Alle Dinge die du hier aufzählst kann man mit 2 Sachen verhindern:
1. Informieren was man kauft
a) Letztens habe ich im hiesigen C&A versucht eine neue Jeans zu kaufen. Logischerweise habe ich dieselben Größenangaben anprobiert, die in meiner aktuellen Jeans standen (auch selber Hersteller) und mußte trotzdem rund 15 Jeans anprobieren, bis ich eine passende gefunden hatte.
=> Informieren hat mir hier nicht das Geringste geholfen
b) "Kind hat einen unerwarteten Wachstumsschub"
"unerwartet" = man kann sich vorher nicht darüber "informieren"
c) "Regal, Schrank paßt farblich nicht oder hat man sich im entsprechenden Zimmer anders vorgestellt"
Im Geschäft ist ein Möbel farblich immer anders ausgeleuchtet als daheim und auf Fotos ist eine Farbtreue erst recht nicht gegeben.
d) "Produktangaben waren falsch"
Nun, auf die muß ich mich ja wohl verlassen können - oder soll ich ich erst auf zig Webseiten die Produktdaten ein und desselben Produktes vergleichen und die größtwahrscheinlichen Daten ermitteln? Die dann trotzdem falsch sein
könnten?
2. Nicht im Internet kaufen sondern im Ladengeschäft.
Nobles Ansinnen, aber nicht immer durchführbar. Sei es aufgrund körperlicher, zeitlicher oder finanzieller Beeinträchtigungen.
Zudem geht es explizit um Kundenrechte bei Fernabsatz - völlig unerheblich, ob das jetzt erstrebenswert oder nicht ist, müssen diese doch trotzdem anerkannt werden.
Außerdem sage ich ja nicht das es abgeschafft gehört, sondern lediglich das die Regelung anders geführt werden sollte. Hier sollte meiner Meinung nach eine Nutzungsgebühr abgezogen werden. Wenn ich was bestelle, es aufbaue oder benutze, die Verpackung öffne oder sonstwas kostet das die Firma Geld weil sie es nicht mehr als Neuware verkaufen dürfen, ...
In Geschäften kann man doch auch Kleidung / Schuhe anprobieren, ohne daß die danach in die 2nd Hand Abteilung aussortiert wird / werden?
Und außerdem, sollte ein gekaufter Gegenstand nicht dem entsprechen wie es angepriesen wurde brauchst du kein Rückgaberecht. Dafür gibt es ganz andere Gesetze die in so einem Fall greifen.
Das stimmt allerdings.