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Special - Six Days in Fallujah: Six Days in Fallujah: Irak - Das Videospiel

AW:

Omg ob ich jez meinen Vater im Iraq-Krieg oder meinen Opa im 2ten weltkreig verliere ist ja wohl wurscht ist beides traurig aber es gibt schon genug filme + Spiele über den Vietnam krieg obwohl der ja auch nur grob gefühlte 30-35 jahre her ist.Und die Angehörigen werden dieses spiel auch in 60 jahren nicht gutheißen...
Spiel bleibt spiel basta....
Theroretisch war Cod4 sehr dem Iraq krieg nachempfunden wurde ja auch in Interviews bestätigt.
 
AW:

boah machen manche von euch ein geschiss daraus. Hallo? Es ist ein Spiel! Macht ihr dann auch so ein Theater wenn Call of Duty Modern Warfare 2 rauskommt? Ist ja fast dasselbe.
 
AW:

Es müsste eben ein Spiel sein mit wirklich emotionalem Charakter.
Es gibt verschiedene Dokumentationen über ww2 oder Vietnam, wo überlebende Soldaten vor der Kamera sitzen, und über die Schlimmsten Momente in ihrem Leben berichten.
Und dann gibt es Szenen, wo erwachsene Männer (teilweise schon lange im Rentenalter) während des erzählens in Tränen ausbrechen, und auf einmal weiss man, wo man in seinem Leben auf garkeinen Fall hinmöchte.
Wenn sowas in ein Spiel eingebaut wird (Spielabschnitt - Bericht eines Augenzeugen - Spielabschnitt - usw) dann ist es mMn gerechtfertigt das Spiel realitätsnah und dokumentarisch bzw. lehrreich zu nennen.
 
AW:

Noch ein Zitat von einem anderen User:

"Da beschwert sich einer, weil er es inakzeptabel findet ein Spiel über einen Krieg zu gestalten. Meint dazu auch noch es wäre für ihn umso dramatischer, weil sein eigener Vater in diesem Krieg gestorben ist.
Aber was bitte sagen die Söhne und Töchter derer die ihr Leben im 2. Weltkrieg lassen mussten? Es gibt genug Spiele die den Weltkrieg thematisieren, aber heute juckt es keinen mehr.

Einfach typisch Amis, Waffen verkaufen und Krieg spielen können sie alle. Aber sobald man denen mal ihre eigenen Fehler vors Gesicht klatscht, fühlen sie sich wieder angegriffen und nicht verstanden."

Recht hat er.

BTW: Bei Full Spectrum Warrior wurde doch auch nicht so ein Theater gemacht oder?
 
AW:

Titato am 16.04.2009 17:17 schrieb:
Und wieder mal die Frage um Moral. Was denn ist bitte noch moralisch richtig in dieser Welt?
Verstehe diese Kritik nicht wirklich.

Für mich sieht das aus, als käme da eine interaktive Dokumentation auf uns zu. Ich selber liebe "Kriegs-Spiele", denn sie dienen mir unteranderem auch als "Wissensvermittlung", sofern sich das Spiel an Realität und Wahrheit orientiert :)


super einstellung, wirklich.
endlich mal konsequent ammoralisch sein und das aus der erkenntnis, das die welt kaum noch moralisch richtiges hergibt. konsequenterweise solltest du wenn jemand getreten wird, hingehen und nochmal kräfig nachtreten, spielt ja eh keine rolle...womit du natürlich recht hast, denn was ist schon das menschliche individuum angesichst des universums. hoffentlich tritt dich nie jemand, denn dann kannst du dich ja konsequenterweise auf nichts berufen.

schön ist auch dein verständnis von dokumentationen, aus denen du dein wissen ziehst. computerspiele sind da sicherlich die beste wahl, vor allem, wenn sie vom amerikanischen geheimdienst mitentwickelt werden. da kannst du dann ganz subjektiv in first person-sicht die objektive wirklichkeit erleben, die dir vom spieleentwickler vorgegeben wird. vermutlich wirst du aufgrund der immer besser werdenden grafik immer mehr weitsicht entwickeln, man sieht ja auch mehr, heutzutage, sozusagen eine echte horizonterweiterung (oder ist der bildschirm doch nur 50 cm weit entfernt?)



