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Star Wars: Wie Disney ein ganzes Universum kastriert - Kolumne

Naja aber man kann selbst Mainstream noch mehr verschlimmern. :D Siehe Episode I-III im Vergleich zu Episode IV bis VI. Und das neue SW ab Episode VII bleibt mal abzuwarten.
 
Hier tun die Leute so, als würde die alten Geschichten verschwinden. Aber die sind doch noch da. Nur weil die Geschichte neu erzählt wird, heißt das noch lange nicht, dass die alte Erzählung obsolet wird. Und ehrlich gesagt, ist das alte Star Wars schon reichlich mit Geschichten geschmückt. Natürlich können einige nie genug bekommen, aber ein Neuanfang kann auch frischen Wind ins Universum bringen. Man sollte da kein zu großen Drama draus machen und erst einmal abwarten, vielleicht gefällt einem das neue Star Wars sogar.
 
Das Problem ist, daß eben Episode VII kein Neuanfang ist sondern auf bestehenden Material aufbaut. Was anderes wäre es wie gesagt wenn Disney eine neue Episode I drehen würde und dann darauf aufbaut.
 
Naja aber man kann selbst Mainstream noch mehr verschlimmern. :D Siehe Episode I-III im Vergleich zu Episode IV bis VI. Und das neue SW ab Episode VII bleibt mal abzuwarten.
Okay, die Episoden 1 und 2 waren für sich Betrachtet der absolute Mainstream-Abfall, soweit gehe ich mit, ändert aber nichts daran dass SW seinerzeit (= 1977) den Begriff Mainstream etabliert hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur weil die Geschichte neu erzählt wird, heißt das noch lange nicht, dass die alte Erzählung obsolet wird.

Wenn neue Filme, Bücher usw. eine andere Geschichte erzählen, die sich mit dem vorhandenen nicht vereinbaren lassen, wird das alte natürlich obsolet.
Geht bereits mit Episode 7 los. Der Film wird die gesamte Thrawn-Trilogie und vermutlich noch mehr ad absurdum führen.


Wieso verlinken hier eigentlich immer alle wo anders hin, wenn wir die Infos auch haben.
Meine Arbeit wird nicht gewürdigt. :-(


:-B
 
Wenn neue Filme, Bücher usw. eine andere Geschichte erzählen, die sich mit dem vorhandenen nicht vereinbaren lassen, wird das alte natürlich obsolet.
Nur obsolet für die neue Erzählung. Es hat immer noch eine Daseinsberechtigung im eigenen Universum. Geschichten verschwinden nicht so einfach, nur weil sie älter werden und nicht mehr weitererzählt werden.
 
Aber was soll man dann glaube.
Im alten Universum tötet Figur X die Figur Y, aber in einer neuen Erzählung werden beide plötzlich beste Freunde, oder Figur Y existiert vielleicht gar nicht erst.
So was zerstört die ganze Immersion und raubt einem die Freude an einem Universum.
 
Aber was soll man dann glaube.
Im alten Universum tötet Figur X die Figur Y, aber in einer neuen Erzählung werden beide plötzlich beste Freunde, oder Figur Y existiert vielleicht gar nicht erst.
So was zerstört die ganze Immersion und raubt einem die Freude an einem Universum.
Zum Glück gibt es ja Glaubensfreiheit. Glaube an das, was dir besser gefällt. Wenn du dir die Freude rauben lässt, ist es auch deine Schuld.
 
Ist das jetzt wirklich was so Neues ? Wer z.B das Star Wars Rollenspiel ( TableTop ) gespielt hat dem sollten sich bei den neuen Teilen 1-3 auch die Fussnaegel aufgerollt haben. Yoda mit Laserschwert, dieser gruene Floummi war sowohl regeltechnisch als auch atmosphaerisch einer der vielen Tiefpunkte.
Andererseits finde ich auch viele ideen des expanded universe nicht attraktiv - ein geklonter Imperator als neuer Boesewicht weisst auf eher flache Fantasie hin , genauso wie dieser bloede Streit, ob der Frachter der fuer 5 sek. zu sehen war der rasende Falke war oder nicht - mit sowas wuerde ich mich auch nicht rumschlagen wollen. Ich hoffe, dass die naechsten Teile wieder besser werden und mir ist egal, ob das nach dem expanded universe oder nicht gemacht wird ;)
 
"Expanded Universe" ist großer Mist.

Wer gibt zb schon freiwillig Coruscant auf ?

So viel unlogisches und unglaubwürdiges Zeug was man da rund um Star Wars aufgebaut hat.

Endlich ist es amtlich :)
 
Also erstens ist das ja nur ein offizielles Statement und die Story-Lines die es gab und gibt sind ja nun mal in der Welt und bleiben ja verfügbar. Andererseits fand ich es es schon immer etwas skuril, dass es im Gegensatz z.B. zum Star Trek-Universum scheinbar nie eine technisch, politische Fortentwicklung innerhalb von tausenden von Jahren gab das Ganze "ausgesponnene" Universum wird nun eingeschränkt" ... oje...ist das so schlimm? Ich glaube nicht. Die selbstauferlegte Selbstbeschränkung könnte dem Franchise eher gut tun und den Fokus auf die Essenz der Star Wars-Geschichte zurückführen.

