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Spieletest - Kane & Lynch: Dead Men

AW: Die Hand, die einen füttert...

Yakmann am 02.12.2007 02:10 schrieb:
Nachtrag: Dieses Youtube-Video zeigt das K&L-Review von Jeff Gertsman von Gamespot. Er gab dem Spiel 6.0/10 Punkte. Und da Eidos als großer Werbekunde extrem mächtig ist und diese Macht auch gnadenlos ausnutzt, wurde Jeff Gertsman noch am gleichen Tag wegen seiner Wertung und dem Video dazu gefeuert!


jetzt noch mal:
es handelt sich dabei bislang nur um ein GERÜCHT (wie oft soll ich das eigentlich noch schreiben?).

"ihr", also zumindest einige, macht jetzt genau das, was ihr den öffentlich rechtlichen und einigen politkern eurerseits immer wieder vorwerft:
ihr nehmt dinge vom hörensagen als gegeben hin.

ich behaupte nicht, dass an der sache nix dran sein muss, aber das ganze schon als faktum hinzustellen geht einfach nicht.
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

Yakmann am 02.12.2007 01:46 schrieb:
Und Argumentation hier, inwiefern die Vorlieben des Autors eine Rolle spielen oder dass Spiele daran gemessen werden können, inwieweit sie ihrem eigenen Anspruch gerecht werden, ist völlig absurd.
Weil alle Redakteure ihren persönlichen Geschmack am Empfang abgeben, schon klar. Deswegen gibt es auch keine Unterschiede zwischen Robert-Horn- und Thomas-Weiß-Tests. :rolleyes:
PC Games versucht ein einheitliches Raster für alle Spiele zu bieten
Nach der Motivationskurve ist der durchschnittliche Spielspaß des jeweiligen Testers eben der Mittelwert der Teilabschnitte - und das kann man auch für alle Spiele vertreten. Analog könnte man argumentieren, der Durchschnittswert eines Dreigängemenüs ist der Mittelwert der einzelnen Speisen und und und. Aber daraus folgt nicht folgender Unsinn:
Sprich, wenn ein Sportspiel 70% bekommt und ein Adventure 80%, dann ist das Adventure objektiv 10% besser als das Sportspiel.
Quelle? Nenn' mir einen einzigen Test, indem ein Adventure in der Summe mit einem Sportspiel verglichen wird. Oder ein Rollenspiel mit einem Mehrspieler-Shooter. Wo wir im Einkaufsführer artfremde Genres vermischen. Wo wir behaupten, objektiv zu sein.
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

Burtchen am 02.12.2007 03:03 schrieb:
Analog könnte man argumentieren, der Durchschnittswert eines Dreigängemenüs ist der Mittelwert der einzelnen Speisen und und und. Aber daraus folgt nicht folgender Unsinn:
Sprich, wenn ein Sportspiel 70% bekommt und ein Adventure 80%, dann ist das Adventure objektiv 10% besser als das Sportspiel.
Eigentlich stimm ich ihm da schon zu. Natürlich kann man einen Apfel nicht mit einer Birne vergleichen aber wenn, überspitzt ausgedrückt, der Apfel beim Verzehr Glücksgefühle, die Birne aber Brechreiz auslöst, dann kann man doch davon sprechen, dass der Apfel besser schmeckt als die Birne. Es kann doch nicht sein, dass ein einheitliches Bewertungssystem je nach Genre mit unterschiedlichen Massstäben angewandt wird.

Quelle? Nenn' mir einen einzigen Test, indem ein Adventure in der Summe mit einem Sportspiel verglichen wird. Oder ein Rollenspiel mit einem Mehrspieler-Shooter. Wo wir im Einkaufsführer artfremde Genres vermischen. Wo wir behaupten, objektiv zu sein.
Was soll dann die ganze "Game of the year"-Sache? Damit hat die PCG-Redaktion vielleicht nichts am Hut, aber das ist doch genau das, was du hier gerade als Unsinn tituliert hast. Spiele aus unterschiedlichen Genres werden nebeneinander gestellt und an dem einen übergeordneten gemeinsamen Nenner verglichen: Qualität. Das ist es, was der abstrakte Zahlenwert ausdrücken sollte, egal um welches Genre es sich handelt.