zum spiel:
1. menschen die im krieg waren entwickeln vermutlich auf dauer mehr distanz zu den geschehnissen. deswegen könnte man sagen, dass ein weltkriegsshooter weniger unmoralisch ist. gleichzeitig lässt sich diese these nicht eindeutig untermauern. denn im weltkrieg waren gleichzeitig mehr menschen betroffen. diese moralische frage ist also kein rechenspiel.
shooter sind in gewisser weise generell unmoralisch. Setzt man voraus, das der konsument in der lage ist, sich kritisch vom spielinhalt zu distanzieren, ist das spielen von shootern zu vetreten. diese kritische distanz ist jedoch nicht jedem gegeben.


2. vorzugeben, einen dokumentationsartigen charakter ins spiel zu bringen ist lächerlich. "propaganda" passt wohl besser, bei einem spiel, in welchem der geheimdienst mitfinanziert und das geschehen aus einer sichtrichtung geschildert wird. qualitätsmerkmale von dokumentationen(aus wikip.):"Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit, Strukturiertheit, Korrektheit, Editierbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Integrität/Authentizität (z. B. Änderungshistorie), Objektivität"
bei einem 3d-shooter von übersichtlichkeit auszugehen, halte ich für unwarscheinlich. zum thema objektivität: nicht nur der geheimdienst finaziert, sondern auch die herren entwickler scheinen von diesem begriff bisher nichts gehört zu haben: als quelle für informationen wird die army angegeben, über die wiederstandskämpfer wird postuliert keinerlei intention gehabt zu haben, am leben zu bleiben. das ist nicht nur subjektive dummheit, sondern eine völkerrechtliche frechheit, einem menschen in den mund zu legen, er wolle sterben.
Erhöht wird hier nicht der dokumentationsanteil, sondern der realismusgrad, der vom spieler wahrgenommen werden soll. dies ist einerseits marketingtauglich und andererseits kann dadurch eine erhöhung der identifikation des spielers mit den spielinhalten erzeugt werden, was die propagandawirkung erhöht (soll heißen: jemand, der gerne soldat sein will, der heroisch irakis abschießt, wird sich eher mit einem scheinbar realistischen spiel identifiziern und sich in diese rolle hereindenken, als wenn das spiel ein verpixelte grafik hat und statt mit MP mit wasserpistole geschossen wird).

3. angesichts des propagandalastigen inhalts ist davon auszugehen, dass das spiel nicht zur reinen unterhaltung dient, sondern zur militarisierung, heroisierung von krieg, patriotismus und kriegstreiberei aufrufen soll. als in deutschland sitzender zocker kann man sichs da leicht machen und sagen: ich zocke nur zum spaß und das betrifft mich alles nicht. bei der bewertung eines mediums muss aber auch und hier in erster linie die wirkung auf us-amerikanische konsumenten berücksichtigt werden. diese dürfte vermutlich stärker empfänglich für derartige propaganda sein.

Also viel spaß beim kriegsspielen und passt auf, das ihr es dabei belasst und so ein spiel nicht als wahrheitsvermittlung missversteht. Falls doch, könnt ihr euch immer noch auf eure volljährigkeit befrufen, schließlich nimmt man mangelndes verständnis von sinn und weck von computerspielen nur minderjährigen übel.
(wobei, vielleicht erwartet man von erwachsenen auch weniger dummheit, welch irrglaube).
 
AW:

ichmusssagen am 16.04.2009 22:00 schrieb:
Titato am 16.04.2009 17:17 schrieb:
Und wieder mal die Frage um Moral. Was denn ist bitte noch moralisch richtig in dieser Welt?
Verstehe diese Kritik nicht wirklich.

