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Steam wieder online: Details zum Login-Problem und dem Offline-Modus-Bug veröffentlicht

auch wenn jetzt ne 24 std. downtime nach all den jahren verständlicherweise nicht als großes problem angesehen wird würde ich von den steam verteidigern hier doch gerne wissen, wie lange muss steam euch den zugriff auf eure spiele verweigern bis es euch auch stört?
Interessantes Rechenergebnis:

Wenn Steam einen kompletten Monat ausfallen würde, hätten wir auf die bisherige Laufzeit von Steam immer noch eine 99%ige Verfügbarkeit.
Auf ein Jahr gerechnet wären 3½ Tage 1%.

Praktisch sieht das natürlich so aus: wenn man sich gerade an dem Tag zum Spielen verabredet hat, stört einen das deutlich mehr, als wenn man irgendein SP Spiel einen Level weiterspielen wollte.
 
wie lange muss steam euch den zugriff auf eure spiele verweigern
Gar nicht mehr. Der Offline-Modus muss gefixt werden, dass er wieder so funktioniert, wie früher auch.
Aus diesem Fehler müssen sie lernen und den Client so konfigurieren, dass der Modus nicht irgendwie "zerschossen" werden kann.

Keine Internetverbindung = Steam startet automatisch im Offline-Modus
ohne wenn und aber
 
Ohne Online-Zwang und/oder Accountbindung würde es solche Probleme aber erst gar nicht geben, denn Spiele die ich einfach so von DVD installieren und so zocken kann, die kann ich immer zocken, egal was passiert. Das ist schon ein heftiges Argument, welches niemand so einfach wegreden kann ;-)
Und wenn man an Immer-Online-Kopierschutz oder gar Cloud-Gaming denken mag, kriegt man jetzt schon Magenschmerzen, weil dann wird sowas gang und gäbe sein. Dann werden Spiele irgendwann dann auch mal für immer weg sein. Die ganze Entwicklung ist schon sehr bedenklich.
 
Ohne Online-Zwang und/oder Accountbindung würde es solche Probleme aber erst gar nicht geben, denn Spiele die ich einfach so von DVD installieren und so zocken kann, die kann ich immer zocken, egal was passiert. Das ist schon ein heftiges Argument, welches niemand so einfach wegreden kann ;-)
Wenn dein DVD-Laufwerk kaputtgeht? Dann sagst du ja auch nicht "mit 3,5 Zoll-Disketten wäre das nicht passiert".
Dann verflucht man ja auch nicht die DVD-Laufwerks-Hersteller und zieht die Technologie in Zweifel.

Und es gehen weltweit sicherlich mehr DVD-Laufwerke kaputt, als Steam-Server offline.

:-B ;-)
 
Keine Internetverbindung = Steam startet automatisch im Offline-Modus
ohne wenn und aber
sagt sich jetzt so leicht aber denk mal drüber nach, steam würde sich damit quasi selbst korrumpieren. wenn die spiele ohne wenn und aber im offline modus laufen sollen verliert valve die kontrolle über die spiele, was hindert dich denn sonst daran steam in der firewall zu blocken und immer im offline modus zu sein?

zudem ist steam eine verkaufsplattform und die funktioniert nur effektiv wenn sie ständig online ist um das spielerverhalten zu analysieren und neue angebote zu bewerben. offline ohne wenn und aber würde die verkaufsplattform steam optional machen, übrig bliebe eine aufgezwunge spielesammlung.
 
Wenn dein DVD-Laufwerk kaputtgeht? Dann sagst du ja auch nicht "mit 3,5 Zoll-Disketten wäre das nicht passiert".
mit dem kleinen aber feinen unterschied das man das dvd laufwerk selbst schnell wechseln kann, mit den steam servern geht das nicht, da bist du abhängig von valve.
 
mit dem kleinen aber feinen unterschied das man das dvd laufwerk selbst schnell wechseln kann, mit den steam servern geht das nicht, da bist du abhängig von valve.

Genau, da liegt es in der eigenen Hand :-) Während man bei dem anderen vom Betreiber abhängig ist.
 
mit dem kleinen aber feinen unterschied das man das dvd laufwerk selbst schnell wechseln kann, mit den steam servern geht das nicht, da bist du abhängig von valve.

