• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


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  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Valve verweigert Unterlassungserklärung - Verbraucherzentrale Bundesverband droht mit Rechtsstreit

Sicher: das KÖNNTEN sie machen. Die Frage ist bloss: Warum SOLLTEN sie sowas machen? Der Imageverlust wäre doch ein Vielfaches von dem, was sie dadurch reinholen würden.
Wenn ich richtig informiert bin, ist es ja schon so, dass man die Spiele nicht mehr nutzen kann, wenn man Änderungen der Nutzungsbedingungen nicht zustimmt.
Wer neuen Geschäftsbedingungen auf dem Onlineportal Steam nicht zustimmt, verliert den Zugriff auf sein Nutzerkonto - und damit auch auf seine teuer bezahlten Spiele.
Steam: "Spieler f

Also von einem Imageverlust sehe ich weit breit nichts, weshalb sollte das dann bei einer Monatsgebühr plötzlich anders sein? Liegt natürlich daran dass man bei einem Account mit sehr vielen Spielen es dann verständlicherweise einfach hinnimmt, solange man auf seine Spiele weiter zugreifen darf.

Aber für eine Monatsgebühr ist es noch etwas zu früh, die würde vermutlich erst kommen wenn Steam absolut marktbeherrschend ist. Und wahrscheinlich auch anfangs nur mit einer sehr niedrigen Gebühr.
 
Zuletzt bearbeitet:
It's about time. Hoffentlich tut sich nun endlich mal was bezüglich dieser kundenfeindlichen Accountbindung. Nach dem krassen Fehlurteil des BGH besteht nach dem Urteil des EGH wenigstens wieder Hoffnung, daß gegen diese Praxis vorgegangen wird.

Und bitte auch noch EA, Ubisoft und alle anderen mit dieser Accountbindungsscheiße abmahnen!
 
Huch das wird ja noch echt interessant :D

Na da bin ich mal echt gespannt wie das noch alles ausgeht.
Ich hab nämlich keine Ahnung welchen Ausgang dieser Streit finden wird.

Klar wird jetzt Valve unter Druck gesetzt, aber ich kann mir schon denken dass Valve da nicht mitspielen wird.

Ergo. Abwarten und Tee trinken :-)
 
Gegenfrage: Warum sollten Valve Änderungen in den AGB's vornehmen, welche zu unserem Vorteil, aber zu deren Nachteil sind?, wenn sie nicht durch Gesetze, behördliche Auflagen dazu angehalten werden.
Es geht nicht um Vor- oder Nachteile, sondern darum, daß man zur kontinuierlichen Nutzung nicht zu einer Zustimmung der geänderten AGB gezwungen sein sollte.

Und wenn sie im Nachhinein Änderungen vornehmen können, warum sollten Sie es dann nicht auch machen: z.B. eine teilweise Änderung ins Free2play-Konzept, auf einmal sind dann die schweren Waffen in L4D nur noch im Item-Shop gegen Barzahlung erhältlich.
Weil Imageverlust.
Weil irreführend, da die letztendliche Leistung eine andere ist, als die, die beim Lizenzverkauf angepriesen wurde.
 
Wenn ich richtig informiert bin, ist es ja schon so, dass man die Spiele nicht mehr nutzen kann, wenn man Änderungen der Nutzungsbedingungen nicht zustimmt.
Es bezog mich auf folgendes:
"dann könnten sie dir auch plötzlich ne Monatsgebühr aufdrücken und du könntest nix machen.Obwohl beim kauf des Spiels nie die rede von einer Monatlichen Gebühr war."

Also von einem Imageverlust sehe ich weit breit nichts, weshalb sollte das dann bei einer Monatsgebühr plötzlich anders sein?
Weil es dabei dann um bares Geld geht?

Aber für eine Monatsgebühr ist es noch etwas zu früh, die würde vermutlich erst kommen wenn Steam absolut marktbeherrschend ist. Und wahrscheinlich auch anfangs nur mit einer sehr niedrigen Gebühr.
Man kann nicht einfach eine Monatsgebühr für etwas verlangen, was man dem Kunden vorher verkauft hat.
Deswegen gibt es jetzt ja diese gerichtliche Auseinandersetzung, um so etwas zu unterbinden.