Für mich sieht das aus, als käme da eine interaktive Dokumentation auf uns zu. Ich selber liebe "Kriegs-Spiele", denn sie dienen mir unteranderem auch als "Wissensvermittlung", sofern sich das Spiel an Realität und Wahrheit orientiert :)


super einstellung, wirklich.
endlich mal konsequent ammoralisch sein und das aus der erkenntnis, das die welt kaum noch moralisch richtiges hergibt. konsequenterweise solltest du wenn jemand getreten wird, hingehen und nochmal kräfig nachtreten, spielt ja eh keine rolle...womit du natürlich recht hast, denn was ist schon das menschliche individuum angesichst des universums. hoffentlich tritt dich nie jemand, denn dann kannst du dich ja konsequenterweise auf nichts berufen.

schön ist auch dein verständnis von dokumentationen, aus denen du dein wissen ziehst. computerspiele sind da sicherlich die beste wahl, vor allem, wenn sie vom amerikanischen geheimdienst mitentwickelt werden. da kannst du dann ganz subjektiv in first person-sicht die objektive wirklichkeit erleben, die dir vom spieleentwickler vorgegeben wird. vermutlich wirst du aufgrund der immer besser werdenden grafik immer mehr weitsicht entwickeln, man sieht ja auch mehr, heutzutage, sozusagen eine echte horizonterweiterung (oder ist der bildschirm doch nur 50 cm weit entfernt?)

So erstens, komm von deinem Emo-trip runter, denn anscheinend vergisst du, dass es letztendlich nur ein Spiel ist. Und in der Tat habe ich aus einigen Computerspiele viel über Geschichte gelernt, welches ich in der Schule nie vermittelt bekommen hätte. Nicht zuletzt die Total War Spiele haben ihren Anteil dazu beigetragen. Btw. Da gehts auch um Kriege wo Millionen von Menschen umkamen... Ist das moralisch verwerflich?
 
AW:

Titato am 16.04.2009 23:27 schrieb:
ichmusssagen am 16.04.2009 22:00 schrieb:
Titato am 16.04.2009 17:17 schrieb:
Und wieder mal die Frage um Moral. Was denn ist bitte noch moralisch richtig in dieser Welt?
Verstehe diese Kritik nicht wirklich.

Für mich sieht das aus, als käme da eine interaktive Dokumentation auf uns zu. Ich selber liebe "Kriegs-Spiele", denn sie dienen mir unteranderem auch als "Wissensvermittlung", sofern sich das Spiel an Realität und Wahrheit orientiert :)


super einstellung, wirklich.
endlich mal konsequent ammoralisch sein und das aus der erkenntnis, das die welt kaum noch moralisch richtiges hergibt. konsequenterweise solltest du wenn jemand getreten wird, hingehen und nochmal kräfig nachtreten, spielt ja eh keine rolle...womit du natürlich recht hast, denn was ist schon das menschliche individuum angesichst des universums. hoffentlich tritt dich nie jemand, denn dann kannst du dich ja konsequenterweise auf nichts berufen.

schön ist auch dein verständnis von dokumentationen, aus denen du dein wissen ziehst. computerspiele sind da sicherlich die beste wahl, vor allem, wenn sie vom amerikanischen geheimdienst mitentwickelt werden. da kannst du dann ganz subjektiv in first person-sicht die objektive wirklichkeit erleben, die dir vom spieleentwickler vorgegeben wird. vermutlich wirst du aufgrund der immer besser werdenden grafik immer mehr weitsicht entwickeln, man sieht ja auch mehr, heutzutage, sozusagen eine echte horizonterweiterung (oder ist der bildschirm doch nur 50 cm weit entfernt?)

So erstens, komm von deinem Emo-trip runter, denn anscheinend vergisst du, dass es letztendlich nur ein Spiel ist. Und in der Tat habe ich aus einigen Computerspiele viel über Geschichte gelernt, welches ich in der Schule nie vermittelt bekommen hätte. Nicht zuletzt die Total War Spiele haben ihren Anteil dazu beigetragen. Btw. Da gehts auch um Kriege wo Millionen von Menschen umkamen... Ist das moralisch verwerflich?


