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Vampyr im Test: Die Abenteuer des Dr. Acula

Man merkt, wie verwöhnt man von referenztiteln in Sachen Grafik ist. Vampyr ist halt kein titel, der 100Mio plus gekostet hat, dennoch finde ich die Optik durchaus ansprechend, das Setting sogar als grandios umgesetzt.bei "einer PS4 unwürdig" wusste ich nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen soll...
 
Manche Elemente von Remember Me und Life is Strange kommen auch in Vampyr vor - ist wie bei Gemälden von ein und dem selben Künstler. Wie manches vorgestellt wird, manche Eigenarten des Kampfsystems, der Grafik Look teilweise usw. Kauf es und spiel es und du wirst sehen was ich meine.

Also muss ich jedes spiel mit lock-on und aktionsknopf mögen, da ich zelda-fan bin? So viel vom kampfsystem von remember me ist nicht in vampyr, genausowenig wie von artstyle von lis...
 
Also muss ich jedes spiel mit lock-on und aktionsknopf mögen, da ich zelda-fan bin? So viel vom kampfsystem von remember me ist nicht in vampyr, genausowenig wie von artstyle von lis...
Ich hab mich jedenfalls an Remember Me und Life Is Strange erinnert gefühlt, ist ja okay wenn du das anders siehst. Den Artstyle von LIS meinte ich gar nicht so sehr, eher den Texture Look von dem Game.
Da sind schon Ähnlichkeiten vorhanden...
 
Für alle die die fragen, die Ladezeiten sind auf dem PC auch ohne ssd nicht erwähnenswert. Grafik ist durchaus ok. Hab auch so ca 7h Spielzeit bisher.
Die Sache mit nur einem Speicherstand ist nicht wirklich nervend bisher und die Story wirkt wirklich interessant.

Meine Kritikpunkte bisher:
Teils wirklich schwere Kämpfe, was nicht am "schlechten" Kampfsystem liegt. Daran gewöhnt man sich recht schnell (an das System, nicht das es schlecht ist)
Leider immer nur 2 Quests auf der Karte anzeigbar was bei der Fülle an Nebenquests nervt
Teils nervig nachspawnende Gegner

Bisher würde ich defenitiv 80-85 geben.
 
Contra: Keine Schleichfunktion

Das stimmt so nicht ganz, es gibt zwei Art und Weisen zu schleichen.

1. Bewegt man auf dem Gamepad den linken Stick nur sanft (keine Ahnung welche Taste das auf der Tastatur ist, spiele zwar am PC aber dennoch mit Gamepad), bewegt sich Jonathan langsamer und wird, wie beim schleichen üblich, erst sehr spät wahrgenommen, wenn überhaupt.

2. Die Fähigkeit "Schatten", in denen er für "ungeübte" Augen quasi unsichtbar wird, auch in diesem Zustand kommt man gut an Orte, die man unentdeckt erreichen möchte ;)

Ich schätze die PCGames sehr aber bitte macht es dann auch richtig und erzählt keinen Stuss


Für alle die die fragen, die Ladezeiten sind auf dem PC auch ohne ssd nicht erwähnenswert. Grafik ist durchaus ok. Hab auch so ca 7h Spielzeit bisher.
Die Sache mit nur einem Speicherstand ist nicht wirklich nervend bisher und die Story wirkt wirklich interessant.

Meine Kritikpunkte bisher:
Teils wirklich schwere Kämpfe, was nicht am "schlechten" Kampfsystem liegt. Daran gewöhnt man sich recht schnell (an das System, nicht das es schlecht ist)
Leider immer nur 2 Quests auf der Karte anzeigbar was bei der Fülle an Nebenquests nervt
Teils nervig nachspawnende Gegner

Bisher würde ich defenitiv 80-85 geben.

Die Gegner spawnen erst dann nach, wenn du doch ausgeruht und zur nächsten Nacht gesprungen bist ;)
Wäre auch ziemlich langweilig, wenn auf ein mal keine Gegner mehr da wären, vor allem diese Viecher (hab den Namen vergessen) die man überall antrifft, zB in der Leichenhalle. Keine Ahnung wie oft ich schon da drin war, nur um
Craftingmaterial zu holen ^^ Nicht nur die Viecher haben welche, auch die Schränke werden "gespawnt".

