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Windows 10: Microsoft zwangsinstalliert Oktober-Update

Als Gamer bin ich auf Windows angewiesen. Aber ich hab auch kein Problem mit dem OS. ;)

Ich sehe natürlich auch nicht, wie man als Gamer auf Windows verzichten sollte, aber selbst hier im Forum gibt es durchaus ein paar Windows-Verweigerer, die unter Linux zocken wo ihre Windows Games dann über Wine laufen. Also wer Windows pardout nicht will, der hat durchaus Alternativen, dass die dann meiner Ansicht nach qualitativ erheblich viel schlechter sind, steht dann ja auf einem anderen Blatt.

Ich finde nur das ewige Meckern auf Windows so sinnfrei. Wem es nicht gefällt, der nimmt halt was anderes ...
Und wie Rabowke schon anführte, ist es nicht sogar leichtsinnig und fahrlässig mit einem Rechner ins Internet zu gehen, der nicht auf aktuellem Patchstand ist, einfach weil man irgend eine Abneigung pflegen will!?
 
... wer mit einem System, welches mit dem Internet verbunden ist, ohne aktuelle Updates online geht hat eh einen Schuss weg.

Tut mir leid für die deutlichen Worte die nicht jedem gefallen werden, aber ganz ehrlich: warum?! Wo ist das Problem?!

Zunächst mal: 95% meiner Computerprobleme habe ich, weil ich Updates installiere, nicht weil ich keine Updates installiere. Darum ist meine Politik nur zu updaten, wenn ich mir davon einen konkreten Nutzen verspreche und ich mir ausreichend sicher bin, dass es ungefährlich ist (Größere Updates werden dazu i.d.R. erstmal auf einem Testsystem aufgespielt, auf das ich nicht angewiesen bin).

Nun zu Zwangsupdates: Mal abgesehen davon, dass ich es als unverschämt empfinde, wenn sich fremde Leute das Recht herausnehmen, in meinem System herumzupfuschen, gibt es bei Zwangsupdates keinen Schutz mehr vor schädlichen Features. Diese Gefahr ist gerade bei NSA-nahen Konzernen wie Microsoft nicht zu unterschätzen. Nur wenn ich "Nein danke" sagen kann, kann haben die überhaupt einen Grund, ihr Produkt in meinem Sinne weiterzuentwickeln.
 
Zunächst mal: 95% meiner Computerprobleme habe ich, weil ich Updates installiere, nicht weil ich keine Updates installiere. Darum ist meine Politik nur zu updaten, wenn ich mir davon einen konkreten Nutzen verspreche und ich mir ausreichend sicher bin, dass es ungefährlich ist (Größere Updates werden dazu i.d.R. erstmal auf einem Testsystem aufgespielt, auf das ich nicht angewiesen bin).
Dann machst du irgendwas extremst(!) falsch. Ich habe hier zwei Desktops, drei Notebooks und ein Netbook und komischerweise bei keinem je irgendwelche Probleme mit Windows Update gehabt, außer dass nach den großen "Service Pack" Updates, die das System praktisch neu installieren mal einige Einstellungen zurückgesetzt waren.

Nun zu Zwangsupdates: Mal abgesehen davon, dass ich es als unverschämt empfinde, wenn sich fremde Leute das Recht herausnehmen, in meinem System herumzupfuschen, gibt es bei Zwangsupdates keinen Schutz mehr vor schädlichen Features. Diese Gefahr ist gerade bei NSA-nahen Konzernen wie Microsoft nicht zu unterschätzen. Nur wenn ich "Nein danke" sagen kann, kann haben die überhaupt einen Grund, ihr Produkt in meinem Sinne weiterzuentwickeln.
Die "Zwangsupdates" wurden deswegen eingeführt, weil einige Schlaumeier meinten, sie bräuchten ihre System nicht pflegen und auf aktuellem Stand halten. Nun ist gerade in den USA das Problem, geschieht etwas wird Microsoft verklagt. Um dem Ärger vorzubeugen sind gewisse Updates halt inzwischen Pflicht.
Und wie gesagt, wenn man sein System vernünftig eingerichtet hat und pflegt, gibt es in der Regel keine Probleme mit den Updates. Und jeder normale Nutzer hat seit Windows XP, also seit 2001, automatische Updates ohnehin aktiviert. Und, normale Nutzer begrüßen es in der Regel, dass sie immer die neuste Version einer Software automatisch bekommen, ohne selbst ständig schauen zu müssen. das betrifft sämtliche Geräte und Software, nicht nur Windows.
 
