Warum sollten die Spiele unter Linux per se langsamer laufen? Doom läuft kein Stück langsamer. Die Renderpfade, die da bei Linux und Windows durchlaufen werden, sind praktisch identisch.
Doom ist die eine Ausnahme, die du jetzt rausgesucht hast, weil das Game auf Vulkan aufsetzt. Alle anderen Spiele laufen bis zu 50 Prozent (!) langsamer und wir reden da von nativen Spielen. Bei den Emu-Games sieht die Sache noch mal schlimmer aus, weil die in der Regel nicht mal mit maximalen Grafiksettings laufen sondern eben maximal mit DX9 Settings einigermaßen stabil.
Es ist ja toll, dass du GTA 5 unter Linux zockst, nur verschenkst du halt enorm Performance und/oder halt Grafikqualität.
Hauptsächlich Schreiben, Zeichnen, Bildbearbeitung. Auch ein bisschen Programmierung. Nix weltbewegendes.Im Wesentlichen mit den gleichen Tools, die ich auch unter Win7 benutze. Ich setzte zum Glück schon länger auf Open Source.
Okay, zum Schreiben gibt es Softmaker Office auch für Linux.
(Teste gerade Textmaker 2018, habe letztens eine 6-Monats-Lizenz für die kostenpflichtige Version von Softmaker Office bekommen, die kostenlose reicht aber natürlich auch, da fehlen halt die Wörterbücher).
Bei mir ist es bzgl Open Source genau andersrum, jahrelang benutzt aber je höher meine Ansprüche wurden desto weniger setze ich sie ein, heute eigentlich nur noch MP3 Tag und Calibre, der Rest ist längst besseren kommerziellen, oftmals übrigens auch kostenlosen, Programmen gewichen (Ashampoo verschenkt z.B. oft).
Bildbearbeitung wüsste ich unter Linux z.B. gar nichts, was irgendwie tauglich, bzw. konkurrenzfähig zu etwa Software wie Photoshop Elements oder Zoner Photo Studio wäre.
Ist doch relativ klar: Fast jeder Neu-PC wurde und wird mit Windows ausgeliefert und 95% der Nutzer nehmen halt was drauf ist. Damit ist im Weiteren auch geklärt, wofür 95% der Software-Entwickler dann entwickeln...
Windows muss man sicherlich zugute halten, dass es in den 90ern, als die PCs bei der Masse ankamen, deutlich leichter bedienbar war, als die frühen Linux-Varianten. Wenn man sich heute aber eine einsteigerfreundliche Distribution nimmt (Ubuntu, Mint etc.) dann merkt man keinen Unterschied, da kann man auch alles über die grafische Oberfläche machen.
Das ist so ein wenig der übliche Schnack. Problem dabei, Apple zeigte, dass diese Begründung nicht zählt. Wer damals auf OS X wechselte musste komplett neu einsteigen und konnte seine alte Software wegwerfen. Und Apple Rechner verkaufen sich wie warme Semmeln, trotz des Preises.
Natürlich kann man jetzt anfangen und sagen, die erstein tauglichen Linuxes kamen viel zu spät, da war längst Windows etabliert. Allerdings ist es auch die Schuld der Linux-Entwickler, die eben keine Alternativen im Bereich Software zu den etablierten Anwendungen auf Windows liefern können.
Was die Unterschiede angeht, zumindest Ubuntu, was ich gelegentlich probiere, hat nicht den Hauch einer Chance bei der Oberfläche gegen ein Windows. "Alles", wie man es von Windows gewohnt ist, funktioniert eben noch lange nicht (problemlos) in der GUI. Was allerdings auch daran liegt, dass Linux erheblich selektiver ist, was seine benutzbare Hardware angeht.