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Special - Stefan Weiß Bescheid: Stefan Weiß Bescheid: Vergib mir Vater ...

AW:

Mir is das relativ Latte, Ob Militär- oder Jagdsimulation - ich nagel alles um, was im Briefing steht!

Es gibt ja schließlich noch pflichtbewußte Menschen mit 'nem Auftrag und einer gewissen Ehre !
Wenn mein Revier nunmal vom erhöhten Bestand an Elchen oder Terroristen bedroht ist, sind Schusswaffen eigentlich 'ne ganz passable Lösung, um dem Problem Herr zu werden *lach*

Trotzalledem, man sollte natürlich aber schon ein gewisses "geistiges Niveau" sein Eigen nennen, wenn man mit langläufigen, großkalibrigen Werkzeugen rumhantiert und sie auf unkooperative Ziele richtet.

Ein aufschlußreicher IQ-Test des "Users" wie bei "Jagged Alliance 2" wäre in einigen Spielen schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung :-)
 
AW:

thor2101 am 13.03.2009 17:03 schrieb:
Ich bin kein Vegetarier, aber Tiere einzusperren, zu jagen und zu töten, das alles nur um des Gelüstes wegen, ist einfach pervers und ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten. Der Mensch sollte sich auf die logisch wichtigeren Jagten konzentrieren. Die Jagt auf Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder usw. Da sollte man jagen und das Sniper ansetzen!
Und Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder usw. zu jagen und mit der Sniper zur Strecke zu bringen ist nicht pervers und kein Relikt aus vergangegen Jahrhunderten?
 
AW:

thor2101 am 13.03.2009 17:03 schrieb:
Ich bin kein Vegetarier, aber Tiere einzusperren, zu jagen und zu töten, das alles nur um des Gelüstes wegen, ist einfach pervers und ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten.

ist der Satz nicht ein Widerspruch in sich?
mal echt, selbst bei Biofleisch sind die Viecher eingesperrt, bei der sogenannten konventionellen Viehhaltung noch schlimmer, vom Viehtransport und Schlachtung ganz zu schweigen
Aber das gehört eben dazu wenn man nicht so ein Schönwetter-Fleischesser sein will
Dagegen leben Wildtiere im Wald Relativ Frei und Natürlich in ihrem Lebensraum Wald/Wiese/Feld
Was macht ein Jagdpächter auch anderes als Viehhaltung?

Wenn man sich daran stört darf man auch kein Fleisch essen und auch sonst Maximal tierische Bioprodukte essen, ansonsten kann man nicht einen Milimeter als Glaubwürdig gelten zu dem Thema
das ja wie wenn Umweltorganisationen zur Demo gegen Bohrinseln und Luftverschmutzung mit ihrem Dieselgetriebenen Seelenverkäufer ankommen, anstatt wie man meinen könnte mit einem Segelschiff

Relativ gesehen haben es sogar die Stiere beim Stierkampf besser als ein 08/15-Hausrind, auch wenn der Tod noch so qualvoll ist, aber schlimmer als im Stall stehen und dann im egen Viehtransporter längere Strecken zum Schlachthof gebracht werden kann´s auch nicht sein
 
AW:

thor2101 am 13.03.2009 17:03 schrieb:
Ich bin kein Vegetarier, aber Tiere einzusperren, zu jagen und zu töten, das alles nur um des Gelüstes wegen, ist einfach pervers und ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten. Der Mensch sollte sich auf die logisch wichtigeren Jagten konzentrieren. Die Jagt auf Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder usw. Da sollte man jagen und das Sniper ansetzen!

du solltest dich mal informieren wie deine milch udn dein essen auf den tisch kommt!
Kühe sind eingesperrt geben milch und nach 3-4 jahren werden sie, da sie unfruchtbar werden geschlachtet wegen der lust an fleisch
einzig was wegfällt ist das jagen aber rest bleibt somit wäre das auch perves somit auch du weil du jeden tag deinen joghurt und dein wurstbrot isst! :rolleyes:

und ohne die reale Jagt wären unsere wälder tot!!!!
da die tiere keine natürlichen feinde mehr haben und sich vermehren würden wie sonst was und grade rehe schaden den jungen bäumen sehr!