Ähnliche Schritte gab und gibt es in den Comic-Universen von DC und Marvel auch immer wieder um die Franchises zu revitalisieren wurden die entsprechenden Universen manchmal sogar recht Radikal umgestaltet und doch hat sich der grundlegende tenor immer durchgesetzt und so sollte man es auch hier sehen. Disney beschneidet den Wildwuchs und lässt wieder etwas neues entstehen, dass nach mehr in die Zukunft ausgerichtet ist und die Alte Republik die Alte Republik sein lässt ohne ihr weitere Beachtung zu schenken. Das Disney mit großen Franchises auch großes auf die Leinwand bringen kann haben Sie mit den Marvel-Verfilmungen eindrucksvoll bewiesen. Gerade erst wieder mit einem hervorragenden Captain America Winter Soldier und der Marvels Agent of Shields-TV-Serie, die zusammen alles andere als Patriotismus versprühen und viele der älteren Comic-Storylines aus dem Marvel-Universum um den Captain und S.H.I.E.L.D aufgreifen, modernisiert auf die heutige zeit reflektiert und dennoch zugänglich für die breite Masse auf den Silverscreen der Kinos bringt.

Ich für meinen Teil habe keinerlei Sorge, dass sowohl zukünftige Bücher- und Comic-Serien als vor allem auch der neue Film von J.J. Abrams nicht nur erfolgreich sondern auch von den Stories her sehr gut sein werden. Disney versteht nunmal das Geschäft als Medienkonzern wie kein anderer und aus meiner Sicht haben Sie hier genau den richtigen Schritt getan ... zurück zu den Wurzeln und weg mit dem Prolog- Wildwuchs der alten Republik.
 
Wieso diese aufregung. :-D
Ich habe damals den ersten , also den 4 Teil original im Kino gesehen. Das kann mir keiner nehmen.
Ich habe zig Bücher gelesen, kenne alle Folgen, auch mag ich Asoka Tano:-D. Na und, was die da labern, kann mir am Ars.. vorbei gehen.
Ich habe das, das ist gespeichert, und gut ist.

Was noch kommt ist doch eh nichts mehr Wert wenn der Gute George Lukas nicht mehr dabei ist. SW ist abgeschlossen, basta.:-D

Ob die da von Disney was labern ist doch uninteressant, also in meinen Augen. Man hat seine Träume und gut ist.
 
Andererseits fand ich es es schon immer etwas skuril, dass es im Gegensatz z.B. zum Star Trek-Universum scheinbar nie eine technisch, politische Fortentwicklung innerhalb von tausenden von Jahren gab

Das hat einen ganz einfachen Grund.
Star Trek ist Science-Fiction, Star Wars ist Fantasy.
Bei Fantasy gibt es nun mal keine Weiterentwicklung.
Im Herr der Ringe-Universum bleibt auch alles über viele tausend Jahre so, wie es ist.

Was noch kommt ist doch eh nichts mehr Wert wenn der Gute George Lukas nicht mehr dabei ist.

George Lucas ist aber nicht der große geniale Kopf. Er hatte die Grundidee und hatte den Mut sie auch umzusetzen, das muss man ihm hoch anrechnen. Aber er hat auch viel Mist gemacht (Jar-Jar) und die wirklich genialen Momente von Star Wars haben andere geschaffen.
Der beste Film der original Trilogie ist ja wohl unbestritten Empire Strikes Back - inszeniert von Irvin Kershner.
Dazu kommen dann Leute wie Ralph McQuarrie, Timothy Zahn und viele andere die Star Wars groß gemacht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die neue Filme betreffen erst einmal nur Ereignisse, die direkt an Episode 6 anschliessen. Für KotoR sind die neuen Filme wahrscheinlich überhaupt nicht relevant - vielleicht wird Revan sogar irgendwo in die story eingebaut. Dh. erst einmal abwarten.

Das hat einen ganz einfachen Grund.
Star Trek ist Science-Fiction, Star Wars ist Fantasy.
Bei Fantasy gibt es nun mal keine Weiterentwicklung.
Im Herr der Ringe-Universum bleibt auch alles über viele tausend Jahre so, wie es ist.
Für Mittelerde stimmt das ja eigentlich nicht ;) .. Tolkiens Welt ist so angelegt, dass sie sich von einer mythischen Welt über die Zeitalter immer mehr unserer heutigen Welt annäherd.
 
Die neue Filme betreffen erst einmal nur Ereignisse, die direkt an Episode 6 anschliessen. Für KotoR sind die neuen Filme wahrscheinlich überhaupt nicht relevant - vielleicht wird Revan sogar irgendwo in die story eingebaut. Dh. erst einmal abwarten.

