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YouTube blockiert tausende Gaming-Videos - Plattformbetreiber äußert sich zu Sperrungen
Ich erinnere mich da an den Fall des Star Citizen Live Streams zur CitizenCon 2013. Dort haben spontan einige angefangen Happy Birthday zu singen, da eine der Mitarbeiterinnen Geburtstag hatte. Schwups .. wurde der Stream unterbrochen.
und das WEGEN Urheberrecht, oder wie? Ein Live-Stream wäre so oder so nochmal was VÖLLIG anderes als wenn man privat singt, und um letzteres ging es ja.
und das WEGEN Urheberrecht, oder wie? Ein Live-Stream wäre so oder so nochmal was VÖLLIG anderes als wenn man privat singt, und um letzteres ging es ja.
ja sicher, ist aber eben die Frage, ob es wirklich wegen Urheberrecht war - und WELCHES Lied genau, es gibt ja neuere, die auch ein "frischeres" Urheberrecht haben oder auch ein möglicher Grund: wenn ein Playback verwendet wurde einer Version, die eben ganz klar kein "grünes Licht" bei YT hat.
Ich finds auch lächerlich. Auch Sachen für die Rechte eingeholt wurden oder sogar die Videos der Künstler selber wurden geclaimed. Das ist nicht nur "broken", denn dann könnte man es reparieren, das ist einfach nur Bullshit.
Ich finds auch lächerlich. Auch Sachen für die Rechte eingeholt wurden oder sogar die Videos der Künstler selber wurden geclaimed. Das ist nicht nur "broken", denn dann könnte man es reparieren, das ist einfach nur Bullshit.
Dann mach doch mal ein System, das funktioniert, immun gegen Missbrauch ist, effektiv arbeitet und dabei noch alle glücklich macht....viel Spaß dabei...
Beschweren ist immer einfach, wenn man selbst keine besseren Lösungen hat...
Dann mach doch mal ein System, das funktioniert, immun gegen Missbrauch ist, effektiv arbeitet und dabei noch alle glücklich macht....viel Spaß dabei...
Beschweren ist immer einfach, wenn man selbst keine besseren Lösungen hat...
Dann mach doch mal ein System, das funktioniert, immun gegen Missbrauch ist, effektiv arbeitet und dabei noch alle glücklich macht....viel Spaß dabei...
Beschweren ist immer einfach, wenn man selbst keine besseren Lösungen hat...
- daß man nur als nachgewiesener Urheberrechtlicher Eigentümer Videos auf Antrag sperren lassen kann. Dank Content ID kann man sich dazu alle Treffer auflisten lassen.
- daß man eben als dieser Eigentümer auch noch Abos einrichten kann, die zu bestimmten Content ID Suchen fortlaufend über passende aktuell eingestellte Videos benachrichtigen.
- daß man mit Statistiken aufzeigt, was produziert wird, wo eine relevante Schöpfungshöhe erreicht ist und welche Anforderungen daher aktuell an das Urheberrecht beim Video Streaming gestellt werden. Sinnvollerweise mit Empfehlungen an entsprechende legislative Abteilungen weitergeleitet.
- daß man nur als nachgewiesener Urheberrechtlicher Eigentümer Videos auf Antrag sperren lassen kann. Dank Content ID kann man sich dazu alle Treffer auflisten lassen.
- daß man eben als dieser Eigentümer auch noch Abos einrichten kann, die zu bestimmten Content ID Suchen fortlaufend über passende aktuell eingestellte Videos benachrichtigen.
- daß man mit Statistiken aufzeigt, was produziert wird, wo eine relevante Schöpfungshöhe erreicht ist und welche Anforderungen daher aktuell an das Urheberrecht beim Video Streaming gestellt werden. Sinnvollerweise mit Empfehlungen an entsprechende legislative Abteilungen weitergeleitet.
Klingt recht vernünftig. Nur bin ich mir recht sicher, dass die Rechteinhaber aus Musik- und Filmindustrie da kaum mitspielen würden, weil sie es dann sind, die da Manpower reininvestiern müssten. Die Idee ist gut, nur imo aufgrund der aktuellen Machtverhältnisse und der Gesetzeslage in den Staaten zum scheitern verurteilt.