Was Valve machen könnte:
Eine optionale Monatsgebühr einführen, mit der man dann Zugriff auf Teile oder den ganzen Steam Spiele Katalog hätte. Man könnte Steam mit seinen gekauften Spiele Lizenzen aber trotzdem ohne diese Gebühr weiter nutzen.
 
Klar wird jetzt Valve unter Druck gesetzt, aber ich kann mir schon denken dass Valve da nicht mitspielen wird.

Was denkst du denn was passiert? das valve sagt nö nicht mit uns und die EU sagt dann, ja liebes Valve Team, weil ihr nur das beste für die Spieler wollt könnt ihr machen was ihr wollt.
Gesetze gelten für alle, wenn ich etwas verkaufen will muß ich mich an die Gesetze halten die in dem Land herrschen,werden die nachträglich geändert muss ich mich als Verkäufer / Firma anpassen. ist in der Autobranche schon jahrelang so. Du kannst auch kein Auto auf den Markt bringen als Chinese das den Deutschen Standard nicht erfüllt und wenn die Kiste überall auf der Welt so verkauft werden darf interessiert das hier niemanden wenn es nicht dem deutschen oder Europäischen Gesetz entspricht. PC Spiele sind auch nur ne Ware und ich finde auch wenn sie zum teil Spaß machen haben die keine Sonderbehandlung verdient.
Gilt natürlich genauso für EA usw. Vielleicht sehen wir hier bald einen Muster Prozess auf jeden Fall sind die verbraucher hier die Gewinner würde ich behaupten. Weil einfach Steam in Europa einstellen können sie auch nicht wenn ihnen die Bedingungen nicht passen von daher mal abwarten.

@Worrel
Darum gehts doch, es wurden doch schon AGB geändert und dadurch mehr oder weniger die Kunden erpresst. Da hat auch keiner von Steam auf den Image Schaden geachtet. Steam nutzen so viele Leute, glaubst du die Juckt das wenn da ein paar tausend abspringen? Die meisten haben einfach das Fenster gesehen, auf OK geklickt und gut ist. Die interessiert das auch nicht oder besser noch nicht. Und genau deshalb will der Verbraucherschutz doch nun Klarheit in die Sache bringen. Damit nicht im Nachhinein der Kunde der dumme ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Worrel
Darum gehts doch, es wurden doch schon AGB geändert und dadurch mehr oder weniger die Kunden erpresst. Da hat auch keiner von Steam auf den Image Schaden geachtet.
Wie du schon selber schreibst: "Die meisten haben einfach das Fenster gesehen, auf OK geklickt und gut ist."
Wo soll also Imageschaden herkommen, wenn sich das doch keiner durchliest?

Und genau deshalb will der Verbraucherschutz doch nun Klarheit in die Sache bringen. Damit nicht im Nachhinein der Kunde der dumme ist.
Was ja nicht verkehrt ist.
Aber im Nachhinein plötzlich Geld für eine als kostenlos angepriesene Sache zu nehmen, verstößt gegen jetzt schon bestehende Gesetze.

Das ist nicht so eine rechtlich ungeklärte Suppe wie Kontenbindung, wo mal das eine Urteil :top: sagt und das nächste :hop:.
 
das mit origin und co ist zwar genau so ein mist aber ist schon ok das sie sich jetzt auf steam konzentrieren immerhin haben die mit der drm geschichte angefangen, jetzt sollen sie die suppe auch wieder auslöffeln :-) udn wenn steam erstmal besiegt ist ziehen ea und co sicherlich schnell nach.

hat steam eigentlich weltweit die gleichen agb oder gibts da speziell eine für deutschland? ansonsten werden sie dem sicherlich nicht nachgeben und weltweit die kontrolle über die gamer aufgeben nur weil die pingeligen deutschen wieder ne extra wurst wollen.

Aber im Nachhinein plötzlich Geld für eine als kostenlos angepriesene Sache zu nehmen, verstößt gegen jetzt schon bestehende Gesetze.
gegen welche? denke nicht das valve sich strafbar macht wenn sie ne monatsgebühr für steam einführen würden.
 