Das EU besteht aber aus mehr als nur die Geschichte von Revan.
So gibt es viele Bücher die direkt an Episode 6 anschliessen, aber jetzt im Film sicherlich nicht beachtet werden.
Mal abgesehen davon, dass Episode 7 ja ungefähr 30-40 Jahre nach Episode 6 spielen muss, um das fortgeschrittene alter der alten Recken zu berücksichtigen.
 
Genauso so gnadenlos wie sie Lucasart vernichtet haben, werden Sie es auch mit dem Star-Wars Imperium tun. Vorher noch große Töne gespuckt, alles bleibt beim alten, aber in Wirklichkeit haben sie die Fans nur getäuscht. Das gleiche wird in ein paar Monaten mit Occulus Rift passieren. Beides die total falschen Käufer.

Wenn sie mit "alles bleibt beim altem" die Prequels meinen, können sie es gerne einstampfen.
 
Genauso so gnadenlos wie sie Lucasart vernichtet haben, werden Sie es auch mit dem Star-Wars Imperium tun. Vorher noch große Töne gespuckt, alles bleibt beim alten, aber in Wirklichkeit haben sie die Fans nur getäuscht. Das gleiche wird in ein paar Monaten mit Occulus Rift passieren. Beides die total falschen Käufer.
Lucas Arts ist nicht vernichtet, sondern vergibt nur noch Lizenzen für ihre Marken. Sie entwickeln (oder produzieren) also nix mehr selbst. An diesem Zustand hat aber auch Lucas Schuld, mit seinen ständigen Einmischungen bzw. 180 Grad-Wendungen was die Spielekonzepte angehen sollte. Da kann ja nix fertig werden. Wodurch Lucas Arts schon lange nicht mehr rentabel gewesen sein dürfte. Das dann Lucas Film entscheidet, an dieser Ecke (Lucas Arts) Geld zu sparen, war dann nur eine Frage der Zeit - natürlich besonders in Kombination mit Disney im Rücken, die vermutlich schwarze Zahlen sehen wollen.

@Topic: Ich bin über diese Entwicklung (mit dem Reboot des Expanded Universe) auch nicht sehr glücklich. Ich kann aber verstehen, dass im Hinblick der neuen/kommenden Episoden (Verfilmungen) und der bisher eh schon bestehenden Inkonsistenten (auch dank anderen Materials als den Büchern) im SW-EU sich Lucas Film gezwungen sah, einen Schnitt anzusetzen.

Mein Problem mit dem Ganzen ist nur: 1) Nicht mal die Serie "SW: The Clone Wars" ist mit den Filmen auf einheitlicher Basis. Und Lucas hatte im Vorfeld auch selbst gesagt, dass das SWTCW einige Dinge anders erzählen/umerzählen würde, gegenüber den Filmen. Das Ganze als Kanon zu bezeichnen ist also Schwachsinn.
2) Wie soll ein Leser nach dem Erscheinen neuen SW-Materials (Bücher usw.) erkennen, was an bestehendem Material zum SW-EU gehört und was nicht? Es sei denn, dass dieser Leser mitbekommen hat, dass alles vor 2014 erschienene Material nicht mehr SW-EU sein soll.

Da es bei Comics die Verwendung/Erschaffung alternativen Welten (siehe X-Men, Spider-Man, Batman,..) oder gleich Neuerzählung (und damit Reboot) der Reihe auch gibt, geläufig ist und funktioniert - fände ich es gut, entsprechend nachvollziehbare Einteilungen für Star Wars einzuführungen:
1) Eine klarere Einteilung. In "Original, Expanded Universe, Alternative Universe" oder so. Bedeut auch: SWTCW ist dann 'SW-EU' (für mich zwar eher 'SW-AU'..), aber nicht 'Original'.
2) Das bisherige Material (Bücher usw.) zumindest als alternatives Universum (SW-UA) weiter 'laufen zu lassen' bzw. nicht deren Existenz zu leugnen.
 
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George Lucas ist aber nicht der große geniale Kopf. Er hatte die Grundidee und hatte den Mut sie auch umzusetzen, das muss man ihm hoch anrechnen. Aber er hat auch viel Mist gemacht (Jar-Jar) und die wirklich genialen Momente von Star Wars haben andere geschaffen.
Der beste Film der original Trilogie ist ja wohl unbestritten Empire Strikes Back - inszeniert von Irvin Kershner.
Dazu kommen dann Leute wie Ralph McQuarrie, Timothy Zahn und viele andere die Star Wars groß gemacht haben.

Dem stimme ich absolut zu. GL hatte eine tolle Grundidee und die mit viel Herzblut umgesetzt.

Danach ging es, was seinen persönlichen Beitrag angeht, bergab. Bis er in den 90ern komplett die Bodenhaftung verloren hat und nur noch Bullshit produzierte. Anscheinend waren in seinem Umfeld nur Ja-Sager, die jeden Quatsch bejubelten, der seinem Hirn entsprang. Nur so können Episode 1 und 2 erklärt werden (3 ging ja einigermaßen).
 
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