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Special - Schnipp, schnapp, Feature ab: Die vermeintliche Gemeinheit hinter geschnittenen Games

Um noch die Frage zu beantworten, warum Titel mit USK 18 noch geschnitten werden:

Ganz einfach die USK muss sich an deutsche Gesetze halten und die sagen: Ein Spiel darf nur dann eine Freigabe erhalten, wenn von diesem keine Jugendgefährdung ausgeht!

Soll heißen auch ab 18 Titel dürfen nicht jugendgefährdend sein, kein Wunder denn sobald eine Jugendgefährdung vorliegt kann das Spiel ja indiziert werden.

Die Idee dahinter: Sobald das Spiel zu Hause im Regal steht haben es jugendliche einfach es zu Spielen: einfach aus dem Regal der Eltern heraus nehmen und zocken und um Jugendliche davor zu schützen, dürfen auch ab 18 Titel nicht jugendgefährdend sein.

Ja, das ist bescheuert, aber die USK kann da nichts für, hier liegt es wieder an der Politik, für eine 18er Freigabe endlich zumindest mal die einfache Jugendgefährdung zu erlauben (so wie es bei Filmen im Kino der FSK erlaubt ist, note: auf DVD gilt das selbe wie bei Spielen).

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Publisher sollten häufiger von Ihrem Recht gebracht machen und Spiele (in kleinen Stückzahlen) ohne Freigabe auf den Markt werfen. Wie bei Quake 4 und Clive Barker's Jericho geschehen. Sollte es indiziert werden (wie bei Q4) kann man immer noch eine zensierte Fassung nachschieben und sollte die BPJM zum Schluss kommen: Keine Jungendgefährdung, kann ohne Probleme eine USK 18 erteilt werden (wie bei Jericho geschehen).
 
...bei den für uns relevanten beschlagnahmten Titeln, also jene die nach §131 StGB beschlagnahmt sind. Wer sich Titel bestellt, die nach §184 StGB verboten sind, der hat auch als Käufer/in mit Strafe zu rechnen.
Zum Ersparen der Google Suche:

§131: Gewaltdarstellung/-verherrlichung
§184: Verbreitung pornographischer Schriften
 
für mich hat die ganze schneiderei immer einen faden beigeschmack. es fühlt sich für mich so an, als würde man für ein nicht mehr vollständiges produkt dennoch den vollen preis zahlen müssen.

des weiteren kommt es vor, dass deutsche versionen (cut) im multiplayer nicht mit den internationalen versionen (uncut) kompatibel sind, was meistens zu spielerschwund führt (als beispiel sei hier left 4 dead 2 genannt).
 
Die Idee dahinter: Sobald das Spiel zu Hause im Regal steht haben es jugendliche einfach es zu Spielen: einfach aus dem Regal der Eltern heraus nehmen und zocken und um Jugendliche davor zu schützen, dürfen auch ab 18 Titel nicht jugendgefährdend sein.
Was haben irgendwelche Gesetze zur Jugendgefährung damit zu tun, ob bei mir zuhause indizierte oder beschlagnahmte Spiele rumstehen?

Das ist ja die Aufgabe von den Eltern ("oh nein, nicht schon wieder - wie oft sollen wir uns denn noch um unsere Kinder kümmern?"), den Nachwuchs von unpassenden Medien fernzuhalten oder diese gemeinsam begleitend mit ihm zu konsumieren.

Genauso, wie man früher sagte "Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht!", muss man auch Grenzen bei Internetnutzung, Handytarifen, Spielen und Filmen ziehen und diese dem eigenen Kind sinnvoll vermitteln.
Und genauso wie man Waffen, Sexspielzeug und gefährliche Chemikalien nicht einfach so auf dem Wohnzimmertisch liegen lässt, muss man als verantwortungsbewusste Eltern auch entsprechende Filme und Spiele sicher aufbewahren.
 
so oder so ein irrsinnsgetummel voll bürokratischem humbug, gott sei dank habe ich in österreich solche probleme (noch) nicht
 
Es ist wirklich lächerlich!
Da werden Spiele für Erwachsene produziert, und anschließend werden sie (angeblich von der USK) geschnitten, weil sie zu gewalttätig sind.
Anscheinend halten unsere Volksvertreter und deren ernannte Moralaposteln uns volljährigen Mitbürger doch nicht für erwachsen genug das Leben frontal von Vorne zu nehmen ....

