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The Odyssee: Nolans Film fehlt etwas Wichtiges aus der Vorlage

Jetzt seid doch mal nicht alle so grundnegativ. Gibt dem Film eine Chance oder lasst es bleiben. Nur schimpft doch nicht gleich so auf ihn ein, bevor er überhaupt raus ist.
Ich für meinen Teil werde ihm eine Chance geben, denke ich. Falls er mir nicht gefallen sollte, ist es halt so. Aber ich zumindest werde mir erst eine Meinung bilden, nachdem ich ihn gesehen habe.
natürlich werde ich dem film eine chance geben und mir danach eine meinung bilden. ^^
 
Umso weniger erstaunlich, dass die Menschen, für die angeblich gefochten wird, selbst am meisten davon abgefuckt sind.
Ich habe einen guten Freund aus Kamerun und als damals „Black Lifes Matter“ die Runde machte, war er der erste, der laut sagte: Was ist das für ein Schwachsinn? Every Lifes Matter, entweder so oder gar nicht.
Naja, nur weil es einzelne betroffene Menschen gibt, die sich damit trotzdessen nicht identifizieren können, braucht man den Menschen, die sich damit sehr wohl identifizieren können, ihr legitimes Anliegen nicht absprechen. Beides existiert gleichzeitig. Klar, das nutzen super viele Leute für virtue signalling, brauchen wir nicht drüber reden, nichtdestotrotz wird es wohl schon seine Berechtigung haben, dass damals tausende Menschen dafür auf die Straße gingen. Vor allem in den USA, wo die Realität einfach nochmal eine komplett andere ist, als bei uns in Europa.

Rassismus existiert, racial profiling existiert, immer noch und ich sehe bei den Entwicklungen in letzter Zeit auch nicht, dass das verschwinden wird. Darauf aufmerksam zu machen, dabei ging es bei der ganzen Bewegung. Um mehr nicht. Es wurde auch nie propagiert, dass andere Leben irgendwie weniger wert wären. Das wurde/wird halt einfach wieder daraus gemacht, von Leuten, die sich mit der Bewegung nicht identifizieren konnten oder sich davon angegriffen fühlten. Aber das kennen wir ja auch vom Feminismus, wo viele Männer denken, dass Feminismus am Ende bedeutet, dass sie irgendwie weniger wert wären, was komplett an der Message vorbeigeht und gelinde gesagt auch Unsinn ist.

Nur weil es - wie in jeder Bewegung - Fanatiker und Hardliner gibt, die halt immer am lautesten sind, bedeutet es nicht, dass sie diese Bewegungen und deren Message repräsentieren. In vielen Fällen haben sie die Message einfach nur zu ihren Zwecken instrumentalisiert und zerstören damit selber die Glaubwürdigkeit der Bewegung. Aber die Grabenkämpfe in der linken Szene sind ja bekannt: während die Rechten sich schon gemeinsam darauf vorbereiten das nächste Flüchtlingsheim abzufackeln, diskutieren die Linken noch darüber, ob nun Seitan oder Tofu die bessere Fleisch-Alternative ist. Es ist als selbst Linker auch einfach nur ermüdend. Wir könnten als Gesellschaft so viel weiter sein...

Freue mich tierisch auf den Film, das wird im IMAX ein Fest. Mag auch sehr, dass bisher alles schön düster aussieht. Ich habe das Epos nie gelesen, bräuchte jetzt bei der Adaption aber auch keine Comedy oder comic relief á la Marvel, das wird mir mittlerweile eh viel zu häufig verwendet. Ich mag Nolan's Filme, auch wenn er oft daran scheitert Emotionen bei mir zu erzeugen und dafür zu sorgen, dass ich mit den Charakteren fühle, aber audio-visuell ist es einfach jedes Mal 'ne Wucht und ich finde seine Zeit-Konzepte immer sehr spannend und cool umgesetzt.
 
Ich habe das Epos nie gelesen, bräuchte jetzt bei der Adaption aber auch keine Comedy oder comic relief á la Marvel,
Falls Du Dich mal einlesen willst auf witzige, aber extrem informative Art (und des englischen mächtig bist):
Die Bücher von Stephen Frey sind grandios geschrieben, bzw radios vorgelesen als Hörbücher
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Eines vorneweg, man merkt einfach an den Kommentaren, egal auf welcher Plattform, dass die meisten Menschen einfach komplett die Nase voll haben von einer politischen, woken Agenda, mit dem Dampfhammer hineingepresst in ein Unterhaltungsmedium. Ich glaube aber schon, dass der Tend wieder zur Normalität zurückkehrt. Man darf nicht vergessen, dass die Filme, die heute ins Kino kommen, bereits vor 2-3 Jahren produziert worden sind.
Das wird wieder schleichend aus Filmen, Spielen und Serien in den nächsten Jahren verschwinden.

Sei es drum – als alter Filmfreak kann ich The Odyssey kaum erwarten. Gerade das Blockbuster-Kino hat in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren enorm gelitten; ganze Franchises wurden durch die Mechanismen großer Studios (Disney!) regelrecht ausgebrannt, verschlissen und beerdigt. Umso schöner ist es, dass es noch diese opulenten Filme gibt, in denen spürbar echtes Handwerk, Leidenschaft und cineastische Vision stecken (kein CGI Matsch). Statt sie schon im Vorfeld bis ins Detail zu zerreden oder schlechtzureden, sollten wir solche Werke einfach genießen, solange es sie noch gibt.
Wir bekommen allein dieses Jahr einen Nolan, einen Villeneuve und einen Spielberg Film! Als ob das nicht genug wäre, kommt Alejandro González Iñárritus Digger (könnte die Überraschung des Jahres werden und Werwulf von Robert Eggers ins Kino. Wie geil ist das denn!
 