und das hier ist immer noch ein spiel und virtuell also ne das versteh ich ned wie man einfach so sagt ja virtuell menschen abknallen aber tiere nicht
 
AW:

Sukultan am 13.03.2009 15:19 schrieb:
Ich bezeichne mich selbst als als relativ konservativen Lutheraner (evangelisch-lutherisch also). Ich gehe mehrmals im Monat zum Gottesdienst (aus Überzeugung, nicht weil das jemand von mir erwartet) und neige auch schon mal dazu, die "moralische Keule" in Diskussionen herauszuholen.

Zum Töten in PC-Spielen habe ich eine ganz klare Meinung:
DIE LEBEN NICHT.
Das sind KEINE Menschen (und natürlich auch KEINE Tiere). Das ist nur Grafik.

Deshalb spreche ich auch nicht vom Töten in Spielen. Was nicht lebt, kann nicht getötet werden. Ich finde diese ganze Diskussion völlig unsinnig. Hier wird einer Sache eine Bedeutung gegeben, die sie nicht hat.

Das ist doch eine Doppelmoral. Wie ich schon in anderen Threads geschrieben habe, braucht man da nur ein wenig weiterdenken und wird von seinen eigenen Argumenten a la "sind doch nur Pixel" ad absurdum geführt. Wie wäre es denn mit einer KindervergewaltigungsSim? Einem JudenvergasungsAdventure? Einem Schulamoklauf-Shooter? Genozid im RTS? Wäre das ok? Ist doch nicht echt, oder?

Das spielt aber keine Rolle, denn selbstverständlich muss es auch ethische Kriterien für ein Spiel geben, ansonsten ist wirklich ALLES erlaubt. Das Argument "ist doch nicht echt" zieht einfach nicht und führt nur in eine Sackgasse.
 
AW:

was denkst du wo dein fleisch herkommt vom supermarkt ? das ein job mehr nicht und das spiel macht spaß obwohl ich die umgebung lieber gerne angucke als zu schiessen
 
AW:

TheChicky am 13.03.2009 18:03 schrieb:
Sukultan am 13.03.2009 15:19 schrieb:
Ich bezeichne mich selbst als als relativ konservativen Lutheraner (evangelisch-lutherisch also). Ich gehe mehrmals im Monat zum Gottesdienst (aus Überzeugung, nicht weil das jemand von mir erwartet) und neige auch schon mal dazu, die "moralische Keule" in Diskussionen herauszuholen.

Zum Töten in PC-Spielen habe ich eine ganz klare Meinung:
DIE LEBEN NICHT.
Das sind KEINE Menschen (und natürlich auch KEINE Tiere). Das ist nur Grafik.

Deshalb spreche ich auch nicht vom Töten in Spielen. Was nicht lebt, kann nicht getötet werden. Ich finde diese ganze Diskussion völlig unsinnig. Hier wird einer Sache eine Bedeutung gegeben, die sie nicht hat.

Das ist doch eine Doppelmoral. Wie ich schon in anderen Threads geschrieben habe, braucht man da nur ein wenig weiterdenken und wird von seinen eigenen Argumenten a la "sind doch nur Pixel" ad absurdum geführt. Wie wäre es denn mit einer KindervergewaltigungsSim? Einem JudenvergasungsAdventure? Einem Schulamoklauf-Shooter? Genozid im RTS? Wäre das ok? Ist doch nicht echt, oder?

Das spielt aber keine Rolle, denn selbstverständlich muss es auch ethische Kriterien für ein Spiel geben, ansonsten ist wirklich ALLES erlaubt. Das Argument "ist doch nicht echt" zieht einfach nicht und führt nur in eine Sackgasse.