Die Kämpfe sind nicht schwer, nicht mal ansatzweise, es sei denn es kommen mehrere Gegner auf ein mal. Ab einem gewissen Punkt im Spiel, wird es sau einfach und ich bin ebenfalls gerade bei 7 Stunde Spielzeit ;) Das Spiel sagt es ja auch, Bürger aussaugen bringt extrem viel. Der Schwierigkeitsgrad im Spiel ist halt genial, tötet man keine Bürger, geht es in Richtung eines Dark Souls, tötet man Bürger, wird es einfacher. Also ganz ehrlich, besser geht es nicht ^^
 
Man merkt, wie verwöhnt man von referenztiteln in Sachen Grafik ist. Vampyr ist halt kein titel, der 100Mio plus gekostet hat, dennoch finde ich die Optik durchaus ansprechend, das Setting sogar als grandios umgesetzt.bei "einer PS4 unwürdig" wusste ich nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen soll...

zu vampyr kann ich logischerweise nix sagen, aber dass im test die grafik von life is strange als "schon vor 3 jahren nicht zeitgemäß" bezeichnet wird, find ich auch recht merkwürdig. vielleicht hat dem autor der stil nicht gefallen. das kann ja sein. nur impliziert die aussage ja ziemlich unzweideutig, die grafik sei schlecht gewesen, was nun beileibe nicht stimmt.
 
zu vampyr kann ich logischerweise nix sagen, aber dass im test die grafik von life is strange als "schon vor 3 jahren nicht zeitgemäß" bezeichnet wird, find ich auch recht merkwürdig. vielleicht hat dem autor der stil nicht gefallen. das kann ja sein. nur impliziert die aussage ja ziemlich unzweideutig, die grafik sei schlecht gewesen, was nun beileibe nicht stimmt.
"Nicht mehr zeitgemäß" verstehe ich nicht automatisch für schlecht, keine Ahnung wie man sowas aus diesen Worten interpretieren kann. Es bedeutet nicht mehr und nicht weniger dass es technisch keine Bäume ausreisst und man es ihm halt deutlich ansieht.

Und so sehr ich LiS auch mag und die Inszenierung/Regie wirklich gut finde, vom grafischen Standpunkt aus war es wirklich nicht frei von Mängeln. Die Mimik war ausbaufähig, der Weichzeichner-Effekt IMO zu stark eingesetzt und an den Texturen hätte man ebenfalls noch schrauben können.

Vom Design her war es völlig in Ordnung, eine Augenweide jedoch nie. Zumal die Unreal3-Engine die LiS nutzte eh längst abtreten und seiner Folge-Version Platz machen sollte. Meiner Meinung nach.
 
"Nicht mehr zeitgemäß" verstehe ich nicht automatisch für schlecht, keine Ahnung wie man sowas aus diesen Worten interpretieren kann.

und ich weiß nicht, wie man in diesem kontext ("Die Grafik ist insgesamt einer der größten Schwachpunkte des Titels.") etwas anderes in diese worte hineininterpretieren kann. ;-)

(insgesamt versteh ich den vergleich mit vampyr [alleine schon weil - wie gesagt - anderes genre] nicht so ganz. ich wäre von den videos aus zu urteilen nie auf die idee gekommen, nach grafischen gemeinsamkeiten zu suchen. aber da mag ich mich ja durchaus täuschen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
"Nicht mehr zeitgemäß" verstehe ich nicht automatisch für schlecht, keine Ahnung wie man sowas aus diesen Worten interpretieren kann. Es bedeutet nicht mehr und nicht weniger dass es technisch keine Bäume ausreisst und man es ihm halt deutlich ansieht.
Mir geht es v. A. um das "einer PS4 unwürdig"... Was soll das denn bitte heißen? Wie gesagt: Vampyr ist kein AAA-Game, legt den Fokus eher auf die Geschichte und die Einbindung des Spielers als auf ultrascharfe Texturen. Dennoch gelingt es mmn hervorragend, die von einem solchen Titel gewünschte Atmosphäre im England des frühen 20. Jahrhunderts zu erzeugen.
Was jetzt daran unwürdig sein soll, was ja wirklich nur negativ aufgefasst werden kann und mmn ne Umschreibung für "sieht einfach scheiße aus" ist, weiß ich nicht, v. A., da die PS4 jetzt auch nicht das technische Maß aller Dinge ist. ;-)
Dazu kommt ja, dass er mit "keine Schleichmechanik" nen Griff in's Klo macht...
Ich frage mich hier wirklich, wie viel abzug es lediglich gab, da vampyr halt nicht an kürzlich veröffentlichte Grafikperlen rankommt und spielerisch vom AAA Einheitsbrei abweicht, da sich der Test leider etwas in die Richtung liest.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Nicht mehr zeitgemäß" verstehe ich nicht automatisch für schlecht, keine Ahnung wie man sowas aus diesen Worten interpretieren kann. Es bedeutet nicht mehr und nicht weniger dass es technisch keine Bäume ausreisst und man es ihm halt deutlich ansieht.

