Special - Das Schwarze Auge: Vom Pen & Paper-Rollenspiel zum PC-Kassenschlager

SebastianSrb

Benutzer
Mitglied seit
15.02.2010
Beiträge
56
Reaktionspunkte
0
Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,744737
 

BaronSengir187

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
11.11.2004
Beiträge
303
Reaktionspunkte
1
Tolle Spiele. Am Fluß der Zeit ist auch ohne Zweifel mein Spiel des Jahres. Bis jetzt natürlich ^^
Aber ich glaue nicht das es noch ein Spiel schafft es bei mir vom Thron zu stoßen.
 

Nachtfrost

Neuer Benutzer
Mitglied seit
16.08.2003
Beiträge
20
Reaktionspunkte
0
Ein ganz schöner Fauxpas, das grottige DSA-Brettspiel (ein schlechter HeroQuest-Klon) mit der Bildunterschrift "Spiele wie dieses von Schmidt begeisterten Rollenspieler" zu zeigen.
Ausser dem Franchise DSA hatten die Brettspiele nichts mit dem Rollenspiel zu tun. Als Brettspiele waren sie schlecht und begeisterten Rollenspieler keinesfalls. :P
 

wertungsfanatiker

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
11.11.2007
Beiträge
1.074
Reaktionspunkte
54
Schöner Artikel ! Eines könnte noch erwähnt werden: DSA Professional, allerdings heute fast schon vergessen. Im übrigen bin ich der Ansicht, dass die DSA 4.0 und 4.1 - Regeln computerspieltauglich sind - aber auch nur das. Im P &P - Spiel bevorzuge ich nach wie vor (die sicher auch glücksabhängige - aber auch das ist gut !) Regelversion 3.
 

LWHAbaddon

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
29.09.2004
Beiträge
585
Reaktionspunkte
0
Auf die Gefahr hin von DSA-Fans in der Luft zerrissen zu werden, werde ich trotzdem versuchen, meinen Eindruck zu schildern, der allerdings rein auf den Drakensang-Spielen basiert.

Ich bin selber D&D Spieler (vierte Edition) und was mich an DSA am meisten verwirrt, ist die durchweg "gute" (leichtgläubige?) Gesinnung der Spielercharaktere. Es nimmt einem irgendwie die Freiheit zu tun (oder von anderen zu Erwarten), was "normale", erwachsene Menschen tun würden in bestimmten Situationen.

Im 3.5 Regelwerk von D&D gab es noch eine auf fast jeden (selbst in der realen Welt) anwendbare Gesinnungseinstufung. Die sollte nicht dazu dienen einem vorzuschreiben, wie man zu handeln hat, sondern vielmehr für den Spieler eine Hilfestellung bieten sich besser in den Charakter hineinzuversetzen.
Das fehlt in DSA (soweit ich bissher sehen konnte, bitte nicht falsch verstehen) offenbar völlig.
Vielmehr scheint es nur die (übertragene) Gesinnung Gut - mit allen drei Varianten (rechtschaffen, neutral, chaotisch) zu geben.
Leider wurde dieses Gesinnungssystem in der 4.0 Edition von D&D, genau wie der Rest vereinfacht. Das neue Gesinnungssystem hat nur noch 4 oder 5 Einstufungen soweit ich weiß - muss mich da noch dran gewöhnen.
Die Freiheit, einen Neutralen oder sogar bösen Charakter zu spielen, hat man aber immernoch.

Ein Bild, in dem (ganz grob) verdeutlicht wird, was gemeint ist, kann man momentan hier finden:
Alignments

In unserer RPG-Runde haben wir auch einen (heimlichen) bösen und 1-2 neutrale Charaktere. Es ist natürlich viel schwieriger für den Spieler einen solchen Charakter zu glaubwürdig spielen, aber wenn derjenige es beherrscht, gewinnt das Spiel an Glaubwürdigkeit und Tiefe und wirkt insgesamt einfach erwachsener.

Wie anfangs gesagt, bezieht sich der Vergleich auf die Drakensang-Reihe. Ob es in P&P DSA Runden auch so aussieht, weiß ich überhaupt nicht. Falls es da ganz anders zugeht: klärt mich auf! ;>
 

Excelsion

Benutzer
Mitglied seit
06.02.2002
Beiträge
41
Reaktionspunkte
0
Auf die Gefahr hin von DSA-Fans in der Luft zerrissen zu werden, werde ich trotzdem versuchen, meinen Eindruck zu schildern, der allerdings rein auf den Drakensang-Spielen basiert.

Ich bin selber D&D Spieler (vierte Edition) und was mich an DSA am meisten verwirrt, ist die durchweg "gute" (leichtgläubige?) Gesinnung der Spielercharaktere. Es nimmt einem irgendwie die Freiheit zu tun (oder von anderen zu Erwarten), was "normale", erwachsene Menschen tun würden in bestimmten Situationen.

Im 3.5 Regelwerk von D&D gab es noch eine auf fast jeden (selbst in der realen Welt) anwendbare Gesinnungseinstufung. Die sollte nicht dazu dienen einem vorzuschreiben, wie man zu handeln hat, sondern vielmehr für den Spieler eine Hilfestellung bieten sich besser in den Charakter hineinzuversetzen.
Das fehlt in DSA (soweit ich bissher sehen konnte, bitte nicht falsch verstehen) offenbar völlig.
Vielmehr scheint es nur die (übertragene) Gesinnung Gut - mit allen drei Varianten (rechtschaffen, neutral, chaotisch) zu geben.
Leider wurde dieses Gesinnungssystem in der 4.0 Edition von D&D, genau wie der Rest vereinfacht. Das neue Gesinnungssystem hat nur noch 4 oder 5 Einstufungen soweit ich weiß - muss mich da noch dran gewöhnen.
Die Freiheit, einen Neutralen oder sogar bösen Charakter zu spielen, hat man aber immernoch.

Ein Bild, in dem (ganz grob) verdeutlicht wird, was gemeint ist, kann man momentan hier finden:
Alignments

In unserer RPG-Runde haben wir auch einen (heimlichen) bösen und 1-2 neutrale Charaktere. Es ist natürlich viel schwieriger für den Spieler einen solchen Charakter zu glaubwürdig spielen, aber wenn derjenige es beherrscht, gewinnt das Spiel an Glaubwürdigkeit und Tiefe und wirkt insgesamt einfach erwachsener.

Wie anfangs gesagt, bezieht sich der Vergleich auf die Drakensang-Reihe. Ob es in P&P DSA Runden auch so aussieht, weiß ich überhaupt nicht. Falls es da ganz anders zugeht: klärt mich auf! ;>
Also ich kann nur für unsere Spielrunde sprechen. Aber bei uns gehts definitiv anders zu. Da wird auch gerne mal ein eigentlich unschuldiger NPC verrecken gelassen, wenn er einem aufn Sack ging. Da spielt jeder seinen Char ganz genau so wie es ihm gefällt. Meine Tierkriegerin zum Beispiel lässt sich von niemandem was sagen und hat sich sogar auch schonmal mit dem Convocatus Primus der schwarzen Magiergilde angelegt, weil ihr sein Vorschlag nicht gepasst hat.
 
Oben Unten