Rac0r am 17.01.2009 16:14 schrieb:
Was mich vor allem stört ist die fehlende Abwechslung. Es sind immer die gleichen Elemente. Die Karten hätte man auch per Zufallsgenerator aus einigen Elementen erzeugen können. PC Games hat bei verschiedenen Spielen immer wieder "eintönige Texturen" etc. kritisiert. Eintöniger als Mirror's Edge geht es aber kaum noch. Alles sieht gleich aus. Man kann jetzt natürlich sagen, das gehört zur rudimentären "Story", aber das ist einfach ein billige Ausrede. Teilweise sieht man einfach nur weiß. Was auch nervt, man weiß nie so recht wo man eigentlich hin muss. Man muss öfter anhalten um zu überlegen, wie man eigentlich da hinkommt. Das nimmt einem das Geschwindigkeitsgefühl. Ich hatte eher ein Spielerlebnis das eher Richtung Sonic geht von der Geschwindigkeit her erwartet. Das hier erinnert eher an Portal, bietet allerdings nicht annährend soviel Knobelspass. Ausserdem geht ein Haufen Atmosphäre durch die diletantische deutsche Sprachausgabe verloren. Alles in allem ist es ein typisches EA Spiel. Nette Idee, schlecht umgesetzt.
diese eintönige darstellung ist aus künstlerischer sicht gewollt. ua. stellt es die sterilität dieser welt dar, klinisch sauber und kalt usw. wenn du das nicht verstanden hast ist das sehr bedauerlich.
wenn man immer sofort weiss, wo man hin muss, kann man sich das spiel auch gleich sparen, ist genau so sinnbefreit (imho) wie markierung bei mmo wo ich denn den questgegenstand finde.
das geschwindigkeitsgefühl bekommt hingegen sehr gut im speedrun und time trial, wenn man weiss, wos langgeht und man wege sucht, die möglichst kurz sind.
und wie du bei diesem spiel etwas wie sonic erwarten konntest ist mir einfach schleierhaft.
bei der synchroniasation kann man geteilter meinung sein. ich persönlich finde sie nicht sonderlich schlimm (wenn auch nicht gut), aber das muss jeder selbst entscheiden. für mich ist die story des spiels auch nicht das eigentlich interessante, sondern das spielkonzept und das spielen gegen die uhr.