Special - Sid Meier: "Belohne den Spieler" - Die Psychologie des Spieldesigns

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Valarius

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Also ich war schon immer ein Fan von Sid Meier Spielen... die Civ Reihe hab ich komplett im Schrank stehen. Pirates natürlich auch...

Nur das Colonization Remake fand ich sehr langweilig.

Wann kommt das NEUE Civ ?!?!
 

Septimus

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Nicht Umsonst ist Sid Meier eine Ikone in der Spielebranche und seine Ideen sollten auch langsam wieder Ernst genommen werden um eben dieses Mittelmaß zu vermeiden.

Grafik kann nicht alles sein,es muß wieder mehr Spieltiefe geben die einen dazu animiert das Spiel auf Lange Zeit zu spielen.
Auch heute zocke ich lieber Civ 3 als Civ 4,eben weil mich das mehr anspricht und fordert.

Ich hoffe das er sich irgendwann mal dran setzt und ein neues Silent Service auf Stapel legt,das würde endlich wieder frischen Wind in das Simulationsgenre bringen.
 

head2003

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"und wunderten sich, ob Meier überhaupt noch aktuelle Computer- und Videospiele kennen würde"

warscheinlich schon, deswegen ja der Vortrag. Strategiespiele bestehen nur noch aus Rushmethoden, Wirtschaftssimulationen sind ehr Baukästen.. Ausser (manche) Shooter hat doch kaum noch ein Spiel wirkliche Herausforderungen...
 

lamora

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AW:

"und wunderten sich, ob Meier überhaupt noch aktuelle Computer- und Videospiele kennen würde"

warscheinlich schon, deswegen ja der Vortrag. Strategiespiele bestehen nur noch aus Rushmethoden, Wirtschaftssimulationen sind ehr Baukästen.. Ausser (manche) Shooter hat doch kaum noch ein Spiel wirkliche Herausforderungen...
^^Welcher Shooter der letzten Zeit war denn ne Herausforderung?
 

Herbboy

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"Einige seiner Kollegen bemängelten, dass die vorgetragen Ideen nichts Neues seien " ja und? Hat er das denn behauptet ^^ Er hat doch nur gesagt, was er in seinen Spielen, auch schon vor zig Jahren, für Dinge einbaute und warum er das für richtig hilet und immer noch hält.

Grad bei Civ spielen die Belohnungen natürlich auch ne große Rolle - welcher Civ-Fan hat NICHT schonmal "nur noch 2 Runden!!!" gedacht, weil in 2 Runden dann die nächste Stadt um eine Stufe wächst, und danach direkt dann nochmal "nur noch 3 Runden", weil in 3 Runden die neue Tech entdeckt wird? :-D Mir ist das - grad als der jeweilige teil neu draußen war, nicht selten passiert, dass ich statt um 1h erst um 4h ns Bett kam wegen Civ ;)

Ähnlich läuft es ja auch bei Spielen wie WoW oder auch CoD Multiplayer vor allem am Anfang, wo man schnell levelt: "nur noch EIN Level / 1000 XP-Punkte!", und nachher saß man dann 3x so lang am Spiel, wie man vorhatte.
 

Morathi

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Diese sog. "Kollegen" machen mich traurig...genau diese Typen sind es, die uns seit Jahren Einheitsbrei vorlegt. Mir fällt spontan kein Spiel der neueren Zeit ein, das sich an diese Punkte, die Sid Meier genannt hat, hält.

Aber die wissen das ja alles, is ja "nix neues". Warum, verdammt nochmal, nutzt ihr dieses Wissen dann nicht einfach mal wieder, liebe Entwickler?
 

Abbadon

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"und wunderten sich, ob Meier überhaupt noch aktuelle Computer- und Videospiele kennen würde"

warscheinlich schon, deswegen ja der Vortrag. Strategiespiele bestehen nur noch aus Rushmethoden, Wirtschaftssimulationen sind ehr Baukästen.. Ausser (manche) Shooter hat doch kaum noch ein Spiel wirkliche Herausforderungen...
^^Welcher Shooter der letzten Zeit war denn ne Herausforderung?
Hm...ich glaub er meint eher Multiplayer Shooter.
 

Kristian

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@Autor

Nun ja, also Sid sagt schon richtig, dass die Spieler belohnt werden möchten. Und er hat auch recht, dass die Spieler sich beschweren würden, wenn ein Spiel unvorhersehbare Ereignisse generiert.