Es bezog mich auf folgendes:
"dann könnten sie dir auch plötzlich ne Monatsgebühr aufdrücken und du könntest nix machen.Obwohl beim kauf des Spiels nie die rede von einer Monatlichen Gebühr war."
War mir klar, dass war ein Beispiel wo Valve ihre Macht gegenüber dem Kunden demonstriert.
Weil es dabei dann um bares Geld geht?
Ging es bei meinem Beispiel mit dem zur Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen auch, wenn man nicht zustimmt verliert man indirekt hunderte von Euro wenn man zuvor dementsprechend die Spiele gekauft hatte.

Man kann nicht einfach eine Monatsgebühr für etwas verlangen, was man dem Kunden vorher verkauft hat.
Deswegen gibt es jetzt ja diese gerichtliche Auseinandersetzung, um so etwas zu unterbinden.

Was Valve machen könnte:
Eine optionale Monatsgebühr einführen, mit der man dann Zugriff auf Teile oder den ganzen Steam Spiele Katalog hätte. Man könnte Steam mit seinen gekauften Spiele Lizenzen aber trotzdem ohne diese Gebühr weiter nutzen.
Fataler Irrtum, sie verlangen keine Gebühr für was sie verkauft haben, dass was man bei Steam kauft ist im Grunde nur der Key, sonst gar nichts.
Die Nutzung von Steam ist ein kostenloses Abo welches jederzeit sofort ohne Probleme in ein kostenpflichtiges umgewandelt werden kann.
Wenn man sich die Subscriber Agreements von Steam genau durchliest, dann fällt einem dieses auch sofort auf, dass für den Fall das man dieses so umsetzen möchte, sich Valve in allen erdenklichen rechtlichen Belangen, bereits dementsprechend abgesichert haben.
Steam Subscriber Agreement
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann nicht einfach eine Monatsgebühr für etwas verlangen, was man dem Kunden vorher verkauft hat

Das ist ja eben von Anfang an das Problem mit Plattformen wie Steam. Man kauft dort eben nichts, sondern schließt quasi gegen eine Einmalzahlung ein zeitlich unbefristetes Abo ab (aktueller Stand), welches jeder Zeit einseitig von Valve gekündigt werden kann, teils unter windigen Gründen, wo der Kunde auch noch seine Unschuld beweisen muß (Beweislastumkehr), wie zB. angebliche Nutzung von Cheat-Tools. Imho eine rechtswidrige Praxis.
 
Ich hoffe die werden verklagt und geben sich hinsichtlich der Kundenzufriedenheit mehr Mühe. Langsam reicht es; momentan kann man zwar das Spiel 'Of Orcs and Men' kaufen aber nicht installieren, wobei es offiziell released wurde. Es wäre ja schon ärgerlich genug, wenn die sagen würden, dass sich der Release um einen Tag oder Woche verschiebt, aber so rein gar nichts zu machen und das Spiel trotzdem anzubieten kann einfach nicht sein. Zudem hoffe ich dass die Verbraucherzentrale auch auf diese Situation hingewiesen wird... evtl wäre das auch mal eine News hier wert das Thema... das ist so als wenn ich in T-Punkt gehe, kaufe mir ein Handy, welches auch im Laden liegt, aber der Verkäufer sich einfach umdreht und verschwindet... Hallo, gehts noch?
Sry für den blöden Vergleich,a bver bin gerade schon gut verägert und gehe mal schlafen...
 
Ich hoffe die werden verklagt und geben sich hinsichtlich der Kundenzufriedenheit mehr Mühe. Langsam reicht es; momentan kann man zwar das Spiel 'Of Orcs and Men' kaufen aber nicht installieren, wobei es offiziell released wurde. .
Hmm.. der offizielle Release ist doch erst am 12.10., oder?
 
gegen welche? denke nicht das valve sich strafbar macht wenn sie ne monatsgebühr für steam einführen würden.
Natürlich verstößt das gegen Gesetze:

Man hat Valve Geld gegeben, damit man Spiel X bezahlen kann. Sämtliche Texte und Hinweise auf der Seite/in Steam gehen in die Richtung: "SIe zahlen 1x und können Spiel X dann jederzeit an einem Pc ihrer Wahl spielen. Steam selbst ist dabei kostenlos.".
Beschränkungen der Zugriffszeit sind lediglich bei MMOs mit monatlicher Gebühr und in den Service Aufrechterhaltungs Klauseln (zB Server offline wg. Wartung) aufgeführt.

