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eX2tremiousU
Gast
AW: Video - Far Cry 2: Far Cry 2: Video-Nachzügler der E3 demonstriert den Sniper-Modus
Regards, eX!
Aber zum Nachdenken auffordern. Ich sehe nicht ein, warum ich gewisse Rahmenumstände (gesellschaftlich oder virtuell) akzeptieren soll, nur weil der Mensch schon immer brutal war, und Gewalt braucht, um Zerstreuung oder sonstige Befriedigung zu erfahren.Destroyer2o2 am 20.07.2008 17:10 schrieb:Der Mensch ist nunmal brutal geartet, du kannst die Rasse nicht umerziehen.
Ich verstehe deine Sichtweise und das "ableitende" Potential von entsprechenden Spielen, nur warum muss der Mensch selbst 2008 noch solche Inhalte konsumieren, um einen Zustand der "Entspannung" oder Ausgeglichenheit zu erreichen? Es gibt auch andere Dinge, welche die unterschwellige Aggression ableiten oder kompensieren können. Sport z.B. Aber ich sehe an deiner Schilderung eigentlich nun genau das, was ich oft vermisse: Eine Zerpflückung und Differenzierung der Thematik. Du erkennst einen gewissen Nutzen im Konsum von brutalen Spielen / kriegerischen Konzepten.Da es jetzt aber die Möglichkeit gibt, dieses unbewusste Gefühl auszuleben, ohne schwere Folgen für andere, ist es auch nicht verwerflich, wenn jemand in Medieval die Welt erobert oder in Far Cry Söldner erschießt.
Da kommt man auf keinen grünen Nenner, und ich verteidige auch nicht die Position, dass aus Spielern Psychos werden. Gewisse Faktoren sind einfach von Prägung und Erziehung abhängig, was mich auch direkt zum letzten Punkt führt.Meiner bisherigen Erfahrung nach sind sogar alle Spieler brutaler Spiele bersonders friedfertig, friedfertiger als manch' andere Menschen ohne diesen Konsum.
Bezogen auf den reinen virtuellen Konsum mag das stimmen. Es gibt da keine eindeutigen Ergebnisse, weil Langzeitstudien fehlen. Menschen die von Anfang an auf Brutalität geprägt werden (Schläge in der Erziehung etc.), zeigen dieses abgestumpfte Verhalten, bzw. lassen moralische oder soziale Handlungsmuster vermissen. Experten gehen davon aus, dass es sich mit extrem brutalen Spielen und Filmen ähnlich verhält, wenn diese zum festen Grundstein der Erziehung, und täglich ohne Aufsicht konsumiert werden. Gerade Kinder adaptieren Handlungsweisen schnell und sind zugänglich für schlechte Einflüsse.Leider völliger Unsinn, es gibt mehr als genügend Gegendokumentationen
Die Frage habe ich mir selbst gestellt, und bin für mich zum Ergebnis gekommen, dass brutale Spiele für mich a) keinen Nutzen haben b) keine Aggressionen abbauen und c) Gewalt und Mord oft ins Lächerliche ziehen. Ja, das macht bedingt Spaß, mir aber nicht mehr so, dass ich unbedingt Steigerungen sehen oder spielen muss. Zum Abbau von Aggressionen habe ich den Kraftsport entdeckt, und die direkte und anarchische Faszination von extrem dargestellter Gewalt (egal ob virtuell, real oder cineastisch) ließ bei mir generell recht schnell nach, als ich mich mit entsprechenden psychologischen Themen beschäftigt habe, die genau diese Faszination versuchen begreiflich zu machen.Selbst bei der gekürzten deutschen Version von Rambo 4 habe ich mich gefragt, warum ich Szenen sehen muss, wo Kinder mit dem Bajonett aufgespießt, die Leichen anschließend ins Feuer geworfen werden und man den Eltern die Gliedmaßen mit der Machete abgehakt. Ich erachte solche Darstellungen einfach als überflüssig. Ich erwarte nicht, dass andere Menschen meine Auffassung über Gewalt teilen, mir reicht wie gesagt schon der gedankliche Ansatz.Dann fang doch endlich mal damit an!
Regards, eX!
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; in "Burnout" provoziert man schwere Autounfölle(vielleicht hat der andere Fahrer ja eine Frau mit Kind zu Hause??); in Wirtschaftssimulationen produziert man in Billigländern um den Profit zu steigern.......usw., usf........