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Steam: Europäische Kommission prüft Geoblocking

Das hat die Kommision endlich erkannt.
Es ist wirklich so das man Spiele woanders wesentlich billiger bekommt als bei Steam. Bei Amazon ist mir das aufgefallen. Dort gab es schon öffters Spiele die auf Steam teurer waren. Was macht man, kauft es bei Amazon und aktiviert es über Steam.
 
Wäre schön, wenn die Globalisierung endlich mal positive Auswirkungen für Kunden hätte.

Aber sellbst wenn die Kommission am Ende Valve zu Strafen verdonnert, ich befürchte, es wird doch wieder ein Weg gefunden, der den Status Quo sichert...

Gruß Ronny
 
Wäre schön, wenn die Globalisierung endlich mal positive Auswirkungen für Kunden hätte.

Ja, T-Shirt für 5.- und das ganze Jahr durch Mangos, sind schon was ganz übles für "den Kunden".
Unserer Breitengrad ist einer der PROFITEURE davon.

Dass jetzt ein Spiel (ooooch) hierzulande ein wenig teurer ist, als in Bangladesh, stört mich nicht wirklich.
Das ist nun ein First-world-Problem erster Kajüte.
 
Stopp, bitte einmal die (Original-)Meldung aufmerksam lesen:

Es geht um *eventuelle* Sperren INNERHALB der EU, Nicht-EU-Mitglieder sind gar nicht gemeint.

Ich selbst kaufe übrigens häufig Spiele EU-weit und mir wären noch nie irgendwelche Sperren aufgefallen...
 
Steam: Europäische Kommission prüft Geoblocking

Stopp, bitte einmal die (Original-)Meldung aufmerksam lesen:

Es geht um *eventuelle* Sperren INNERHALB der EU, Nicht-EU-Mitglieder sind gar nicht gemeint.

Ich selbst kaufe übrigens häufig Spiele EU-weit und mir wären noch nie irgendwelche Sperren aufgefallen...

Wolfenstein? Borderlands1 Uncut?, Sniper Elite, Fallout 3 Uncut u.s.w. Viele AT-CH-Uncutfassungen z.B. Auch wenn die USK ihre Freigaben im Vergleich zu früher deutlich verbessert hat.
 
Wolfenstein? Borderlands1 Uncut?, Sniper Elite, Fallout 3 Uncut u.s.w. Viele AT-CH-Uncutfassungen z.B. Auch wenn die USK ihre Freigaben im Vergleich zu früher deutlich verbessert hat.
Oh, das sind in dem Fall zwei völlig unterschiedliche paar Stiefel. Es geht hier um Handelsschranken, die die Hersteller *wollen*, um höhere Profite generieren zu können. Indizierungen/Beschlagnahmen sind dagegen eine rein deutsche Spezialität. Hier stehen staatliche Interessen im Vordergrund.
Glaub mir, die Hersteller würden die Spiele allesamt nur zu gerne uncut anbieten.[emoji6]
 
Steam: Europäische Kommission prüft Geoblocking

Ich meinte wenn Geolock fällt braucht man für AT-, CH- oder UK-Versionen kein VPN mehr. Das wäre der angenehme Nebeneffekt den ich meine, falls der Geolock fällt.
 
Ja, T-Shirt für 5.- und das ganze Jahr durch Mangos, sind schon was ganz übles für "den Kunden".
Unserer Breitengrad ist einer der PROFITEURE davon.

Dass jetzt ein Spiel (ooooch) hierzulande ein wenig teurer ist, als in Bangladesh, stört mich nicht wirklich.
Das ist nun ein First-world-Problem erster Kajüte.

Natürlich sind (Computer-)Spielepreise ein reines First-World-Problem! Das ist nur gerade nicht das Thema.

Ich habe kein Problem, dass ich 40 Euro für ein Spiel bezahlen soll, dass andere in der EU zum gleichen Zeitpunkt für 20 oder 30 Euro bekommen können - als reinen Downloadtitel, oft ohne Anleitung und nicht selten unnötig verbuggt. Wir zahlen in Westeuropa aber gegenwärtig häufig ca. 60 Euro und mehr als Erscheinungspreis für sowas. Da zahlen wir also schon übelste "Luxus"-Aufschläge und die Spieleentwickler dürfen sich unter diesen Umständen nicht wundern, dass sich Spieler sprichwörtlich als Cash Cow wahrnehmen.