Und so sehr ich LiS auch mag und die Inszenierung/Regie wirklich gut finde, vom grafischen Standpunkt aus war es wirklich nicht frei von Mängeln. Die Mimik war ausbaufähig, der Weichzeichner-Effekt IMO zu stark eingesetzt und an den Texturen hätte man ebenfalls noch schrauben können.

Vom Design her war es völlig in Ordnung, eine Augenweide jedoch nie. Zumal die Unreal3-Engine die LiS nutzte eh längst abtreten und seiner Folge-Version Platz machen sollte. Meiner Meinung nach.

Ich denke, die Überschrift "Grafik aus dem Gruselkabinett" suggeriert SEHR deutlich, dass die Grafik wohl "unter aller Sau" sein müsste; dem ist aber nicht ansatzweise so!

Unscharfe Texturen per se als nicht zeitgemäß abzustempeln, empfinde ich als etwas kurzsichtig.
Wird einem Maler sein Stil auch vorgeworfen, wenn dieser abstraktere punktierten Landschaften malt?
Er könnte sich doch zur Wertsteigerung seiner Werke dem Realismus zuwenden; Hundertwasser, Picasso, Kandinsky...alles Banausen!- oder doch zweierlei Maß?
 
Ich denke, die Überschrift "Grafik aus dem Gruselkabinett" suggeriert SEHR deutlich, dass die Grafik wohl "unter aller Sau" sein müsste; dem ist aber nicht ansatzweise so!
Ich sehe darin ein absichtliches Wortspiel. Vampire. Horror. Grusel. Also? ;)

Interessant ist aber dass Gamestar ebenfalls kein gutes Haar an der Technik lässt (dafür aber eine großzügigere Gesamtnote vergibt). So ganz von der Hand zu weisen ist der grafische Rückstand wohl doch nicht. ;)

Edit:
Und die Durchschnittswertung bei Steam ist jener dieses Tests auch näher als gedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Davon abgesehen frage ich mich, wieviele ständig neu laden (würden), um die verschiedenen Konsequenzen gleich zu sehen; das würde schliesslich die ganze Idee der Konsequenzen untergrabe

Ich spiele meistens so, weil ich direkt sehen will welche Aktion zu welcher Konsequenz führt. Dann entscheide ich welche mir persönlich am besten gefällt, was ich am interessantesten finde, oder was am besten zum Charakter passt den ich aktuell spiele, und wähle danach die schlussendliche Konsequenz aus. Ich spiel doch ein Spiel nicht 5 mal durch um alle Konsequenzen zu sehen, dafür habe ich nicht die Zeit und die Lust. Vor allem: Was ist wenn es Entscheidungen sind, die mir nicht gefallen? Dann spiele ich die ganze Zeit ein Spiel weiter, worauf ich eigentlich keinen Bock mehr habe. Klar zum ein wenig experimentieren und Spaß haben ist so etwas ganz nett, aber nicht wenn man so richtig in ein Spiel reinsteigern will.

Ein Beispiel: Mass Effect habe ich noch mittlerweile schon ein paar mal durch, und zu 90% immer die gleichen Entscheidungen getroffen. Einfach weil ich die anderen nicht mag und so nicht spielen will. Würde mir aber Mass Effect nun solche Entscheidungen aufzwingen, dann würde ich es gekonnt in die Ecke pfeffern.
Oder beim neuen Detroit becomes Human, da würde ich auch nicht weiter spielen wenn mir das Spiel Entscheidungen aufzwingen würde. Wenn ich mit einem Endergebnis nicht einverstanden bin. lade ich neu. So einfach ist das. Ich mag Spiele mit Entscheidungen, aber ich möchte meine Entscheidungen den Spiel aufzwingen, und nicht umgekehrt.
 
Ich sehe darin ein absichtliches Wortspiel. Vampire. Horror. Grusel. Also? ;)

Interessant ist aber dass Gamestar ebenfalls kein gutes Haar an der Technik lässt (dafür aber eine großzügigere Gesamtnote vergibt). So ganz von der Hand zu weisen ist der grafische Rückstand wohl doch nicht. ;)

Edit:
Und die Durchschnittswertung bei Steam ist jener dieses Tests auch näher als gedacht.

