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Valve verweigert Unterlassungserklärung - Verbraucherzentrale Bundesverband droht mit Rechtsstreit

gut so ab vor gericht und valve dazu zwingen, gabe soll seinen kopf nicht aus der schlinge ziehen dürfen nur weil steam es schon immer so gehandhabt hat.
 
Eben. Es gibt ja das EU-Gesetz, daß man gebrauchte Software weiter veräußern darf. Dagegen verstößt die Computerspieleindustrie seit längerer Zeit mit ihrer Accountbindung.

Das betrifft ja prinzipiell nicht nur Steam sondern auch die weitere Plattformen wie Origin von EA und Uplay von Ubisoft.
 
ich hoffe, dass die gerichte wenigstens vernünftig entscheiden werden, sonst dürfen wir uns bald endgültig mit amerikanischen verhältnissen hier rumschlagen...
 
Das ist eh nur Zeitschinderei, denke nicht das Valve da drumherum kommt,aber wenn man noch 1 oder 2 Jahre so weiter machen kann wie bisher ist das sicher für Valve nicht schlecht. Wenn man die Spiele weiterverkaufen und die AGB nicht mehr ändern kann wie man es braucht wird die Plattform sicher für einige Spielehersteller uninteressant und somit verlieren sie Geld durch weniger Aktuelle Spiele auch Kunden.
Da ist jeder Monat Bares Geld......

Hätte ich was zu sagen in er EU, hätte Valve von mir im März 3 Monate Zeit bekommen um den Kunden die Möglichkeit zu geben ihre Spiel von der Plattform zu lösen,wann immer sie das wollen,danach würden sie bei mir in der gesamten EU kein Spiel mehr verkaufen. Würde ich übrigens bei jedem Hersteller so machen und nicht nur bei Valve oder Steam.
 
Zuletzt bearbeitet:
naja, shice ist es ja schon jemanden schön 100 games kaufen zu lassen, dann die agb's so abändern, dass keiner mehr zustimmt und anschliessend das konto samt inhalt sperren...
 
Dumme Frage:
Wieso erst jetzt und nicht schon früher?

Wenn man beispielsweise bei WoW den neuesten Patch installiert, gibt es mehrere Textwüsten zum Abnicken. Wenn man dann sagt: "Ne, mach ich nicht mit, kann man ebenfalls nicht mehr spielen - egal, ob man dann ggfalls die nächsten 5 Monate schon mitbezahlt hat.
Ohne Patch kommt man ebenfalls nicht auf die Server. Und das ist schon jahrelang so.

Das müsste eigentlich auf jede sich selbst patchende Software zutreffen...
 
@Worrel

Da stimme ich dir zu, vielleicht nimmt es zur Zeit überhand da immer mehr und immer schärferer Kopierschutz kommt, oder es ist endlich mal jemand aufgewacht. Das dumme ist nur das bisher niemand Hart durchgreift.
Ich würde den Herstellern auch ihr F2P etwas vermiesen, die müssten bei mir einfach ne Übersicht einbauen was der Kunde denn nun schon gezahlt hat. Jeder Betrag schön sauber aufgelistet und zu einer Endsumme zusammen gefasst.Und das beim Einloggen...
Gerade im Spielebereich hab ich öfter das Gefühl das da jeder machen kann wie und was er will. Und der Kunde kann nur schlucken oder halt nicht Spielen..
 
nein ich meinte das rein theoretisch. nicht dass die agbs jetzt in irgendeiner form sind dass man nicht zustimmen sollte/könnte, oder dass dies gemacht wurde. es wäre nur shice, wenn es sich in diese richtung entwickeln täte...
 
"Gesperrt" wäre das Konto aber nur, wenn du es selbst nach Zustimmung nicht mehr nutzen könntest.
 
Also wenn ich das richtig verstanden hab,dann hat man sein Steam gestartet und musste zuerst geändete AGB aktzeptieren, tat man das nicht konnte man auch sein Steam nicht mehr Starten bzw. seine BISHERIGEN Spiele spielen. Sprich: Wenn du nicht einverstanden bist dann spielst du nicht mehr mit,auch wenn du für die Spiele bezahlt hast. Was so ja nicht sein kann ,da man die Spiele ja möglicherweise unter anderen bedingungen gekauft hat. dann könnten sie dir auch plötzlich ne Monatsgebühr aufdrücken und du könntest nix machen.Obwohl beim kauf des Spiels nie die rede von einer Monatlichen Gebühr war. Denke darum geht es auch. Das im Nachhinein nicht etwas geändert werden kann für das du schon bezahlt hast und das du zu anderen"Konditionen" nutzt.
 
Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn es da mal zu einem Rechtsstreit kommt. Da gibt es doch noch so viele Dinge, gerade was den digitalen Verkauf und Accountbindung betrifft, die mal irgendwie geregelt werden müssten.
 
Sprich: Wenn du nicht einverstanden bist dann spielst du nicht mehr mit,auch wenn du für die Spiele bezahlt hast. Was so ja nicht sein kann ,da man die Spiele ja möglicherweise unter anderen bedingungen gekauft hat. dann könnten sie dir auch plötzlich ne Monatsgebühr aufdrücken und du könntest nix machen.Obwohl beim kauf des Spiels nie die rede von einer Monatlichen Gebühr war.
Sicher: das KÖNNTEN sie machen. Die Frage ist bloss: Warum SOLLTEN sie sowas machen? Der Imageverlust wäre doch ein Vielfaches von dem, was sie dadurch reinholen würden.

Denke darum geht es auch. Das im Nachhinein nicht etwas geändert werden kann für das du schon bezahlt hast und das du zu anderen"Konditionen" nutzt.
Genauso wie zB bei einem WoW Patch ... siehe oben.
 
Ob sie es sollten oder könnten und selbst wenn sie es nie machen ist es doch für den Kunden kein Nachteil wenn sich jetzt endlich mal jemand darum kümmert.
Wenn ich das aber richtig verstanden habe wurden die AGB von Steam im Nachhinein für ALLE gekauften Spiele geändert, was die änderungen waren weiß ich nicht. Aber so wie das aussah konnte man nur Aktzeptieren oder nicht mehr Spielen. Ein Ablehnen und seine bisherigen games Spielen war also nicht möglich. Wenn dem so ist haben sie doch schon was geändert und da kommt dann die Frage auf,was kommt als nächstes.
Ich kann doch nicht für Ware die ich verkauft hab im Nachhinein etwas ändern und dann sagen: friss oder Stirb.Das kommt ja schon einer Erpressung gleich. Entweder man sagt ja auch wenn man dagegen ist oder mein Geld bzw die Spiele sind weg.Dann Hab ich die Spiele vielleicht noch aber wenn ich wegen nicht einverstanden sein von NACHTRÄGLICH geänderten AGB nicht mehr Spielen kann dann ist das so gut wie ne Account Löschung...
 
Die Praxis, die Nutzungsbedingungen nach dem Kauf einseitig zu ändern, ist für mich schlicht Erpressung. Wie Valve sich wohl fühlen würde, wenn ich jederzeit mein Geld zurückfordern könnte, solange die nicht "ja" zu allem sagen, was ich mir so ausdenke?
 
Das Valve die Unterlassungserklärung "ignoriert" (vermutlich wissen die Anwälte sowieso bescheid und haben ihre Asse im Ärmel) war ja mehr als klar.
Ich hoffe nur, dass es im Endeffekt keine negativen Auswirkungen auf die deutschen / europäischen Benutzer haben wird.
 
Sicher: das KÖNNTEN sie machen. Die Frage ist bloss: Warum SOLLTEN sie sowas machen? Der Imageverlust wäre doch ein Vielfaches von dem, was sie dadurch reinholen würden.

Gegenfrage: Warum sollten Valve Änderungen in den AGB's vornehmen, welche zu unserem Vorteil, aber zu deren Nachteil sind?, wenn sie nicht durch Gesetze, behördliche Auflagen dazu angehalten werden.
Und die Frage, ob sie es "könnten", soll ja nunmehr durch das Gericht geklärt werden.
Die Tatsache, dass die Verbraucherzentrale erst jetzt gegen die Accountbindung vorgeht, ist das erst seit kurzem existierende Gerichtsurteil, vorher gab es ja nur das "negative" BGH Urteil.

Und wenn sie im Nachhinein Änderungen vornehmen können, warum sollten Sie es dann nicht auch machen: z.B. eine teilweise Änderung ins Free2play-Konzept, auf einmal sind dann die schweren Waffen in L4D nur noch im Item-Shop gegen Barzahlung erhältlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde so taktiken von Steam,Origin,Uplay usw. sowieso über mies. Erst drängten sie die Politik und andere "Institutionen" dahin das Filesharing verboten wird, und wo es dann auf ein Minimum verdrängt wurde, kamen sie mit Account Bindung und co bzw. das ganze ging irgendwie fließend über die Bühne.
So geht das nicht, wenn man schon aus uns Gamern ehrliche Kunden machen wollte, sollte man uns auch so begegnen. ;)
 
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