... oder sollte man vielleicht am Ende auf die Idee kommen, dass ein Publisher ein Spiel absichtlich schneiden lässt, damit der Absatzmarkt größer wird?
 
Zuletzt bearbeitet:
Jugendschutz ist ja schön und gut und auch tatsächlich notwendig.
Bei "angepassten" Titeln, die ab 18 Jahren freigegeben sind, hört allerdings der Jugendschutz auf und fängt die Bevormundung an.
Ich rege mich darüber schon gar nicht mehr auf. Seit Jahren beziehe ich meine Spiele nur noch aus dem Ausland. Nicht nur wegen möglicher Schnitte, sondern auch wegen dem verunstaltenden Mega-USK-Logo und den hierzulande hohen Preisen.
 
Es ist wirklich lächerlich!
Da werden Spiele für Erwachsene produziert, und anschließend werden sie (angeblich von der USK) geschnitten, weil sie zu gewalttätig sind.
Anscheinend halten unsere Volksvertreter und deren ernannte Moralaposteln uns volljährigen Mitbürger doch nicht für erwachsen genug das Leben frontal von Vorne zu nehmen ....

... oder sollte man vielleicht am Ende auf die Idee kommen, dass ein Publisher ein Spiel absichtlich schneiden lässt, damit der Absatzmarkt größer wird?

Erwachsenen-Spielen werden hierzulande halt mit der Kneifzange behandelt. Anders als in den USA, was aber nicht wundern sollte, da die meisten harten Titel von eben dort herkommen und die keinerlei Berührungsängste mit ultrabrutalen Inhalten haben.
Aber wehe, ein Geschlechtsteil ziert den Bildschirm, dann schreien die Amis Zeter und Mordio ! :-D
 
Irgendwie merkwürdig:
Sagt man im Ami-Fernsehn ein Wort wie "Fuck" wird das sofort gepiept - trennt man in Videospielen aktiv Körperteile ab, interessierts keine Sau.
Aber zum Thema Deutschland:
Ich frage mich ernsthaft was passieren würde, wenn ein Spiel wie CoD (nicht die kleinen Franchises) mal nicht geschnitten würde und tatsächlich nur "unter der Theke" verkauft werden dürfte. Da würden doch garantiert wieder sofort die Medien draufhechten (siehe Flughafenszene) und nen riesen Wirbel drum machen - zudem die ganzen gewalt-geilen Kiddies für die ein Spiel nicht brutal genug sein kann:
Ob das nicht u.U. die Einnahmen noch steigert ?
 
Was haben irgendwelche Gesetze zur Jugendgefährung damit zu tun, ob bei mir zuhause indizierte oder beschlagnahmte Spiele rumstehen?
[...]
Genauso, wie man früher sagte "Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht!", muss man auch Grenzen bei Internetnutzung, Handytarifen, Spielen und Filmen ziehen und diese dem eigenen Kind sinnvoll vermitteln.
Und genauso wie man Waffen, Sexspielzeug und gefährliche Chemikalien nicht einfach so auf dem Wohnzimmertisch liegen lässt, muss man als verantwortungsbewusste Eltern auch entsprechende Filme und Spiele sicher aufbewahren.

Dem stimme ich zu, ich sagte nur wie es die Politik sieht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ganze Altersfreigabe und "Jugendschutz" durch den Staat ist totaler Unsinn.

Das eine Behörde vor elterlicher Erziehung eingreift und damit vor allem wir Erwachsene dadurch eingeschränkt werden finde ich daneben.

Wenn mich mein Kind nicht interessiert und ich mich nicht um es kümmere ist es doch klar das es verwahrlost. Da ändert es auch nichts daran ob es in einem Videospiel (was es vielleicht spielen könnte) Körperteile abtrennen kann oder nicht.

Warum kann man in der Videothek z.B. SAW ausleihen? Das erinnert mich an früher mit der deutschen Version von Half-Life 1, wo sich die Menschen beim Abschuss kopfschüttelnd hingesetzt haben und die Soldaten Roboter waren. Naja, zum Glück war das ein sehr seltener Fall.


