eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
[...] Ihre Kommentare gehen hier eigentlich immer und permanent in die gleiche negative und fast schon hochgradig depressive Richtung - gelegentlich klar mit soziopathischen Grundtönen versehen.
Ach, ich wusste gar nicht dass Sie inzwischen Psychologie studiert haben um solch qualifizierte Aussagen bezüglich meines Geisteszustandes treffen zu können. Sie sollten in "Science" publizieren, eine Koryphäe Ihres Kalibers welche ohne persönliche Gespräche durch ein Internetforum Ferndiagnosen stellen kann dürfte die Psychologie revolutionieren.
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
Freunde braucht man nicht, weil die einen nur ausnutzen.
"I don't need a friend who changes when I change and who nods when I nod; my shadow does that much better."
--Plutarch
"An insincere and evil friend is more to be feared than a wild beast; a wild beast may wound your body, but an evil friend will wound your mind. "
--Buddha
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
Frauen braucht man nicht, weil die "doof" sind und Beziehungen generell nicht funktionieren.
Ich denke einfach nicht, dass das bisher praktizierte Gesellschaftsmodell der lebenslangen Beziehungen zukunftsfähig ist. Viele Evolutionsforscher betrachten die Evolution des Menschen als abgeschlossen, da der Mensch keine Notwendigkeit mehr hat sich an seine Umwelt anzupassen - er kann ja schließlich die Umwelt an sich anpassen. Und wir verstärken diesen Effekt auch noch, indem wir freiwillig die mögliche Anzahl an Genkombinationen einschränken. Zusammen mit den verschiedenen Regelungen was Ehe und Unterhalt angeht, sehe ich da keinerlei Tendenz zur Verbesserung.
Das Model der Dragonborn - einer drakoniden Rasse aus der 4. Edition von D&D - finde ich da um einiges interessanter: es gibt keine festen Beziehungen. Wenn ein Weibchen schwanger wird, bleiben die beiden Partner so lange zusammen, bis der Nachwuchs nach der Geburt keine dauernde Betreuung mehr benötigt, danach trennen sie sich wieder. Jungen verbleiben dann beim Vater, Mädchen bei der Mutter. Die Erziehung und Versorgung des Nachwuchses wird von der gesamten Gemeinschaft übernommen.
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
Sex ist generell doof, weil er dreckig und risikobehaftet ist.
Naja, wems gefällt. Mir jedenfalls nicht.
[nachtrag]
Und bitte bringen Sie nicht das "aber es gibt doch Kondome"-Argument. Kondome haben
auch bei perfekter Anwendung immer noch eine statistische Fehlerquote von 2% - was bedeutet, dass bei einem von 50 Sexualkontakten trotz Kondom ein Austausch von Körperflüssigkeit stattfindet. Zusammen mit
Studien wie diesen kann sich dann jeder selbst ausrechnen, wie groß die Chance ist sich
etwas wie das hier einzufangen.
[/nachtrag]
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
Freude und Mitleid sind überflüssig, weil sie nur den menschlichen Irrsinn kaschieren sollen.
Wollen Sie etwa abstreiten, dass die Menschheit insgesamt in ihrer Dummheit schwer zu überbieten ist, oder dass Einstein mit seinem berühmten Zitat diesbezüglich falsch lag? Wozu sollten diese beiden Dinge wohl sonst dienen, wenn nicht dazu den Wahnsinn zu verstecken oder zumindest ertragbar zu machen?
Das prominenteste Beispiel ist wohl die Weihnachtszeit. Das ganze Jahr über geben die Europäer und Amerikaner insgesamt einen feuchten Dreck um notleidende Menschen, zum Beispiel in diversen kriegs- und krisengebeutelten 3. Welt Ländern. Aber sobald der Dezember anbricht kommen alle mit "Spendenmarathonen" und "Hiflsaktionen" aus den Löchern gekrochen. Anstatt den bedürftigen Menschen das ganze Jahr über zu helfen, verpasst man ihnen einmal pro Jahr eine kleine Spendenspritze und lässt sie die restlichen 11 Monate dahinvegetieren oder sich gegenseitig wegen einer sauberen Wasserquelle abschlachten. Hauptsache das eigene Gewissen ist mit einer 20€ Spende ruhiggestellt.
Ich bin in dieser Hinsicht wenigstens ehrlich.
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
[...] (falls Sie das noch sind) [...]
Manchmal wünschte ich mir es wäre nicht so. Besonders eine Existenz als Ananasi würde ich jederzeit bevorzugen.
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
Für was leben Sie eigentlich?
Für mich.
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
Wenn für Sie alle Aspekte nutzlos / unvorteilhaft / irrelevant sind, die für viele Menschen den Mittelpunkt des Lebens ausmachen, dann frage ich mich natürlich, was da noch an ausfüllenden Punkten bleibt?
Seit wann gibt es eine Konvention darüber, was ein Leben lebenswert macht? Ich dachte, sowas dürfte jeder für sich selbst entscheiden. Und nur weil "viele Menschen" sowas als "Mittelpunkt des Lebens" ausmachen, heißt das noch lange nicht, dass ich mich auch diesem Weltbild zu fügen habe und eine oberflächliche Idylle mit Frau, Haus, Kindern, Garten, Hund, Katze, Goldfisch, Familienfoto auf dem Kamin und Kleinbus in der Einfahrt verwirklichen müsste.
Es gibt einen relativ bekannten Ausspruch der denke ich ganz gut beschreibt warum man nicht einen Allgemeingültigkeitsanspruch vom "Familienidealbild" ableiten sollte...
"Esst Scheiße – Millionen Fliegen können nicht irren."
--Unbekannt
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
Warhammer, Vergewaltigungsfantasien mit Tentakeln in Kombination mit der banalen Onanie und der Job? [...]
"Banale Onanie"? Dann müssen Sie irgendwas falsch machen...
Davon abgesehen wüsste ich nicht was Sie das angehen würde.
eX2tremiousU am 13.12.2008 11:14 schrieb:
[...] Lassen sie uns mal darüber reden!
Eher nicht. Warum ausgerechnet derjenige der sonst immer anprangert, dass die Benutzer dieses Forums so freizügig (und leichtsinnig) über ihr Privatleben plaudern, so etwas vorschlägt ist mir nicht ganz klar. Eventuell die Badewassertemperatur heute etwas zu hoch angesetzt?