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Special - Thöing teilt aus: Thöing teilt aus - Heute im Visier: gamescom-Nörgler und Köln-Kritiker

AW:

caboose am 02.08.2009 20:25 schrieb:
Thöing, Halbwissender. All deine Argumente, außer das Argument des besseren Einzugsgebietes, sind mit Halbwissen gespickt oder sogar völlig falsch.

Hier hast du ja jetzt die Gelegenheit sie zu korrigieren.
Hau rein.
 
AW:

Boesor am 02.08.2009 20:30 schrieb:
caboose am 02.08.2009 20:25 schrieb:
Thöing, Halbwissender. All deine Argumente, außer das Argument des besseren Einzugsgebietes, sind mit Halbwissen gespickt oder sogar völlig falsch.

Hier hast du ja jetzt die Gelegenheit sie zu korrigieren.
Hau rein.

wie auch schon petra selbst schrieb, ist die argumentation schwach, daß er vor allem mit menschenmassen in leipzig kommt und dann das größere einzugsgebiet von köln lobt, was quasi noch größere menschenmassen und bestimmt auch noch größeres gedränge auf der gamescom mit sich bringen wird

das noch gespickt mit seinen phrasen... ist wirklich richtig schlecht geschrieben diesmal

auch das provokante "freigeräumten Wohnzimmern oder Abstellräumen von Privatleuten"
beim weltjugendtag in köln haben viele bei privatleuten genächtigt, das ist bekannt, von der gamesconvention in leipzig sind da mir zumindest wenig (bis keine) beispiele bekannt
leipzig bietet sowohl für den gehobenen anspruch als auch für den kleinen geldbeutel ne ordentliche anzahl von übernachtungsmöglichkeiten
 
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der-jan am 02.08.2009 20:56 schrieb:
Boesor am 02.08.2009 20:30 schrieb:
caboose am 02.08.2009 20:25 schrieb:
Thöing, Halbwissender. All deine Argumente, außer das Argument des besseren Einzugsgebietes, sind mit Halbwissen gespickt oder sogar völlig falsch.

Hier hast du ja jetzt die Gelegenheit sie zu korrigieren.
Hau rein.

wie auch schon petra selbst schrieb, ist die argumentation schwach, daß er vor allem mit menschenmassen in leipzig kommt und dann das größere einzugsgebiet von köln lobt, was quasi noch größere menschenmassen und bestimmt auch noch größeres gedränge auf der gamescom mit sich bringen wird

das noch gespickt mit seinen phrasen... ist wirklich richtig schlecht geschrieben diesmal

auch das provokante "freigeräumten Wohnzimmern oder Abstellräumen von Privatleuten"
beim weltjugendtag in köln haben viele bei privatleuten genächtigt, das ist bekannt, von der gamesconvention in leipzig sind da mir zumindest wenig (bis keine) beispiele bekannt
leipzig bietet sowohl für den gehobenen anspruch als auch für den kleinen geldbeutel ne ordentliche anzahl von übernachtungsmöglichkeiten

naja, das Leipzig genug Übernachtungsmöglichkeiten bietet wird aber doch arg bezweifelt, wurde hier ja auch schon thematisiert.
Und den Vergleich zum Weltjugendtag kannst du kaum ernst gemeint haben. Das ist allein schon von den Dimensionen her totaler Unsinn.
 
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Boesor am 02.08.2009 21:12 schrieb:
naja, das Leipzig genug Übernachtungsmöglichkeiten bietet wird aber doch arg bezweifelt, wurde hier ja auch schon thematisiert.
Und den Vergleich zum Weltjugendtag kannst du kaum ernst gemeint haben. Das ist allein schon von den Dimensionen her totaler Unsinn.