Dh: eine quasi "lebenslange" Nutzung des Spiels ist Bestandteil des zustande gekommenen Vertrages.

Wenn Valve jetzt eine Nutzungsgebühr für alle bisherigen Steam Kunden eine Monatsgebühr erheben würde, wäre das bezogen auf sämtliche vorher erworbenen Spiellizenzen Betrug, denn beim Kauf selbiger stand eben nicht dabei: "Zusätzliche Kosten sind nötig, um die Software "Steam" nutzen zu dürfen."

[Um Geld] ging es bei meinem Beispiel mit dem zur Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen auch, wenn man nicht zustimmt verliert man indirekt hunderte von Euro wenn man zuvor dementsprechend die Spiele gekauft hatte.
... , zu denen man aber ruckzuck wieder Zugriff hat, sobald man auf das "Annehmen" klickt.
Was die meisten sowieso ungelesen machen (Ich kann mir nicht mal vorstellen, daß irgendwer im privaten Bereich sich mehr als 1x so eine Textwüste durchliest.)

Fataler Irrtum, sie verlangen keine Gebühr für was sie verkauft haben, dass was man bei Steam kauft ist im Grunde nur der Key, sonst gar nichts.
Und damit hätte man dann eine Lizenz/einen Key/ein Nutzungsrecht gekauft.

Wenn sie eine Lizenz verkaufen, um Spiel X spielen zu können, ohne eine zeitliche Einschränkung zu nennen, dann müssen sie die Software auch ohne zeitliche Einschränkung zur Verfügung stellen.
Alles andere wäre Betrug.
 
Natürlich verstößt das gegen Gesetze:

Man hat Valve Geld gegeben, damit man Spiel X bezahlen kann. Sämtliche Texte und Hinweise auf der Seite/in Steam gehen in die Richtung: "SIe zahlen 1x und können Spiel X dann jederzeit an einem Pc ihrer Wahl spielen. Steam selbst ist dabei kostenlos.".
aber was in den agb steht kann von valve ja jederzeit ohne vorankündigung geändert werden deshalb können sie auch diese passage jederzeit rauslöschen. wenn du die neuen agb dann nicht akzeptierst wird auch die vertragliche bindung deinerseits (gezwungerweise) aufgehoben, wenn du sie akzeptierst hast du in den neuen vertrag eingewilligt und von seiten valve wäre alles legitim.

Dh: eine quasi "lebenslange" Nutzung des Spiels ist Bestandteil des zustande gekommenen Vertrages.
um die nutzung des spiels geht es ja auch nicht, es geht um steam und die können dir jederzeit den hahn abdrehen auch wenn du eine "lebenslage" nutzung erlaubnis des spiels hast. das du die spiele dann nicht mehr nutzen kannst ist aus sicht von valve dann schlicht "pech" :-D

Wenn Valve jetzt eine Nutzungsgebühr für alle bisherigen Steam Kunden eine Monatsgebühr erheben würde, wäre das bezogen auf sämtliche vorher erworbenen Spiellizenzen Betrug, denn beim Kauf selbiger stand eben nicht dabei: "Zusätzliche Kosten sind nötig, um die Software "Steam" nutzen zu dürfen."
damit würde valve gegen deutsches kundenrecht verstoßen gegen das sie jetzt ohnehin schon mit ihren agb verstoßen...

Was die meisten sowieso ungelesen machen (Ich kann mir nicht mal vorstellen, daß irgendwer im privaten Bereich sich mehr als 1x so eine Textwüste durchliest.)
was die sache natürlich nicht besser macht weil valve fast alles klammheimlich das reinschreiben kann, da wird hier mal ein wort geändert da mal ein wort und im laufe der zeit ergibt sich eine komplette neue bedeutung.

sie könnten die abogebühr in einer nacht und nebelaktion einführen bevor die medien groß wind davon kriegen und jeder der in der zeit die neuen agb (ungelesen) akzeptiert wäre am arsch weil er eingewilligt hätte ab sofort eine monatsgebür für steam zu zahlen. ok, düsteres zukunftsszenario aber alles im bereich des möglichen...

