau so dämlich. Nur weil Du etwas toll, gut oder spannend findest, kannst du doch anderen nicht ihre Wertungsfähigkeit nicht absprechen. Woher willst du denn wissen, dass das nicht "ihr" Spiel ist? Aus einer Aussage "das Spiel gefällt mir nicht" gleich zu mutmaßen, dass jemand das falsche Spiel spielt, finde ich schon etwas übertrieben. Ergo, alle negativen Kritiken als "Nicht dein Spiel" zu verurteilen, finde ich ebenfals fragwürdig. Wer jedoch geflissentlich die Hinweise ignoriert hat, dass es keine NPCs geben wird und das Spiel kauft und sich dann genau darüber beschwert, nunja :B

Vielleicht ist es gut, dass es polarisiert, weil der Entwickler damit am meisten machen kann. Er kann erkennen, was die Leute gut oder schlecht finden. Man kann nie alle zufriedenstellen, aber zumindest Probleme anpacken. Serverprobleme, Glitches in der Darstellung und andere Ärgernisse.



Man muss es ganz einfach sehen: Fallout 76 ist von Bethesda der Versuch gewesen bzw. ist der Versuch auf den gleichen Zug aufzuspringen, wie alle anderen Entwickler und Publisher. Alle Entwickler haben mittlerweile einen Goldesel "Game as a Service": Blizzard mit WOW oder Hearthstone, Ubisoft mit seinen AssassinsCreed Titeln, Electronic Arts seit Jahren seine Fifa-Spiele und andere Titel, die Geld bringen. Ebenso Rockstar mit GTA.

Bethesda hat viele tolle Spiele, die laufen aber halt nicht so wie sie sollen. Elder Scrolls Skyrim ist ein tolles Spiel, aber der Entwickler verdient nix, wenn die Leute das spiel tausende Stunden spielen, Modifikationen verwenden, aber nix kaufen. Also hat es Bethesda mit den Bezahl-Mods versucht. Das ist gescheitert. Micro-Transaktionen in ein altes Spiel zu patchen ist nie eine gute Idee, deswegen auch die Special Edition von Skyrim, die eigentlich niemand gebraucht hat, aber die Bezahlmods integriert hat und kostenlose Mods ausgeschlossen hat.

Große Online-Spiele zu schaffen ist heute einfach modern bzw. eine gute Online-Bindung zu schaffen. Ich erinnere mich noch an den Stress den Ubisoft hatte, als sie zum ersten Mal auf Always-Online bei Assassins Creed gesetzt hatten. Damals ein Aufschrei, heute kräht kein Hahn mehr danach. Und wenn man das Paket als Service anbietet, braucht man sich über Raupkopien und änhliches ebenfalls keine Gedanken machen, da ja dann ein Teil des Spiels fehlt (den man nicht "cracken" kann).

Elder Scrolls Online läuft ordentlich, aber bis heute ist man sich nicht sicher, ob Bethesda und Co damit wirklich verdient, oder die Kiste einfach bloß läuft. Fallout, Doom, Rage bringen beim Direktverkauf Geld, aber im Nachhinein nicht mehr. The Elder Scrolls: Legends und Fallout: Shelter kann ich wiederum nicht einschätzen, auch weil ich hier keine offiziellen Zahlen kenne. Sind auch keine "großen" Titel. Es ist also kein großer Schritt, aus Fallout ein "Game as a Service" zu machen, ein Spiel, welches regelmäßig Geld einbringt.

Die Ausführung ist nun einmal katastrophal. Ich verstehe auch nicht, warum man an der betagten Engine festhält. Klar ist es günstiger die alte Engine weiter zu verwenden und damit zu produzieren, aber einmal Geld zu investieren und die neue Engine dann für weitere Projekte zu verwenden, kann doch auch nicht schaden. Schon für Elder Scrolls Online haben sie auf eine neue Engine, die HeroEngine gesetzt, die sie dann aber später stark modifiziert haben. Hätten sie nicht das gleiche Gerüst auch für Fallout verwenden können?