SSA
 
AW:

Bonkic am 01.12.2007 18:26 schrieb:
trotzdem ist es doch schon auffällig, dass ausnahmslos alle online- portale eine niedrigere wertung vergeben. :-o

IGN hat eine 7.0 vergeben, das ist garnichtmal sooo schlecht (und die sind verdammt kritisch meistens)... Vorallem wenn man sich genau anschaut was die Wertung der 8.X vergeigt

8.0 Presentation
Where's the online co-op? A great story with well developed characters are the high points of the game.
7.0 Graphics
A dated feel to it, even though the art direction isn't half bad.
8.0 Sound
The voice acting is done with authority. The sound effects could use more pep.
6.5 Gameplay
Spotty AI and a clunky cover system make this game a chore at times.
6.0 Lasting Appeal
A short game that many won't even make it through. The online mode is the only thing worth seeing more than once.

7.0 Decent OVERALL
(out of 10 / not an average)

Das ist genau das was ich ansprach, Leute, die wie ich manchmal Spiele schneller spielen ohne genau auf das Gameplay zu achten, nur um die nächste Zwischensequenz zu sehen und sich damit nur für die Stärken des Spieles interessieren bzw, diese überhaupt warnehmen, bewerten es eben höher... Kann man auch in den Spielermeinungen bisher sehr schön rauslesen ;)

Das diese Leute aber natürlich nur einen kleinen Teil ausmachen und die meisten, verständlicherweise, doch eher mehr die Kämpfe interessiert und diese allerdings doch ziemlich unbalanciert und unausgereift wirken, wird man viel mehr Kritik als gutes darüber hören, ob verdient oder nicht mag jeder für sich selbst entscheiden...
 
AW: etc.

@ Bonkic: Ja, es ist nicht bewiesen, aber nein, es ist kein Gerücht. Das einzige, was fehlt, ist das Eingeständnis derer, die die Kündigung ausgesprochen haben. Jeff hat es selbst zumindest angedeutet, einige seiner Vertrauten wurden etwas konkreter. Zumindest eine schlüssige Indizienkette ist vorhanden. Ich habe gerade wenig Lust, nochmal 30 Links rauszusuchen und zu posten, aber bemühe einfach mal die üblichen Quellen, an den Haaren herbeigezogen ist der mutmaßliche Grund seiner Kündigung nicht. Dass ich hier mit meiner Verdächtigung den Bogen überspanne ist mir sowohl klar, als auch gewollt.

@ Burtchen: Tut mir leid, aber was du schreibst halte ich für Blödsinn. "SoSchautsAus" hat es genau so auf den Punkt gebracht, wie ich es gemeint habe. Der Sinn aller Bewertungen ist es für mich, jedes Spiel in ein Spielspaß-Raster einzuordnen, unabhängig von Genre, persönlichem Geschmack oder irgendwelchen Erwartungen. Wenn das nicht mehr gegeben ist, kann PCG einpacken, dann bleibt nämlich nichts nützliches mehr übrig und das Bewertungssystem wäre völlig willkürlich und damit sinnlos.. Dazu braucht man keine Quelle, sondern nur gesunden Menschenverstand.

@ SoSchautsAus: Genau darauf wollte ich auch hinaus. Danke! :)

@ Kandinata: Du hast völlig Recht, es gibt unterschiedliche Spielweisen und dementsprechend auch unterschidliche Herangehensweisen bei der Bewertung. Aber das sollte man ausklammern können. Entweder war der Test hier extrem subjektiv oder es spielen wirtschaftliche Interessen eine Rolle. Ich hoffe natürlich auf ersteres, aber beides fände ich nicht besonders toll. Es wird der Qualität des Spiels nicht gerecht.
 
AW: etc.