bei den übernachtungsmöglichkeiten in leipzig... hmm ich kenn halt leipzig, lebte 29 jahre ein paar km weg von leipzig und bin mir zumindest bezüglich geschäftsreisende eigentlich recht sicher, daß da ne menge ansprechender zimmer und suiten vorhanden sind - wenn man natürlich nicht vorher bucht, dann konnte es schon vorkommen, daß man den ggf gewohnten luxus nicht mehr bekam (sollte aber auch in düsseldorf zur zeit der boot, in frankfurt zur zeit der achema oder der buchmesse oder jetzt in köln bei der gamescom nicht anders sein)
und günstige unterkünfte für die normale junge besucherschar sind im grunde auch vorhanden (da hät ich jetzt bei köln eher bedenken, wenns um den schmalen geldbeutel geht)

daß es beim weltjugendtag um vielleicht 800.000 leutchen ging und das andere dimensionen hatte, ist mir auch bewußt, war ja auch kein vergleich sondern nur das anführen, daß ich eben damals beim weltjugendtag viel von "gastfamilien" gehört habe, bei der gc in leipzig aber nicht (die lvz hätte da bestimmt schon die eine oder andere geschichte im regionalteil gebracht, oder das leipziger regionalfernsehen etc.)

das vermieten von schlafgelegenheiten zu messezeiten gab es in leipzig natürlich zu ddr zeiten recht viel, besonders wenn mit harter dm bezahlt wurde, machten viele leipziger das gern
ggf hatte töing das aufgeschnappt und dieses halbwissen nun zum besten gegeben...
daß er selbst in er "abstellkammer" genächtig hat glaubi ch mal nicht
 
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der-jan am 02.08.2009 21:32 schrieb:
daß es beim weltjugendtag um vielleicht 800.000 leutchen ging und das andere dimensionen hatte, ist mir auch bewußt, war ja auch kein vergleich sondern nur das anführen, daß ich eben damals beim weltjugendtag viel von "gastfamilien" gehört habe, bei der gc in leipzig aber nicht (die lvz hätte da bestimmt schon die eine oder andere geschichte im regionalteil gebracht, oder das leipziger regionalfernsehen etc.)

Nur zur Erläuterung: Das beim Weltjugendtag viel von Gastfamilien die Rede war lag vor allem daran, dass auf diese Weise Kosten für die Pilger gespart wurden.

Und was die Hotelsituation in leipzig angeht, ich gehe wohl ebenso wie Herr Th. nicht davon aus, dass da leute wirklich in Abstellräumen geschlafen haben.
Aber das die Situation nicht so optimal war ist doch eigentlich unbestritten, oder?
 
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Die Leipziger Messe wurde einfach zu klein.
Falsch. Es wurde noch bei keiner Games Convention alle 5 Messehallen benutzt. Platz war also noch genügend vorhanden.

Haben Sie sich durch die schwitzende Menschenmassen gedrückt, die sich durch die viel zu engen Gänge quetschten
Berechtigtes Argument, aber wohl kaum ausschlaggebend. Zudem wurde extra wegen der GC eine zusätztliche Röhre gebaut bzw. sollte bis zur diesjährigen GC fertig sein.

Auch das direkte Einzugsgebiet ist größer, bietet mehr Potential ...
Recht hat er, wobei mit Leipzig, Halle, Dresden, Magdeburg und Berlin 5 Großstädte in unmittelbarer Umgebung liegen (<1h).

Ebenso die Hotelvielfalt. Während es in Leipzig langsam eng wurde
Meines Wissens sind allein dieses Jahr mindestens 2 neue Hotels in der Innenstadt entstanden. Und die Hotels am Stadtrand waren zur GC nie komplett ausgebucht.

Die hast du auf. EA hat am meisten daran gearbeitet, die GC nach Köln zu bekommen. Standortvorteile haben da keine Rolle gespielt.
 
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Dieser Artikel ist lächerlich und ein absoluter Kopfstoß gegen Leipzig. Wenn ich die News (nicht nur auf der PCG) der letzten Monate lese, bekomme ich das Grauen. Leipzig hat die Messe groß gemacht. Ich bin seit der ersten GC dabei und konnte jedes Jahr mit verfolgen, wie erfolgreicher die Messe wurde. Natürlich, Menschenmassen waren da unvermeidlich. Doch es ist ja nicht so, dass die Leipziger Messe nichts dagegen getan hätte. Es wurden weitere Röhren gebaut, die schmale Wendeltreppe in der Glashalle verschwand und stattdessen wurde eine breite Treppe erbaut. Und sicherlich wären das nicht die letzten Aktionen gewesen, um den Massen Herr zu werden.
Jedoch nach Jahren des wachsenden Erfolges und glänzenden Zahlen wurde diese Messe mit Füßen getreten. Statt sich zusammen zu setzen und mit der Messe das Konzept weiter zu verbessern und an den Problemen zu arbeiten, haben Macht und Habgier die Oberhand gewonnen. Immer mehr, mehr, mehr. Ein vorzeige Ost-Produkt wurde abserviert: Mit fadenscheinigen Gründen, banalen Ausreden und sehr viel Arroganz. Der Bundesverband (oder eher EA) entscheidet und alle stimmen ein. Super!