Wenn sie eine Lizenz verkaufen, um Spiel X spielen zu können, ohne eine zeitliche Einschränkung zu nennen, dann müssen sie die Software auch ohne zeitliche Einschränkung zur Verfügung stellen.
Alles andere wäre Betrug.
die spiellizenz und die steamlizenz sind 2 vollkommen verschiedene dinge, auch wenn dir valve den zugang zu steam sperrt hast du nach wie vor deine spiellizenzen und kommst ja auch wieder ran sobald du den neuen steam vertrag akzeptierst. die spiellizenzen gehen dir in keinem fall verloren.

mal gucken wie die anwälte das interpretieren werden ;-)
 
aber was in den agb steht kann von valve ja jederzeit ohne vorankündigung geändert werden deshalb können sie auch diese passage jederzeit rauslöschen.
Es geht darum, daß Valve nicht letzte Woche sagen können "Spiel X unbegrenzt zu spielen kostet 20 Euro" und diese Woche soll der Nutzer dann plötzlich 10 Euro im Monat für Steam zahlen.

Das geht schlicht nicht, egal, was Valve sich sonstwo hin schreiben.
Das ist Unlauterer Wettbewerb, Betrug, Abzocke, eine unerwartete Klausel oder was weiß ich wie das in Juristendeutsch exakt heißt.

Das ist ein Tatbestand, der gegen jetzt schon geltende Gesetze verstößt.

wenn du die neuen agb dann nicht akzeptierst wird auch die vertragliche bindung deinerseits (gezwungerweise) aufgehoben,
Wird sie das? Oder wird einem "lediglich" die Nutzung seines Nutzungsrechtes verweigert, solange man nicht zustimmt?

Es ist klar, wie die Gerichte sich entscheiden sollten, aber ganz so einfach, wie das für den Laien scheint, ist es oft nicht.

wenn du sie akzeptierst hast du in den neuen vertrag eingewilligt und von seiten valve wäre alles legitim.
Es ist nicht legitim, heute 20 Euro für etwas zu verlangen und für die per Vertrag definierte Leistung im Nachhinein Zusatzzahlungen einzufordern, die zum Zeitpunkt der Vertragsschliessung nicht vorauszusehen waren.

um die nutzung des spiels geht es ja auch nicht, es geht um steam
Es geht um die Aussage "Spiel kostet 20 Euro + Steam ist dazu nötig, aber dauerhaft kostenlos"

Analog: Ein Autohändler, der einen Wagen für X Euro verkauft + 3 Jahre sämtliche Reparaturen kostenlos übernehmen würde.

Der kann dann auch nicht plötzlich sagen: "Ja, wir haben unser Geschäftsmodell umgestellt und führen keine kostenlosen Reparaturen mehr durch."

damit würde valve gegen deutsches kundenrecht verstoßen gegen das sie jetzt ohnehin schon mit ihren agb verstoßen...
Ob sie mit ihren gegenwärtigen AGB gegen Gesetze verstoßen, ist momentan noch nicht klar, weil es da diverse widersprüchliche gerichtliche Entscheidungen und damit keine klare Linie gibt.

Was momentan Stein des Anstoßes ist, sind nicht die AGB, sondern die Art und Weise, wie diese dem Nutzer aufgezwungen werden.

was die sache natürlich nicht besser macht weil valve fast alles klammheimlich das reinschreiben kann,
Es ging bei diesen Absatz um den Imageverlust - und der ist bei geänderten AGB relativ gering, weil sich eben kaum jemand diese Dinger durchliest - unabhängig davon, was da genau drinsteht.
 
... , zu denen man aber ruckzuck wieder Zugriff hat, sobald man auf das "Annehmen" klickt.
Was die meisten sowieso ungelesen machen (Ich kann mir nicht mal vorstellen, daß irgendwer im privaten Bereich sich mehr als 1x so eine Textwüste durchliest.)
Nach dieser Logik zahlt man bei einer Einführung einer Monatsgebühr ebenfalls nichts, wenn man die Nutzungsvereinbarung über ein Bezahl-Abo ablehnt.
Und damit hätte man dann eine Lizenz/einen Key/ein Nutzungsrecht gekauft.