ich bin keinesfalls auf einem trip...
du bist offensichtlich nicht in der lage zwischen den quellen zu unterscheiden die dir dein geschichtswissen vermitteln.
die bei der total-war reihe gebe ich dir vollkommen recht. hier werden sinnvoll geschichtliche informationen über ereignisse, ideologien und entwicklungen bei rüstungswesen etc mit spielinhalten verbunden. moralisch verwerflich?, wohl eher kaum, es sei denn man bekommt die kriese, wenn jemand mit zinnsoldaten bekommt. der informationsgehalt wird in der total war reihe meines erachtens recht objektiv widergegeben. darüber hinaus hat man die freihe wahl, welche fraktion man steuert.

bei dem hier diskutierten titel liegt die sache jedoch föllig anders. solltest du den beitrag der PCGames gelesen haben, solltest du den unterschied eigendlich selbst bemerkt haben.

hat der geheimdienst die total war reihe gesponsort?
kommen die geschichtlichen hintergrundinfos der total war reihe von der us-army?
wird in der total war reihe eine seite als gut und eine als böse dargestellt?
lässt die total war reihe lediglich eine spielerperspektive zu und fördert dadurch eine subjektive sicht auf die dinge?

es geht hier nicht in erster linie um die unmoral, sondern um den propagandaaspekt. wenn du denkst, dass es heutzutage keine propaganda mehr gibt, dann weißt du vermutlich nicht was dieser begriff bedeutet. welches medium ist wohl sinnvoller zur indoktrination geeignet, als eine ego-shooter? mir fallen nicht allzuviele ein.

du hast selbst geäußert, dass spiele für dich als wissensvermittlung dienen, sofern sie sich an realität und wahrheit orientieren. wie kommst du denn auf die idee, dass in dem hier besprochenen spiel eine objektive sicht auf die geschehnisse gegeben wird?
 
AW:

ichmusssagen am 16.04.2009 23:58 schrieb:
Titato am 16.04.2009 23:27 schrieb:
So erstens, komm von deinem Emo-trip runter, denn anscheinend vergisst du, dass es letztendlich nur ein Spiel ist. Und in der Tat habe ich aus einigen Computerspiele viel über Geschichte gelernt, welches ich in der Schule nie vermittelt bekommen hätte. Nicht zuletzt die Total War Spiele haben ihren Anteil dazu beigetragen. Btw. Da gehts auch um Kriege wo Millionen von Menschen umkamen... Ist das moralisch verwerflich?


"denn anscheinend vergisst du, dass es letztendlich nur ein Spiel ist."

??????????????

häh?
ist ein computerspiel kein medium?
sagst du bei einem propagandafilm, nur ein film?
bei einer radiosendung, nur eine radiosendung?
bei einem buch, nur ein buch?

propaganda läuft doch gerade über medien, wie denn sonst?
 
AW:

ichmusssagen am 17.04.2009 00:02 schrieb:
ichmusssagen am 16.04.2009 23:58 schrieb:
Titato am 16.04.2009 23:27 schrieb:
So erstens, komm von deinem Emo-trip runter, denn anscheinend vergisst du, dass es letztendlich nur ein Spiel ist. Und in der Tat habe ich aus einigen Computerspiele viel über Geschichte gelernt, welches ich in der Schule nie vermittelt bekommen hätte. Nicht zuletzt die Total War Spiele haben ihren Anteil dazu beigetragen. Btw. Da gehts auch um Kriege wo Millionen von Menschen umkamen... Ist das moralisch verwerflich?


"denn anscheinend vergisst du, dass es letztendlich nur ein Spiel ist."

??????????????

häh?
ist ein computerspiel kein medium?
sagst du bei einem propagandafilm, nur ein film?
bei einer radiosendung, nur eine radiosendung?
bei einem buch, nur ein buch?

propaganda läuft doch gerade über medien, wie denn sonst?

@ichmusssagen:

Bist du wirklich so blöd/behindert oder tust du grad nur so?
 
AW:

Respekt, ichmusssagen!
Schlüssige argumentation. ich geb dir in vielen punkten recht. aber letztendlich ists wirklich "nur" ein spiel und falls es jemals bei uns rauskommen sollte und hält, was die entwickler versprechen, werd ichs wohl spielen. nicht wegen des settings. sondern wegen der versprochenen athmosphäre. ich hatte auch spaß an der call of duty-reihe. wobei diese ja auch als propaganda fürs us-militär angesehen werden könnte. so lange man nicht damit anfängt sich ernsthaft mit den in diesen spielen vorkommenden rollen zu identifizieren ist es in ordnung... Leider sind eben die wenigsten filme/spiele usw. aus allen sichtweisen geschildert und das wird sich nie ändern.