Ich persönlich möchte mich der Meinung von Sukultan anschließen, auch wenn ich nicht religiös gläubig bin. Grundsätzlich sind Computerspiele nicht echt und haben meiner Ansicht nach somit eher einen "sportlichen" und unterhaltenden Charakter. Eine Jagdsimulation soll damit Spannung erzeugen und durch ein "Erlebnis" fesseln.

Mit einer echten Jagd hat das Spiel aber wohl kaum etwas zu tun, egal wie gut es gemacht ist. Ohne selbst jemals gejagt zu haben: Einen Mauscursor auf einen Pixelhaufen zu bewegen hat mit echten Abfeuern einer Waffe keinen Zusammenhang. Ich war ein paar Mal Paintball spielen und meine Zielgenauigkeit hat sich wohl kaum durch Counterstrike verbessert.

Um noch Bezug auf TheChicky zu nehmen: Klar könnte man damit alles rechtfertigen. Aber: Jedem bleibt selbst überlassen, was er gerne spielen möchte. Mit Brutalität um der Brutalität willen kann ich mich auch nicht anfreunden - muss ich aber auch nicht.

Und zweitens gibt der gesellschaftliche Kontext vor, was allgemein geduldet wird und was nicht. Diese Grenzen werden durch das JuSchG definiert und u.a. durch die BPjM ausgelegt und durchgesetzt. Von daher: Klar kann jemand ein "JudenvergasungsAdventure" programmieren. Aber es wird kaum einer spielen wollen. Ich zumindest nicht.
 
AW:

So, jetzt muss ich mich doch auch mal zu Wort melden.

Also ich spiele seit mehr als 10 Jahren so ziemlich alle Games die es gibt, von Egoshootern über RPG's bis hin zu Tetris und Jagdsimulationen. Auch habe ich im Alter von ungefähr 11 Jahren schon Duke Nukem 3D, Doom etc. gezockt.
Rein theoretisch müsste ich mittlerweile schon völlig abgestumpft, gewaltbereit und hemmungslos sein.
Ich falle sogar genau in das Muster von Amokläufern, da ich nicht viele Freunde habe, sehr viel Zeit vor dem PC verbringe, psychisch angeschlagen bin und gerne mit Softairs spiele.
Aber jetzt muss ich euch leider enttäuschen... Nichteinmal in meinen schlimmsten Albträumen würde ich irgendeinem Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier - denn für mich sind alle gleich viel wert - irgend etwas antun.
Ich bin sogar Vegetarier, weil ich jegliche Art von Gewalt gegen Lebewesen prinzipiell ablehne und habe auch den Wehrdienst mit genau dieser Begründung verweigert.

Mir ist es letztes Jahr passiert, als ich im Vollrausch und stinksauer eine SMS mit dem Inhalt "blabla... Die sollte man alle umbringen...blabla" verschickt hatte, am nächsten Tag die Polizei vor meiner Tür stand und mich festgenommen hat, mit der Begründung ich würde einen Amoklauf planen.

Nunja, wie dem auch sei.

Ich töte nicht - Ich spiele nur

Wünsche euch allen noch einen angenehmen Abend, und entschuldige mich für mehr oder weniger OT.

Gruß,
Matze
 
AW:

Tja ja..........das paßt zu Deutschland und der Welt.
Tiere tun den Menschen leid.Menschen aber nicht die Menschen.
Kein Wunder das mehr an Tierheime gespendet wirds als an humanitäre Einrichtungen.

Ich habe heute The Hunter ungefähr 4 Stunden gespielt.War echt mal was anderes.Entspannend war es durch die Natur zu wandern und einfach mal dem gezwitscher der Vögel zu lauschen und natürlich auch den Brunftschreien. :-)
Habe sogar schon 3 Bambis erlegt.
Für mich gibt es da keinerlei moralische bedenken.Eher hätte ich ein Problem an einer echten Jagd teilzunehmen.Denn da könnte ich nicht so auf Tiere schießen.
Da ziehe ich diese Simulation vor.
Hier wird nichts verherrlicht oder blutig ausgeschlachtet.
Deshalb verstehe ich diese Pseudomoral nicht.