Genial finde ich an diesem Spiel momentan nix. Momentan sehe ich vor allem einen Haufen Probleme und wenn Bethesda diese nicht gelöst bekommt, haben sie bald keine Spielerschaft mehr. Deswegen hoffe ich, dass sie die Kritik ernst nehmen und nachbessern. Sonst fehlen dem Spiel bald nicht nur NPCs sondern auch echte Menschen.
 
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Wieso können nicht beide Ansichten GLEICHWERTIG nebeneinander stehen?
Wie kommst du darauf, dass sie das nicht können?

Warum ist es vielen Menschen so extrem wichtig, das Spiel in Grund und Boden zu schreiben?
Ab und an macht es halt Spaß, gemeinsam ein Spiel zu bashen. Communitygefühl und so. :-D
Noch dazu haben viele das Spiel nicht gekauft und sehen sich jetzt bestätigt. Darüber freuen sie sich.

So und jetzt könnt ihr wieder über das Spiel herziehen, wenn ihr das für euer positives Lebensgefühl braucht.
Huiuiui, das ist ja fast eine Interpretationen im Zuge Enisras... :-D
 
Ich verstehe die ganze Diskussion um Fallout 76 nicht. Es sollte doch jetzt auch dem letzten Spieler klar geworden sein, dass dieses Spiel extrem polarisiert. Es gibt die Fraktion, die alle Mängel zu einem Wolkenkratzer auftürmen, hinter dem man die genialen Seiten dieses Spiels nicht mehr sehen kann. Dann gibt es Spieler wie mich, die das Spiel aufgrund seiner tollen Momente lieben/gerne spielen und sich wegen der amateurhaften Fehler von Bethesda die Haare raufen.
Wieso können nicht beide Ansichten GLEICHWERTIG nebeneinander stehen? Warum ist es vielen Menschen so extrem wichtig, das Spiel in Grund und Boden zu schreiben?
Und zu der Aussage, dass eine 65er Wertung automatisch eine Kaufwarnung ist, kann ich nur eins sagen: "So ein Quatsch!". Um Matthias zu zitieren: „Spaß und Leid liegen bei Fallout 76 leider sehr eng beieinander.“ - das sagen die 65% aus. Aber je nach persönlichem Anspruch und Spielweise relativiert sich das erheblich. Mich nerven die Serverabstürze auch, aber die tollen Momente im Spiel machen das doppelt und dreifach wieder wett. Erst recht, weil ich endlich Fallout mit Freunden spielen kann und ganz ehrlich, allein das war mir das Geld wert!!

So und jetzt könnt ihr wieder über das Spiel herziehen, wenn ihr das für euer positives Lebensgefühl braucht. Ich finde es langsam einfach nur noch nervig. Akzeptiert einfach, dass es nicht euer Spiel ist, aber genug andere Spieler damit Spaß haben.

Ich denke viele hatten bei Fallout 76 direkt ein negatives Bild, schon bei der Ankündigung. Wenn Spielereihen zu Klassikern werden und Fortsetzungen kommen die etwas anders machen ist ein Teil der "Hardcore"-Fans schon vorher am bashen und schlecht reden, aus normalen Kleinigkeiten werden plötzlich Shitstorms und die Menge an negativen Posts überschwemmen die guten bei weitem. Ein gutes Beispiel ist hier zB Mass Effect: Andromeda, da verlief das ganze recht ähnlich.
Wenn das Spiel dann noch besondere Eigenheiten hat wie keine NPCs (in menschlicher Form), die Performence nicht die Beste ist etc etc dann kommt sowas zu Stande wie jetzt bei Fallout oder eben damals bei ME:A. Man kann nur hoffen, dass Bethesda nicht so schnell die Flinte ins Korn wirft wie damals Bioware (bzw EA) und das Spiel so supported wie es am Anfang geplant war.
Denn mit ein wenig Patches, DLCs und ähnlichem kann Fallout 76 ein solides gutes Spiel werden.
 