Hmm. Ist es nicht so, dass man eine Lizenz zum Benutzen von Windows erwirbt und nicht Windows selbst? Die Hardware mag einem gehören. Das Betriebssystem nicht...oder bin ich falsch gewickelt?
Persönlich habe keine Probleme mehr mit den Updates. Frührer wars jeweils die Soundblaster, welche muckte.
Ist dann auch bissl schizophren, wenn man sich Gedanken macht, was MS rauslesen könnte, dank deaktivierem Autoupdate, dann aber sich sicherheitsrelevanten Änderungen "verweigert"
 
Hmm. Ist es nicht so, dass man eine Lizenz zum Benutzen von Windows erwirbt und nicht Windows selbst? Die Hardware mag einem gehören. Das Betriebssystem nicht...oder bin ich falsch gewickelt?
Persönlich habe keine Probleme mehr mit den Updates. Frührer wars jeweils die Soundblaster, welche muckte.
Ist dann auch bissl schizophren, wenn man sich Gedanken macht, was MS rauslesen könnte, dank deaktivierem Autoupdate, dann aber sich sicherheitsrelevanten Änderungen "verweigert"

Das mit den Lizenzen wollen einem die Industrievertreter immer glauben machen. Tatsächlich ist es auf fast allen Kontinenten auch so, Europa ist da die angenehme, kundenfreundliche Ausnahme, wo man durch Kauf einer Software auch das Eigentum an dieser erwirbt. Die Lizenz ist praktisch bloß oben drauf und ohnehin nur dann gültig, wenn sie einem schriftlich beim Kauf durch den Händler vorgelegt wurde.

Viele die das nicht glauben wollen kommen immer mit "aber man darf das doch nicht kopieren, also hat man auch kein Eigentum", was natürlich völliger Blödsinn ist, da Urheberrecht etwas völlig anderes ist.

Durch die Gesetze in Europa sind wir hier in der glücklichen Situation auch u.a. OEM Versionen, ehemals gebundelte Software einzeln oder auch gebrauchte Software kaufen und verkaufen zu können, wodurch gerade Software wie Windows oder Microsoft Office hier für'n Appel und 'n Ei erhältlich ist, während Amerikaner oft viele Hundert Dollar löhnen müssen. Dabei ist, wie gesagt, hierzulande völlig unerheblich, dass die Hersteller in der Regel was anderes in ihre Lizenzbestimmungen schreiben.
 
Dann machst du irgendwas extremst(!) falsch. Ich habe hier zwei Desktops, drei Notebooks und ein Netbook und komischerweise bei keinem je irgendwelche Probleme mit Windows Update gehabt, außer dass nach den großen "Service Pack" Updates, die das System praktisch neu installieren mal einige Einstellungen zurückgesetzt waren.
Ich rede hier zum einen nicht nur von Windows-Updates, ich rede hier ganz ausdrücklich auch von Programm-Updates, wo irgendjwmand meinte features entfernen oder das Interface verändern zu müssen, weil er ja besser weiß, was ich brauche, als ich...
Und wenn ich 95% Prozent meiner Probleme auf Updates zurückführe, heißt das nicht, dass ich viele Probleme hätte. Im Gegenteil. Meine Maschinen laufen die allermeiste Zeit völlig rund. Aber WENN ich Probleme habe, dann weil ich irgendwas ge-updatet habe (die restlichen 5% sind Hardware-Defekte).

Die "Zwangsupdates" wurden deswegen eingeführt, weil einige Schlaumeier meinten, sie bräuchten ihre System nicht pflegen und auf aktuellem Stand halten. Nun ist gerade in den USA das Problem, geschieht etwas wird Microsoft verklagt. Um dem Ärger vorzubeugen sind gewisse Updates halt inzwischen Pflicht.
Und wie gesagt, wenn man sein System vernünftig eingerichtet hat und pflegt, gibt es in der Regel keine Probleme mit den Updates. Und jeder normale Nutzer hat seit Windows XP, also seit 2001, automatische Updates ohnehin aktiviert. Und, normale Nutzer begrüßen es in der Regel, dass sie immer die neuste Version einer Software automatisch bekommen, ohne selbst ständig schauen zu müssen. das betrifft sämtliche Geräte und Software, nicht nur Windows.
Der normale Nutzer ist halt auch saudumm und wird durch Auto-Updates auch obendrein gehalten. Ich bin der Meinung, dass man Dinge, die man benutzt auch bis zu einem gewissen Grad verstehen sollte, deshalb nehme ich Änderungen an meiner Konfiguration nur bewusst vor.