Dann tu doch das einzig sinnvolle und ignoriere diese Plattform. Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt. Wo keine Nachfrage ist, gibt es auch keinen Markt. Hier meckern alle nur über Steam und haben dort selbst wahrscheinlich massig Spiele laufen. Wenn damals alle Gegner HL2 boykottiert hätten, wäre Steam wahrscheinlich nie zu dem geworden, was es heute ist. Aber erst auf den Zug aufspringen und dann rumnölen, dass einem die Strecke nicht passt. Vorher über den Fahrplan informieren wäre der richtige Weg gewesen.
 
mit dem kleinen aber feinen unterschied das man das dvd laufwerk selbst schnell wechseln kann, mit den steam servern geht das nicht, da bist du abhängig von valve.
Wenn man genug Geld hat ein neues zu kaufen. Einen neuen Steam-Server muss man nicht selbst bezahlen.
Wenn der Laden geöffnet hat und DVD-Laufwerke führt. Steam hat immer geöffnet (außer es ist eben mal kaputt).
Wenn die DVD-Hersteller genug geeignete Laufwerke herstellen.
Wenn man technisch dazu in der Lage ist. Sonst braucht man einen Techniker.

Abhängigkeiten hast du auf beiden Seiten genug. Klar, ich gebe zu: Es ist in der Realität einfacher sich ein neues DVD-Laufwerk zu besorgen und einzubauen, als 24 Stunden auf Steam zu verzichten. :-D
 
also ich hab allein in meiner wohnung noch ca. 5 alte dvd laufwerke rumliegen^^
jedem "core gamer" der schon ein paar jahre dabei ist sollte es eigentlich ähnlich gehen ;-)

Dann tu doch das einzig sinnvolle und ignoriere diese Plattform. Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt. Wo keine Nachfrage ist, gibt es auch keinen Markt. Hier meckern alle nur über Steam und haben dort selbst wahrscheinlich massig Spiele laufen. Wenn damals alle Gegner HL2 boykottiert hätten, wäre Steam wahrscheinlich nie zu dem geworden, was es heute ist. Aber erst auf den Zug aufspringen und dann rumnölen, dass einem die Strecke nicht passt. Vorher über den Fahrplan informieren wäre der richtige Weg gewesen.
ich ignoriere diese plattform inzwischen seit mehreren jahren.

ja, ich hab damals auch steam mit hl2 installiert, blieb einem ja nichts anderes übrig wenn man es spielen wollte und damals war ich auch noch offen dafür und nicht so kritisch wie heute, zu deiner erinnerung, das ist schon ein paar jahre her. und keiner konnte damals wissen was aus steam wird, damals war es für mich ein experiment. welches ich dann aber schon nach der 4 stündigen installation von hl2 für gescheitert erklärt habe :-D

und heutzutage bestimmt nicht mehr die nachfrage das angebot, es ist traurigerweise eher anders rum weil die kunden inzwischen bereit sind alles zu fressen was ihnen vorgeworfen wird, hauptsache konsum.
 
Zuletzt bearbeitet:
sagt sich jetzt so leicht aber denk mal drüber nach, steam würde sich damit quasi selbst korrumpieren. wenn die spiele ohne wenn und aber im offline modus laufen sollen verliert valve die kontrolle über die spiele, was hindert dich denn sonst daran steam in der firewall zu blocken und immer im offline modus zu sein?
Wieso, das kannst du doch machen. Hab ich auf einem Laptop auch. Einmal Client installieren, auf deinem Account einloggen, alle gewünschten Spiele downloaden.
Schon kannst du die Kiste vom Netz klemmen und bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag offline zocken. Dann natürlich ohne Updates und Online-Multiplayer.

Alles was ich will, ist, dass diese Möglichkeit auf allen Rechnern funktioniert, auch denen mit Internet. Da hat ja anscheinend gestern quasi die Internetverbindung den Offline-Modus gekillt. Ohne diese "falschen Signale" aus dem Netz hätte das auch weiterhin funktioniert.
 
Schon kannst du die Kiste vom Netz klemmen und bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag offline zocken. Dann natürlich ohne Updates und Online-Multiplayer.
muss man sich nicht von zeit zu zeit einloggen? meine mich zu erinnern das man damals den offline modus regelmäßig online erneuern musste aber wie gesagt, bin schon lange weg von steam.

selbst wenn besteht nach wie vor das problem das man den offline modus derzeit manuell und online aktivieren muss, irgendwas wird sich valve dabei schon gedacht haben ansonsten hätten sie diese völlig überflüssige vorgehensweise nicht eingebaut.
 