Wie hier auch einer schon sagte kann man z.b. auch durch Counterstrike seine Zielgenauigkeit im echten Leben wie z.b. mit einer Paintball-Waffe nicht verbessern.
Man kann die Grundlagen der Waffen lernen.Wie man diese lädt.Wo sich der Sicherungshebel befindet oder die Waffe selbt identifizieren sowie Kaliber zuorden.Das wars aber auch schon.Man lernt die Waffen nur kennen.In der Theorie.
Das abfeuern im realen Leben ist da was ganz anderes.
 
AW:

TheChicky am 13.03.2009 18:03 schrieb:
Sukultan am 13.03.2009 15:19 schrieb:
Ich bezeichne mich selbst als als relativ konservativen Lutheraner (evangelisch-lutherisch also). Ich gehe mehrmals im Monat zum Gottesdienst (aus Überzeugung, nicht weil das jemand von mir erwartet) und neige auch schon mal dazu, die "moralische Keule" in Diskussionen herauszuholen.

Zum Töten in PC-Spielen habe ich eine ganz klare Meinung:
DIE LEBEN NICHT.
Das sind KEINE Menschen (und natürlich auch KEINE Tiere). Das ist nur Grafik.

Deshalb spreche ich auch nicht vom Töten in Spielen. Was nicht lebt, kann nicht getötet werden. Ich finde diese ganze Diskussion völlig unsinnig. Hier wird einer Sache eine Bedeutung gegeben, die sie nicht hat.

Das ist doch eine Doppelmoral. Wie ich schon in anderen Threads geschrieben habe, braucht man da nur ein wenig weiterdenken und wird von seinen eigenen Argumenten a la "sind doch nur Pixel" ad absurdum geführt. Wie wäre es denn mit einer KindervergewaltigungsSim? Einem JudenvergasungsAdventure? Einem Schulamoklauf-Shooter? Genozid im RTS? Wäre das ok? Ist doch nicht echt, oder?

Das spielt aber keine Rolle, denn selbstverständlich muss es auch ethische Kriterien für ein Spiel geben, ansonsten ist wirklich ALLES erlaubt. Das Argument "ist doch nicht echt" zieht einfach nicht und führt nur in eine Sackgasse.

Hallo!?!? Wir sprechen hier immer noch über Spiele!
"KindervergewaltigungsSim", "JudenvergasAdventure" und "Schulamoklauf-Shooter" haben mit Spielen so viel zu tun, wie Handgranaten mit Kartoffeln. Das sind doch völlig überzogene - reißerische - Pseudo-Beispiele.

Meinen Absatz bezüglich meiner Abneigung gegen übertriebene (!) Gewalt in Spielen hast Du anscheinend komplett ignoriert. Wenn die "Bild": immer nur zitieren, was einem gerade paßt :finger2:

Wenn du schon Vergleiche bemühst, dann bleib beim Thema.
 
AW:

Ich bin der Meinung, es gibt verschiedene Arten ein Spiel zu spielen, diese hängen wiederum mit der Persönlichkeit zusammen.
Als "normaler" Spieler spielt man Spiele, um Aufgaben zu erledigen, was Shooter betrifft sind das eben brenzlige Situationen, in denen man entweder von einer KI von allen Seiten befeuert wird, oder man hat eben einen ebenbürtigen echten Gegner. In jedem Fall, möchte man mit seinen spielerischen Fähigkeiten, die man im Laufe der Jahre erworben hat, ein Ziel erreichen, am liebsten auf höchster Schwierigkeitsstufe. Man schenkt dem "Tötungsvorgang" dabei aber keine Beachtung, man ergötzt sich nicht daran, man findet unter Umständen gewisse Gealtdarstellungen sogar übertrieben und unnötig. Dass man dabei eben eine Waffe in der Hand hat, liegt nur, daran dass eine spannende moderne Form ist, sich auf Distanz Mann gegen Mann (gegen KI) zu messen, wie soll das auch sonst funktionieren?
Aber es gibt sicherlich auch Menschen, die wollen sich nicht messen, die wollen einfach "töten" und ihre Freude steigt mit der Intensität der Gewaltdarstellung. Da wird es dann mMn gefährlich, die Spiele sind aber für so eine Art der Herangehensweise gar nicht programmiert worden. Die SPiele, die es sind, gehören meiner Meinung nach verboten.
Ein Mittelding zwischen diesen beiden Spielertypen sind mMn Cheater, auch bei ihnen muss eine psychische Störung vorliegen, die sich aber vorerst noch nicht in Gewalttaten äußert sondern erstmal in dem Versuch, sein Selbstwertgefühl durch vorgetäuschte Versiertheit zu steigern.