Youtube hat Content ID eingeführt, weil es ein einfaches, effektives System war, wenn auch fehlerbehaftet. Der jetztige Aufschrei kam allerdings vor allem deshalb zustande, weil bisher "unantastbare Videos" von Leuten, die durch MCNs geschützt waren, nachträglich durch den Scanner gejagt wurden. Unter normalen Umständen wären viele dieser Videos in ihrer vorliegenden Form (bei funktionierendem Content ID) gar nicht veröffentlicht worden, weil diese automatischen Claims durch angebliche Rechteinhaber schon beim Upload des Videos angezeigt worden wären. Unter diesen normalen Umständen hätte der Ersteller dann entweder die Möglichkeit, die entsprechend markierten Stellen zu entfernen oder zu bearbeiten oder gegen scheinbar unberechtigte Claims Beschwerde einzulegen, bevor Videos überhaupt veröffentlicht werden.
Das kann jeder stinknormale Youtubenutzer ganz einfach nachvollziehen. Einfach mal ein Video mit einem Ausschnitt aus einem aktuellen Popsong hochladen und abwarten, was passiert. Wenn alles normal läuft, wird sich Content ID recht schnell melden und das Video sogar sperren bevor man es überhaupt öffentlich verfügbar machen kann. In der Hinsicht funktioniert Content ID also schon ganz gut.
Wie gesagt, der große Aufschrei jetzt kommt eher deswegen zustande, weil Youtube auf die MCNs Druck gemacht hat und die daraufhin ihre Mitglieder teilweise im Stich gelassen haben. Das ist natürlich eine sehr ungünstige Situation jetzt für diese Leute wie Angry Joe, deren Videos jetzt nachträglich durch Content ID überprüft werden, ohne dass man das "im Stillen" regeln könnte bevor das Video in der Öffentlichkeit steht....
Dann mach doch mal ein System, das funktioniert, immun gegen Missbrauch ist, effektiv arbeitet und dabei noch alle glücklich macht....viel Spaß dabei...
Beschweren ist immer einfach, wenn man selbst keine besseren Lösungen hat...
Siehe Beiträge weiter unten.. man sollte es vllt auch so machen, dass nur tatsächliche Rechteinhaber das Ding claimen können. Nachweisbare Rechteinhaber. Den Missbrauch zu beenden dürfte gar nicht mal so schwer sein, wenn man TATSÄCHLICHE Leute an die Sache ransetzen würde und nicht einen Roboter ALLES machen lassen würde.
Ja Beschweren ist einfach, aber es gibt schon überall bessere Vorschläge als Lösungsansätze, die brauch ich dir nicht noch auftischen, die hast ja du selber bereits herausgefunden bzw angeschaut.
Und BTW: ICH besitze kein Multimilliardenkonzern, der sich einen Ast verdient an den Sachen und dabei regelmäßig alles verschlimmbessert, also ist es nicht meine Aufgabe als Kunde etwas zu entwickeln, damit ich als Kunde zufrieden bin. Das wär ja so als würd ich vom Bäcker gesagt bekommen ich soll mir mein Brot doch gefälligst selber backen, wenn es mir nicht schmeckt
Wer hat denn ein Recht am Lets Play ? Der der spielt sicher nicht. Eher der Produzent des Games. Also wirds wohl bei Youtube in de Regel keine Lets Plays mehr geben. Außer vorgekauter Kost in Trailern die der Publisher selbst online stellt.
Wer hat denn ein Recht am Lets Play ? Der der spielt sicher nicht. Eher der Produzent des Games. Also wirds wohl bei Youtube in de Regel keine Lets Plays mehr geben. Außer vorgekauter Kost in Trailern die der Publisher selbst online stellt.
Nicht Klugscheißen, das wird immer so peinlich wenn man das nicht kann
denn die Publisher haben da einen größeren Weitblick als du und die Patentrolle und sagen sogar oft dass das zum einem Okay ist und das man sich da an die wenden soll wenn es Probleme gibt
Klingt recht vernünftig. Nur bin ich mir recht sicher, dass die Rechteinhaber aus Musik- und Filmindustrie da kaum mitspielen würden, weil sie es dann sind, die da Manpower reininvestiern müssten. Die Idee ist gut, nur imo aufgrund der aktuellen Machtverhältnisse und der Gesetzeslage in den Staaten zum scheitern verurteilt.
Daß bzgl Machtverhältnissen und Gesetzeslagen gerade bei Urheberrechtsgesetzen eh nachgebessert werden muß (alleine schon um Wiederverkaufsrecht und Accountbindung von Software mal generell klipp und klar zu klären), sollte klar sein.