Ich denke viele hatten bei Fallout 76 direkt ein negatives Bild, schon bei der Ankündigung. Wenn Spielereihen zu Klassikern werden und Fortsetzungen kommen die etwas anders machen ist ein Teil der "Hardcore"-Fans schon vorher am bashen und schlecht reden, aus normalen Kleinigkeiten werden plötzlich Shitstorms und die Menge an negativen Posts überschwemmen die guten bei weitem. Ein gutes Beispiel ist hier zB Mass Effect: Andromeda, da verlief das ganze recht ähnlich.
Wenn das Spiel dann noch besondere Eigenheiten hat wie keine NPCs (in menschlicher Form), die Performence nicht die Beste ist etc etc dann kommt sowas zu Stande wie jetzt bei Fallout oder eben damals bei ME:A. Man kann nur hoffen, dass Bethesda nicht so schnell die Flinte ins Korn wirft wie damals Bioware (bzw EA) und das Spiel so supported wie es am Anfang geplant war.
Denn mit ein wenig Patches, DLCs und ähnlichem kann Fallout 76 ein solides gutes Spiel werden.

Wer am lautesten schreit, der wird auch gehört.

Leute, die zufrieden sind, beschweren sich nicht und loben auch eher selten. Leute, die sich ärgern oder die etwas stört, sind dafür um so lauter. Nicht verwunderlich, wenn dann positive Posts verschwinden. Deswegen lese ich auch immer positive und negative Rezensionen, um mir ein einigermaßen ausgeglichenes Bild zu schaffen.

Ansonsten kann ich Dir nur Recht geben und mich deiner Hoffnung anschließen, dass Bethesda Fallout 76 nicht fallen lässt und etwas daran tun wird und beide Seiten zufriedenstellt und ihre besonderen Ideen nicht über Bord werfen. Anders ist zwar nicht immer besser, aber allein der Versuch etwas "anders" zu machen ist lobenswert - egal, wie gut oder schlecht das Ergebnis dann am Ende ist.
 
Wer am lautesten schreit, der wird auch gehört.

Leute, die zufrieden sind, beschweren sich nicht und loben auch eher selten. Leute, die sich ärgern oder die etwas stört, sind dafür um so lauter. Nicht verwunderlich, wenn dann positive Posts verschwinden. Deswegen lese ich auch immer positive und negative Rezensionen, um mir ein einigermaßen ausgeglichenes Bild zu schaffen.

Ansonsten kann ich Dir nur Recht geben und mich deiner Hoffnung anschließen, dass Bethesda Fallout 76 nicht fallen lässt und etwas daran tun wird und beide Seiten zufriedenstellt und ihre besonderen Ideen nicht über Bord werfen. Anders ist zwar nicht immer besser, aber allein der Versuch etwas "anders" zu machen ist lobenswert - egal, wie gut oder schlecht das Ergebnis dann am Ende ist.

Das "laute Minderheit vs. schweigende Mehrheit"-Argument lese ich allerdings regelmässig mindestens seit dem Ende von ME3. Ist auch sehr nachvollziehbar, wenn allerdings trotz aller Vorbestellungen sinkende Verkaufszahlen und Verkaufspreise feststellbar sind, dann nimmt das diesem Argument tatsächlich etwas von seiner Zugkraft. Konnte ich selber tatsächlich nicht nachvollziehen, ob es stimmt, aber manchmal höre ich davon, dass es angeblich bei Fallout schon so weit sein soll. Jedenfalls finde ich, dass man frühestens etwa ein halbes Jahr nach Release, wenn sich der Staub etwas gelegt hat, weiß, wie ein Spiel/Film/was auch immer denn dann wirklich angekommen ist. Manchmal wirkt sich sowas auf's Nachfolgerprodukt aus. Um das langsam langweilende Star Wars Beispiel rauszuholen: Solo war ein ordentlicher Film, das sagen eigentlich alle. Trotzdem war er nicht gerade ein "Blockbuster". Der Film musste einfach unter der aspürbaren Unzufriedenheit mit Episode 8 leiden. Diesen Flop hatte er selber nicht verdient.