Und ja, es kratzt an meiner Ehre! Wenn man erlebt, wie ein Erfolgsprodukt den Boden gleichgemacht wird. Hotel Engpässe, schlechte Erreichbarkeit, kleines Einzugsgebiet ... bla bla bla! Flughafen, Autobahn, direkte StraBa-Anbindung. Wo ist das Problem? Die Besucherzahlen stiegen stetig. Im Übrigen: Derzeit sind in Leipzig einige Hotelprojekte fertig geworden. Und zwar welche im unteren Preissegment. Und Weitere sind bereits in Planung.

Ich werde diesen Sommer Nostalgie-Gefühle haben. Und ja, ich bin verdammt sauer darüber, wie hier gehandelt wurde. Wie Entscheidungen getroffen wurden, ohne auch nur den Gedanken daran zu verlieren, dass was man hat, zu verbessern...

Und nun warten wir gespannt, wie die ersten leidigen Stimmen aus Köln kommen: "Aua, die 300.000 Leute stapeln sich ja förmlich in jeder Ecke".
 
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Na dann, mir ist langweilig, also tippe ich mal, eigentlich ist es Perlen vor die Sau geschmissen.

- Es ist kein Umzug, Köln = gamescom, Leipzig = Games Convention

- Es wurde mit mehr Quadratmeterkapazität begründet, außen vor gelassen wurde, das die Games Convention noch reichlich ungenutzten Platz hatte.

- Es wurde mit einer höheren Besucherzahl, durch das bessere Einzugsgebiet begründet

Dumm daran ist nur, das mehr Besucher = größere Standfläche = höhere Kosten bedeutet, oder eben verärgerte Besucher (weil lange Wartezeiten). wir erinnern uns mal, warum die E3 eigentlich fast unter gegangen ist, die Standkosten waren zu hoch.

- Es wurde mit höherer und breiterer Bettenkapazität "geworben".

Das ist ein Punkt, der jedoch nicht für Köln spricht, der Grund dafür liegt im größeren Einzugsgebiet begründet. Einfach ausgedrückt, Köln wird mehr Tagesgäste aus der Umgebung anziehen, die nicht übernachten werden. Spricht er gegen Leipzig, k.A..

-Es wurde mit einer besseren Verkehrsanbindung "erklärt".

Mhh, mal schauen, Flugplatz check, Autobahnanbindung check, Bahnanbindung check - wo war noch mal der Vorteil?

Was bleibt im Gegenzug im Raum stehen?

-Köln hatte schon mal eine Messe (eben die Amiga Messe) und die wurde in den Sand gesetzt. Köln schafft es nicht als Medienhauptstadt Deutschlands, die wichtigste Medienmesse zu halten (POPKomm ging nach Berlin). Zudem hatte sie bei der Projektierung der Games Convention ihre Chance, es wurde angefragt, ob sie diese ausrichten wollte - sie haben abgelehnt. Die kölner Messegesellschaft gilt nicht umsonst als Klüngelsumpf und Eurograb par exellence und das wird auf weiteres so bleiben (Stichwort eingefrorene Quadratmeterpreise für die Stände auf höhe der GC des Vorjahres).

-Im Gegenzug hatte Leipzig neben der GC, auch die Entwicklerkonferenz geboten (was Köln natürlich ebenfalls kopierte), sowie die GC Ableger, z.B. in Asien. Da es sich um keine deutsche, sondern eigentlich um eine europäische Messe handelt, war die Lage Leipzigs im EU Raum sehr viel zentraler, den der interessantere Wachstumsmarkt werden die EU Brickstaaten ala CZ, PL usw. sein. Und wir wollen nicht vergessen, der Name Games Convention gehört der leipziger Messegesellschaft.