Doch das Problem ist, dass genau auf solche Spieler eingegangen wird und wir deshalb solch ein Einheitsbrei haben. Ist es nicht gerade heute ein Problem, dass die aktuellen Spiele viel zu kurz und viel zu einfach sind? Gerade Casual-Games sind die Belohnungsspiele schlechthin von denen Sid hier redet.

Civilization verkommt auch zunehmend zu einem Casual-Game, das eine sehr breite Zielgruppe ansprechen soll. Früher gab es tatsächlich noch Genreliebhaber. Die einen spielten gerne Autorennen, Fußball und flogen Raumschiffe die anderen eroberten die Welt. Heute verkommt alles zu einem Einheitsbrei aus genau diesem Grund den Sid angesprochen hat. Jeder Spieler soll in jedem Genre seine Erfolge feiern können. Ohne Rücksicht auf Vorlieben und persönliche Fähigkeiten. Das ist doch mist sowas ;)
 

head2003

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"und wunderten sich, ob Meier überhaupt noch aktuelle Computer- und Videospiele kennen würde"

warscheinlich schon, deswegen ja der Vortrag. Strategiespiele bestehen nur noch aus Rushmethoden, Wirtschaftssimulationen sind ehr Baukästen.. Ausser (manche) Shooter hat doch kaum noch ein Spiel wirkliche Herausforderungen...
^^Welcher Shooter der letzten Zeit war denn ne Herausforderung?
Hm...ich glaub er meint eher Multiplayer Shooter.
Ne meinte ich eigendlich nicht, und wo ich nochmal drüber nachdenke fällt mir grade auf das Shooter auch total einfach geworden sind. Denn ich bin echt ein extrem schlechter Shooter-Spieler und Bad Company 2 fand ich total einfach..

Ich glaube das letzte Spiel das mich theoretisch Nächte gekostet hat war Gilde 1, allerdings war das ja so verbugged, dass man schon Nächte mit dem Versuch mal länger zu spielen verbringen konnte.

Mir fällt grade auch Sid Meiers Railroads ein, das absolut überhaupt 0 Herausforderung hatte weil man selbst als Volldepp gar nicht pleite gehen konnte.. Da frage ich mich bis heute ob Sid Meier das wirklich so wollte, oder obs vom Publisher vorgegeben wurde...
 

Hyperhorn

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AW: Special - Sid Meier:

Meiers Grundsätze gelten in meinen Augen hauptsächlich für Spiele mit Strategiekomponenten, die von vornherein auf ein (Quasi-)Endlosspiel ausgelegt sind, denn ein Railroad Tycoon, Civilization oder Pirates spielt man sicherlich nicht wegen einer packenden Story oder atmosphärisch dichten Spielwelt, sondern wegen besagter Motivationshappen, die immer wieder vor dem Spieler ausgelegt werden und einem Gameplay, das sich trotz regelmäßig wiederholender Tätigkeiten kaum abnutzt. An dem Punkt muss man allerdings auch anmerken, dass sich das letzte Railroad Tycoon laut Spielepresse fast von allein gespielt hat. Die Pirates-Neuauflage hat mir zwar super gefallen (müsste ich mal wieder rauskramen :] ), aber wirklich gefordert hat es den Spieler auch nur selten. Insofern ist der Spielraum hier nicht allzu groß, damit aus einem motivierenden und eingängigen Spiel kein spielerischer Selbstläufer wird. Die Frage ist daher eigentlich, wieiviel Motivation ein Spiel mindestens liefern muss und wieviel der Motivation vom Spieler ausgehen sollte, indem er durch das Perfektionieren seiner Spielweise, dem Erreichen eigener Ziele etc. mehr Zeit mit dem Spiel verbringt. (Früher war es häufig eine Frage des Könnens, um ein Spiel durchzuspielen, heute ist es lediglich eine an den Umfang gekoppelte Frage der Zeit)
 

nikiburstr8x

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Mir ist das - grad als der jeweilige teil neu draußen war, nicht selten passiert, dass ich statt um 1h erst um 4h ns Bett kam wegen Civ ;)
 
Die Civ-Reihe ist eine Spielreihe, die es wunderbar versteht, Spieler "in die Zone" zu locken: Man vergisst so ziemlich alles um sich herum und taucht voll ins Spiel ab, wenn man dann in regelmäßigen Abständen auf die Uhr schaut, verrinnen Stunden wie Minuten - epic. :X

Sid Meier weiss, was Spielspass ausmacht. 
 
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