Bei Fallout könnte man die tatsächliche Zufriedenheit vielleicht am ehesten daran ablesen, wie viele Leute noch auf den Servern zu finden sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Andererseits ist dein Verhalten "Es ist nicht Euer Spiel und deswegen dürft Ihr es nicht kritisieren", doch genau so dämlich. .

Ähmm, ich habe nichts gegen Kritik! Da habe ich mich entweder falsch ausgedrückt oder ich wurde falsch verstanden. Mir sind ehrliche Tests, wie der von Matthias tausendmal lieber, als dieses "Ich habe gehört und deshalb muss das Spiel ja Scheiße sein!". Außerdem habe ich ja selbst Kritikpunkte und bin nicht zu 100% überzeugt vom Spiel. Während der Beta wollte ich noch stornieren, habe es zum Glück nicht getan. Aber ich finde halt wirklich, dass das Ganze mittlerweile kaum noch was mit Kritisieren zu tun hat, sondern überwiegend geht es um das Schlechtreden von vielen, die es nicht mal gespielt haben. Zumindest ist das mein Eindruck und dieser hat mich auch zu meinem Schlusskommentar verleitet, der zugegebenermaßen nicht besonders klug war. Als Erklärung sei nur angemerkt, dass ich mittlerweile im Bezug auf Fallout 76 tatsächlich fast täglich mit den Worten "Was, Du spielst echt dieses Spiel?" angesprochen werde und irgendwann beginnt es einfach zu nerven. Weil halt so unreflektiert und papageienhaft darüber gesprochen wird von überraschend vielen.
 
Und zu der Aussage, dass eine 65er Wertung automatisch eine Kaufwarnung ist, kann ich nur eins sagen: "So ein Quatsch!". Um Matthias zu zitieren: „Spaß und Leid liegen bei Fallout 76 leider sehr eng beieinander.“ - das sagen die 65% aus.

Eine 65er ist für mich ein klarer Fall von: für Fans der Serie durchaus brauchbar, alle Anderen sollten es sich aber gut überlegen. Nachdem ich Fallout 4 sowieso erst kürzlich mit der VR-Version angefangen hatte, verpasse ich bei dem neuen Teil wohl eher nichts.

Der Titel "Fallout 76" war vielleicht etwas optimistisch. Das könnten sie ja noch an die Wertung anpassen. :-D
 
dass ich mittlerweile im Bezug auf Fallout 76 tatsächlich fast täglich mit den Worten "Was, Du spielst echt dieses Spiel?" angesprochen werde und irgendwann beginnt es einfach zu nerven. Weil halt so unreflektiert und papageienhaft darüber gesprochen wird von überraschend vielen.

solche Leute sollte man am besten komplett ignorieren, die sind es nicht wert dass man sich mit denen rumstreiten sollte, vergeudete Kraft und Zeit. :)
 
Wobei die 65 ja auch noch eine der wohlwollenderen Wertungen ist. 4Players gibt 39 und Gamestar nach Revision eine Abstufung auf 60.
Das sind schon so alles Wertungen, die in dem Bereich liegen, wo meine kleinen japanischen Fanspiele sonst gelegentlich rumdümpeln, also wirklich nur für Hardcore-Fans interessant.
 
Das "laute Minderheit vs. schweigende Mehrheit"-Argument lese ich allerdings regelmässig mindestens seit dem Ende von ME3. Ist auch sehr nachvollziehbar, wenn allerdings trotz aller Vorbestellungen sinkende Verkaufszahlen und Verkaufspreise feststellbar sind, dann nimmt das diesem Argument tatsächlich etwas von seiner Zugkraft. Konnte ich selber tatsächlich nicht nachvollziehen, ob esstimmt, aber manchmal höre ich davon, dass es angeblich bei Fallout schon so weit sein soll. Jedenfalls finde ich, dass man frühestens etwa ein halbes Jahr nach Release, wenn sich der Staub etwas gelegt hat, weiß, wie ein Spiel/Film/was auch immer denn dann wirklich angekommen ist. Manchmal wirkt sich sowas auf's Nachfolgerprodukt aus. Um das langsam langweilende Star Wars Beispiel rauszuholen: Solo war ein ordentlicher Film, das sagen eigentlich alle. Trotzdem war es nicht gerade ein "Blockbuster". Der Film musste einfach unter der aspürbaren Unzufriedenheit mit Episode 8 leiden. Diesen Flop hatte er selbber nicht verdient.

