aber was in den agb steht kann von valve ja jederzeit ohne vorankündigung geändert werden deshalb können sie auch diese passage jederzeit rauslöschen.
Es geht darum, daß Valve nicht letzte Woche sagen können "Spiel X unbegrenzt zu spielen kostet 20 Euro" und diese Woche soll der Nutzer dann plötzlich 10 Euro im Monat für Steam zahlen.
Das geht schlicht nicht, egal, was Valve sich sonstwo hin schreiben.
Das ist Unlauterer Wettbewerb, Betrug, Abzocke, eine unerwartete Klausel oder was weiß ich wie das in Juristendeutsch exakt heißt.
Das ist ein Tatbestand, der gegen jetzt schon geltende Gesetze verstößt.
wenn du die neuen agb dann nicht akzeptierst wird auch die vertragliche bindung deinerseits (gezwungerweise) aufgehoben,
Wird sie das? Oder wird einem "lediglich" die Nutzung seines Nutzungsrechtes verweigert, solange man nicht zustimmt?
Es ist klar, wie die Gerichte sich entscheiden
sollten, aber ganz so einfach, wie das für den Laien scheint, ist es oft nicht.
wenn du sie akzeptierst hast du in den neuen vertrag eingewilligt und von seiten valve wäre alles legitim.
Es ist nicht legitim, heute 20 Euro für etwas zu verlangen und für die per Vertrag definierte Leistung im Nachhinein Zusatzzahlungen einzufordern, die zum Zeitpunkt der Vertragsschliessung nicht vorauszusehen waren.
um die nutzung des spiels geht es ja auch nicht, es geht um steam
Es geht um die Aussage "Spiel kostet 20 Euro + Steam ist dazu nötig, aber dauerhaft kostenlos"
Analog: Ein Autohändler, der einen Wagen für X Euro verkauft + 3 Jahre sämtliche Reparaturen kostenlos übernehmen würde.
Der kann dann auch nicht plötzlich sagen: "Ja, wir haben unser Geschäftsmodell umgestellt und führen keine kostenlosen Reparaturen mehr durch."
damit würde valve gegen deutsches kundenrecht verstoßen gegen das sie jetzt ohnehin schon mit ihren agb verstoßen...
Ob sie mit ihren gegenwärtigen AGB gegen Gesetze verstoßen, ist momentan noch nicht klar, weil es da diverse widersprüchliche gerichtliche Entscheidungen und damit keine klare Linie gibt.
Was momentan Stein des Anstoßes ist, sind nicht die AGB, sondern die Art und Weise, wie diese dem Nutzer aufgezwungen werden.
was die sache natürlich nicht besser macht weil valve fast alles klammheimlich das reinschreiben kann,
Es ging bei diesen Absatz um den Imageverlust - und der ist bei geänderten AGB relativ gering, weil sich eben kaum jemand diese Dinger durchliest - unabhängig davon, was da genau drinsteht.