Hmm. Ist es nicht so, dass man eine Lizenz zum Benutzen von Windows erwirbt und nicht Windows selbst? Die Hardware mag einem gehören. Das Betriebssystem nicht...oder bin ich falsch gewickelt?

Diese Auffassung wird von Software-Unternehmen gern vertreten. Solange sie nicht versuchen, diese Auffassung mit technischen Mitteln umzusetzen, gibt es auch keine Probleme. Ist ein bisschen wie mit Reichsbürgern, die sind auch harmlos, solange sie mit ihrem Unsinn niemanden behelligen...
 
Zwangsupdates finde ich nicht in Ordnung und gehören sich auch nicht auf einem PC, der eine freie Plattform ist.
Man muss das Recht haben, auch oft Updates verzichten zu können bzw. diese hinauszögern zu können.

Gerade bei den Windows 10 Updates hab ich auch schon so einiges mitgemacht. Bei einem konnte ich dann den PC nicht mehr herunterfahren, dann ist er jedes Mal neugestartet... quasi dauerschleife. Da half nur das rustikale ausschalten am PC knopf direkt.
Oder bei diesem Oktoberupdate, als es rauskam und noch nicht gefixt war, da war meine CPU immer auf 90%+ egal was war und jedes Spiel hat geruckelt. Da war ich schon drauf und dran, wieder zu win 8.1 zurückzugehen.

Also wenn bei win 10 ein großes Update rauskommt, dann ist das immer ein Abenteuer, am besten man sichert sich davor seine Sachen auf einer externen Festplatte usw.
Eine Abteilung, die da vorher eine Qualitätssicherung macht, scheint es da ja nicht mehr zu geben. Die großen Updates sind doch immer voller Fehler und werden nach und nach erst gefixt. Genau deswegen sollte es da die Möglichkeit geben, sowas erstmal nicht installieren zu müssen, bis es läuft.
 
Zunächst mal: 95% meiner Computerprobleme habe ich, weil ich Updates installiere, nicht weil ich keine Updates installiere. Darum ist meine Politik nur zu updaten, wenn ich mir davon einen konkreten Nutzen verspreche und ich mir ausreichend sicher bin, dass es ungefährlich ist (Größere Updates werden dazu i.d.R. erstmal auf einem Testsystem aufgespielt, auf das ich nicht angewiesen bin).
... dann frage ich mich was ich, und scheinbar auch andere, anders oder 'falsch' machen, das wir absolut keine Probleme mit Updates haben?! :O

Sicherheitslücken sind jetzt auch keine "Probleme" die du immer und ständig spürst, sondern erst dann, wenn es zu spät ist. ;)

Bei meinem QNAP-NAS gab es wohl gravierende Sicherheitsprobleme wenn man die QNAP App Music und Photo genutzt hat, darüber konnten sich wohl Dritte Zugang zum NAS verschaffen. Das ist jetzt nur mal ein Beispiel und was hat geholfen? Ein Update. :B :finger:

Nun zu Zwangsupdates: Mal abgesehen davon, dass ich es als unverschämt empfinde, wenn sich fremde Leute das Recht herausnehmen, in meinem System herumzupfuschen, gibt es bei Zwangsupdates keinen Schutz mehr vor schädlichen Features. Diese Gefahr ist gerade bei NSA-nahen Konzernen wie Microsoft nicht zu unterschätzen. Nur wenn ich "Nein danke" sagen kann, kann haben die überhaupt einen Grund, ihr Produkt in meinem Sinne weiterzuentwickeln.
*pokerface*

NSA-nahen Konzernen.

Ich denke eine ernsthafte Diskussion hat sich an dieser Stelle erübrigt, schade. :|
 
Zwangsupdates finde ich nicht in Ordnung und gehören sich auch nicht auf einem PC, der eine freie Plattform ist.
... wie kommst du auf das schmale Brett das der PC eine freie Plattform ist? :O

Windows als Betriebssystem ist nicht frei oder open-source oder sonste was. Ganz im Gegenteil. Selbst mit der Einführung von UEFI war die Nutzung von Linux eine zeitlang nicht mehr möglich, was aber relativ fix behoben wurde. TPM & Co. sprechen auch nicht unbedingt die Sprache von frei.