Des weiteren: Wie ist es denn, wenn bei mir jemand einbricht oder mir das Auto klaut? Kommt dann automatisch die Polizei und hält mir Händchen oder muß ich selbst aktiv werden, die Polizei anrufen und sagen: "Hilfe, man hat mir <X> geklaut"?
Mit einer oben von mir geschilderten Abo Möglichkeit könnte man direkt bei der Erstellung die Content ID erstellen, an YT senden, sich damit als Eigentümer ausweisen und über Treffer automatisch benachrichtigen lassen.
Youtube hat Content ID eingeführt, weil es ein einfaches, effektives System war, wenn auch fehlerbehaftet.
Das momentane Situation trifft allerdings auch absolut legale Videos wie Reviews, in denen ingame Musik läuft. Es kann ja wohl nicht sein, daß man jetzt Reviews nur noch ohne die im Spiel vorkommende Hintergrundmusik machen können darf. Schließlich ist diese ein nicht unbeachtlicher Bestandteil des Spiels.
Das Problem ist auch, daß bestimmte Sachen, wie beispielsweise Mashups (Das Zusammenmixen der Musik eines Songs mit der Gesangsspur eines anderen Songs) und Let'sPlays gar nicht erschöpfend gesetzlich geregelt sind.
Die eigene Schöpfungshöhe ist mitunter diskussionswürdig - manch einer spielt stumm das vorgegebene Spiel; andere erzählen dabei quasi eine eigene Geschichte und passen sogar die Level entsprechend an. (zb Freeman's Mind).
Rechtlich muß man zur Zeit noch mit dem Zitatrecht arbeiten - ist halt alles #Neuland.
Daß bzgl Machtverhältnissen und Gesetzeslagen gerade bei Urheberrechtsgesetzen eh nachgebessert werden muß (alleine schon um Wiederverkaufsrecht und Accountbindung von Software mal generell klipp und klar zu klären), sollte klar sein.
Des weiteren: Wie ist es denn, wenn bei mir jemand einbricht oder mir das Auto klaut? Kommt dann automatisch die Polizei und hält mir Händchen oder muß ich selbst aktiv werden, die Polizei anrufen und sagen: "Hilfe, man hat mir <X> geklaut"?
Der Vergleich ist doch hier gar nicht zutreffend. Wir reden hier über die ToS nur bei Youtube, d.h. von der Politik auf dieser Plattform. Das hat mit Autodiebstahl im öffentlichen Raum erst mal gar nichts zu tun. Und natürlich hat jeder Betroffene auch auf Youtube das Recht, sich anwaltliche Hilfe einzuholen....
Mit einer oben von mir geschilderten Abo Möglichkeit könnte man direkt bei der Erstellung die Content ID erstellen, an YT senden, sich damit als Eigentümer ausweisen und über Treffer automatisch benachrichtigen lassen.
[...]
Das momentane Situation trifft allerdings auch absolut legale Videos wie Reviews, in denen ingame Musik läuft. Es kann ja wohl nicht sein, daß man jetzt Reviews nur noch ohne die im Spiel vorkommende Hintergrundmusik machen können darf. Schließlich ist diese ein nicht unbeachtlicher Bestandteil des Spiels.
Das ist leider gar nicht so einfach. Polygon hatte da einen guten Artikel dazu vor kurzem. Häufig ist es nun mal so, dass z.B. unbekannte Komponisten erst nachträglich solchen Gruppen wie IDOL beigetreten sind, um ihre Recht schützen zu lassen. Diese haben dann technisch erst mal keine Ahnung, dass Song X in Spiel Y völlig legal vorkommt und damit auch Let's plays usw, in denen der Song im Hintergrund vorkommt, geflaggt werden. Die Datenbank gleicht nur Medien miteinander ab. Für viele Künstler ist das eben auch "Neuland" und daher gibt es erst mal überall Probleme....
"Content ID" ist ja nur der Erkennnungs Algorithmus, das Problem sitzt da, wo diese Erkennungen ausgewertet werden.
Das ist ja eben nicht richtig. Das wird nirgendwo ausgewertet. Das läuft vollautomatisch. Wenn ein Teil eines Videos mit einem Stück aus der Content ID übereinstimmt, dann wird das Video automatisch geflaggt. Das macht keiner manuell bei Youtube oder anderswo...
Das Problem ist auch, daß bestimmte Sachen, wie beispielsweise Mashups (Das Zusammenmixen der Musik eines Songs mit der Gesangsspur eines anderen Songs) und Let'sPlays gar nicht erschöpfend gesetzlich geregelt sind.