Yakmann am 02.12.2007 05:09 schrieb:
@ Kandinata: Du hast völlig Recht, es gibt unterschiedliche Spielweisen und dementsprechend auch unterschidliche Herangehensweisen bei der Bewertung. Aber das sollte man ausklammern können. Entweder war der Test hier extrem subjektiv oder es spielen wirtschaftliche Interessen eine Rolle. Ich hoffe natürlich auf ersteres, aber beides fände ich nicht besonders toll. Es wird der Qualität des Spiels nicht gerecht.

Ich bin sowieso ein Vertreter des klassischen "Fazits ohne Wertung", daher brauchst du mit mir über Bewertungen (auf die ich als alter Flashgamespieler persönlich eh nichts gebe... heißt, ich spiele jeden Mist solange es Spaß macht) nicht wirklich zu reden ;-)

Aber um ausnahmsweise die PCG zu verteidigen, ihr Wertungssystem mit dem Geschmack des Redakteurs gibt nunmal diese Wertung... Im Test bezieht man sich hauptsächlich auf die Story und Charactere,das Gameplay wird nur mehr oder weniger angeschnitten (folglich wenige Minuspunkte was das betrifft) und der Spielspaßbalken ist auch sehr "Storylastig" beschrieben (folglich mehr gefühlter Spaß = höhere Wertung)... Nachvollziehbar...

Das Wertungssystem von PCG ist nunmal höchst Subjektiv im gegensatz zu anderen die jedes Feature auseinander nehmen und schauen ob es überhaupt ins Spiel passt. Als Beispiel nenne ich mal Crysis, Gametrailers hat eine 8.8 und ein Fazit von "Es ist ein guter Shooter... aber nicht mehr" gegeben und kritisiert, fehlende Motive für den Spieler bestimmte Dinge zu tun die das Spiel bietet... Ist ja schön das ich Palmen umschießen kann, aber warum sollte ich das tun ? Ist ja schön wenn ich mich auf der Insel umsehen, Lager finden und ausräumen kann, aber warum sollte ich das tun ?...

PCG mit ihrer subjektiven Spielspaßwertung schei*t auf diese Motive oder nützlichkeit der Features und wertet einzig und alleine den Spielspaß der aufkommt... Ich kann Palmen umschießen ? GEEEiL !!! Was, warum ich das tue ? WEN KÜMMERTS *Palme umschießt* :finger:

Zurück zu K&L... die Wertung wird der Qualität nicht gerecht ? Mag durchaus sein, aber da mein Geschreibsel oben belegt hat das die Wertung für bestimmte Leute und vorallem für das Testsystem durchaus zutrifft und andere Tests und Leute sagen das Spiel ist nicht sonderlich gut ... haben also beide Pateien. Pro und Contra Befürworter und stichhaltige Argumente und somit...recht,was machen wir nun :confused:

Ich kann noch mehr Blödsinn schreiben und über Wertungen, Geschmäcker, Subjektive und Objektive Meinungen philosophieren, aber ich beende das hier einfach mal... Fakt ist, solange nicht alle die selbe Meinung haben und diese auch begründen können... nein, selbst wenn nur 1 eine andere Meinung hat und diese nichtmal begründen kann... beweis ihm das seine Meinung falsch ist und deine die einzig Richtige ;-)
 
AW: etc.

Past mal auf:

Jetzt hier zu schreiben, dass sich Spiele unterschiedlicher Genres nicht im Rating vergleichen lassen, ist wohl wirklich Schwachsinn.
Seid es doch tatsächlich immer und immer wieder ihr, die Spiele des Monats / Jahres etc. küren, und so sehr wohl ein Rating als Querschnitt sucht, ganz gleich ob jene ins selbe Genre fallen.

Jetzt hier ein ganz miserables, geportetes Xbox 360 Spiel mit weniger als 8% (!!!!!!) Wertung als Half-Life2 zu geben, grenzt an Blasphemie.

Wenn ich mich nämlich recht entsinne, bekam Half-Life 2 bei euch zwischen 91 ~ 94% - K&L jetzt in unmittelbarer Nähe zu HL2 vom Rating zu platzieren, ist wirklich lächerlich.