Also nein, tut mir leid ... wir sprechen hier nicht von einer freien Plattform. Raspberry Pi oder andere Entwicklerboards mit einem Open-Source OS, was du selbst lokal kompilieren kannst, das ist frei.

Man muss das Recht haben, auch oft Updates verzichten zu können bzw. diese hinauszögern zu können.
... hast du doch, sobald das Update kommt ist es noch lange kein Zwangsupdate, sondern erst einmal freiwillig. Erst wenn es erprobt und seit einiger Zeit im Einsatz ist, dann wird es (zwangs)verteilt. So funktionieren übrigens Windows10 Rechner in einer Domäne. Hier kann man davon ausgehen, dass das ein Firmennetzwerk ist und hier werden die Updates so weit es geht zurückgestellt.

Gerade bei den Windows 10 Updates hab ich auch schon so einiges mitgemacht. Bei einem konnte ich dann den PC nicht mehr herunterfahren, dann ist er jedes Mal neugestartet... quasi dauerschleife. Da half nur das rustikale ausschalten am PC knopf direkt. Oder bei diesem Oktoberupdate, als es rauskam und noch nicht gefixt war, da war meine CPU immer auf 90%+ egal was war und jedes Spiel hat geruckelt. Da war ich schon drauf und dran, wieder zu win 8.1 zurückzugehen.
... was hast du denn für eine Hardware? :O

Ergänzend hierzu, hast du eingestellt das die Updates zurückgestellt werden sollen?

Also wenn bei win 10 ein großes Update rauskommt, dann ist das immer ein Abenteuer, am besten man sichert sich davor seine Sachen auf einer externen Festplatte usw.
Eine Abteilung, die da vorher eine Qualitätssicherung macht, scheint es da ja nicht mehr zu geben. Die großen Updates sind doch immer voller Fehler und werden nach und nach erst gefixt. Genau deswegen sollte es da die Möglichkeit geben, sowas erstmal nicht installieren zu müssen, bis es läuft.
Wie ich meinte, normalerweise haben die Updates von MS Hand und Fuß, einzig und allein das letzte Update war ... grenzwertig. ;)

Ich halte es da wie die c't:

Kein Backup, kein Mitleid! :finger: ;)
 
bei sicherheitsrelevanten updates sollte usern, die sich im internet bewegen imo sogar das recht genommen werden, darauf zu verzichten.
ein vergleich mit den impfschutz, den ich auch zum zwang machen würde (was nur blöderweise rechtlich schwer möglich ist), drängt sich geradezu auf.
 
bei sicherheitsrelevanten updates sollte usern, die sich im internet bewegen imo sogar das recht genommen werden, darauf zu verzichten.
Wenn die Updates immer sauber wären würde ich dem uneingeschränkt zustimmen. Aber naja... Wenn diese mehr Schaden verursachen oder gar die unstreitbare Ursache für Funktionsschwierigkeiten oder in schlimmsten Falle OS-Instabilität sind haben User durchaus das Recht unfertigen Updates einen Riegel vorzuschieben, nach der Devise:
"Biste net ausgereift, kommste net rein." ;)

Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
 
Wenn die Updates immer sauber wären würde ich dem uneingeschränkt zustimmen. Aber naja... Wenn diese mehr Schaden verursachen oder gar die unstreitbare Ursache für Funktionsschwierigkeiten oder in schlimmsten Falle OS-Instabilität sind haben User durchaus das Recht unfertigen Updates einen Riegel vorzuschieben, nach der Devise:
"Biste net ausgereift, kommste net rein." ;)

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Nochmal ... die Updates werden nach Monaten, wenn überhaupt, zum Zwang. Die Herleitung von Bonkic mit dem Impfen find ich gar nicht so verkehrt, auch beim Impfen kann es selbst heute noch dazu kommen, das Menschen auf genau diesen Impfstoff negativ reagieren, einem Großteil wird aber geholfen und es ist sinnvoll.