Die eigene Schöpfungshöhe ist mitunter diskussionswürdig - manch einer spielt stumm das vorgegebene Spiel; andere erzählen dabei quasi eine eigene Geschichte und passen sogar die Level entsprechend an. (zb Freeman's Mind).
Rechtlich muß man zur Zeit noch mit dem Zitatrecht arbeiten - ist halt alles #Neuland.
Ja, "fair use" in den USA. Es ist aber gar nicht möglich, das 100% im Detail zu regeln. In den allermeisten Fällen ist es eine situationsbedingte Entscheidung, was als kreative Bearbeitung durchgeht und was nicht. Es liegt hier in der Tat in den Hand der Publisher für Klarheit zu sorgen (zumindest im Spielebereich) und das haben die meisten in den letzten Tagen ja auch gemacht. Wenn irgendwelche Let's Plays usw wegen einzelner Songs geflaggt werden, dann ist es - außer bei Missbrauch - in der Regel keine böse Absicht, sondern schlicht Unkenntnis. Da ist dann der Publisher gefragt, bei den entsprechenden Musikverwertern für Klarheit zu sorgen, dass die entsprechenden Stücke legal lizensiert wurden und daher auch auf Youtube in diesem Kontext legal abgespielt werden dürfen.
Siehe Beiträge weiter unten.. man sollte es vllt auch so machen, dass nur tatsächliche Rechteinhaber das Ding claimen können. Nachweisbare Rechteinhaber. Den Missbrauch zu beenden dürfte gar nicht mal so schwer sein, wenn man TATSÄCHLICHE Leute an die Sache ransetzen würde und nicht einen Roboter ALLES machen lassen würde.
Und wer soll das bezahlen? Die meisten Leute nutzen Youtube nur weil es kostenlos ist und nutzen gleichzeitig sogar noch Adblocker, damit man den Leuten auch ja keine Werbeeinnahmen zugesteht...
Wenn Youtube da jetzt noch tausende Mitarbeiter zur manuellen Überpüfung hinsetzen müsste, wäre das kostenlose Youtube in der heutigen Form nicht mehr tragbar, da bin ich mir relativ sicher....
Das mit den Rechteinhabern ist natürlich richtig. Aber es wird ja gerade so getan, als wären alle aktuellen Claims falsch bzw. durch illegale Machenschaften bedingt. Das ist so nicht richtig. De facto sind die meisten Claims von tatsächlichen Rechteinhabern und Youtube ist bestimmt darum bemüht, dass schwarze Schafe hier auch nicht mit der Masche durchkommen. Eine Überprüfung der tatsächlichen Rechte halte ich indes auch für dringend gefordert.
Ja Beschweren ist einfach, aber es gibt schon überall bessere Vorschläge als Lösungsansätze, die brauch ich dir nicht noch auftischen, die hast ja du selber bereits herausgefunden bzw angeschaut.
Ähem, nein, praktikable und realistische Vorschläge habe ich bisher noch kaum gesehen. Idealistische Traumtänzerlösungen gibt es vielleicht viele, das ist richtig.....
Und BTW: ICH besitze kein Multimilliardenkonzern, der sich einen Ast verdient an den Sachen und dabei regelmäßig alles verschlimmbessert, also ist es nicht meine Aufgabe als Kunde etwas zu entwickeln, damit ich als Kunde zufrieden bin. Das wär ja so als würd ich vom Bäcker gesagt bekommen ich soll mir mein Brot doch gefälligst selber backen, wenn es mir nicht schmeckt
Nur, dass du dein Brot vom Bäcker nicht umsonst bekommst...... Aber ich stehe ja so auf völlig aus dem Zusammenhang gerisse Analogien, die gar keine sind.
Niemand, der auf Youtube ist, zahlt irgendetwas direkt an Youtube für die Nutzung der Plattform, weder Ersteller noch Nutzer von Videos. Oder hast du schon mal fürs Hochladen oder Anschauen von Videos Geld gezahlt? Youtube finanziert sich durch Werbung. Und gerade als Multimilliardenkonzern muss sich Google bzw. Youtube auch Gedanken um Copyrights machen, eben weil da eine andere sehr große Industrie darauf pocht.