Darüber hinaus übersiehst du das zweite Problem: Nur weil du dir anscheinend einen Vollpreistitel für 60+ Euros leisten kannst, bedeutet das nicht, dass es allen Spielern genauso gut geht. Von daher ist der Erfolg solcher Plattformen vielleicht auch einfach als ein Indiz zu betrachten, dass man die Erscheinungspreise der Spiele allgemein etwas zueinander anpassen sollte.

Will man als Publisher mehr verlangen, kann man das immer noch in Form von Collector-Editionen rechtfertigen - die können dann durchaus diesen Luxusaufschlag rechtfertigen.

Gruß Ronny
 
Darüber hinaus übersiehst du das zweite Problem: Nur weil du dir anscheinend einen Vollpreistitel für 60+ Euros leisten kannst, bedeutet das nicht, dass es allen Spielern genauso gut geht.

Ich weiss nicht, wie Du darauf kommst, dass ich mir solche Preise leisten kann
Ich verdiene seit knapp drei Jahren noch in etwa 60% von meinem früheren Lohn, welcher auch nicht üppig war.
Das bedeutet aber nicht, dass ich nix zu spielen habe.
Was ich mir nicht leisten kann, das kaufe ich mir nicht.
Darum kaufe ich mir auch keine Spiele mehr zu Release, sondern warte auf Sales.
Nur weil eine Spiel 2 Jahre alt ist, muss das nicht heissen, dass es schlecht wurde.
Im Gegenteil: Alle DLCs sind drin, Bugs gefixt. Und zu allem übel kann mein nicht mehr ganz neuer PC jene Spiele stemmen.
 
Ich selbst kaufe übrigens häufig Spiele EU-weit und mir wären noch nie irgendwelche Sperren aufgefallen...

Ich kaufe auch viel in anderen EU-Ländern. Innerhalb der EU gibt es eben auf Grund drohender Klagen bei Steam seitens der Publisher kein Geoblocking und außerhalb unseres Wirtschaftsraums ist das legal. Die einzige Ausnahme ist wirklich Deutschland. Da aber Inhalte die hier einer Beschlagnahmung oder Indizierung unterliegen rechtlich betrachtet geblockt werden müssen, liegt auch hier kein Verstoß gegen EU-Grundsätze vor.

Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass vielleicht in der Vergangenheit ein oder mehrere Publisher in osteuropäischen Ländern Geoblocking praktiziert haben. Denkbar.
 
Ich meinte wenn Geolock fällt braucht man für AT-, CH- oder UK-Versionen kein VPN mehr. Das wäre der angenehme Nebeneffekt den ich meine, falls der Geolock fällt.

Der Lock hat dann aber meist eher Geschichtliche Rückblicke (Nazi Symbole und so) und hat nichts mit der Globalisierung und Wirtschaftlichkeit und gleichzusetzenden Raffgier der Firmen nur zur Nutzung ihrer eigenen Vorteile zu tun, denn darum geht es ja jetzt erstmal.
 
Wenn der Geolock fällt wäre das aber der Nebeneffekt, daß man im Ausland gekaufte Spiele wie früher üblich ohne VPN-Klimmzüge aktivieren, installieren und spielen kann. Ein Wolfenstein von damals vor TNO in Österreich gekauft lief ja ohne Klimmzüge in Deutschland.

Und Kauf, Besitz und Nutzung sind ja legal. Nur nicht das Bewerben, weshalb Firmen wie Mediamarkt und Co keine AT-/CH-Fassungen solcher Spiele führen. Gleiches gilt für indizierte Titel, die nicht auf der "Giftliste" stehen, wo deren Besitz und Kauf auch erlaubt ist. Halt nur keine offizielle Auslage und Bewerbung.

Wobei sich die Zahl der potentiellen Kandidaten dank deutlich realistischeren USK-Einstufungen deutlich reduziert hat.
 
Ich verdiene seit knapp drei Jahren noch in etwa xx% von meinem früheren Lohn, welcher auch nicht üppig war.

Die Info habe ich gar nicht haben wollen - deine privaten Verhältnisse gehen mich nix an.

Das bedeutet aber nicht, dass ich nix zu spielen habe.
Was ich mir nicht leisten kann, das kaufe ich mir nicht.

Dann ist die Regionlock-Geschichte aber auch eh nur halb so interessant. Gut für dich! =)

Darum kaufe ich mir auch keine Spiele mehr zu Release, sondern warte auf Sales.
Nur weil eine Spiel 2 Jahre alt ist, muss das nicht heissen, dass es schlecht wurde.
Im Gegenteil: Alle DLCs sind drin, Bugs gefixt. Und zu allem übel kann mein nicht mehr ganz neuer PC jene Spiele stemmen.