Wenn sie eine Lizenz verkaufen, um Spiel X spielen zu können, ohne eine zeitliche Einschränkung zu nennen, dann müssen sie die Software auch ohne zeitliche Einschränkung zur Verfügung stellen.
Alles andere wäre Betrug.
Sie nennen zwar eine zeitliche Einschränkung in dem Steam Agreement, diese ist aber nicht für Valve/Steam verpflichtend. Also steht in der Nutzungsvereinbarung auf gut Deutsch, dass Valve nicht verpflichtet ist überhaupt einen Zugang zu einer erworbenen Lizenz zu gewähren.

Hm, ich habe jetzt gerade geschaut, die haben den Wortlaut geändert. Egal, lies es dir am besten selbst einmal ganz durch, verlinkt habe ich die SLA von Steam bereits.

Und hier eine von mir genannte Stelle mit den Abozahlungen die bereits jetzt schon implementiert sind.
C. Kündigung durch Valve
Valve ist berechtigt, Ihr Nutzerkonto oder ein bestimmtes Abonnement/bestimmte Abonnements jederzeit zu löschen. Für den Fall, dass Ihr Nutzerkonto oder ein bestimmtes Abonnement von Valve auf Grund eines Verstoßes gegen die vorliegende Vereinbarung oder wegen regelwidrigen oder rechtswidrigen Verhaltens gekündigt oder gelöscht wird, haben Sie keinerlei Anspruch auf eine Erstattung von Zahlungen, insbesondere haben Sie keinen Anspruch auf eine Erstattung von Abonnementgebühren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach dieser Logik zahlt man bei einer Einführung einer Monatsgebühr ebenfalls nichts, wenn man die Nutzungsvereinbarung über ein Bezahl-Abo ablehnt.
Bei dieser Argumentationskette geht es immer noch ausschliesslich um den Imageverlust und nix anderes.

Sie nennen zwar eine zeitliche Einschränkung in dem Steam Agreement, diese ist aber nicht für Valve/Steam verpflichtend. Also steht in der Nutzungsvereinbarung auf gut Deutsch, dass Valve nicht verpflichtet ist überhaupt einen Zugang zu einer erworbenen Lizenz zu gewähren.
Es ist diesbezüglich relativ egal, was denn genau in den AGB steht. Valve unterbreitet auf seiner Webseite ein Angebot, welches eindeutig signalisiert: "Einmalige Zahlung => unbegrenzter Zugang zu Spiel X". Wenn in den AGB etwas steht, was dieser Erwartung nicht entspricht, ist dieser Absatz der AGB nicht wirksam, weil er "unerwartet" ist (oder sinngemäße Formulierung - kenne die genaue juristische Bezeichnung nicht)

Und hier eine von mir genannte Stelle mit den Abozahlungen die bereits jetzt schon implementiert sind.
Ja logisch, es gibt ja momentan MMOs mit monatlichen Gebühren bei Steam.
Daß es eine Sonderregelung für solche MMOs gibt, deutet noch lange nicht darauf hin, daß Steam eine Monatsgebühr bekommen wird.
 
....Ja logisch, es gibt ja momentan MMOs mit monatlichen Gebühren bei Steam.
Daß es eine Sonderregelung für solche MMOs gibt, deutet noch lange nicht darauf hin, daß Steam eine Monatsgebühr bekommen wird.
Wenn du schon nicht die SLA lesen willst und ich mir die Mühe mache den Text raus zusuchen, dann erwarte ich wenigstens dass dieser genau gelesen wird.
Ansonsten macht es ungefähr genau soviel Sinn, wie mit einem Blinden über Farben zu reden.
Sie werden Abonnent von Steam (nachfolgend „Abonnent“),
Dein Wissen über Verträge lässt wohl um es sehr vorsichtig auszudrücken etwas zu wünschen übrig.

