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Sopa: Wikipedia und andere Webseiten protestieren gegen Anti-Piraterie-Gesetz

gehen wir mal davon aus, dass der normale mensch auf der straße unter diebstahl versteht: 'jd anderem etwas wegnehmen'.
ich denke, das ist konsensfähig -oder?
schauen wir uns also an, was bei einer raubkopie passiert: dort nimmt niemand irgendwem irgendwas weg.

das soll "fast das gleiche" sein? schlaf noch mal 'ne nacht drüber. :-D
Man nimmt zwar niemandem etwas Handfestes weg. Und es ist kein direkter Verlust zu erkennen.
Trotzdem hat der Raubkopierer (Ja, dieses Wort hat sich dafür eingebürgert, egal, wie sehr es von der Bedeutung stimmt) jetzt etwas in seinem Besitz, was er sich widerrechtlich angeeignet hat.
Und wenn er es nutzt, hat er im Prinzip einen Schaden angerichtet, denn eigentlich hätte er es zum Nutzen kaufen (oder leihen) müssen, was er ja nicht getan hat.

Sprich: jede genutzte Raubkopie kann man mit einem Einkommensschaden beim Hersteller gleichsetzen, weil der Raubkopierer den Leistungsumfang einer Lizenz in Anspruch genommen hat, ohne dafür zu zahlen.

Ob er die entsprechende Lizenz auch zum dafür vorgesehenen Preis erworben hätte, steht auf einem anderen Blatt.
 
gehen wir mal davon aus, dass der normale mensch auf der straße unter diebstahl versteht: 'jd anderem etwas wegnehmen'.
ich denke, das ist konsensfähig -oder?
schauen wir uns also an, was bei einer raubkopie passiert: dort nimmt niemand irgendwem irgendwas weg.

das soll "fast das gleiche" sein? schlaf noch mal 'ne nacht drüber. :-D

Da brauch ich gar keine Nacht drüber zu schlafen. Sich ohne dafür zu bezahlen etwas anzueignen wofür man normalerweise bezahlen muss ist für mich Diebstahl auch wenn es vom Gesetzerstext her unterschiedliche Dinge sind. Klar wir können an der Stelle die ewige Diskussion beginnen ob ein Schwarzkopierer jemals eine echte Lizenz gekauft hätte. Das möchte ich aber nicht. Ausgehend davon, dass der Schwarzkopierer die Lizenz unbedingt haben will (sonst würde er ja nicht illegal aus dem Netz saugen) nehmen wir der einfachheit halber einfach mal an, dass er sie sich sonst kaufen würde. Also entsteht dem Lizensvertreiber durchaus ein Schaden indem im sozusagen Geld vorenthalten/weggenommen wird, welches er von einem ehrlichen Kunden bekommen hätte. Na und das passt schon auf meine moralische Definition von Diebstahl. :-D

Man könnte auch sagen, gäbe es keine illegale Download Möglichkeit, müsste jeder der eine Lizenz haben will sie auch bezahlen.
 
Da brauch ich gar keine Nacht drüber zu schlafen. Sich ohne dafür zu bezahlen etwas anzueignen wofür man normalerweise bezahlen muss ist für mich Diebstahl auch wenn es vom Gesetzerstext her unterschiedliche Dinge sind. Klar wir können an der Stelle die ewige Diskussion beginnen ob ein Schwarzkopierer jemals eine echte Lizenz gekauft hätte. Das möchte ich aber nicht. Ausgehend davon, dass der Schwarzkopierer die Lizenz unbedingt haben will (sonst würde er ja nicht illegal aus dem Netz saugen) nehmen wir der einfachheit halber einfach mal an, dass er sie sich sonst kaufen würde. Also entsteht dem Lizensvertreiber durchaus ein Schaden indem im sozusagen Geld vorenthalten/weggenommen wird, welches er von einem ehrlichen Kunden bekommen hätte. Na und das passt schon auf meine moralische Definition von Diebstahl. :-D

wir reden aneinander vorbei.
ich hab nur klamachen wollen, dass softwarpiraterie mit diebstahl (so wie es der mann auf der straße versteht - ganz ohne juristisches geschwurbel) nichts zu tun hat.
für dich ist beides identisch oder zumindest fast identisch - und das ist, wohl nicht nur meiner ansicht nach, völlig falsch.

damit hab ich doch softwarepiraterie doch noch lange nicht zum rechtmäßigen handeln erklärt.
und wo du von "moral" sprichst: in sachen vorwerfbarkeit liegt softwarepiraterie eben auch meilenweit unter dem diebstahl.
oder denkst du ernsthaft, dass es das gleiche ist, wenn du im mediamarkt ein exemplar von spiel xyz in deine jackentasche steckst oder zu hause einen link anklickst?
ich denke mal kaum.

aber egal. belassen wirs dabei. :-D
 
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