Die Mühe, die ich mir jetzt hätte machen können, ordentlich nach eurer HL2 Wertung zu recherchieren, habe ich mir einfach gespart - schliesslich spart ihr sie euch ja auch.
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

Game Informer 7 / 10 Jan 1, 2008
gamesTM 6 / 10 Dec 25, 2007
Electronic Gaming Monthly 7.2 / 10 Dec 25, 2007
Edge Magazine UK 6 / 10 Dec 25, 2007
Official Xbox Magazine 8 / 10 Dec 1, 2007
Hardcore Gamer Magazine 3.5 / 5 Dec 1, 2007
GamePro 3 / 5 Dec 1, 2007
Play Magazine 6 / 10 Dec 1, 2007
Ace Gamez 7 / 10 Nov 29, 2007
Cheat Code Central 3.4 / 5 Nov 28, 2007
Gamer 2.0 5.9 / 10 Nov 27, 2007
GameZone 7 / 10 Nov 26, 2007
Xbox World Australia 75 / 100 Nov 26, 2007
MS Xbox World 6 / 10 Nov 25, 2007
PGNx Media 8.2 / 10 Nov 25, 2007
VideoGamer 7 / 10 Nov 23, 2007
Eurogamer 7 / 10 Nov 23, 2007
TotalVideoGames 7 / 10 Nov 22, 2007
Gamers Temple 84 / 100 Nov 21, 2007
Lawrence 7.4 / 10 Nov 20, 2007
Planet Xbox 360 7.7 / 10 Nov 16, 2007
GamerNode 7.5 / 10 Nov 16, 2007
TeamXbox 7 / 10 Nov 14, 2007
GameSpy 3 / 5 Nov 14, 2007
IGN 7 / 10 Nov 13, 2007
1UP 7.5 / 10 Nov 13, 2007
GameTrailers 8 / 10 Nov 13, 2007

hmm...
Zum "Gerücht" sind folgende Links interessant:
http://valleywag.com/tech/jeff-gerstmann/gamespot-editor--on-fired-reviewer-328775.php
http://www.gamespot.com/users/AlexN/show_blog_entry.php?topic_id=m-100-25234567
http://www.gamespot.c-om/users/Kevin-V/show_blog_entry.php?topic_id=m-100-25234747

Die wollen mir also erzählen, dass die Story bei "Kane & Lynch" besser ist als bei Jade Empire oder The Witcher und im Spielspass sämtliche Adventures und Aufbauspiele übertrifft... interessant...
Diese Wertungsinflation bei manchen Magazinen macht mir manchmal echt sorgen, bei Kommerzspielen gibt es eigentlich nur ne Skala zwischen 75-100% und nur irgendwelche 1-2Mann Projekte die als Budget-Billigsoftware vermarktet/verkauft werden landen meist dadrunter... wo ist die diversität hin? Bei iMDB ist ne 5-6 noch gut akzeptabel und auch nur wirklich gute Fime kommen dadrüber mit praktisch gar nix, dass gut in die 9er reingeht...
1 <-- grotten (sehr) schlecht
2 <-- schlecht
3 <-- ziemlich schlecht
4 <-- mangelhaft
5 <-- ausreichend
6 <-- befriedigend
7 <-- ziemlich gut
8 <-- gut
9 <-- sehr gut
10 <-- perfekt

Vor allem in den 5-7er Bereich gehören ne ganze Menge Spiele und es sollte vielleicht 1-2x im Jahr etwas kommen was in die 9er treten kann und nicht jeden Monat.
 
AW: etc.

Yakmann am 02.12.2007 05:09 schrieb:
@ Bonkic: Ja, es ist nicht bewiesen, aber nein, es ist kein Gerücht. Das einzige, was fehlt, ist das Eingeständnis derer, die die Kündigung ausgesprochen haben. Jeff hat es selbst zumindest angedeutet, einige seiner Vertrauten wurden etwas konkreter. Zumindest eine schlüssige Indizienkette ist vorhanden. Ich habe gerade wenig Lust, nochmal 30 Links rauszusuchen und zu posten, aber bemühe einfach mal die üblichen Quellen, an den Haaren herbeigezogen ist der mutmaßliche Grund seiner Kündigung nicht. Dass ich hier mit meiner Verdächtigung den Bogen überspanne ist mir sowohl klar, als auch gewollt.