Vielleicht hat die Sache ja wenigstens eines gebracht, dass sie sich nochmal Gedanken um den Offline-Modus machen und den überarbeiten, was dringend notwendig wäre. Damit man dann, wenn sowas wie gestern passiert, wenigstens offline spielen kann.
 
Ich mag zwar mit meinem letztem Beitrag etwas heftig gewesen sein, aber wenn man einem Kind sagt, mach das nicht, hört es oft erst, wenn es 2 Ohrfeigen bekommt. (ich hoffe, das Beispiel wird so verstanden wie es gemeint ist) Mit meiner Meinung über Steam stehe ich nicht alleine da. Ich habe mich schon in anderen Foren, zusammen mit Usern, die die &%$§?"§ von Steam und ähnlichen Gängeleien von bekannten großen Firmen, für die Zukunft durchschaut haben, mit Steam-Fans auseinander gesetzt. Leider wollten diese ihre Freiheitsberaubung und den Verlust der Unabhängigkeit nicht einsehen. Die Bequemlichkeit hat leider jede negative Konsequenz ausgeblendet. Den Verlust der Unabhängigkeit, und auch den Verlust der Selbsbestimmung, hat das Disaster von Steam, das auch schon UBI hatte, doch mal wieder deutlich dargelegt. Man sollte sich doch wirklich mal Gedanken machen, in welche Abhängigkeit man sich begibt. Jedenfalls haben Spielekäufe dadurch bei mir um ca. 90% abgenommen.:-D
Wenn sich Alle gegen den Online und Plattformzwang wehren würden, hätte die Gängelei keine Chance. Aber Jüngere machen sich da kaum Gedanken.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Und wenn man an Immer-Online-Kopierschutz oder gar Cloud-Gaming denken mag, kriegt man jetzt schon Magenschmerzen, weil dann wird sowas gang und gäbe sein. Dann werden Spiele irgendwann dann auch mal für immer weg sein.
In diesem Sinne ist es auc hinteressant, wieviel von der multimedialen Kultur für die Nachwelt erhalten werden kann.

Man bedenke hierbei zum Beispiel sowas wie den kürzlichen Fund der verschollenen Szenen von Metropolis (Ein Film aus dem Jahre 1927).
Bei dem Film wurde aufgrund von Publikumsreaktionen eine neue, kürzere Schnittfassung erstellt und die Ursprungsfassung vernichtet. Eine Kopie in Buenos Aires wurde dabei aber übersehen - aus dieser sind die fehlenden Szenen wieder in tegriert worden.

Man stelle sich jetzt einmal vor, damals hätte es die heutigen Technologien gegeben:
- entsprechende Online Server zur Kopierschutzüberprüfung à la BluRay würden heute garantiert nicht mehr laufen
- Lebensdauer einer BluRay (laut Herstellerangaben): 30-50 Jahre
- Abspielhardware müsste aufgetrieben werden (wer hat heute beispielsweise noch ein 3,5" Diskettenlaufwerk? Und die sind vor gerade mal 10 Jahren überflüssig geworden)

Man nehme jetzt dazu, daß es viele Filme, Musik und Spiele schon momentan gar nicht auf dem aktuellen Medium gibt, bzw nur suboptimal abgespielt werden (Film: Die Seifendiebe; Musik: Janus - Auferstehung; Spiel: Tomb Raider 1*).

Es ist schon interessant, daß in einer Zeit, in der die Produktion von Filmen, Musik und Spielen zunimmt, die Lebensdauer der Verfügbarkeit/Nutzbarkeit selbiger abnimmt ...

*für Tomb Raider 1 gab es spezielle Startdateien für unterschiedliche aktuelle 3D Beschleuniger Hardware. Um es heutzutage spielen zu können braucht man entweder die damalige Hardware (inklusive Mainboardanschlüsse und Treiber für's OS) oder es sieht so aus - im Gegensatz zur Originaldarstellung auf 1996er Hardware (nachgestellt mit Glidos [kostet 10$] )
 
...das Disaster von Steam,...
Ein Tag Steamausfall ist doch kein "Desaster" ... oO

Es ist zwar unschön für alle Beteiligten und zwangsweise Unbeteiligten, aber ein Desaster wäre es wohl eher, wenn zB die Accountdaten mit den Spielezuordnungen futsch wären. Bei einem Desaster müsste man sich mühsam aus den Bruchstücken wieder zum laufenden Betrieb hocharbeiten - hier wurde nur ein Parameter in einer Konfigurationsdatei falsch gesetzt.
 