Vor allem, mal so rein logisch: du weißt doch im Vorfeld gar nicht ob das Update deinem PC schadet oder nicht. D.h. nach deiner "Logik" müsste man jedes Update vermeiden, es könnte ja Inkompatibel sein. :B :S
 
Nochmal ... die Updates werden nach Monaten, wenn überhaupt, zum Zwang. Die Herleitung von Bonkic mit dem Impfen find ich gar nicht so verkehrt, auch beim Impfen kann es selbst heute noch dazu kommen, das Menschen auf genau diesen Impfstoff negativ reagieren, einem Großteil wird aber geholfen und es ist sinnvoll.
Ach, und nur darum hat man automatisch kein Recht ein hinlänglich problematisches Oktober(!)-Update wie - um mal am malerischen Beispiel festzuhalten - eine umstrittene Grippe-Impfung zu verweigern? Ja, Zwang um jeden Preis. Absolut unterstützenswert. :S


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bei sicherheitsrelevanten updates sollte usern, die sich im internet bewegen imo sogar das recht genommen werden, darauf zu verzichten.
ein vergleich mit den impfschutz, den ich auch zum zwang machen würde (was nur blöderweise rechtlich schwer möglich ist), drängt sich geradezu auf.

Sobald es eine demokratisch legitimierte Institution (z.B. eine Bundesbehörde oder ein vom Bund beauftragtes Privatinstitut) gibt, die Updates auf Ungefährlichkeit prüft (also Einblick in den Quellcode erhält) und Unternehmen für alle Schäden haftbar gemacht werden können, die durch Updates entstehen, bin ich damit einverstanden. Bis dahin würde ich mich genauso entschieden dagegen wehren, wie als Versuchskaninchen für ungetestete Impfstoffe herzuhalten...
 
Sobald es eine demokratisch legitimierte Institution (z.B. eine Bundesbehörde oder ein vom Bund beauftragtes Privatinstitut) gibt, die Updates auf Ungefährlichkeit prüft (also Einblick in den Quellcode erhält) und Unternehmen für alle Schäden haftbar gemacht werden können, die durch Updates entstehen, bin ich damit einverstanden. Bis dahin würde ich mich genauso entschieden dagegen wehren, wie als Versuchskaninchen für ungetestete Impfstoffe herzuhalten...
... die Vorgaben für Medikamente bzw. Impfstoffe ist in Deutschland super hoch, die Hürde, ein neues Produkt auf den Markt bringen zu können ebenso. Ein guter Freund arbeitet in der Pharmaindustrie.

Wie dem auch sei, selbst mit den hohen Standards, welche wir in Deutschland genießen dürfen, kann es immer noch vorkommen, das Personen den Impfstoff bzw. Medikament nicht vertragen. Lies dir doch einfach mal einen x. beliebigen Beipackzettel durch, du wirst erstaunt sein, dass es hier sogar Abstufungen gibt.

Schlussendlich ist aber auch egal ... wenn du der Meinung bist, das MS eh der verlängerte Arm der NSA ist, dann ist das Problem glaube ich woanders zu suchen und nicht unbedingt im Zwang von irgendwelchen Updates. =)
 
... die Vorgaben für Medikamente bzw. Impfstoffe ist in Deutschland super hoch, die Hürde, ein neues Produkt auf den Markt bringen zu können ebenso. Ein guter Freund arbeitet in der Pharmaindustrie.

Wie dem auch sei, selbst mit den hohen Standards, welche wir in Deutschland genießen dürfen, kann es immer noch vorkommen, das Personen den Impfstoff bzw. Medikament nicht vertragen. Lies dir doch einfach mal einen x. beliebigen Beipackzettel durch, du wirst erstaunt sein, dass es hier sogar Abstufungen gibt.
Etwas ab vom Thema aber bei Lebensmitteln und Pharma-Produkten ist es in Deutschland (Europa) schon echt krass. Der pflanzliche Zucker-Ersatz Stevia hing über zehn Jahre in der Warteschleife, bis er endlich zugelassen wurde. Ähnliches letztens von einem neuen Medikament gegen Krebs gehört, weiß allerdings den Namen nicht, soll aber sehr gut gegen gewisse Arten helfen. Natürlich auch ewig gedauert, bis es hier zugelassen wurde. Und da kommt der Knackpunkt, wieviele Menschenleben hätten gerettet werden können?
 