Was das Jagdspiel angeht, sieht es genauso aus. Wenn man sportlich an die Sache rangeht und nicht spielt um des Tötens Willen sehe ich daran nichts Schlimmes. Im Endeeffekt ist es nur wichtig, dass der Respekt und die Liebe zu echten Tieren dabei nicht verloren geht und das sollte bei den meisten Leuten hoffentlich der der Fall sein. Schwarze Schafe gibt es immer und wird es immer geben, leider.
 
AW:

ich steck mir butt plugs und kille dabei leute in meinem bildschirm und trinke wärendbei viel bier..

bin ich krank?
 
AW:

Wohl kaum, denn weder jage ich Polizisten noch Terroristen noch erlege ich heimisches Wild - obwohl ich Letzteres sogar tun dürfte und kein moralisches Problem damit hätte. Denn erstens besitze ich einen gültigen Jagdschein und zweitens erfüllt die Jagd an sich eine regulierende Funktion im bestehenden Naturgefüge, indem wir es als Mensch geschafft haben, natürliche Fressfeinde und damit Regulatoren, auszurotten.

Leute die kein Moralisches Problem damit haben wehrlose tiere, die auch gefühle und schmerzempfinden haben, zu erschießen gehören meiner meinung nach in die geschlossene anstalt zur behandlung! In PC Spielen braucht man da keine moralischen bedenken zu haben, das sind nur Polygone mit texturüberzug, aber in der realität keine bedenken zu haben ist schlicht einfach nur das allerletzte, würde bei mir so einer arbeiten, den würde ich entlassen...

zudem lassen sich die natürlichen fressfeinde relativ problemlos wieder ansiedeln, woran nur irgendwie keiner interesse hat.. besonders nicht die leute die einen gültigen jagdschein haben, warum wohl?.. Weils dann nichts mehr zum ballern gibt ganz einfach

und noch nen unsympatischer redakteur mehr, na toll, bleiben noch 6 und das von PCG und PCA zusammen :-S und die mehrzahl auch noch von der PCA, achne nurnoch 5, Petra muss ich da leider auch schon abrechnen. nach der aktion von heute.. warum hat man überhaupt nen jagdschein wenn man nicht jagd? bekommt den jeder? Bei Quelle bestellt? Am Automaten gewonnen?

Jäger stellen für mich so ungefähr die 2 unterste stufe da, dadrunter steht nurnoch eines..
 
AW:

ah ja ne is klar?
lass mich raten, du bist kein strenger Vegetarier mit einem Abschluss in Forstwirtschaft?
wenn du kein Vegetarier bist kann man dich mit dem Tiere töten nicht ernstnehmen, oder gehört jeder Schlachter in die Geschlossene?