Also bei mir hat Steam an ca. 3 Tagen mal rumge"spackt" - seit 2005(!). Das entspricht einer Verfügbarkeit des Dienstes von ca. 99,9%.
Solche Zahlen garantieren dir nicht mal Internetanbieter.
Steam garantiert dir also die 99,9%? Und was hat ein ISP mit Steam zu tun? Richtig, rein gar nichts, ein ISP ist kein DRM. Und ich habe eine 100% Verfügbarkeit bei meinen Spielen seit ca. 1989...

@Seebaer
Wenn ich einen Steam-Account mit dutzenden von Spielen hätte, würde ich auch Steam verteidigen, alleine schon aus Eigeninteresse. Man kann ja dann schlecht zu einem späteren Zeitpunkt sagen, ach Steam ist doch nicht so toll, ich deinstalliere es wieder. :-D
 
@Seebaer
Wenn ich einen Steam-Account mit dutzenden von Spielen hätte, würde ich auch Steam verteidigen, alleine schon aus Eigeninteresse. Man kann ja dann schlecht zu einem späteren Zeitpunkt sagen, ach Steam ist doch nicht so toll, ich deinstalliere es wieder. :-D

Erinnert mich an das Tier, das sich selber in den Schwanz beißt, und dabei immer im Kreis dreht. Oder an die neurotische Spirale, wie sie Fritz Riemann in seinem Buch "Grundformen der Angst" beschreibt. Ohne selbstgewollte Befreiung gibt es keine Lösung. Als alter Gothic 1-3 Fan boykottiere ich sogar Risen 2.
 
Steam garantiert dir also die 99,9%?
Nein, Valve schreibt in den Steam Nutzungsbedingungen nichts über eine Mindestverfügbarkeit. Das einzige, was ich eben dazu gefunden habe, lautet "Valve garantiert nicht für einen kontinuierlichen, fehlerfreien, virusfreien oder sicheren Zugang zu Steam..." ...

Also eine Garantie für gar nix. Trotzdem schafft es Steam, über 99% der Zeit verfügbar zu sein.

Und was hat ein ISP mit Steam zu tun? Richtig, rein gar nichts, ein ISP ist kein DRM.
...und Steam ist mehr als DRM. Nämlich Update-, Matchmaking-service, Communityplattform, Crossgaming Vorreiter (siehe Portal2 ARG, in dem es für zig Spiele zusätzliche Portal Elemente von Charakteren über Maps hin bis zu kurzen Bonus Kampagnen gab oder das letztjährige Sommerevent, während dem man durch Erfüllen bestimmter Achievements DLCs für andere Spiele freischalten konnte.)

Zum Vergleich mit ISPs: Da war mein Wissen wohl ein wenig veraltet: ich ging von 95% üblicher Verfügbarkeit aus - inzwischen sind es ebenfalls ~99%.

Worauf ich hinauswollte: Selbst bei professionell genutzten Internetzugängen wird keine 100%ige Verfügbarkeit garantiert.
Also kann Valve gar keine 100%ige Verfügbarkeit garantieren, da ja irgendwann ihr Provider (rein statistisch gesehen) auch mal einen Ausfall hat.

Und ich habe eine 100% Verfügbarkeit bei meinen Spielen seit ca. 1989...
Nie eine CD/Disk kaputtgegangen/verlegt/verloren?
Nie das Handbuch nicht wiedergefunden, in dem auf Seite 54, Zeile 4, drittes Wort das Wort steht, welches das Spiel als Passwort verlangt?
Nie sonstige Kopierschutzhilfsmittel wie die Monkey Island Codescheibe verlegt?
Nie Probleme damit gehabt, daß ein Produktkey nicht anerkannt wurde?
Nie ein kaputtes CD/DVD Laufwerk gehabt?
...
 
Erinnert mich an das Tier, das sich selber in den Schwanz beißt, und dabei immer im Kreis dreht. Oder an die neurotische Spirale, wie sie Fritz Riemann in seinem Buch "Grundformen der Angst" beschreibt. Ohne selbstgewollte Befreiung gibt es keine Lösung. Als alter Gothic 1-3 Fan boykottiere ich sogar Risen 2.
Gut, aber dass würde selbst ich nicht verlangen. Wer Steam hat und damit zufrieden ist soll es nutzen. Und wer es noch nicht hat soll sich einfach ausführlich vorher informieren und besonders wichtig, zuvor die Nutzungsbedingungen komplett durchlesen die er "unterschreibt".
 
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