Gemar
Spiele-Kenner/in
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Sobald ich bei der Kampagne mit irgendeiner Art Shop oder Battlepass in Berührung kommen, es geht nicht ums kaufen, ist die Sache doch schon gegessen. Mir selbst geht es dabei jetzt nicht um P2W.Trotzdem ist und bleibt die Kampagne eindeutig F2P und eben nicht P2W. Mag sein, dass man schonmal angefüttert werden soll, aber P2W ist die Kampagne trotzdem nicht.
Mal im ernst. Diablo lebte immer von seiner Immersion, wenn dies nicht mehr der Fall ist, funktioniert es nicht mehr. Und eine Spiel wird mit Battlepass oder Shop sehr genau mit dem Spiel verwoben, anders macht es ja auch kaum Sinn, also vom Geldmachen her.
Wenn Blizzard nun eine neue Generation an Kunden, die das mit sich machen läßt ansprechen möchte, ist das kein Diablo 4 in diesem Sinne. Es heißt vlt Diablo 4, in Wirklichkeit ist es aber ein Handy-Grinding Game, oder basiert zumindest auf dieser Technik.
Es mag sein, dass es am Anfang noch nicht so offensichlich erscheinen mag, aber bitte nur einmal scharf nachdenken was heutzutage mit Service Games alles möglich ist. Nämlich eine völlige Anpassung an die Monetarisierung und damit eine komplette Veränderung eines Spiels, ganz egal wie es zum Release-Tag aussah.
Man sehe sich einfach nur mal Fortnite an. Anfangs, weil kostenlos, war es noch ok. Mittlerweile ist das wichtigste der Shop und alle Wege führen immer wieder dorthin. Das Spiel ist schon fast zweitrangig. Und weiter sind nur die Tages- und Wochenaufgaben wichtig, denn ohne diese wird man "alles" verpassen. Schon die alleinige Existens dieser Hinweise vermiest einem schon das ganze Spiel.
Optionalität wird erst gar nicht angeboten.