Außerdem möchte ich gerne mal deine Pläne zur ansiedelung des Wolfes oders des Bären in Berlin oder anderen Großstädten sehen, in denen Wildschwein-, Fuchs- und auch teils Kaninchenplagen herrschen. Auch haben sich Dummerweise Menschen in den letzten hundert Jahren so weit ausgebreitet, das eine Großflächige Wiederansiedelung höchstens Stellenweise möglich ist

Ehrlich
Wenn stellt so eine der untersten Stufen eher die Dummschwätzer oder Bigotte da :hop: :hop: :hop:
 
AW:

Huskyboy am 16.03.2009 04:20 schrieb:
zudem lassen sich die natürlichen fressfeinde relativ problemlos wieder ansiedeln, woran nur irgendwie keiner interesse hat.. besonders nicht die leute die einen gültigen jagdschein haben, warum wohl?.. Weils dann nichts mehr zum ballern gibt ganz einfach

Jäger stellen für mich so ungefähr die 2 unterste stufe da, dadrunter steht nurnoch eines..

Bei solch sachlicher und höchst präziser Argumentation, sowie toleranter Lebenshaltung seinen Mitmenschen gegenüber bleibt mir wohl nur noch der Weg, mich in die Pegnitz zu stürzen ;-)

Doch man lasse mir vor diesem Schritt noch die Möglichkeit, zu sagen:
Huskyboy am 16.03.2009 04:20 schrieb:
aber in der realität keine bedenken zu haben ist schlicht einfach nur das allerletzte, würde bei mir so einer arbeiten, den würde ich entlassen...
Na da habe ich ja noch mal Glück gehabt, was? ;-)

Huskyboy am 16.03.2009 04:20 schrieb:
warum hat man überhaupt nen jagdschein wenn man nicht jagd? bekommt den jeder? Bei Quelle bestellt? Am Automaten gewonnen?
Es soll sogar Menschen geben, die einen Führerschein gemacht haben und dann doch selber kein Auto fahren, komisch was?
Ach und was den Erwerb angeht, wäre ein Blick in Wikipedai hilfreich gewesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jagdschein
Der Jagdschein wird von der Unteren Jagdbehörde nur ausgestellt, wenn der Antragsteller folgende Bedingungen erfüllt:

Erfolgreich absolvierte Jägerprüfung (diese erfordert -je nach Bundesland- die Teilnahme an einem umfangreichen Lehrgang, mit anschließender Prüfung in drei Bereichen: Schießen (Flinte und Büchse), theoretische (schriftliche) Prüfung sowie praktische Prüfung),
Nachweis einer abgeschlossenen Jagdhaftpflichtversicherung (mindestens 50.000 € für Sachschäden und mindestens 500.000 € für Personenschäden),
persönliche Zuverlässigkeit nach dem Waffengesetz (WaffG), die im Allgemeinen durch die abgeschlossene Jägerprüfung als gegeben angesehen wird,
Antragsteller mindestens 16 Jahre alt für Jugendjagdschein, sonst 18 Jahre,
einwandfreies Führungszeugnis des Antragstellers.
 
AW:

Huskyboy am 16.03.2009 04:20 schrieb:
zudem lassen sich die natürlichen fressfeinde relativ problemlos wieder ansiedeln, woran nur irgendwie keiner interesse hat.. besonders nicht die leute die einen gültigen jagdschein haben, warum wohl?.. Weils dann nichts mehr zum ballern gibt ganz einfach
Na klar, du kennst dich da sicherlich aus und wüsstest, wie man Bären und Wölfe andere Tiere wieder problemlos in Deutschland ansiedelt, ungeachtet deren Wanderschaftsverhaltens, der Siedlungsproblematik etc. pp. ...

Nacko am 14.03.2009 20:23 schrieb:
Ich bin der Meinung, es gibt verschiedene Arten ein Spiel zu spielen, diese hängen wiederum mit der Persönlichkeit zusammen.
Als "normaler" Spieler spielt man Spiele, um Aufgaben zu erledigen, was Shooter betrifft sind das eben brenzlige Situationen, in denen man entweder von einer KI von allen Seiten befeuert wird, oder man hat eben einen ebenbürtigen echten Gegner. In jedem Fall, möchte man mit seinen spielerischen Fähigkeiten, die man im Laufe der Jahre erworben hat, ein Ziel erreichen, am liebsten auf höchster Schwierigkeitsstufe. Man schenkt dem "Tötungsvorgang" dabei aber keine Beachtung, man ergötzt sich nicht daran, man findet unter Umständen gewisse Gealtdarstellungen sogar übertrieben und unnötig. Dass man dabei eben eine Waffe in der Hand hat, liegt nur, daran dass eine spannende moderne Form ist, sich auf Distanz Mann gegen Mann (gegen KI) zu messen, wie soll das auch sonst funktionieren?
...