Das funktioniert vielleicht beim aktuellen Fifa oder Call of Duty. Bei Blizzard gehen die mit dem Preis frühestens nach 5 Jahren runter. Davon ab: Wenn du auf die Sales wartest, hast du dem Hersteller vielleicht kein Schnippchen geschlagen, aber der typische Lieblingskunde bist du damit trotzdem nicht. Das sind hierzulande nur die, die ohne nach links und rechts zu schauen kommentarlos 70 Euro für ein aktuelles Spiel auf den Tisch legen.

Gruß Ronny
 
Wenn der Geolock fällt wäre das aber der Nebeneffekt, daß man im Ausland gekaufte Spiele wie früher üblich ohne VPN-Klimmzüge aktivieren, installieren und spielen kann. Ein Wolfenstein von damals vor TNO in Österreich gekauft lief ja ohne Klimmzüge in Deutschland.

Und Kauf, Besitz und Nutzung sind ja legal.
Und das ist eben nicht so. Da täuscht du dich leider Gewalltig. Spiele, allgemeine Medien Bücher usw. soweit sie nicht (Historisch)freigegeben sind und NS Symbole enthalten sind eben nicht einfach so in Deutschland freigegeben. Egal ob als Käufer oder noch schlimmer eben als Verkäufer.
Da landest du ganz schnell hinter Gittern, oder zumindest wenn es einen Kläger gibt, in diesem Fall der Staat vor einem Richter, wenn dich einer anklagt. Legal ist es hier in Deutschland eben nicht.
Wie gesagt, ich rede hier nur von der einen Problematik, das andere was da die EU momentan anspricht ist etwas ganz anderes und auch vollkommen richtig. Das sollte man nicht miteinander verbinden und vergleichen. Und das ist auch gut so.
 
Spiele, allgemeine Medien Bücher usw. soweit sie nicht (Historisch)freigegeben sind und NS Symbole enthalten sind eben nicht einfach so in Deutschland freigegeben.

Zum Teil richtig. Ein "historisch freigeben" ist aber Quatsch. :-D

Da landest du ganz schnell hinter Gittern, oder zumindest wenn es einen Kläger gibt, in diesem Fall der Staat vor einem Richter, wenn dich einer anklagt. Legal ist es hier in Deutschland eben nicht.

Falsch. Ich darf mir das ganze Wohnzimmer mit Nazi-Memorabilia - Uniformen, Hakenkreuzflaggen, Hitlerporträts, etc. - zukleistern. Ich darf das Zeug nur nicht öffentlich zur Schau stellen, oder gar damit handeln.

https://dejure.org/gesetze/StGB/86a.html
 
Falsch. Ich darf mir das ganze Wohnzimmer mit Nazi-Memorabilia - Uniformen, Hakenkreuzflaggen, Hitlerporträts, etc. - zukleistern. Ich darf das Zeug nur nicht öffentlich zur Schau stellen, oder gar damit handeln.

https://dejure.org/gesetze/StGB/86a.html
Das steht da aber nicht das du das darfst. Da steht sogar "vorrätig hält", was man auch mit Hausgebrauch gleichtun könnte.:-D
Ich bin aber kein Anwalt. Aber ich denke wir wissen was ich/du meine.:-]
 
Das steht da aber nicht das du das darfst. Da steht sogar "vorrätig hält", was man auch mit Hausgebrauch gleichtun könnte.:-D
Ich bin aber kein Anwalt. Aber ich denke wir wissen was ich/du meine.:-]

"Juristendeutsch" ist nicht leicht zu verstehen, ich weiß. ;-)

Aber:

[wer]Gegenstände, die derartige Kennzeichen darstellen oder enthalten, zur Verbreitung oder Verwendung im Inland oder Ausland in der in Nummer 1 bezeichneten Art und Weise herstellt, vorrätig hält, einführt oder ausführt.

Wichtig ist hier "zur Verbreitung oder Verwendung". Bloßer Besitz ist damit nicht gemeint; hier geht es ganz klar um die kommerzielle/gewerbliche Nutzung. "Verwendung" meint ebenfalls die in erster Linie die öffentliche, also zu Propagandazwecken. Der eigene "Nazi-Showroom", wo man begeistert der Nachbarschaft den Mist unter die Nase reiben fällt, fällt aber mit einiger Sicherheit auch darunter.
 
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