Schlussendlich ist aber auch egal ... wenn du der Meinung bist, das MS eh der verlängerte Arm der NSA ist, dann ist das Problem glaube ich woanders zu suchen und nicht unbedingt im Zwang von irgendwelchen Updates. =)

Was meinst du mit Meinung? Wir wissen seit Snowden, dass Microsoft Prism-Partner ist (https://de.wikipedia.org/wiki/PRISM). Das ist Fakt. Es mag ja einige Leute geben, die "nichts zu verbergen haben", aber ich zähle mich nicht dazu, und vertraue grundsätzlich keinem Unternehmen, das gesetzlich gezwungen ist, mich zu belügen...
 
Was meinst du mit Meinung? Wir wissen seit Snowden, dass Microsoft Prism-Partner ist (https://de.wikipedia.org/wiki/PRISM). Das ist Fakt. Es mag ja einige Leute geben, die "nichts zu verbergen haben", aber ich zähle mich nicht dazu, und vertraue grundsätzlich keinem Unternehmen, das gesetzlich gezwungen ist, mich zu belügen...
... hast du dir dann auch mal den Punkt durchgelesen, wann Microsoft den Zugriff gewährt? :O

In Amerika ist es eben nun mal per Gesetz möglich, wie übrigens auch in Deutschland.

Aber mal unter uns, welche Software nutzt du? Welchen Internetanbieter? Nutzt du ausschließlich VPNs? Open-Source Software? Klär mich auf, bitte.

Ich find so ein Verhalten wirklich gut, also wenn man mit seinem Verzicht einen Standpunkt vertritt. Bringt nichts, aber ist egal. Für etwas einstehen ist immer gut, egal ob erfolgreich aber nicht. Das Problem an der ganzen Sache: die meisten sind damit scheisse inkonsequent.
 
Ich find so ein Verhalten wirklich gut, also wenn man mit seinem Verzicht einen Standpunkt vertritt. Bringt nichts, aber ist egal. Für etwas einstehen ist immer gut, egal ob erfolgreich aber nicht. Das Problem an der ganzen Sache: die meisten sind damit scheisse inkonsequent.

Ich bin damit leider auch eher inkonsequent. Ich fasste kurz nach den Snowden-Enthüllungen den Entschluss, mich von den Prism-Partnern zu distanzieren und wo es geht auf Open-Source auszuweichen. Allerdings nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt. Der Prozess ist inzwischen weitgehend abgeschlossen, als letzter (zugegeben großer) Schritt migriere ich gerade von Windows auf Linux, nutze die Windows-Partition aber immer noch zu ca. 50%. Außerdem nutze ich noch Facebook (nicht privat, aber geschäftlich) und das wird wohl auch erst einmal so bleiben. Ich habe ein Android-Phone (allerdings ohne Google-Account) und mein Provider ist ein kleiner lokaler Anbieter, der als einziger vernünftiges DSL in meinem Dorf bereitstellt (auch da habe ich zur Zeit keine Wahl). Betreff VPN bin ich noch am überlegen und recherchieren, inwiefern es sich lohnt.

Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich kein IT-Nerd bin und mir das meiste Wissen erst aneignen musste, nachdem sich abgezeichnet hatte, dass der Staat keine Anstrengungen unternimmt, meine Privatsphäre zu schützen (das wäre mir lieber gewesen!).
 
Etwas ab vom Thema aber bei Lebensmitteln und Pharma-Produkten ist es in Deutschland (Europa) schon echt krass. Der pflanzliche Zucker-Ersatz Stevia hing über zehn Jahre in der Warteschleife, bis er endlich zugelassen wurde. Ähnliches letztens von einem neuen Medikament gegen Krebs gehört, weiß allerdings den Namen nicht, soll aber sehr gut gegen gewisse Arten helfen. Natürlich auch ewig gedauert, bis es hier zugelassen wurde. Und da kommt der Knackpunkt, wieviele Menschenleben hätten gerettet werden können?
Ändert aber nix daran dass ein Medikament nicht eher auf dem Markt kommen darf bis dessen Heil- wie Nebenwirkungen genauestens untersucht wurden. Selbst wenn es Jahre oder Jahrzehnte dauert. Was passieren kann wenn man vorschnell und ohne langjährige Studien ein sogenanntes Wundermittel unter die Bürger bringt hat der Fall Contagan in schlimmster Art und Weise gezeigt.
 
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