grundsätzlich ist ja gegen einen Volumentarif nichts einzuwenden wenn man ihn eben auch so nennt und nicht Flatrate. Außerdem war hier das problem das bestimmte angebote (wie telekomeigene Seiten oder seiten die an Telekom etwas bezahlen) nicht zu diesem Volumen zählen.
Das Thema mit den telekom-Inhalten finde ich auch überbewertet, denn wer zB Entertain nimmt, der zahlt dafür ja auch mehr - das kann man also an sich als Aufpreis für den Inhalt (Filme, Musik) UND mehr Volumen sehen. Wenn es so wäre, dass es nur noch EINEN Tarif gibt oder vlt auch zwei, einmal DSL16k und einmal DSL50k und bei beiden wäre Entertain dabei, DAS wäre dann nicht okay. Aber so lange Entertain sowieso einen Aufpreis kostet, kann man Aufpreis AUCH als Erweiterung der Flat sehen.
Aber dass ne Flatrate wirklich eine sein muss, das finde ich natürlich auch. Ich finde es zB beim Mobilfunk viel zu wenig, nur 200MB bei nem Standardtarif. Mal unterwegs ein Video anschauen geht damit nicht.
Und falls es so ist, dass Vielsurfer wirklich nennenswert mehr Kosten verursachen als Wenigsurfer, dann fänd ich es auch fair, wenn Wenigsurfer weniger und Vielsurfer mehr zahlen müssen. Als einer, der nur 20GB im Monat verbraucht, würde ich mich auch ärgern wenn ich erfahren würde, dass mein Tarif 5€ gfünstiger sein könnte, wenn ALLE nur 20GB im Monat verbrauchen würden... Nur sollte es für diese Problematik dann lieber passende Zusatztarife geben - beim Mobilfunk geht das ja, da gibt es auch mehrere Tarife mit zB 50MB. 200MB, 500MB und unbegrenzt, und die Tarife mit Grenzen sind auch "nur" gedrosselt und nicht Ende im Gelände bei Erreichen der Grenze.
Außerdem war das argument das vielnutzer mehr kosten verursachen grundsätzlich nicht richtig. Die mehrkosten sind verschwindend gering.
Gibt es dazu eine Quelle? Ich mein: es erscheint unlogisch, dass Vielsurfer NICHT teurer sein sollen. Klar: wenn es die Technik und Infrastruktur XY bereits GIBT, dann verursacht mehr Traffic in dem Moment auch kaum mehr Kosten als wenig Traffic, weil ja nicht der eigentliche Datenstrom das Problem ist. Aber es muss ja, damit eine ausreichende Infrastruktur überhaupt da ist, im Vorfeld insgesamt "bessere" Leitungen, mehr Gesamtbandbreite usw. bereitgestellt werden als wenn alle User nur zB 20GB im Monat verbrauchen würden, und das kostet nun mal mehr und muss auch wieder reingeholt werden. Wenn die Mehrkosten wirklich verschwindend gering wären: wozu dann überhaupt eine Drosselung? Das wäre doch eine sinnlose Idee, wenn es quasi so gut wie nix mehr kostet, wenn einzelne massiv viel Traffic haben ^^