Jugendschutz, Aufklärung usw. ist Aufgabe der Eltern.
 
Es ist ja richrtig, doch wenn ein Titel schon die indizierung "18" hat, ist es doch schwachsinn, den Tittel weiter zu beschneiden. Geschehen ist es z.B. in Borderland. Das Spiel ist erst ab 18, dennoch fehlen Sachen wie Blut oder abgetrennte Gliedmaßen.
Ähnliches ist bei den Filmen. Da existieren Titel, die erst ab !8 Jahren sind und dennoch sind diese so stark beschnitten, daß manchmal ganze Scenen fehlen.
Die Kennzeichnung "AB 18" sargt doch einwandfrei aus, daß dieses Produkt nur an Kunden verkauft/verliehen werden dürfen, die mindestens das 18te Lebensjahr erreicht haben. Die sind dann "Volljährich" und "voll Strafmündig" . Warum also diese Menschen nicht selber entscheiden dürfen, ob sie gewisse Spiele oder Filme spielen oder sehen wollen?
Das ist und bleibt eine Bevormundung.
Ich kann also n i c h t selber bestimmen, was ich sehen, hörren, spielen oder gar lesen will.
Zumal selsamer Weise für einige Spiele und Filme ausmahmen gelten. Man kann auch Spiele ungeschnitten in Deutschland frei kaufen, die extreme Gewalt zeigen und Filme ab 16 sehen, man denke nur an den Film "Full Metal Jacket", in dem z.B. in Slow-Motion gezeigt wird, wie jemand sich das Gehirn heraus schießt.

Damit bleibt der Sinn, bzw. der Unsinn der Kontrollen mehr als erhalten.

Das liegt daran, dass man in einem Spiel aktiv ins Geschehen eingreift. In einem Film widerum nicht. Und im Gegensatz zu Filmen werden Spiele von der Öffentlichkeit nicht als "Kunst" angesehen und werden entsprechend kritischer beurteilt.
 
Traurig aber wahr: Auch nach über 60 Jahren traut sich Post-Nazi-Deutschland nicht selbst über den weg - man will um jeden (oder zumindest einem hohen) Preis verhindern, den gleichen "Fehler" nochmal zu begehen. Das hat sich inzwischen (60 Jahre sind eine lange Zeit...) dermassen eingebürgert, dass die wenigsten diese mehr oder minder gesunde Paranoia noch hinterfragen:

Ist es wirklich notwendig, erwachsene Menschen vor der Darstellung von Gewaltverherrlichung und/oder nationalsozialistischen Symbolen zu schützen? Droht dadurch tatsächlich gesellschaftliche Verrohung oder die Rückkehr der Salonfähigkeit nationalsozialistischen Gedankenguts?

Die gängige Praxis lässt ja Gewaltverherrlichung und Rechtsextremismus nicht einfach magisch verschwinden. Es lässt sie lediglich in den kulturellen Nebel, in die gesellschaftliche Grauzone abgleiten. Vorhanden ist es trotzdem. Und wenn der Boden durch anderweitige Faktoren (im Falle von Rechtsextremismus z.B. hohe Arbeitslosigkeit korreliert mit hohem Ausländeranteil) fruchtbar ist, dann verbreitet es sich auch, jedem Index und jeder Zensur zum trotz - allerdings eben "hintenrum", weitaus schlechter fassbar und demzufolge schlechter messbar - was natürlich dann Raum für Spekulationen lässt, wodurch Angstmache mit darauffolgender Gesetzgebung überhaupt erst möglich wird.

Andere Frage: Wodurch definiert sich eine Gesellschaft wohl mehr, durch ihre Gesetze oder durch ihr Verhalten?

Vielleicht ist aber diese unterschwellige Angst vor einem "Rückfall" inzwischen zu einem integrativen Teil des "Deutschseins" geworden. Vielleicht wird sich "der Deutsche" nie mehr sicher genug fühlen, ohne ein gewisses Mass an staatlich verordneter Kulturhygiene über sich ergehen zu lassen...
 