ich kenne die einschlägigen quellen, ua auch die beiträge von dem anonymen poster gamespot.
ausser diesem stellt, so weit ich weiss, keiner eine explizite verbindung zwischen rausschmiss und wertung her, was bei den verbliebenen angestellten allerdings auch nur logisch ist.

wenn wir jetzt aber im internet schon anonymen forenpostern glauben schenken, können wir den laden eigentlich direkt dicht machen und uns begraben lassen.

und was die schlüssige indizienkette angeht; natürlich lässt sich da was konstruieren:

tester watscht langerwartetes spiel ab ----> tester wird kurz darauf gefeuert ----> tester wurde (-natürlich-) wegen des tests, auf druck des publishers gefeuert!

das wirkt deshalb auf viele glaubwürdig, weil es einerseits so schön einfach ist und weil wir es auf der anderen seite doch auch so wollen!

"endlich ist es bewiesen! ein portal ist geschmiert und schmeisst missliebige tester einfach raus!" - das ist doch genau das, worauf einige von uns nur gewartet haben, genauso logisch erscheinende gegenargumente werden da locker mal ausgeblendet.

genausogut könnte ich dir eine "schlüssige" indizienkette zur alienlandung in der wüste nevadas konstruieren:

menschen sehen lichter am himmel ----> die regierung installiert an gleicher stelle ein militärisches sperrgebiet -----> die vertuschen doch was! -----> aliens sind gelandet!

vollkommen schlüssig und trotzdem totaler unsinn.
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

SoSchautsAus am 02.12.2007 03:45 schrieb:
Burtchen am 02.12.2007 03:03 schrieb:
Analog könnte man argumentieren, der Durchschnittswert eines Dreigängemenüs ist der Mittelwert der einzelnen Speisen und und und. Aber daraus folgt nicht folgender Unsinn:
Sprich, wenn ein Sportspiel 70% bekommt und ein Adventure 80%, dann ist das Adventure objektiv 10% besser als das Sportspiel.
Eigentlich stimm ich ihm da schon zu. Natürlich kann man einen Apfel nicht mit einer Birne vergleichen aber wenn, überspitzt ausgedrückt, der Apfel beim Verzehr Glücksgefühle, die Birne aber Brechreiz auslöst, dann kann man doch davon sprechen, dass der Apfel besser schmeckt als die Birne. Es kann doch nicht sein, dass ein einheitliches Bewertungssystem je nach Genre mit unterschiedlichen Massstäben angewandt wird.

Quelle? Nenn' mir einen einzigen Test, indem ein Adventure in der Summe mit einem Sportspiel verglichen wird. Oder ein Rollenspiel mit einem Mehrspieler-Shooter. Wo wir im Einkaufsführer artfremde Genres vermischen. Wo wir behaupten, objektiv zu sein.
Was soll dann die ganze "Game of the year"-Sache? Damit hat die PCG-Redaktion vielleicht nichts am Hut, aber das ist doch genau das, was du hier gerade als Unsinn tituliert hast. Spiele aus unterschiedlichen Genres werden nebeneinander gestellt und an dem einen übergeordneten gemeinsamen Nenner verglichen: Qualität. Das ist es, was der abstrakte Zahlenwert ausdrücken sollte, egal um welches Genre es sich handelt.

SSA

Na ja...der Zahlenwert ist doch eh nur eine Verbildlichung der Meinung des Autors. Wenn ich (als purer Rpg und Shooter-Spieler) sehe,dass ein Sportspiel ne 90%-Prozent Wertugn bekommen hat, weiß ich,dass es mir trotdzem schlechter gefallen wird,als ein Rollenspiel mit zb. nur 80% Prozent.
Deshalb kann man ncith sgaen,dass ein Spiel mit ner höheren Werttung imemr besser ist. So gitb es ja auch viele Leute, die sich über die hohen Wettungen mancher Shooter beschweren,weil diese Spiele ihrer Meinung nahc nur stumpf und hohl sind. Leute,die aber Shooter mögen finden diese Wertung dann gerechtfertigt.