Was führt zu dem bösen Blut?

Mir persönlich ist es völlig wurscht, wo sie ausgerichtet wird, ABER es ist der Stil der die Musik macht und wie das abgelaufen ist, erzeugt einfach nur Brechreiz.

1. Da scheint der BIU irgendwas quer im Rektum zu stecken, das nicht sie das sagen haben, sondern die Messegesellschaft (dumme Sache, schon wieder den gleichen Fehler gemacht, auch bei der gamescom haben sie keine Rechte, oder Mitspracherecht).

2. Der Klüngelverdacht und der wird sich nicht so einfach verflüchtigen.

3. Die dreiste Kopie des ganzen - angefangen von eigentliche Messekonzept, über das Entwicklermessekonzept, dem Austragungszeitpunkt (wir erinnern uns mal, eigentlich war es anders geplant, zeitlich, doch dann wollte die GC nicht klein beigeben, also setzte man sich zeitlich auf den gleichen Slot; btw. zeigte der eigentliche Zeitplan, wie wenig die Kölnmessejungs eigentlich verstanden haben - Stichwort Ferienzeit und Deadlines der Einkäufe von tTteln beim Großhandel) bis hin zum Namenskürzel (der wurde mit Sicherheit nicht umsonst so gewählt, lässt sich doch so, die eingebürgerte Abkürzung GC fremd weiter verwenden).

Mir stößt das am meisten auf, es hat etwas von einer Absahnermentalität und dem veräußern von Dingen, die einem nicht gehören.

4. Das bigger, better, faster, more Gesülze von jemanden, der noch nichts bewiesen hat. Größer = teurer, der Vorteil Leipzigs war, das sehr viele kleinere Studios ihre Sachen zu einem moderaten Preis vorstellen konnten, nach Köln werden diese Aussteller nicht gehen (können), Köln wird zum Big Player Aussteller mutieren (manche sagen ja schon EA Hausmesse), fraglich ob das langfristig zieht.


Selbst Köln ist als Austragungsstandort ein Witz, wen es nach Einzugsgebiet, Bettenzahl, Besucherzahl usw. gehen würde, wäre z.B. London sehr viel angebrachter.


P.S. Kleine Randnotiz, die GC08 hatte mehr Besucher als die tokyoter Gamesshow mit einem Einzugsgebiet von 35 Millionen im Großraum Tokyo, in einem, wen nicht dem, spielverrücktesten Land.
 
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maciwa am 02.08.2009 22:23 schrieb:
Ein vorzeige Ost-Produkt wurde abserviert:
Wenigstens gibst du zu worum es bei dieser Diskussion wirklich geht. Irgendwie traurig, wenn man nach 19 Jahren immer noch in solchen Kategorien denkt.

Eine Messe wandert von Leipzig nach Köln, Autohersteller aus Wolfsburg und München eröffnen Werke in Dresden und Leipzig - nur drei Beispiele für unternehmerisch begründetete Standortentscheidungen die sich nicht von imaginären Grenzen beeindrucken ließen. Warst du über die beiden letztgenannten auch so aufgebracht?


Es gibt nur noch ein Deutschland. Get over it.
 
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caboose am 02.08.2009 22:23 schrieb:
EA hat am meisten daran gearbeitet, die GC nach Köln zu bekommen. Standortvorteile haben da keine Rolle gespielt.

Stand das eigentlich mal irgendwo, oder wird das nur vermutet weil erstens EA in Köln zu hause ist (was kaum ausschlaggebend sein dürfte) und zweitens EA eh an allem Schuld ist (schon wahrscheinlicher...)
 
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Look am 02.08.2009 22:26 schrieb:
1. Da scheint der BIU irgendwas quer im Rektum zu stecken, das nicht sie das sagen haben, sondern die Messegesellschaft (dumme Sache, schon wieder den gleichen Fehler gemacht, auch bei der gamescom haben sie keine Rechte, oder Mitspracherecht).

Das "sagen" dürften die Aussteller haben. Auf die kommt es allein an. Ich weiß, ihr würdet sie alle gerne zwingen wieder nach Leipzig zu kommen, aber so funktioniert die Welt nicht.