Ich muss gestehen, dass ich mich in der Regel zu jener Gruppe Menschen zähle, welche Spiele erst relativ Spät NACH deren Release kaufen; primär der Tatsache geschuldet, dass oft eine Vielzahl an Kinderkrankheiten zu beklagen ist.
Diesem Titel gab ich nach Recherchen der letzten tage und der Möglichkeit eines Preisschnäppchens eher eine Chance und wiederhole mich fußend auf meinem Vergleich mit anderen Titeln:
Die Grafik ist gut!-nicht sehr gut, aber gut; wobei sehr gut der höchst möglichen Wertung entspräche.
Gekoppelt daran hänge ich nich den Hinweis an, dass ich mich zu jener Riege an Menschen zähle, denen Grafik als einer (!) der wichtigsten Aspekte eines Spiel erscheint.
Treppchenbildung im einstelligen Prozentberech ist schon ein Grund, etwas nicht zu kaufen.
Dark Souls 1,2 u 3 - aufgrund der Grafik - ein absolutes No-Go.
Ark Survival Evolved=Grafikbedingt nicht interessiert.

Ich beziehe mich hier NICHT auf die Qualität der Animationen. Gesichtsanimationen inbegriffen.

Die Lichtqualität, die Nebelschaden und der Dunst, die Wasserpfützen, die Farbgebung der Objekte und die Vielzahl jener, die animationen der Bewegung...all dies sind nur einige wenige Punkte, die dieses Spiel über z.B. Dark Souls (Animationen, Texturen, Licht...), aber auch Quantum Break (Texturen, Performance), The Witness (Texturen und Auflösung ) Mass Effect (Animationen Bewegung) etc hebt; wobei letzteres nahezu gleichwertig ist.
Pirania Bytes lasse ich hier einmal aussen vor, wobei auch dieses Spiel in VIELEN Aspekten den kürzeren zieht.
Gamestar kommt mit der Wertung in einen realistischeren Bereich.

Wenn man Wertungen ab 80 mit gut, welche ab 90 mit "sehr gut" bewertet (grafische Aspekte inbegriffen) , dann trifft eine Wertung von Anfang-Mitte 80 den Nagel wohl am ehesten "auf den Kopf". (ev. etwas Offtopic ;-) )

:-)


I
 
Technische Probleme hatte ich bisher nicht, die Grafik ist sehr stimmungsvoll und ok. Es ist ein eher comichafter Look - etwa so wie bei Life is Strange, nur nicht ganz so comichaft. Animationen sind ok bis gut.

Danke für die Info. Ich habe es mir bestellt da das bisher gesehene gefällt. Die Wertungen und vor allem die Kritikpunkte gehen massiv auseinander. Hier wird sich über die Grafik beschwert, woanders wird diese gelobt. Manche sagen Non Lethal wäre zu schwer die anderen sagen es wäre zu leicht. Werde mir selbst ein Bild machen müssen.
 
dachte ich mir schon dass das Spiel, wenn überhaupt durchschnittlich wird, da es darüber kaum Infos gab und (für mich) von Heute auf Morgen plötzilich erscheint.
 
Danke für die Info. Ich habe es mir bestellt da das bisher gesehene gefällt. Die Wertungen und vor allem die Kritikpunkte gehen massiv auseinander. Hier wird sich über die Grafik beschwert, woanders wird diese gelobt. Manche sagen Non Lethal wäre zu schwer die anderen sagen es wäre zu leicht. Werde mir selbst ein Bild machen müssen.

Selber testen ist definitiv die beste Entscheidung, entweder man mag das Spiel oder nicht. War auch schon bei Remember me so. Bisher war der Non Lethal Weg nicht zu schwer, fordernd ja - unfair nein. Kritik: Nachspawnende Gegner (zu oft, zu viele, passiert immer nach dem schlafen), keine Schnellreise, kein Stealth, sehr verwinkelt gebaute Spielwelt.
 
Contra: Keine Schleichfunktion

Das stimmt so nicht ganz, es gibt zwei Art und Weisen zu schleichen.

1. Bewegt man auf dem Gamepad den linken Stick nur sanft (keine Ahnung welche Taste das auf der Tastatur ist, spiele zwar am PC aber dennoch mit Gamepad), bewegt sich Jonathan langsamer und wird, wie beim schleichen üblich, erst sehr spät wahrgenommen, wenn überhaupt.

2. Die Fähigkeit "Schatten", in denen er für "ungeübte" Augen quasi unsichtbar wird, auch in diesem Zustand kommt man gut an Orte, die man unentdeckt erreichen möchte ;)

Ich schätze die PCGames sehr aber bitte macht es dann auch richtig und erzählt keinen Stuss




Die Gegner spawnen erst dann nach, wenn du doch ausgeruht und zur nächsten Nacht gesprungen bist ;)
Wäre auch ziemlich langweilig, wenn auf ein mal keine Gegner mehr da wären, vor allem diese Viecher (hab den Namen vergessen) die man überall antrifft, zB in der Leichenhalle. Keine Ahnung wie oft ich schon da drin war, nur um
Craftingmaterial zu holen ^^ Nicht nur die Viecher haben welche, auch die Schränke werden "gespawnt".