Bei Fallout könnte man die tatsächliche Zufriedenheit vielleicht am ehesten daran ablesen, wie viele Leute noch auf den Servern zu finden sind.

Das Argument verliert keine Zugkraft. Denn wenn man überlegt wie Menschen ticken und auf Werbung und "Propaganda" reagieren ist eine sinkende Verkaufszahl nicht zwangsläufig kausal zu minderer Qualität. Die großzahl der Verkäufe bedienen sicher nicht Hardcorefans. Wie der Name schon sagt ist Hardcore nur ein kleiner Teil. Die würden das Spiel quasi immer kaufen.
Dann gibts aber auch viele Verkäufe die durch Werbung oder Mundpropaganda aus dem "Freundeskreis" auf Spiele Produkte aufmerksam werden. Man informiert sich über das Produkt und findet ein riesen Haufen negativer Bewertungen aus dem oft nicht direkt ersichtlich ist obs Shitstorm (also mehr oder weniger unberechtigt) oder wirklich begründet ist. Folglich kauft man das Produkt eher erstmal nicht.
Und du gibst ja selbst mit StarWars ein gutes Beispiel.
Ich möchte natürtlich nicht sagen, dass Qualität zweitrangig ist. Aber hat man eine positive Präsenz auf den einschlägigen Plattformen wie Steam, Twitch, Youtube etc hilft das den Verkaufszahlen am Ende zu einem nicht unerheblichen Teil.
 
Ähmm, ich habe nichts gegen Kritik! Da habe ich mich entweder falsch ausgedrückt oder ich wurde falsch verstanden. Mir sind ehrliche Tests, wie der von Matthias tausendmal lieber, als dieses "Ich habe gehört und deshalb muss das Spiel ja Scheiße sein!". Außerdem habe ich ja selbst Kritikpunkte und bin nicht zu 100% überzeugt vom Spiel. Während der Beta wollte ich noch stornieren, habe es zum Glück nicht getan. Aber ich finde halt wirklich, dass das Ganze mittlerweile kaum noch was mit Kritisieren zu tun hat, sondern überwiegend geht es um das Schlechtreden von vielen, die es nicht mal gespielt haben. Zumindest ist das mein Eindruck und dieser hat mich auch zu meinem Schlusskommentar verleitet, der zugegebenermaßen nicht besonders klug war. Als Erklärung sei nur angemerkt, dass ich mittlerweile im Bezug auf Fallout 76 tatsächlich fast täglich mit den Worten "Was, Du spielst echt dieses Spiel?" angesprochen werde und irgendwann beginnt es einfach zu nerven. Weil halt so unreflektiert und papageienhaft darüber gesprochen wird von überraschend vielen.

Ja, es handelt sich wohl um ein Missverständis ;) Zumindest belegt dein Kommentar, dass du sehr wohl anders "tickst". Also nichts für ungut, aber dann verstehen wir uns!

Eine 65er ist für mich ein klarer Fall von: für Fans der Serie durchaus brauchbar, alle Anderen sollten es sich aber gut überlegen. Nachdem ich Fallout 4 sowieso erst kürzlich mit der VR-Version angefangen hatte, verpasse ich bei dem neuen Teil wohl eher nichts.

Der Titel "Fallout 76" war vielleicht etwas optimistisch. Das könnten sie ja noch an die Wertung anpassen. :-D

Wobei die 65 ja auch noch eine der wohlwollenderen Wertungen ist. 4Players gibt 39 und Gamestar nach Revision eine Abstufung auf 60.
Das sind schon so alles Wertungen, die in dem Bereich liegen, wo meine kleinen japanischen Fanspiele sonst gelegentlich rumdümpeln, also wirklich nur für Hardcore-Fans interessant.

