AW:
Konsolen sind eher als der PC ausgelegt auf Gelegenheitsspieler. Deshalb gibt es hier ein größeres Angebot an einfachen, geistig (was Rätsel, Spieltaktik etc. anbelangt) wenig anspruchsvollen Spielen als beim PC. Man kann also doch sagen: Durchschnittlich sind Spiele für Konsolen geistig weniger anspruchsvoll als für den PC.
ABER: 1.) Für die Konsole (s. nur Jump'n'Runs und Beat 'em Ups) gibt es mehr technisch anspruchsvolle Spiele, das heißt welche, die weniger den Grips als die Geschicklichkeit und Intuition fordern. Hier wird also häufig schlicht eine andere Art Anspruch an den Spieler gestellt.
2.) Das oben genannte Auseinanderklaffen zwischen PC und Konsole hat ja zusehends abgenommen. Stattdessen gibt's fast ausschließlich Multiplattformtitel, die beschnitten sind a) in den spielerischen Möglichkeiten (auf Konsole sind z.B. wirklich unlineare Spiele wegen des Bugfixings unmöglich) und b) im Anspruch, den sie stellen dürfen (alle Spieler, auch Gelegenheitsspieler, müssen angesprochen werden). Die technischen Möglichkeiten hab ich mal ausgelassen, sind ja für den Spielinhalt nicht unbedingt entscheidend.
Bei der Entwicklung von Multiplattformtiteln landet man also automatisch auf dem kleinsten gemeinsamsten Nenner, d.h. auch geistiger Anspruchslosigkeit (das Maximum an geistigem Anspruch dürfte hier noch Bioshock bedeuten).
Die geistige Anspruchslosigkeit von Konsolenspielen muss also stark relativiert werden, aus dem positiven Grund, dass hier eher Geschicklichkeit gefordert wird, wie aus dem negativen Grund, dass alles im Einheitsbrei versinkt.
Insgesamt finde ich eine Mischung geistig und technisch anspruchsvoller Spiele ideal; erstere findet man leider immer seltener.
Dass man mit einer Vereinfachung der Komplexität des Themas nicht gerecht wird, ist ja klar. Also etwas differenzierter:Nali_WarCow am 05.10.2007 12:48 schrieb:Interessante Diskussion / Beobachtung, die ich auch schön des Öfteren gemacht habe. Allerdings würde ich nicht sagen, dass es mit dem Anspruch des Spiels zu tun hat. Wer behauptet Konsolenspiele hätten keinen Anspruch, der hat nicht wirklich Ahnung von der Materie. ^^
Konsolen sind eher als der PC ausgelegt auf Gelegenheitsspieler. Deshalb gibt es hier ein größeres Angebot an einfachen, geistig (was Rätsel, Spieltaktik etc. anbelangt) wenig anspruchsvollen Spielen als beim PC. Man kann also doch sagen: Durchschnittlich sind Spiele für Konsolen geistig weniger anspruchsvoll als für den PC.
ABER: 1.) Für die Konsole (s. nur Jump'n'Runs und Beat 'em Ups) gibt es mehr technisch anspruchsvolle Spiele, das heißt welche, die weniger den Grips als die Geschicklichkeit und Intuition fordern. Hier wird also häufig schlicht eine andere Art Anspruch an den Spieler gestellt.
2.) Das oben genannte Auseinanderklaffen zwischen PC und Konsole hat ja zusehends abgenommen. Stattdessen gibt's fast ausschließlich Multiplattformtitel, die beschnitten sind a) in den spielerischen Möglichkeiten (auf Konsole sind z.B. wirklich unlineare Spiele wegen des Bugfixings unmöglich) und b) im Anspruch, den sie stellen dürfen (alle Spieler, auch Gelegenheitsspieler, müssen angesprochen werden). Die technischen Möglichkeiten hab ich mal ausgelassen, sind ja für den Spielinhalt nicht unbedingt entscheidend.
Bei der Entwicklung von Multiplattformtiteln landet man also automatisch auf dem kleinsten gemeinsamsten Nenner, d.h. auch geistiger Anspruchslosigkeit (das Maximum an geistigem Anspruch dürfte hier noch Bioshock bedeuten).
Die geistige Anspruchslosigkeit von Konsolenspielen muss also stark relativiert werden, aus dem positiven Grund, dass hier eher Geschicklichkeit gefordert wird, wie aus dem negativen Grund, dass alles im Einheitsbrei versinkt.
Insgesamt finde ich eine Mischung geistig und technisch anspruchsvoller Spiele ideal; erstere findet man leider immer seltener.
Vorher soll man auch vorher wissen das plötzlich neben der Truppe ein Bugloch aufgeht oder ein riesen Tank-Bug aus dem Boden gekrochen kommt *g*