Zum Glück dürfte die "Klüngelgeschichte" wenigstens die Enttäuschung darüber mindern.
 
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@ besekranker,

*Grins* Das solltest bitte auch den Nokianern in Bochum sagen, mal sagen was für eine Antwort Du erhalten wirst, aber stell vorher sicher, das Du schneller laufen kannst als die ;-) .


Kleiner Tipp, auf etwas Stolz zu sein, was in der eigenen Region aufgebaut wurde, aus einem "Phönix aus der Asche" Betrachtungspunkt gesehen, ist die Reaktion sehr viel besser einzuordnen.

Btw. wen wir so zusammen gewachsen sind, frag ich mich natürlich, warum prozentual immer noch mehr ehemalige "Ostdeutsche" den "Westen" einen Besuch abgestattet haben, als anders rum ;-) .


[Nachtrag]

@ Boesor,

interessanter Aspekt den ich vergessen hatte, der Prozentsatz derjenigen, die für Köln votiert haben, ist von der absoluten Ausstellerzahl in Leipzig verschwindend gering (irgend was bei 500 Ausstellern zu 13 BIU Mitgliedern) und selbst innerhalb der BIU haben nicht alle für Köln gestimmt. Von einem "für die Mehrheit" sprechen, dürfte da keine Rede sein...den mittleren bis kleinen bleibt nur keine Wahl, sie brauchen Zugpferde und trotten hinterdrein (oder geben es wegen der Kosten auf).

P.S. Informier dich mal über z.B. die Finanzierungsgeschichte der Kölnmesse und welche Garantien da laufen von der Stadt/Land und wer zu den privaten Finanziers gehört, ein sehr erlesenes Völkchen.

Danach darfst Du wieder kommen, ich hätte den Klüngel bestimmt nicht als Grund genannt, wen die Kölnmesse nicht nur an einer Front Scheiße am Schuh kleben hätte, das dumme ist, immer wen man meint, nun ist es vorbei, kommt irgend was anderes wieder hoch. Den ganzen quark drüssel ich jetzt nicht noch für dich auf, entschuldige, aber ich habe für das Thema mal ein ganzes WE verschwendet, ich darf von dir also ruhig mal ein bisschen Eigenleistung erwarten.
 
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Look am 02.08.2009 22:55 schrieb:
@ besekranker,

*Grins* Das solltest bitte auch den Nokianern in Bochum sagen, mal sagen was für eine Antwort Du erhalten wirst, aber stell vorher sicher, das Du schneller laufen kannst als die ;-) .

Rumänien liegt allerdings nicht in Deutschland und von "einem Europa" kann man dann doch noch nicht sprechen.
 
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Look am 02.08.2009 22:55 schrieb:
@ Boesor,

interessanter Aspekt den ich vergessen hatte, der Prozentsatz derjenigen, die für Köln votiert haben, ist von der absoluten Ausstellerzahl in Leipzig verschwindend gering (irgend was bei 500 Ausstellern zu 13 BIU Mitgliedern) und selbst innerhalb der BIU haben nicht alle für Köln gestimmt. Von einem "für die Mehrheit" sprechen, dürfte da keine Rede sein...den mittleren bis kleinen bleibt nur keine Wahl, sie brauchen Zugpferde und trotten hinterdrein (oder geben es wegen der Kosten auf).

Eben, du sprichst es bereits an. Ob die Mehrheit dafür ist spielt keine Rolle, was "die Großen" machen ist interessant. Und da auch die Spieleindustrie keine Wohltätigkeitsveranstaltung ist, ist es EA, Ubisoft usw ziemlich egal, was kleine Hersteller wollen.
Ist ja keine Basisdemokratie.
 
AW:

Boesor am 02.08.2009 23:02 schrieb:
Eben, du sprichst es bereits an. Ob die Mehrheit dafür ist spielt keine Rolle, was "die Großen" machen ist interessant. Und da auch die Spieleindustrie keine Wohltätigkeitsveranstaltung ist, ist es EA, Ubisoft usw ziemlich egal, was kleine Hersteller wollen.
Ist ja keine Basisdemokratie.

Genau, den eine Messe lebt nicht von vielen Ausstellern, sondern nur von großen Ausstellern
;-) .