Cheers!
 
AW:

carmikaze am 17.04.2009 00:24 schrieb:
@ichmusssagen:

Bist du wirklich so blöd/behindert oder tust du grad nur so?

Hey, ganz ruhig bleiben ja, das geht auch ohne Beleidigungen. Dir werden doch wohl nicht die Argumente ausgehen?
 
AW:

Ich freu mich auf das Spiel.

Und an alle Kritiker: Sorgt euch erst mal um den richtigen Krieg (der ist nämlich immer noch im Gange) und heult euch dann über Spiele aus :-P
 
AW:

carmikaze am 17.04.2009 00:24 schrieb:
@ichmusssagen:

Bist du wirklich so blöd/behindert oder tust du grad nur so?

mir ist schon klar, das dir nicht gefällt, was ich schreibe.
erstens widerspricht es vermutlich deinem weltbild.
zweitens bist du entweder nicht in der lage oder bist zu faul meine argumentation auch nur ansatzweise zu widerlegen.
drittens fühlst du dich vermutlich in deiner beschränkten wahrnehmung gestört. (beschränkt schon allein deshalb, weil du blödheit und behinderung in einen kontext setzt, obwohl hier kein zusammenhang besteht, was man theoretisch ende der grundschule beigebracht bekommt)
 
AW:

morfois am 17.04.2009 00:35 schrieb:
Respekt, ichmusssagen!
Schlüssige argumentation. ich geb dir in vielen punkten recht. aber letztendlich ists wirklich "nur" ein spiel und falls es jemals bei uns rauskommen sollte und hält, was die entwickler versprechen, werd ichs wohl spielen. nicht wegen des settings. sondern wegen der versprochenen athmosphäre. ich hatte auch spaß an der call of duty-reihe. wobei diese ja auch als propaganda fürs us-militär angesehen werden könnte. so lange man nicht damit anfängt sich ernsthaft mit den in diesen spielen vorkommenden rollen zu identifizieren ist es in ordnung... Leider sind eben die wenigsten filme/spiele usw. aus allen sichtweisen geschildert und das wird sich nie ändern.

Cheers!

das ist auch vollkommen in ordnung wie du das siehst.
ich habe ja auch nirgendwo einen boykottaufruf gestartet, ein verbot gefordert oder sonst was in dieser richtung. meine darstellung ist klar einseitig, es handelt sich ja auch um ein kommentar. etwas objektiver wird es ja bereits von der pcgames geschildert, auch wenn ich hier den politischen aspekt zu knapp finde, da ja in erster linie die us-kritik übernommen wird, die sich mit der moral gegenüber us-veteranen und sonstigen amis beschäftigt.

ich bin selber trashfilm-fan und kann mich blendend mit filmen wie "Rambo" amüsieren. dennoch bin ich mir im klaren darüber welche inhalte dort vermittelt werden können, oder sogar sollen.
dementsprechend habe ich auch kein problem damit, wenn das spiel gespielt wird, vorausgesetzt den leuten ist klar, was sie da spielen (die posts hier klingen eher anders).

aber ein solches spiel aus spaß zu spielen ist eine sache, es zu entwickeln und zu verkaufen ist eine andere
meine kritik richtet sich vor allem gegen die entwickler dieses spiels, denen ich unterstelle das spiel nicht nur zur belustigung sondern auch aus vorher genannten gründen entwickelt zu haben.
auch ist es kaum zu glauben wie wenig manche menschen mitbekommen, die sich hier zu wort melden.
 
AW:

carmikaze am 16.04.2009 21:17 schrieb:
Noch ein Zitat von einem anderen User:

"Da beschwert sich einer, weil er es inakzeptabel findet ein Spiel über einen Krieg zu gestalten. Meint dazu auch noch es wäre für ihn umso dramatischer, weil sein eigener Vater in diesem Krieg gestorben ist.
Aber was bitte sagen die Söhne und Töchter derer die ihr Leben im 2. Weltkrieg lassen mussten? Es gibt genug Spiele die den Weltkrieg thematisieren, aber heute juckt es keinen mehr.