Das sehe ich ähnlich bzw. schlägt bei mir in eine ähnliche Kerbe. Niedrige Bewertungszahlen sind für mich eher ein Hinweis darauf, ob das Spiel allgemeinheitstauglich ist oder ob es doch eher für Hardcore-Fans etc. gemacht ist.

Normalerweise schaue ich mir die Wertungen der Zeitschriften und validiere dann mit den Bewertungen auf Steam. Zum Teil sind die sehr hilfreich, mal von Ausnahmen abgesehen. Beispielsweise die Neptunia-Rebirth-Serie, die immer mittelmäßige Kritiken von der europäischen Presse bekommt: Schlecht sind die Spiele deswegen nicht, aber nicht unbedingt für jeden Fan in Europa gemacht, weil der Humor und das Prinzip dann doch was anders sind. Ich spiele sie total gerne, aber Verwandten oder Freunden würde ich sie unter Umständen nicht empfehlen. Hier mag auch der unterschiedliche Geschmack eine Rolle spielen.
Asientypisches Grinding und kreischbunte Farben sind dann doch nicht jedermanns Sache.


Das Argument verliert keine Zugkraft. Denn wenn man überlegt wie Menschen ticken und auf Werbung und "Propaganda" reagieren ist eine sinkende Verkaufszahl nicht zwangsläufig kausal zu minderer Qualität. Die großzahl der Verkäufe bedienen sicher nicht Hardcorefans. Wie der Name schon sagt ist Hardcore nur ein kleiner Teil. Die würden das Spiel quasi immer kaufen.
Ich möchte natürtlich nicht sagen, dass Qualität zweitrangig ist. Aber hat man eine positive Präsenz auf den einschlägigen Plattformen wie Steam, Twitch, Youtube etc hilft das den Verkaufszahlen am Ende zu einem nicht unerheblichen Teil.

Ja, der große Teil mögen keine Hardcore-Fans sein, aber jedes Spiel sammelt irgendwann seinen festen Fankreis um sich. Ich glaube, da gibt es genügend, die jedes Spiel mit dem Namen "Fallout" kaufen würden, ohne damit jemandem auf die Füße zu treten. Aber es gibt auch genügend Leute, die sich einfach nicht informieren! Die Leute, die sich online beschweren, dass es keine NPCs gibt - und dabei steht das schon seit Monaten fest! Es gibt immer welche, die entweder einfach Geld genug haben und alles kaufen oder mit der "meine Freunde haben es, also muss ich es auch haben"-Einstellung durchs Leben gehen. Werbung, "Propaganda" oder anderes spielen hier sicher auch eine Rolle. Allein die Banner auf der PCGames-Homepage, wenn man beim einloggen den Script-Blogger deaktiviert :B

Bei der positiven Online-Präsenz kann ich Dir Recht geben. Neulich analysierte hier jemand im Forum den Erfolg der großen Mobas und verglich hierfür Streaming-Twitch-Zahlen. Je weniger gestreamt wird, desto schlechter läuft das Spiel (Beispiel war hier der vergleichsweise schlecht laufende Titel Heroes of the Storm). Ob das stimmt ist natürlich eine völlig andere Frage, aber es gibt genügend Publisher, die genauso über den Erfolg ihres Spiels denken - auch Singleplayertitel, die gar keine Olnine-Anbindung besitzen!
 
Bitte um eine neu Bewertung zu Fallout 76 nachdem Update 1.0.3.10 von mir würde es jetzt 75% bekommen da mit dem Update wirklich alle gravierenden und groben schnitzer gefixxt wurden daher halte ich die Aktuelle Bewertung mit 65% als schlicht weg FALSCH.
 
Und es sei noch gesagt Die Spielengine ist zwar 12 Jahre alt aber für ein Multiplayer Spiel wie Fallout nie war ist es noch immer Zeitgemäß daher mansche aussagen von PC-Games sind schlicht weg falsch dahrgestellt.
 