Mein Fazit: Content ID ist eigentlich ein im Grundsatz gutes System, das zwei Schwachstellen hat: die Gefahr von Missbrauch und die Aktualität bzw. Richtigkeit der Daten der Copyrighteigentümer. Gegen die erste Schwachstelle sollte Youtube wie auch immer schnell Abhilfe schaffen, die zweite hingegen ist weit schwieriger zu beheben. Eigentlich ist es an den Contenterstellern, im Falle eines Flags beim Upload mit dem Rechteinhaber (oder Publisher) Kontakt aufzunehmen und das Video freischalten zu lassen, wenn es sich z.B. um einen Song in einem Spiel handelt oder um ein Video, das "fair use" Ansprüchen genügt. Youtube ist hier nur die Plattform und nicht der unbedingt richtige Ansprechpartner (höchstens als Vermittler).
Ich finde den Vergleich sehr treffend. Der Geschädigte muß von sich aus tätig werden, indem er sagt: "Das gehört aber mir!"
Das ist leider gar nicht so einfach. Polygon hatte da einen guten Artikel dazu vor kurzem. Häufig ist es nun mal so, dass z.B. unbekannte Komponisten erst nachträglich solchen Gruppen wie IDOL beigetreten sind, um ihre Recht schützen zu lassen.
Sicher gibt es bei jedem System doch noch irgendwelche obskuren Fälle, die man eben nicht bedacht hat.
Dennoch ist es sehr schwer nachzuvollziehen, was ein Musiker noch groß zu sagen hat, wenn er doch seine Musik für Spiel X freigegeben hat.
Wie weiter oben schon gesagt: Es kann ja wohl nicht angehen, daß bei einem Review über ein Spiel die Hintergrund Musik nicht laufen darf - schliesslich ist diese Teil des Spielgeschehens.
Das ist ja eben nicht richtig. Das wird nirgendwo ausgewertet. Das läuft vollautomatisch.
Genau das meine ich ja. Dieser Algorithmus, bzw das Fehlen desselben (momentan: Content ID gefunden => geflaggt) ist das Problem. Das Übereinstimmen von Content IDs ist es nicht. "Content ID" heißt ja nichts anderes, als daß in irgendeiner Datenbank eine Übereinstimmung à la "Jup, das ist Bohemian Rhapsody, was da im Hintergrund läuft" gefunden wurde. Allerdings scheint eben keinerlei Überprüfung stattzufinden, ob das das offizielle Queen Video oder ein inoffiziell hochgeladener Ausschnitt aus Wayne's World ist.
Und das ist das Problem - nicht, daß eine Übereinstimmung gefunden wurde.
Ja, "fair use" in den USA. Es ist aber gar nicht möglich, das 100% im Detail zu regeln.
Du bist also ernsthaft der Meinung, dass ein System, das automatisch Kopierschutzverstöße erkennt per se schlecht ist? Gehts noch? Wahrscheinlich bist du dann auch gegen Alarmanlagen....
Sicher gibt es bei jedem System doch noch irgendwelche obskuren Fälle, die man eben nicht bedacht hat.
Dennoch ist es sehr schwer nachzuvollziehen, was ein Musiker noch groß zu sagen hat, wenn er doch seine Musik für Spiel X freigegeben hat.
Wie weiter oben schon gesagt: Es kann ja wohl nicht angehen, daß bei einem Review über ein Spiel die Hintergrund Musik nicht laufen darf - schliesslich ist diese Teil des Spielgeschehens.
Der Fall ist keineswegs obskur, sondern sehr real und die gängige Regel. Das System ist im Moment leider nicht in der Lage zu unterscheiden, ob es sich bei einem Video um einen Kopierschutzverstoß handelt oder nicht. Ein Song eines Musikers kann in einem Video erlaubt sein in einem anderen nicht. In beiden Fällen handelt es sich aber um die technisch gleiche Abfolge von Tönen. Daher werden beide Videos erst mal geflaggt. Es liegt jetzt am Ersteller eines Let's plays, sich darum zu kümmern, dass er diesen Claim entfernen lässt und sich so praktisch eine Freigabe einholt. Das ist zwar umständlich, aber noch lange kein Beinbruch.
Anders würde das nur mit einer sehr komplexen Rechteverwaltung funktionieren, was noch viel größeres Potenzial für Instabilitäten und Verstöße bieten würde bei gleichzeitig deutlich verringerter Effizienz. Je größer und komplexer eine Software ist, desto anfälliger wird sie auch...
Genau das meine ich ja. Dieser Algorithmus, bzw das Fehlen desselben (momentan: Content ID gefunden => geflaggt) ist das Problem. Das Übereinstimmen von Content IDs ist es nicht. "Content ID" heißt ja nichts anderes, als daß in irgendeiner Datenbank eine Übereinstimmung à la "Jup, das ist Bohemian Rhapsody, was da im Hintergrund läuft" gefunden wurde. Allerdings scheint eben keinerlei Überprüfung stattzufinden, ob das das offizielle Queen Video oder ein inoffiziell hochgeladener Ausschnitt aus Wayne's World ist.