EDIT: In dieser Passage wird es noch klarer, dass mit den Abonnementgebühren definitiv keine MMO-Gebühren gemeint sein können:
Jedes Abonnement gestattet Ihnen den Zugriff auf bestimmte Leistungen, bestimmte Software und/oder sonstige Inhalte. Manche Abonnements sind gegebenenfalls mit der Geltung von Zusatzbedingungen verbunden, die auf das betreffende Abonnement zugeschnitten sind (Abonnementbedingungen) (beispielsweise eine Endbenutzer-Lizenzvereinbarung, die für ein bestimmtes Spiel oder Nutzungsbedingungen, die für ein bestimmtes Steam-Produkt oder eine Steam-Funktion gelten). Darüber hinaus gelten gegebenenfalls Zusatzbedingungen (zum Beispiel Zahlungs- und Abrechnungsbedingungen), die auf der Internetadresse http://www.steampowered.com oder als Teil des Steam-Leistungsangebots (nachfolgend „Nutzungsrichtlinien“) veröffentlicht sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du schon nicht die SLA lesen willst und ich mir die Mühe mache den Text raus zusuchen, dann erwarte ich wenigstens dass dieser genau gelesen wird.
Hab ich ja.

Dein Wissen über Verträge lässt wohl um es sehr vorsichtig auszudrücken etwas zu wünschen übrig.
Mag sein. Du darfst mich gerne aufklären, wenn ich irgendwo mit meinem Verständnis falsch liege.

Fakt ist jedenfalls:
Man kann nicht nach vollzogenen Vertragsabschluss und erfolgter Bezahlung für Spiel X auf einmal sagen "Ach übrigens: Steam kostet 50€ pro Monat", was nach deinem Verständnis scheinbar gehen würde.

Valve kann höchstens sagen: "Steam wird ab sofort 50 Euro im Monat kosten, aber für sämtliche Programme, die vor dieser Ankündigung bezogen wurden, bleibt es kostenlos."

EDIT: In dieser Passage wird es noch klarer, dass mit den Abonnementgebühren definitiv keine MMO-Gebühren gemeint sein können:
Nein, wird es nicht. Im Gegenteil.

In dieser Passage wird klar, daß alle Steam Anwendungen als "Abonnements" bezeichnet werden.
Das heißt aber nicht, daß Valve dafür Abogebühren im Sinn hat.

Man beachte das "manche" in "Manche Abonnements sind gegebenenfalls mit der Geltung von Zusatzbedingungen verbunden, die auf das betreffende Abonnement zugeschnitten sind".
Das bezieht sich erstmal auf Programme, bei denen der Hersteller/Publisher zusätzlich zu den Steam AGB noch Regelungen vereinbart.Wie zB Das Installationslimit der Crysis Spiele.

"Darüber hinaus gelten gegebenenfalls Zusatzbedingungen (zum Beispiel Zahlungs- und Abrechnungsbedingungen)" -
Hier wird gerade klar, daß es sich um MMO Gebühren handelt, da es nur "gegebenenfalls" Zahlungsbedingungen gibt.Wenn es für Steam generell Abogebühren geben würde, stünde da eine pauschale Formulierung, keine spezifizierende.
 
@Worrel
Nein, der Anfang des Satzes ist entscheidend. ;-) Jedes Abonnement gestattet ihnen den Zugriff. Die Software ist eben nicht das Abonnement, sondern der Zugriff auf die Software oder auf andere Dinge ist das Abonnement.

Das ist ein entscheidender Unterschied und dann wäre auch nicht von einem kostenlosen Abonnement die Rede, oder sind die Spiele in Steam kostenlos? :-)

Wobei ich jetzt nicht überprüft habe ob das noch in diesem Wortlaut drin steht, aber es ging ja um die Intention was ein Abo bei Steam ist und das hat sich nicht geändert.

Und es wurde auch ausdrücklich geschrieben, dass der Account eben nicht zum Kauf von Software etc. dazugehört. Deshalb können die sehr wohl auch die Gebühr auf den Account verlangen, unabhängig zu welchem Zeitpunkt die Spiele gekauft wurden.

Wenn es so wäre wie du schreibst, hätte ich ganz umsonst auf sehr viele Spiele verzichtet. :-B Glaub mir, das habe ich nicht.;-)
 
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