Und von mir aus können die Spielemagazine auch beliebig hohe Punkte vergeben,solange im Artikel dann alle negativen und positiven Aspekte aufgezählt werden. Bei Tests wo negative Aspekte ausgelassen werden[zb: die nicht vorhandene Story von Gothic3-(soll jetzt kein Vorwurf sein, pcg hat sich seit dem ja gebessert)] ist es shcon ne andere Sahce, da man sich solaneg man alle ASspekte des Spiels kennt eien eigene Weertung machen kann, da man sich nur selbst aus den einzelnen neg. und pos. Aspekten eine auf einen persönlich zutreffende Werttung machen kann.
 
AW:

Tarsul am 01.12.2007 19:26 schrieb:
tja, onlineportale sehen halt die prioritäten in grafik und KI, was durchaus Sinn macht. Die Wertung funktioniert bei diesem Spiel halt nicht eindimensional^^
Dann hätte Gametrailers.com Crysis ja aber mehr als "nur" eine 8.8 geben müssen. Und Mario Galaxy hätte sicherlich keine 9.7 bekommen dürfen (trotz netter Optik, die im Vergleich zu PS3-Games aber trotzdem mau ist), und die 8.0 für Kane & Lynch hätte auch nicht gepasst (die Story wurde dort mit 9.0 bewertet!).

Andere Tester, andere Philosophien. Die PCG hat im Dezember 05 "Star Trek Legacy" mit 71% bewertet, was verglichen mit den restlichen Wertungen der Onlineportale auch recht hoch war (Wertungen im Bereich von 40 - 60 %).

Wenn der Test zu K&L hier wirklich ehrlich war (was ich einfach mal so glaube), dann finde ich es fast schon bewundernswert, dass man den Titel wegen der relevantesten Komponente (der Story) eine ordentliche Bewertung gibt. Grafik und Sound finde ich bei K&L nicht wirklich schlecht, und wenn noch einer mit einem Crysis-Grafikvergleich kommt, dann wird diese Person direkt aus dem Fenster gekegelt...

In einem früheren Thread habe ich schon diese Doppelmoral angerissen: Bei Crysis wird die teils wirklich saublöde KI noch in Schutz genommen, bei K&L hauen die Medien (primär Online-Portale) extrem auf die Kacke, und machen das Spiel deshalb schlecht.

Am Ende zählt der eigene Eindruck. Spiele leihen oder bei Freunden anspielen, dann muss man sich auch nicht auf Wertungen verlassen - was man eh nicht primär machen sollte, da diese stets nur den Geschmack des Testers widerspiegeln, ergo oftmals nicht kompatibel zur eigenen Testphilosophie sind.

Wobei PCG und GT.com noch die einzigen Quellen sind, die ich für glaubwürdig halte (natürlich haben beide auch mal Wertungen, die wirklich konfus wirken).

Regards, eX!
 
AW: etc.

Yakmann am 02.12.2007 05:09 schrieb:
@ Burtchen: Tut mir leid, aber was du schreibst halte ich für Blödsinn. "SoSchautsAus" hat es genau so auf den Punkt gebracht, wie ich es gemeint habe. Der Sinn aller Bewertungen ist es für mich, jedes Spiel in ein Spielspaß-Raster einzuordnen, unabhängig von Genre, persönlichem Geschmack oder irgendwelchen Erwartungen.
Dann probier's lieber mit Waschmaschinen.
Wenn das nicht mehr gegeben ist, kann PCG einpacken, dann bleibt nämlich nichts nützliches mehr übrig und das Bewertungssystem wäre völlig willkürlich und damit sinnlos..
Dann hätten wir schon vor zehn Jahren dicht machen können - ich erinnere mich sehr deutlich an eine analoge Diskussion im FAQ der 5-Jahres-Ausgabe. Spiel-des-Jahres-Umfragen heben die Genregrenzen auf, aber zumeist auch die Wertungen, da kann Call of Duty 4 mühelos vor Crysis landen oder auch beliebter sein als Jack Keane. Dadurch wird es aber nicht sinnvoller, beide Spiele zu vergleichen. Der Maßstab und die Aussage einer solcher Umfrage ist ein ganz anderer.
Dazu braucht man keine Quelle, sondern nur gesunden Menschenverstand.
Hm... ich frage dich nach einem Beleg für die Aussage, wir würden Spiele regelmäßig genreübergreifend vergleichen und du nimmst deinen persönlichen Anspruch(!) an ein Wertungssystem als Beweis dafür, dass der gesunde Menschenverstand reiche. Was soll ich da noch argumentieren? :ugly:
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