Die Kämpfe sind nicht schwer, nicht mal ansatzweise, es sei denn es kommen mehrere Gegner auf ein mal. Ab einem gewissen Punkt im Spiel, wird es sau einfach und ich bin ebenfalls gerade bei 7 Stunde Spielzeit ;) Das Spiel sagt es ja auch, Bürger aussaugen bringt extrem viel. Der Schwierigkeitsgrad im Spiel ist halt genial, tötet man keine Bürger, geht es in Richtung eines Dark Souls, tötet man Bürger, wird es einfacher. Also ganz ehrlich, besser geht es nicht ^^

Ich bezog mich auf Gegner, die beim Kämpfen spawnen, da gibts 2-3 Stellen/Gegner wo das passieren kann.
Die "schweren" Kämpfen beziehen sich auf Bossgegner bzw Gegner die plötzlich 10 Level höher sind als man selbst, obwohl man eigentlich nur einem Quest folgt.
 
also ich hab jetzt nicht aus dem video raushören können ob die sory 1. mit dem gameplay ne symbiose eingeht, 2. ob sie packend, komplex, nachvollziehbar ist. lediglich das moralische entscheidungen anstehen. ja aber wie wirken die sich aus.

was mir gar nicht gefällt sind diese videospieltypischen extrinsischen motivations mechaniken.
also, das man xp bekommt jemanden auszusaugen den man besonders mag, was dann durch indikatoren angezeigt wird.

warum kann man nicht mal ein spiel erschaffen was nah an der realität ist. so wo man sich denkt ja wie würden menschen mit jemanden umgehen der vom menschen zum menschenjäger geworden ist, unfreiwillig versteht sich.

wieso kann man das nicht einfach thematisieren. die verfolgung eines vampieres durch die menschen, weil sie angst haben vor vampieren.

also einfach eine story die auf logik und nachvollziehbarkeit aufgebaut ist, was bedeutet das sie sich an einer hypothetischen realität orientieren müsste.
was wenn es vampyre unter uns geben würde. wie gehen wir damit um.
und dann aus der sicht des vampyrs erleben, wie er verfolgt wird vllt sogar von geliebten menschen verstoßen.
einsam. etc.
und das dann auch gameplay technisch.

das wenn ich z.b beim blut saugen erwischt werde, untertauchen muss, und ne andere rolle spielen muss oder so.
keine ahnung einfach etwas das in echt auch passieren würde in so einem fall und nicht immer diese aufgesetzten xp belohnungsmechaniken.

nein unmittlebare konsequenzen im spiel selbst.

ich meine wenn ich aus der tür gehe und und jemanden anpinkel, wird da keine anzeige kommen, die mir sagt mein moralischer sei gesunken, der mensch mag dich nicht, dein ruf ist schlecht, und so.
nein sondern der typ haut mir dann aufs maul.

ich will sowas nicht mehr spielen.
meine handlungen müssen nachvollziehbare konsequenzen mitsich bringen und nicht den xpmalus oder so.

da machen sich es die entwickler zu einfach und gleichzeitig zu kompliziert, denn was ist einfach sich an der realität zu orientieren anstatt sich selbst irgendwelche komische belohnungs/- bestrafungssysteme auszudenken.
 
Habe vor einigen Stunden angefangen, und werde versuchen das Spiel trotz 3 Stunden Spielzeit bei Steam zurück zu geben. Die Dialoge an sich sind ja wirklich gut. Aber dass die Gesprächspartner so am schwanken sind, als hätten Sie 3 Promille intus macht mich auf dauer echt aggressiv.
 
Nachdem ich das Spiel jetzt beendet habe, würde ich eine 85 geben. Vampyr hat ganz klar seine Schwächen: der Einstieg ist etwas langatmig geraten, die Karte hilft bei der Orientierung nur sehr bedingt, gerade da es keine Schnellreise gibt, die Kämpfe hätte man eine Spur besser lösen können und technisch gibt es kleinere Probleme.
Demgegenüber steht aber eine sehr dichte Atmosphäre, eine packende Handlung, spassige Kämpfe, eine gut umgesetzte Entscheidungsmechanik (gerade hinsichtlich des Schwierigigkeitsgrades) und stimmungsvolle Grafik.
Ich würde Vampyr auf jeden Fall weiterempfehlen.
 
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