Die komplette Ausführung, meiner Meinung nach, wirklich gut dargelegt. Das meiste sehe ich ähnlich. Wobei man vielleicht noch sagen muss, dass manche Leute auch einfach nur Cheaten, weil sie das Ende oder einen gewissen Punkt im Spiel erreichen wollen, ohne sich danach in irgendeiner Art und Weise bestätigt zu fühlen, also zumindest im Singleplayer. Für das Cheaten im Multiplayer mag deine Vermutung aber eventuell zutreffen.

thor2101 am 13.03.2009 17:03 schrieb:
Die moralische Frage trifft durchaus auch auf die Realiät zu. Ein Tier zu töten, nur weil es legal ist meiner Meinung nach äußerst pervers und drückt genau diese rückständige Haltung eines Menschen aus, nicht über den Tellerrand zu schauen und Mitgefühl zu empfinden.

Ich finde selbst Zoos sehr bedenklich. Sie sind tierunwürdig. Wenn ich die Tiger, Löwen und Affen in Ihren Käfigen sehe, schäme ich mich.

Ich bin kein Vegetarier, aber Tiere einzusperren, zu jagen und zu töten, das alles nur um des Gelüstes wegen, ist einfach pervers und ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten. Der Mensch sollte sich auf die logisch wichtigeren Jagten konzentrieren. Die Jagt auf Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder usw. Da sollte man jagen und das Sniper ansetzen!
Bei der Jagd über die wir hier sprechen geht es überhaupt nicht um das Töten, nur weil es legal ist und es geht auch nicht um das Töten, um Gelüsten nachzugehen. Du schießt völlig über das Thema hinaus. Das Jagen in Deutschland dient in erster Linie der Regulierung des Bestandes und der Erhaltung des Gleichgewichts, das ansonsten mangels natürlicher Fressfeind nicht zu gewährleisten wäre. In der Konsequenz fällt außerdem Nahrung für den Menschen ab. In keiner Weise geht es hier aber um die Gründe, die du für eine Jagd ansprichst.

Die Aussage, dass man stattdessen lieber auf Menschen (mutmaßliche Vergewaltiger, Mörder etc.) schießen sollte, disqualifiziert dich aber ohnehin bereits selbst in dieser Diskussion.

Was Zoos angeht, hast du aber sicherlich Recht. Die meisten Zoos empfinde ich auch eher als ungeeignet und quälend für ein Tier, allerdings lernt der Mensch langsam daraus und es gibt immer mehr Zoos mit großen offenen Gehegen (ein gutes positives Beispiel sei hier z.B. mal die ZOOM Erlebniswelt), die sich für ein Tier wohl nicht mehr großartig von der freien Naut unterscheiden. Zudem gibt es in Zoos auch oft genug Tiere, die so in ihrem natürlichen Lebensraum gar nicht mehr vorkommen würden, so dass teilweise der Zoo die einzige Möglichkeit darstellt, einige Arten vor dem Aussterben zu bewahren und so vielleicht in Zukunft wieder anzusiedeln.

Letztlich bleibt mir zu sagen, dass ich persönlich für mich auch zwischen jagen in einem PC Spiel und Jagen in der realen Welt unterscheide. Mein Können in einem Jagdspiel auf die Probe zu stellen und die Umgebung zu genießen macht mir Spaß, gegen die regulierte Jagd in Deutschland habe ich, im Gegensatz zur Großwildjagd vom Jeep aus in Afrika, nichts, da ich weiß, wozu sie dient und ich persönlich würde trotzdem nicht in der Realität jagen wollen, weil ich kein Jäger bin und daher keinen vernünftigen Grund dazu hätte.
 