SoSchautsAus am 02.12.2007 03:45 schrieb:
Eigentlich stimm ich ihm da schon zu. Natürlich kann man einen Apfel nicht mit einer Birne vergleichen aber wenn, überspitzt ausgedrückt, der Apfel beim Verzehr Glücksgefühle, die Birne aber Brechreiz auslöst, dann kann man doch davon sprechen, dass der Apfel besser schmeckt als die Birne. Es kann doch nicht sein, dass ein einheitliches Bewertungssystem je nach Genre mit unterschiedlichen Massstäben angewandt wird.
Wird es doch auch gar nicht, Motivationskurve ist Motivationskurve ist Motivationskurve. Die Formel für das Gesamtergebnis bleibt die Gleiche. Und, um im Beispiel zu bleiben, natürlich kann man in einem Apfel-Test dann schreiben, dass das Erlebnis in der Summe dann angenehmer war der Test der Birne XY, aber der Leser des Mischobst-Magazins interessiert sich doch in erster Linie dafür, welche anderen Äpfel er erwerben könnte. Was aber niemanden davon abhält, ...

Was soll dann die ganze "Game of the year"-Sache? Damit hat die PCG-Redaktion vielleicht nichts am Hut, aber das ist doch genau das, was du hier gerade als Unsinn tituliert hast. Spiele aus unterschiedlichen Genres werden nebeneinander gestellt und an dem einen übergeordneten gemeinsamen Nenner verglichen: Qualität. Das ist es, was der abstrakte Zahlenwert ausdrücken sollte, egal um welches Genre es sich handelt.
...am Ende des Jahres das Obst des Jahres zu küren, nicht unbedingt nach Wertung, sondern nach Beliebtheit, anderen Kategorien oder oder. Die tägliche (na gut: monatliche) Kaufberatung bei uns folgt natürlich für alle Genres einem Maßstab, aber Vergleiche liefern wir nur dort, wo sie Sinn stiften.
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

Burtchen am 02.12.2007 12:39 schrieb:
Die tägliche (na gut: monatliche) Kaufberatung bei uns folgt natürlich für alle Genres einem Maßstab [...].
Wenn dieser Maßstab "Qualität" lautet und man sich zumindest bemüht, objektiv zu bleiben, dann haben wir aneinander vorbei geredet und sind uns eigentlich komplett einig. (Dann wäre auch die Cross-Genre-Vergleichbarkeit in dem Maße gegeben, wie ich mir das vorstelle.) Heißt dieser Maßstab aber "subjektive Vorliebe des Autors" (die man zugegebenermaßen nie völlig ausklammern kann), dann werden wir hier keinen Konsens finden.

Aber lass uns diesen Teil hier abbrechen, eine Grundsatzdiskussion über Wertungskriterien oder redaktionelle Meinungsfreiheit wollte ich hier nie führen. Mir geht es allein um das konkrete Produkt.

Ich weiß nicht, ob du K&L durchgespielt hast, aber "eure" 86 steht in deutlichem Kontrast zu dem, was ich während des Spielens erlebt habe, zum Gros der Wertungen in internationalen Onlineportalen und zur Mehrheit der Kommentare und User-Ratings, die ich gesehen habe. Deswegen stehe ich hier angesichts eures Tests mit ungläubigem Staunen im negativen Sinne.

Das ist meine Kritik; weitergehende Angriffe auf den Tester, seine Kriterien, euer Magazin, etc. sind und waren von mir nicht beabsichtigt.
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

Yakmann am 02.12.2007 16:28 schrieb:
Ich weiß nicht, ob du K&L durchgespielt hast, aber "eure" 86 steht in deutlichem Kontrast zu dem, was ich während des Spielens erlebt habe, zum Gros der Wertungen in internationalen Onlineportalen und zur Mehrheit der Kommentare und User-Ratings, die ich gesehen habe. Deswegen stehe ich hier angesichts eures Tests mit ungläubigem Staunen im negativen Sinne.