Ach kleiner Hinweis so am Rande, auch die großen kaufen auf einer Messe ein, lassen sich Techdemos zeigen, schauen, knüpfen Kontakte und zwar bei den Kleinen. Wen Du wirklich glaubst, den geht es am Arsch vorbei, wen die Ausstellerzahl sinkt, dann hast Du dich geschnitten (irgend wer muss das nämlich mit größerer Standfläche kompensieren, zumal die Attraktivität leidet, wen eine Messe zu wenig zum zeigen aufweist).

Aber hey, ich verlange gar nicht, das man so weit denkt, also wirklich eine Messe braucht doch nun nicht sooooooooo viele Aussteller, reichen doch 13.
 
AW:

apropos fadenscheinige Argumente...... die ganze Diskussion wäre von Anfang an nur halb so ermüdend gewesen, wenn einfach nur jeder ehrlich wäre: Köln suckt, weil der Weg dahin viel weiter für mich ist...... :ugly:
 
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Look am 02.08.2009 23:12 schrieb:
Genau, den eine Messe lebt nicht von vielen Ausstellern, sondern nur von großen Ausstellern
;-) .

Es gibt wichtige Aussteller und es gibt noch wichtigere. Das sollte unstrittig sein.

Ach kleiner Hinweis so am Rande, auch die großen kaufen auf einer Messe ein, lassen sich Techdemos zeigen, schauen, knüpfen Kontakte und zwar bei den Kleinen. Wen Du wirklich glaubst, den geht es am Arsch vorbei, wen die Ausstellerzahl sinkt, dann hast Du dich geschnitten (irgend wer muss das nämlich mit größerer Standfläche kompensieren, zumal die Attraktivität leidet, wen eine Messe zu wenig zum zeigen aufweist).

Danke für den Hinweis, aber ich vermisse da ersten Neuigkeiten und zweitens die relevanz in der Argumentation.

Aber hey, ich verlange gar nicht, das man so weit denkt, also wirklich eine Messe braucht doch nun nicht sooooooooo viele Aussteller, reichen doch 13.

Da in Köln nicht nur 13 Hersteller sind finde ich den Einwand irgendwie...seltsam.
Die Kleinen folgen den Großen, so ist es nunmal.
 
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oceano am 02.08.2009 23:21 schrieb:
apropos fadenscheinige Argumente...... die ganze Diskussion wäre von Anfang an nur halb so ermüdend gewesen, wenn einfach nur jeder ehrlich wäre: Köln suckt, weil der Weg dahin viel weiter für mich ist...... :ugly:

Wenn nes nur so einfach wäre, aber ich fürchte, da steckt eben auch viel Ideologie (und teilweise natürlich Lokalpatriotismus) dahinter.
idealer Nährboden für Emotionalität pur.
 
AW:

Nö, die die sich Köln leisten "wollen" folgen, die Frage "wie lange" ist dabei noch offen. Gibt es wichtige Aussteller - ohne Frage, können sie allein eine Messe tragen - Nein.

Es ist in dem Sinne also ziemlich vermessen anzunehmen, das nur entscheidend ist, was die großen machen, sagen und wollen.

Momentan steht Köln, weil das erste mal, vor dem "Schaun wir mal, was es bringt und was es kostet" Punkt, es wird erst dann richtig interessant, wen die Meterpreise nicht mehr eingefroren sind.


Bei einer Messe gibt es viele kritische Massen, eine davon ist eben, wie viele Aussteller bereit sind zu kommen - ich erinnere nur mal daran, das selbst solche global Player wie Big N, sich sowas schon mal schenken (2008 war N nicht auf der GC, sondern haben eine eigene Promotour per Trucks durch die Lande machen wollen, ob sie das auch wirklich getan haben, k.A. ich habe davon nichts mitbekommen; anderes Beispiel, Apple wird auf der nächsten MacWorld nicht mehr vertreten sein).

Als Beispiel, warum ist wohl die Amiga Messe gestorben - fehlende Relevanz der Plattform (und keine Umstellung, um es attraktiver zu machen) = fehlende Aussteller = Ramschkonzept = fehlende Besucher = Tod der Messe.
 
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