AW:

Huskyboy am 16.03.2009 04:20 schrieb:
zudem lassen sich die natürlichen fressfeinde relativ problemlos wieder ansiedeln, woran nur irgendwie keiner interesse hat.. besonders nicht die leute die einen gültigen jagdschein haben, warum wohl?.. Weils dann nichts mehr zum ballern gibt ganz einfach
Problemlos? Aha, na dann versuch mal dein Glück. Was zählst du denn zu den Fressfeinden von Reh, Wildschwein etc.?
Mir würde jetzt nur der Fuchs und der Luchs einfallen. Bin mal gespannt wie leicht eine Ansiedlung dieser Arten ist um den Wildbestand auch nur annähernd in geordneten Bahnen zu halten.
 
AW:

PCG-SW am 16.03.2009 12:19 schrieb:

ein metzger macht nur seinen Job, weil den eben jemand tun muss, es gibt (leider) viel zu viele fleischfressende Menschen, und Haustiere müssen z.b. auch versorgt werden

Jagd findet zum Puren vergnügen einiger statt, den vorgeschobenen grund für die Jagd haben sich Jäger selbst gemacht, schön die natürlichen fressfreinde ausgerottet damit man munter was zum abknallen hat

wie die meisten jäger ticken merkt man dann dadurch das mit aller macht die man hat verhindert werden soll das sich die natürlichen jäger wieder ansiedeln, da wird das märchen vom Bösen Wolf beschworen ein (komplett natürlich handelner!) bär wird zum problembär erklärt. Füchse tragen natürlich ALLE den Fuchsbandwurm und die Tollwut mit sich so das dieser natürlich ausgerottet werden muss

der wirkliche grund warum der Fuchs bejagd wird ist übrigens der das dieser auch schonmal nen Hasen oder Fasan erlegt den der jäger dann nicht mehr umbringen kann, daher "muss" der fuchs ausgerottet werden, ist nämlich konkurenz, und Jäger hassen konkurenz

der Unterschied zum Führerschein und Jagdschein ist das erster nicht erlaubt Tiere sinnlos zu ermorden, letzterer schon. Man kann den Jagdschein übrigens genau wie den Führerschein zurück geben, und jeder der das macht hat von meiner seite respekt verdient, denn jeder kann mal nen fehler machen, den einzusehen ist die kunst

Meller am 16.03.2009 12:54 schrieb:
Huskyboy am 16.03.2009 04:20 schrieb:
zudem lassen sich die natürlichen fressfeinde relativ problemlos wieder ansiedeln, woran nur irgendwie keiner interesse hat.. besonders nicht die leute die einen gültigen jagdschein haben, warum wohl?.. Weils dann nichts mehr zum ballern gibt ganz einfach
Problemlos? Aha, na dann versuch mal dein Glück. Was zählst du denn zu den Fressfeinden von Reh, Wildschwein etc.?
Mir würde jetzt nur der Fuchs und der Luchs einfallen. Bin mal gespannt wie leicht eine Ansiedlung dieser Arten ist um den Wildbestand auch nur annähernd in geordneten Bahnen zu halten.

Füchse gibts momentan genug (dank der Jagd vermehren die sich sehr gut) Um eine Ensprechende Anzahl Luchse und Wölfe wieder anzusiedeln braucht man natürlich Zeit, und vorallem Geld (das kann man allerdings hinterher bei den Jägern und dem ganzen verwaltungakt von denen einsparen, zudem seh ich mein Geld lieber da als bei Opel im Schwarzen Loch oder bei der Schefflertusse da) da müsste man nur überhaupt mal mit anfangen, die Wölfe die da in Sachsen von selbst eingewandert sind haben das glück unter naturschutz zu stehen sonst wären die von Jägern schon längst wieder über den Haufen geballert worden, was ja trotzdem schon passiert ist
 
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