AW: ..
crackajack am 20.07.2009 14:30 schrieb:
Mich hätte es gestört, sofern ich damals Adv-spiele angerührt hätte, aber zum Glück war ich damals Konsolero und neuere Adv. haben sowas zum Glück kaum mehr.
Aber kannst du dann wirklich verstehen, wovon wir überhaupt reden? Du hast die alten Games garnicht gespielt ... du hast doch gar keinen praktischen Vergleich.
So übertrieben "Pixelhunting", wie es jetzt von einigen dargestellt wird, war es damals nun auch nicht. Außerdem wie schon bumi sagte: Da hat sich der Spieler wenigstens noch mit den Backgrounds auseinander gesetzt und ist nicht in ein Bild gerusht, hat auf die Leertaste gehämmert, schnell in 1 Minute alles aufgesammelt, was blinkt und sich dann ins nächste Bild verpisst. Das sind RPGs, die so ablaufen sollten, nicht Adventures.
Und ich weiß doch wie es ist: Wenn es so etwas wie eine Rätselhilfe gibt, dann wird sie auch früher oder später benutzt. Gut fand ich es bei den geheimen nackten aus Tunguksa, wo man die Hilfe direkt im Hauptmenü deaktivieren konnte (wenn ich mich recht entsinne).
Aber vielleicht sind heutige Adventures auch meistens einfach zu lieblos gestaltet und die Entwickler wollen garnicht, dass der Spieler sich zu lange an einem Fleck aufhält, weil es ihm ja sonst evtl . noch auffallen würde.
Items suchen war in Adventures ein Bestandteil, der für viele dazugehörte. Einige mag es gestört haben, manche sogar, obwohl sie die Spiele garnicht gespielt haben (

), aber wer wirklich damals in den Anfangszeiten dabei war und Spaß daran hatte, der wird heute nicht sagen "ach mich hat das damals nur genervt, bin froh, dass es nicht mehr so ist".
Klar jedes Genre beschreitet technische Fortschritte und spielerische Änderungen. Aber ob eine Änderung hin zur Vereinfachung der Spiele, in der Form, dass einfach mal ein Spielelement beschnitten wird und als Feature verkauft wird, so toll ist, möchte ich nicht so sehen. Da kann man ja im Prinzip gleich - wenn man eine neue Szene betritt - automatisch alle Items ins Inventar gepackt bekommen. Ist ja eh nur noch ein ein sammeln. Null Herausforderung. Die Rätsel in Adventures sind eh meistens schon zu leicht. Aber scheinbar ist es wirklich so: Die Menschen haben keinen Nerv und keine Zeit sich mehr intensiver mit einem Spiel auseinanderzusetzen. Wenn da keine schnellen Erfolge kommen, dann wird es eben schnell langweilig. Das war früher noch anders. Da hatte man mehr Durchhaltevermögen. Und das "Pixelhunting" gehörte eben dazu. Heute mit der "schicken" Grafik wäre es doch ohnehin nicht mehr so schwer die Items zu erkennen, denn Pixelbrei gibt es nicht mehr.

Aber ich muss zugeben, dass ich über die Jahre auch etwas von meinem Durchhaltevermögen und meiner Geduld eingebüßt habe. Also es ist nicht so, dass ich euren Standpunkt nicht nachvollziehen kann.