Solange nirgends nachgewiesen werden kann dass die Jugend tatsächlich Schaden durch den Konsum von Videospielen nimmt bleibt für mich der Jugendschutz eine reine Schikane.
 
Die Kirche ist mitnichten ausschliesslich ein Haufen perverser Päderasten, die starr ihren uralten (Irr)Glauben verbreiten wollen, wie es manche darstellen wollen..
Nein, so weit würde ich auch nicht gehen. Es ist aber nun mal Fakt, dass die Kirche sowas Jahrzehnte (Jahrhunderte?) lang toleriert bzw. verschwiegen hat. Es war immer der Ruf der Kirche am wichtigsten. Wichtiger als die Kinder/Opfer.
Erst vor ein paar Jahren hat sich das (nach AUSSEN hin, PR halt) gebessert.
Religion ist immer ein feiner Deckmantel für allerlei kranke *******. War schon immer so, wird solange sein, wie es Religion gibt. Damit meine ich jetzt nicht nur das Christentum.

- könnte die PC Games in dieser Richtung tätig werden? oder für diesen Zweck vielleicht auch ein Zusammenschluß aus mehreren Spiele- und Filmpublikationen?
Die Unterstützung eurer gesammelten Kunden + registrierter User wäre euch sicher...
Hab ich mir auch schon mal vorgestellt. Das Problem ist: PCG bzw Computec hat davon mal sowas von garnichts (wirtschaftlich).
Ich fände es aber gut und würde vermutlich mitmachen: Geht es doch hier um Zensur und Bevormundung. Also im Grunde eine diktatorische Auferlegung welche Unterhaltungselektronik für mich zumutbar ist und was nicht.


EDIT:
Seit wann wird hier den das Wort "S cheiße" zensiert!!??? Passt ja echt WUNDERBAR zum Thema!^^

EDIT2:
Also ehrlich: Bad-Language-Filter!?! Das will ich nicht! Dafür sind die Mods da.Macht das bitte weg.^^
 
Zuletzt bearbeitet:
EDIT:
Seit wann wird hier den das Wort "S cheiße" zensiert!!??? Passt ja echt WUNDERBAR zum Thema!^^

EDIT2:
Also ehrlich: Bad-Language-Filter!?! Das will ich nicht! Dafür sind die Mods da.Macht das bitte weg.^^
Bei Schimpfwortfiltern finde ich immer interessant, welche Worte gefiltert werden und welche nicht ...


Wieso ist beispielsweise ******* im Filter und Scheiß ohne Schluß-E nicht?
Und wieso werden abgeleitete Worte wie beschissen oder verschissen nicht zensiert?

Wieso darf man Nazi Schwuchtel Zuhälter Arsch Idiot Armleuchter Spinner Spasst Muttersöhnchen Hurensohn Betonfresse Parasitenkind Kinderficker Päderast Arschgesicht Volltrottel Depp oder asoziales Pack schreiben, aber wehe, man äußert sich über einen Ne.gerkuß?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso darf man [...] oder [...] schreiben, aber wehe, man äußert sich über einen Ne.gerkuß?

Negerkuß darfst du schreiben. Du darfst die Leute hier sogar um einen Negerkuss bescheißen. Zusammengeschriebene Wörter kriegt der Filter hier nicht gebacken. Zum Glück, muss man fast schon sagen. Ich finds nämlich immer reichlich unschön, wenn das Wort "Arsch" gefiltert wird und jemand "warscheinlich" schreibt. Die Kombination aus "intelligenten" Filtern und mangelhafter Rechtschreibung, kann so manches Posting killen.

Ach ja, bevor ichs vergesse: Wenn man die entsprechenden Tricks kennt, darf man sogar das Wort Neger scheiße finden, ohne dass der Filter anspringt und ***** ******* draus macht ;-)
 
Was würde passieren, wenn man Fernsehfilme genauso zensieren würde wie PC-Spiele? Viele Filme wären nur 30 Min. lang anstatt 1 1/2 Stunden. Bei TV-Filmen gebe es einen Aufstand, bei PC-Spielen hat eine handvoll Geisteskranker die zensorische diktatorische Bevormundungsmacht. Im TV "echtes" Blut ist ok, im PC rote Pixel sind anstößig. Irrenanstalt Deutschland.
 
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