Bitte um eine neu Bewertung zu Fallout 76 nachdem Update 1.0.3.10 von mir würde es jetzt 75% bekommen da mit dem Update wirklich alle gravierenden und groben schnitzer gefixxt wurden daher halte ich die Aktuelle Bewertung mit 65% als schlicht weg FALSCH.

naja, eigentlich sind Bewertungen ja für die pure Ladenversion ohne Patches, da es hier ein reines Online-Spiel ist, kann man aber da natürlich über den Sinn streiten, da man ja zum online spielen (und damit überhaupt spielen) zwangsläufig die Spiele immer aktuell patchen muss.

Aber wenn du sagst dass da jetzt einiges gefixt wurde, schau ich wohl die Tage mal wieder in das Spiel rein :)
 
Ich hatte Fallout 76 vorbestellt, weil Bethesda trotz der obligatorischen Bugs ihrer Spiele einen recht großen Bonus bei mir haben. Keine Ahnung, warum das so ist, aber ich mag den Entwickler einfach und hatte bislang immer viel Spaß mit den Spielen.
Als ich dann um 23:55h am Erscheinungsabend der Beta den Launcher öffnete (den ich schon diskussionswürdig fand) und feststellen musste, dass 48 GB vorab geladene Daten weg waren, habe ich die Vorbestellung storniert. Das will bei mir schon etwas heißen.

Ich habe dann das Drama um das Spiel verfolgt und obwohl ich selbst noch immer recht angepisst war und sie es eben auch verbockt haben, tat mir Bethesda leid.
Als 76 dann drastisch reduziert wurde, habe ich mich hinreißen lassen, doch zuzuschlagen.

Da gerade andere Spiele Priorität haben, konnte ich noch nicht so ausgiebig spielen, aber immerhin habe ich bereits eine nette Hütte an einem hübschen, abgelegenen Ort.
Und ja: es sieht echt nicht so gut aus, wobei ich sicher etwas unter dem Eindruck von RDR2 stehe, das einfach richtig schön ist und mich oft innehalten lässt, weil ich mir die Licht- und Nebeleffekte oder die tolle Weitsicht anschaue.
Und ja: die fehlenden NPC muten seltsam an, weil ich Dokumente finde und weiß, dass ich die erwähnten Leute niemals treffen werde.
Aber dennoch ist der Reiz der Erkundung und des Sammelns immer wieder schnell da. Ich hatte bislang auch kaum Bugs.

Dennoch fehlt oft die Motivation das Spiel zu starten, weil es zur Zeit einfach bessere Alternativen gibt. Ich hoffe, Beth bekommt die Sache nochmal gedreht, ähnlich, wie es bei No Man Sky geschah, aber ich fürchte, so schnell wird das Desaster um F76 nicht vergessen werden und sie werden zeigen müssen, dass sie aus Fehlern lernen.

Mal schauen, was der große Patch, der gerade lädt, bringt. :-D
 
Das Spiel Fallout mit RDM 2 zu vergleichen ist bzw. kann nur ein witz von dir sein NextGen Engine vergleich mit nicht Next Gen ist einfach falsch gewählt.

Das dir Fallout ohne NPC kein spass macht ist nicht ganz korrekt man bedient sich hier einfach an DLC aus dem Fallout Universum was ja dann nicht ganz korrekt ist das es keine NPC gibt und das Funktioniert echt super habe er das gefühl hier spielen Leute Spiele aber alles nur kein Fallout sonst würde man hier zum teil (sorry die ausdrucksweise) Mist schreiben.

Nachdem neusten Patch ist Fallout 76 das was versprochen wurde und ja es ist ein richtiges Fallout alles andere ist Ironie der leute hier :-D
 
und jeder der beehauptet es sei kein Fallout wie gewohnt der sollte es lieber erstmal spielen bevor man es schlecht macht das gilt auch für einige Moderatoren hier die das Spiel schlecht geredet haben und auch so Bewertet haben.

PS:
Das mit Bewertungen von Spielen kann man hier sowie so zum Teil gar nicht mehr ernst nehmen da alles nur künstlich erklärt wird (als wäre ein drehbuch vorhanden) :)
 
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