Chemenu am 26.10.2007 23:44 schrieb:
Wenn man unter Vista ein Spiel startet werden alle grafischen Schnick-Schnacks deaktiviert und der Speicher, der vorher z.B. durch die Prefetch Funktion belegt wurde, wird ebenfalls frei gegeben.
Mit Sicherheit hat man unter Vista ein paar fps weniger, dies liegt aber meiner Meinung nach größtenteils an den Treibern.
Visa ist längst nicht so ein Ressourcenfresser wie es im Internet immer propagiert wird.
Da muss ich widersprechen.
Vista ist definitiv ein Ressourcenfresser.
Standartmäßig nach der Installation benötigt Vista 500 MB oder sogar mehr MB Ram.
Ein frisches WinXP maximal 220 MB. Selbst wenn mein XP sehr zugemüllt ist, sind das maximal 380 MB Ram.
Mit Leichtigkeit kann man, wenn man alle unnötigen Dienste und Spielereien ausschaltet, bei WinXP SP2 die Ramauslastung auf 180MB drücken.
Bei Vista habe ich es nie unter 360 MB geschafft....und das ohne Aero, ohne Firewall, ohne Defender, in Win200-Style, ohne Antivirus, ohne Superfetch, ohne Sidebar, usw.
Vista benötigt in diesem Fall also knapp 100% mehr Ram als WinXP.
Natürlich ist das kein Beinbruch, erst recht nicht wenn RAM billig ist.
Und natürlich darf man auch nicht vergessen das WinXP im Grunde schon 5/6 Jahre alt ist. Das wäre so als ob ich NT4 mit XP vergleiche.
Aber man merkt den Unterschied auf gleicher Hardware deutlich.
Das Leute die schlechtere Performance immernoch auf Treiber schieben, verwundert mich.
Solch eine Ausrede sollte, nachdem ein so weit verbreitetes und gepushtes Produkt schon ein Jahr auf dem Markt ist, seine Gültigkeit doch längst verloren haben.
Abgesehen von der Ramauslastung und den Treibern kommt mir Vista aber generell behäbiger vor.
Alleine bis Vista viele Aktionen ausführt (ich sage nur "Dauer wird berechnet"

) vergehen im Vergleich zu XP noch Jahre.
edit:
Fairerweise muss ich zugestehen, dass die Behäbigkeit durch ein paar Hotfixes und Updates von MS teilweise behoben wurde.