Eines vorneweg, man merkt einfach an den Kommentaren, egal auf welcher Plattform, dass die meisten Menschen einfach komplett die Nase voll haben von einer politischen, woken Agenda, mit dem Dampfhammer hineingepresst in ein Unterhaltungsmedium. Ich glaube aber schon, dass der Tend wieder zur Normalität zurückkehrt. Man darf nicht vergessen, dass die Filme, die heute ins Kino kommen, bereits vor 2-3 Jahren produziert worden sind.
Das wird wieder schleichend aus Filmen, Spielen und Serien in den nächsten Jahren verschwinden.

Sei es drum – als alter Filmfreak kann ich The Odyssey kaum erwarten. Gerade das Blockbuster-Kino hat in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren enorm gelitten; ganze Franchises wurden durch die Mechanismen großer Studios (Disney!) regelrecht ausgebrannt, verschlissen und beerdigt. Umso schöner ist es, dass es noch diese opulenten Filme gibt, in denen spürbar echtes Handwerk, Leidenschaft und cineastische Vision stecken (kein CGI Matsch). Statt sie schon im Vorfeld bis ins Detail zu zerreden oder schlechtzureden, sollten wir solche Werke einfach genießen, solange es sie noch gibt.
Wir bekommen allein dieses Jahr einen Nolan, einen Villeneuve und einen Spielberg Film! Als ob das nicht genug wäre, kommt Alejandro González Iñárritus Digger (könnte die Überraschung des Jahres werden und Werwulf von Robert Eggers ins Kino. Wie geil ist das denn!
Ich kann diesen Ausdruck "woke Agenda" echt nicht mehr hören und klingt einfach immer etwas nach "ich muss irgendwas haben, worüber ich mich aufrege, obwohl es kein echtes, reales Problem ist, sondern nur noch von ewig-gestrigen Politikern wie Merz, Weidel, Spahn etc. zu einem 'Problem' hochstilisiert wird" an. Lasst es doch einfach gut sein.

(Achtung Überspitzung!) Niemand will euch schwul oder zu 'ner Frau machen. Niemand will euch euer Schnitzel wegnehmen. Ihr dürft immer noch mit 200 km/h Menschenleben auf der Autobahn riskieren.
Es war einfach ein (meiner Meinung nach angebrachter) Trend, der letztenendes auch viel zu sehr kapitalistisch genutzt wurde, um die Sichtbarkeit von benachteiligten Gesellschaftsgruppen in den Vordergrund zu rücken. Das tat niemandem weh. War halt oft leider einfach unfassbar schlechtes Writing dabei. Da immer noch so ein Theater draus zu machen, mein Gott. Regt euch lieber drüber auf, dass die AgD so viel Zuspruch erhält und die CDU an deren Rand fischt. 1933 hat angerufen. DAS ist ein echtes Problem.

Blockbuster Kino lebt und da ist mittlerweile wirklich wieder sehr sehr guter Stuff bei. Bin auch super gespannt auf Digger, Iñárritu's Filme sind sowieso immer etwas sehr besonderes. Und wer mit diesen großen Produktionen nichts anfangen kann, sollte sich halt einfach mal mit kleineren, arthousigeren Filmen auseinandersetzen, da sind unfassbar tolle Sachen bei.
 
Nolans Filme haben eigentlich vor allem gemeinsam, dass er meist den Film stark auf eine Idee und Stimmung fokussiert und das meistens bedeutungsschwanger.

Das funktioniert bei einigen Filmen ziemlich gut, aber man muss sich als Zuschauer darauf einlassen.

Odysseus als Charakter als Listenreicher passt zu Nolans Filmsprache dabei eigentlich gar nicht, weil die Figuren eigentlich immer von der Handlung getrieben werden. Im Sinne des Helden, der den Spielen der Götter des Olymps ausgesetzt ist, passt Nolans Filmstil dann wieder gut.

Was die Besetzung und die Kostüme betrifft, langt Nolan allerdings an meinen durch klassische Darstellungen geprägten Vorstellungen komplett vorbei, sei es wegen den Wikingerschiffen, der Agamemnonrüstung oder den Besetzungen. Da wird es dann mit dem "drauf Einlassen" kaum zu was werden und Nolans Film verliert wie immer extrem an Sehwert, sobald man anfängt ihn zu hinterfragen.
 
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Blockbuster Kino lebt und da ist mittlerweile wirklich wieder sehr sehr guter Stuff bei. Bin auch super gespannt auf Digger, Iñárritu's Filme sind sowieso immer etwas sehr besonderes. Und wer mit diesen großen Produktionen nichts anfangen kann, sollte sich halt einfach mal mit kleineren, arthousigeren Filmen auseinandersetzen, da sind unfassbar tolle Sachen bei.

Meine Rede. Das ganze Kino-Bashing der letzten Jahre geht mir eindeutig zu weit. Ja, originelle Filme, die zu keinem Franchise gehören, werden immer seltener; der kreative Höhepunkt ist sicher überschritten. Ein Filmjahr wie 1995 wird es nie wieder geben. Und ja gerade bei Streaming Filmen nervt mich, dass die Charaktere auch noch alles erklären müssen, was man doch eigentlich gerade sieht, weil die jungen Leute während des Films aufs Handy gucken. Große Setpieces werden oft schon im ersten Akt "verbraucht", weil sonst die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne nicht ausreicht.
Und trotzdem. Wenn man sich abseits vom Mainstream umschaut, findet man immer wieder echte Perlen. Jedes Jahr finde ich ca. 10 gute bis sehr gute Filme. Letztes Jahr fand ich z.B. ein überragendes Jahr fürs Horrorgenre und das gehört nicht unbedingt zu meinem Lieblingsgenre.
 
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