Einfach typisch Amis, Waffen verkaufen und Krieg spielen können sie alle. Aber sobald man denen mal ihre eigenen Fehler vors Gesicht klatscht, fühlen sie sich wieder angegriffen und nicht verstanden."

Recht hat er.

BTW: Bei Full Spectrum Warrior wurde doch auch nicht so ein Theater gemacht oder?

Du und der der diesen Kommentar geschrieben hat, ihr solltet mal genauer lesen, die Briten haben sich beschwert, die Amis haben momentan kein Problem damit ;)

Ich finde die Entwickler hätten noch warten sollen, die Truppen werden eh bald aus dem Irak abgezogen mir ist es eigentlich egal, aber so hätten sie sich villeicht die Kritik ersparen können, und ich meine alle reden hier von Moral, anscheinend sollen selbst US Soldaten die im Irak waren die Idee zu diesem Spiel gehabt haben also dürfte es doch eigentlich kein problem sein, denn sie gehören unteranderem zu den Opfern und wenn die kein problem damit haben also was meckern hier manche so rum, ihr kennt den Krieg nur aus den Medien also hat es euch sehr wenig zu interessieren ob das Spiel erscheint oder nicht und da die US Soldaten kein problem damit haben ist doch alles gut :)
 
AW:

butter-milch am 17.04.2009 00:54 schrieb:
Und an alle Kritiker: Sorgt euch erst mal um den richtigen Krieg (der ist nämlich immer noch im Gange) und heult euch dann über Spiele aus :-P
Genau da liegt ja mein Problem.... ;-)
Es ist eine Sache historische Kriege zu verwursten, aber noch real passierende Dinge, in denen real Menschen sterben, jeden Tag, das ist was anderes.
 
AW:

matze1904 am 17.04.2009 02:27 schrieb:
Du und der der diesen Kommentar geschrieben hat, ihr solltet mal genauer lesen, die Briten haben sich beschwert, die Amis haben momentan kein Problem damit ;)

Ich finde die Entwickler hätten noch warten sollen, die Truppen werden eh bald aus dem Irak abgezogen mir ist es eigentlich egal, aber so hätten sie sich villeicht die Kritik ersparen können, und ich meine alle reden hier von Moral, anscheinend sollen selbst US Soldaten die im Irak waren die Idee zu diesem Spiel gehabt haben also dürfte es doch eigentlich kein problem sein, denn sie gehören unteranderem zu den Opfern und wenn die kein problem damit haben also was meckern hier manche so rum, ihr kennt den Krieg nur aus den Medien also hat es euch sehr wenig zu interessieren ob das Spiel erscheint oder nicht und da die US Soldaten kein problem damit haben ist doch alles gut :)

jaja, us-soldaten sind ja logischerweise auch die moralisch wichtigste instanz zum thema irakkrieg.

für alle, die sich etwas objektiver zu dem thema informieren wollen:
"http://www.welt.de/politik/article1182905/Soldaten_Opfer_Dollars_der_Irak_Krieg_in_Zahlen.html"

in dieser quelle wird deutlich, dass die todeszahlen auf irakischer seite 20-200 mal höher liegen als die der us-soldaten.
ich denke ich brauche für keinen aufdröseln, wer den krieg völkerrechtswiedrig begonnen hat. als moralisch einzig relevante instanz us-soldaten zu sehen ist nicht nur unlogisch, sondern eine "moralische" frechheit.
 
AW:

Das einzige Spiel was mit dem Thema Krieg wirklich distanziert und nachdenklich umging, war doch Operation Flashpoint + Addons. Vor allem wer das zweite Addon Resistance durchgespielt hat, wird verstehen was ich meine. Gut, die Handlung war nur fiktiv, aber wurde vor allem am Ende sehr nachdenklich rübergebracht und nicht so verherrlichend wie es in vielen anderen Spielen ist.
 
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