Das greife ich einfach mal auf weil man es perfekt kontern kann ;)

Du sagst "DIE MEHRHEIT" hat das Spiel schlecht geredet/schlecht bewertet... Die Mehrheit heißt das es aber auch Ausnahmen gab die eben im Gegensatz stehen...

Nun erkläre mir warum du es negativ oder für völlig unglaublich hälst das PCG eine höhere Wertung als die Mehrheit vergibt, vorallem wenn du WEIßT das eben noch eine zweite bzw andere Meinung exestiert ?

Steht meines Wissens nirgendwo geschrieben das alle das selbe sagen müssen wenn sie nicht dieser Meinung sind ;)
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

Wenn du mir sagst, dass du K&L eigenhändig durchgespielt hast, dann werde ich das Thema gerne per PN weiter vertiefen, andernfalls bist du hier ohnehin völlig falsch. Aber hier in den Kommentaren werde ich das nicht weiter breit treten, das hat keinen Wert.
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

Um es mit den Worten von Stromberg zu beschrieben:

"Ich bin da ganz offen und direkt, ich mein, wenn jemand wirklich scheisse macht, dann sag ich nich, Hmm lecker Schokopudding".


So long, sich weiter über diese abstruse Wertung zu unterhalten ist wohl Zeitverschwendung, muss jeder selber sehen, welche Konsequenzen er zieht.
 
Matrix23 am 01.12.2007 15:17 schrieb:
Mit diesem Test habt ihr jegliche journalistische Kompetenz bei mir verloren.

Die Story ist einfallslos, schlechte Steuerung, schlechte Grafik usw.
So einem Spiel 86% zu geben, das grenzt an Idiotie

Schönen Dank auch.

Ich stehe voll und ganz zu meiner vergebenen Wertung und nein, ich habe keine Angst um meinen Job :)

Aus Sicht der Motivationskurve fesselt (mich persönlich) Kane & Lynch durch gelungene Story und filmreife Inszenierung. Wie hier schon treffend bemerkt wurde, hängt so etwas natürlich vom Geschmack des jeweiligen Spielers ab. Dem einen taugts, dem anderen nicht.

Bei unterschiedlichen Wertungen gebe ich folgendes zu bedenken: Gerade Konsolenwertungen gehen in den Keller, weil die Grafik wirklich nicht zeitgemäß ist. Ich habe mich lange mit Kollegen der Konsolenfraktion unterhalten. Für deren Verhältnisse ist die Grafik schlicht eine Frechheit. Konsoleros erwarten da einfach mehr.
 
AW:

LuckyArts am 01.12.2007 23:53 schrieb:
Die Charaktere und Story wirken flach und erschweren es dem Spieler sich auf sie einzulassen. Die KI ist mehr last als Erleichterung.

Das Spiel als durchschznittleich einzuschätzen ist leider noch wohlwollend.

Wo bitteschön sind Kane und Lynch flach?
Es gibt kaum Spiele, die mehr über Gefühle und Beweggründe ihrer Protagonisten verraten. Nimm aktuelle Action-Adventures oder Ego-Shooter. Da ist ... nichts.
 
AW: Die Hand, die einen füttert...

Yakmann am 02.12.2007 02:10 schrieb:
Nachtrag: Dieses Youtube-Video zeigt das K&L-Review von Jeff Gertsman von Gamespot. Er gab dem Spiel 6.0/10 Punkte. Und da Eidos als großer Werbekunde extrem mächtig ist und diese Macht auch gnadenlos ausnutzt, wurde Jeff Gertsman noch am gleichen Tag wegen seiner Wertung und dem Video dazu gefeuert!

Insofern ist die ironische Frage auf der ersten Seite gar nicht so abwegig. Danke an Tieber für den Link.

Dass das inzwischen widerlegtwurde, sollte klar sein.
 
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