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Steam: Account-Restriktionen sollen Spam und Phishing vorbeugen

  • Ersteller Ersteller Gast1669461003
  • Erstellt am Erstellt am
Das ein Retailgamer keine Freundesliste nutzen will ist aber auch eine kühne Unterstellung....

Ich hab einen Kumpel mit vielleicht 8 oder 10 Retailgames im Steam. Level 0 oder maximal 1. Der hat keine KK und kauft aus Prinzip auch nicht digital. Der weiß überspitzt formuliert noch nicht mal, daß Sammelkarten existieren. Nutzt aber die Freundesliste. Solche fallen dann einfach unter den Tisch wegen anderer Verbrecher?

Dass heutzutage immer noch Personen "aus Prinzip" keine Onlinekäufe tätigen entzieht sich meiner Logik. Gut, KK ist nicht jedermanns Sache und vor einigen Jahren war das ja oft die einzige Möglichkeit. Aber wo mittlerweile dutzendfach Zahlungsmöglichkeiten geboten werden, unter anderem auch völlig anonyme, finde ich diese Verweigerungshaltung schon etwas weltfremd.
Die haben im Falle von Steam halt dann einfach Pech gehabt. Wieso sollte Valve ausgerechnet auf solche Sonderfälle Rücksicht nehmen (bei denen sie noch nichtmal Geld verdienen)? Ich glaube das ist auch ein sehr deutsches, also regional und zahlenmäßig beschränktes Phänomen.

Und Erpressung? Ganz einfache Möglichkeit: Steam nicht nutzen. Und wenn es bei einem gekauften Spiel Aktivierungszwang gibt dann kann man das ja machen. Nur dann eben den Rest von Steam (Chat, Freunde, ...) nicht nutzen.
 
Ich denke der Wert ist zu gering. 15€/$ wäre besser - noch höher eigentlich, aber da wird die Einstiegshürde zu groß.

Außer sie lassen auch Retail Games zu und würden da den aktuellen Shop Preis anlegen, dann könnte man ja auch auf 25-50$ gehen.

Ich bekomme nur selten solche Anfragen - evtl. 1-2 in 2-3 Monaten.
 
Dass heutzutage immer noch Personen "aus Prinzip" keine Onlinekäufe tätigen entzieht sich meiner Logik. Gut, KK ist nicht jedermanns Sache und vor einigen Jahren war das ja oft die einzige Möglichkeit. Aber wo mittlerweile dutzendfach Zahlungsmöglichkeiten geboten werden, unter anderem auch völlig anonyme, finde ich diese Verweigerungshaltung schon etwas weltfremd.
Die haben im Falle von Steam halt dann einfach Pech gehabt. Wieso sollte Valve ausgerechnet auf solche Sonderfälle Rücksicht nehmen (bei denen sie noch nichtmal Geld verdienen)? Ich glaube das ist auch ein sehr deutsches, also regional und zahlenmäßig beschränktes Phänomen.

Und Erpressung? Ganz einfache Möglichkeit: Steam nicht nutzen. Und wenn es bei einem gekauften Spiel Aktivierungszwang gibt dann kann man das ja machen. Nur dann eben den Rest von Steam (Chat, Freunde, ...) nicht nutzen.

Ähm Steam verdient auch an den Retailgames. Oder glaubst Du die Publisher müssen dafür nichts abdrücken ?
 
Steam kriegt 30% dafür das das Spiel sich das Steamworks Label aufdrucken darf ;)
 
irgendwie bezweifele ich, dass die (ja ohnehin nur kolportierten) 30% auch für retails gelten.

Glaube ich auch nicht. Das dürften, so wie andere DRM-Optionen, irgendwelche Volumenlizenzen sein. Valve kann ja gar nicht wissen ob ich es zum Vollpreis oder vom Wühltisch gekauft hab. Auf jeden Fall sehr weit weg von den Margen die sie als Onlinehändler bekommen.
 
Der Anteil ist doch wurst. Beim Sale verdient Steam doch auch nicht mehr viel am Game. Ist doch nicht viel anders.
 
Der Anteil ist doch wurst. Beim Sale verdient Steam doch auch nicht mehr viel am Game. Ist doch nicht viel anders.

Naja, das sind schon verschieden dicke Würste. So etwa wie Bifi zu Mortadella. ;)

Es wurde ja schon vor ein paar Jahren bekannt, dass die Gesamtumsätze eines Spiels während und nach Sales größer sind als ohne. Darum gibt es mittlerweile auch so viele davon. Aber ob mit oder ohne Sale, die (geschätzten) 30% aus dem Onlineverkauf machen sicher weit mehr her als die reine DRM-Lizenz.

Genaue Zahlen gibt es ja leider nicht. Ob ein Publisher Retail-Lizenzen bekommt solange er auch bei Valve verkauft, oder wie hoch die Gebühren wirklich sind, und ob pro Stück oder en masse, ... keine Ahnunng.


/edit: das wäre eigentlich mal ein super Thema für ein PCG-Reportage. Wie sehen denn die Verträge zwischen Hersteller/Publisher und Valve im Detail aus? Als Normalspieler bekommt man da ja leider keinerlei Infos. Selbst kleine Indie-Hersteller dürfen davon ja nichts erzählen.
 
Steam verdient trotzdem am Retail. Und im Einzelfall ist es im Sale sicher nicht mehr als beim einzelnen Retail. Das mehr kommt erst durch die Stückzahlen. Das ist klar.
 
Da hast du sicher Recht. Irgendetwas werden sie damit schon verdienen. Wobei der Punkt bei mir eh nur eingeklammert war. Vielleicht hätte ich ein "viel" mit einfügen sollen.

Aber aus irgendeinem Grunde hat Valve sich dazu entschlossen Retails aus der $5-Sperre auszuklammern. Das kann man boykottieren oder mit den Einschränkungen leben.
Aber sich wegen €4,50 die man einmalig bei Steam investieren muss aufregen oder Ausnahmen fordern, meinetwegen auch €10 per Guthabenkarte mit ein paar krummen Cent Verlust, finde ich ein bisschen viel Prinzipienreiterei.
 
Ich glaube das mit den 30% gilt beim Kauf über Steam. Wenn da ein Spiel verkauft wird, dann bekommt Valve 30% und der Rest eben der Hersteller.
 
Wäre mir auch neu dass Valve an Retail dazuverdient. Über ihren Shop ist logisch aber Retail wäre mir ganz neu.

Und sorry aber wer sich heut so komplett gegen die digitale Welt verschließt der muss eben auf diese "Neuzeit" inkl. deren Vorteile verzichten.
Die Welt dreht sich eben immer weiter und wenn jemand etwas nicht unterstützen möchte dann muss derjenige drauf verzichten.

Das sind läppische 5€ die man gut für 2 Spiele im Sale ausgeben kann... also bitte.
 
Vor allem wenn man viele Spiele auf Steam hat, dann konnte man sein Profil gar nicht mehr öffentlich stellen, weil man dann mehrere Anfragen pro Tag bekommen hat. Daher hab ich mein Profil dann auch nur noch so eingestellt, dass es Freunde sehen können. Danach war irgendwie Ruhe.
 
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