Und das ist das Problem - nicht, daß eine Übereinstimmung gefunden wurde.
Mit einem "Algorithmus" lässt sich das Problem nicht beheben. Es würde eine komplizierte Rechteverwaltung evtl. mit Lizenzen usw. erfordern, was im Endeffekt für die Contentersteller auch nicht einfacher ist.
Und noch mal ganz langsam zum Mitschreiben: Content ID gibt es schon seit Jahren und es war nie ein großes Problem. Wenn das eigene Video beim Hochladen geflaggt wird, setzt man sich mit demjenigen in Verbindung und klärt das Problem. Das geschieht nur normal still und heimlich, weil die Videos eben nicht öffentlich sind. Bzw es geschah bei vielen gar nicht, weil ihr MCN sie davor bewahrt hat ohne den eigenen Pflichten nachzukommen im größeren Ausmaß....
Man könnte doch problemlos die Schöpfungshöhe bei Mashups anerkennen, oder bei Let's Plays Grenzen angeben, bei denen eine solche gegeben ist.
Aha, problemlos. Und woran willst du diese Schöpfungshöhe festmachen? An der Anzahl an gesprochenen Worten in der Minute? Imo ist das völliger Unsinn. Das ist eine situationsabhängige Tatsachenentscheidung, die aber nicht mal sonderlich wichtig ist, da - wie gesagt - die meisten großen Publisher (inkl. EA, Ubisoft, Deep Silver, Valve usw) sowieso nicht gegen Let's plays vorgehen....
Du bist also ernsthaft der Meinung, dass ein System, das automatisch Kopierschutzverstöße erkennt per se schlecht ist? Gehts noch? Wahrscheinlich bist du dann auch gegen Alarmanlagen....
Das Problem ist, daß momentan nicht Kopierschutz- Urheberrechtsverstöße, sondern Inhaltsübereinstimmungen gefunden werden.
Und ich stelle mir schon die Frage, wieso den Rechte Inhaber diesbezüglich der Arsch gepudert wird, während bei allen anderen Vergehen der Betroffene selbst das Vergehen zur Anzeige bringen muß. Eben vor allen Dingen, weil ein Content ID Match erst nochmal bewertet werden muß, ob es sich denn um ein geduldetes Let's Play, einen offiziellen Titel in der Hintergrundmusik oder sonstige geduldete Fälle handelt.
Der Fall ist keineswegs obskur, sondern sehr real und die gängige Regel.
dh: Für jedes ingame Video auf einer PC Games oder Gamestar DVD muß erstmal der Musiker der Hintergrundmusik gefragt werden, ob es ihm denn genehm ist, daß man diesen Ausschnitt mit seiner offiziell den Spielemachern verkauften Musik auch bei einem Review zeigen darf?
Content ID gibt es schon seit Jahren und es war nie ein großes Problem.
Bei Let's Plays wäre ein Verhältnis eigener Inhalt zu dargestellter Spielinhalt schon sinnvoll. Gerade bei einigen heutigen Spielen, die eher "interaktiver Film" heißen müssten, hätte man bei einem nichts sagenden LPer ja genau dasselbe auf dem Bildschirm gehabt und keinen Grund mehr, das Spiel zu kaufen.
Natürlich ist es schwierig die genauen Grenzen zwischen Review, Let's Play, Speedruns und Machinimas zu ziehen. Freeman's Mind ist ein schönes Beispiel für einen solchen Grenzgänger:
Dort wird ein Let's Play von Half Life 1 geboten, allerdings mit der Vorgabe, das auszusprechen, was G. Freeman dort sagen/denken würde. Zudem gibt es einige Stellen, an denen Level und Interaktionsmöglichkeiten geändert wurden (der Spieler zieht sich an einer Kante mit den Händen hoch, was im Original Spiel gar nicht möglich ist und benutzt Türen, die im Original geschlossen sind)
Dennoch macht es Sinn, diese teilweise unterschiedlich zu bewerten und andere gesetzliche Grenzen zu vereinbaren (zB: max 15 Minuten Länge für ein Review - in dem man dann aber auch alles aus dem Originalspiel verwenden darf)
... da - wie gesagt - die meisten großen Publisher [...] sowieso nicht gegen Let's plays vorgehen....